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Was darf das Jugendamt?

M

Muenzt

Gast
Hallo
Es geht darum das das Jugendamt Entscheidungen auf Grund von Aussagen die nicht belegt sind und ohne Beweise trifft. Was kann man dagegen machen und ist das überhaupt zu Recht?

Der Fall liegt so vor. Meine Frau hat sich von Ihrem Mann getrennt und Ihr Kind mitgenommen. Der Grund war der, das er immer weg war und sicht nicht um die Familie gekümmert hat. Nach der Trennung gab es ein abgesprochenes Besuchs- und Umgangsrecht. Nachdem er eine neue Frau kennen gelernt hatte und die gemeinsame Tochter bei Ihm war, hat er sie auf einmal ohne Bennungen von Gründen nicht mehr herausgerückt. Meiner Frau ist es dann gelungen mit Hilfe der Polizei die gemeinsame Tochter für ein WE zu sehen. Die spätere Begründung war die, das er behauptet habe dass meine Frau ihre Tochter schlagen würde und nichts zu essen gibt. Außerdem wird die Wäsche des Kindes nicht gewaschen und sie würde Ihre Tochter verwahrlosen lassen.
Alles gelogen.
Das Jugendamt hat meiner Frau die Tochter weggenommen und sie lebt jetzt bei Ihrem Vater. Umgangsrecht musste Erstritten werden und das Jugendamt ist nicht in der Lage den Sachverhalt richtig zu prüfen.
Es kann doch nicht sein das Jugendämter soviel Macht haben, das sie auf Grund von Lügen solche Fehlentscheidungen treffen. Der Vater des Kindes ist für das Kind so gut wie fremd und die einzige Bezugsperson war die Mutter.
Sicher sind wir dabei zu klagen aber das geht alles sehr lange und meine Frau hat das Kind 5 Monate gar nicht gesehen.
Das Jugendamt hat sich unsere Wohnsituation angesehen und für überdurchschitlich erklärt. Was verdammt noch mal ist dann das Problem? Kann man das Jugendamt verklagen? Das ist doch seelische Grausamkeit! Das Kind will zu seiner Mutter und darf nicht. In was für einer Welt leben wir eigentlich? Woanders sehen Jugendämter wech und Kinder verkommen, werden missbraucht oder misshandelt.

Vielleicht kann uns jemand helfen.
liebe Grüsse Münzt
 
Was mich wundert ist, dass in dem Verfahren um Umgang keine Verfahrenspflegerin bestellt wurde - da würde ich darauf bestehen, da diese die Interessen des Kindes unabhängig von den Eltern und auch unabhängig vom Jugendamt vor Gericht vertritt.

Das ist der neueste Modetrend 😀,
bei uns gibt es die auch nicht .
 
Hallo!

Ich verstehe nicht, die Diva, warum du versuchst, die Dinge, die das Jugendamt tut, in einen rechtlich geregelten Rahmen zu verpacken.

Das Jugendamt hat in Deutschland einen Freischein. Es hat sogar Kontrolle über die Gerichte. Jeder hat Angst, ein tatsächliches Kindesleben zu gefährden, indem er eine Entscheidung des Jugendamtes ablehnt! Auch die Richter.

Daß Jugendämter wirre und falsche Handlungen gegen das Kindeswohl unternehmen, ist doch durch viele Beiträge gerade hier bei hilferuf.de belegt, oder? Oder sind die Mütter, Väter, Großeltern und alle hier schreibenden Betroffenen Lügner?
Nimmt man alle Beiträge von Betroffenen zusammen, so ergibt sich ein kompaktes Bild, was die Handlungsweise der Jugendämter betrifft.

Aber keine Sorge, DieDiva - es interessiert sowieso niemanden.

Es interessiert sich niemand für die Verbrechen an den Kindern und ihren Familien.
Es wird alles wie ganz normal weiterlaufen.
Es interessiert sich keine Presse, kein Rundfunk, kein Fernsehsender und schon gar keine Polizei oder irgendwelche Gerichte. Oder irgendein Internet-Portal.

Hier können sich die Betroffenen getrost ausweinen und auf Hilfe hoffen.
Die wird aber nicht kommen. Heute nicht und morgen auch nicht.

Weil die Öffentlichmachung viel zu verhängnisvoll wäre. Das schöne Bild vom Jugendamt als Kindeswohl-Retter wäre zerstört und damit die Möglichkeit, Familien zu kontrollieren und Menschen das Leben zu nehmen, ohne ihren Körper zu töten.
Man tötet ihre Seele, nimmt ihnen ihre Liebe - dieser Tod ist viel qualvoller, als ein körperlicher - aber er ist nicht SICHTBAR und vor aller Augen angeblich GERECHTFERTIGT.
DieDiva, bedenke, daß wir hier von Menschenleben reden. Nicht von misslungenen Versuchen, einen durch ein falsches Rezept gebackenen Kuchen wieder hinzukriegen oder noch einmal zu backen. So kommen mir deine Beiträge oft vor.
Sie sagen aus: "Ach, da hast du etwas falsch gemacht, da haben andere etwas falsch gemacht, aber beim nächsten Versuch kriegst du das wieder hin."

Es gibt aber weder den Fehler der Betroffenen, noch gibt es einen nächsten Versuch. Und über dich, DieDIva - dein Engagement für Familien und deren Kinder vorschiebend - wundere ich mich wirklich darüber, daß trotz aller Beiträge hier deine Haltung so gelassen sein kann. Für mich sind sie leider nicht ernst zu nehmend.
 
Hallo
Ersteinmal danke an DieDiva!

Also gut soweit habe ich das verstanden. Im Prozess hat der Richter gesagt zum Wohl des Kindes und dem Jugendamt die Umgangsregelung übertragen. Der Vater wehrt sich vehement dagegen und nichts passiert. Einen Gerichtsbeschluss gibt es noch nicht wo das Umgangsrecht beschlossen ist. Es muss immer mit
dem Vater verhandelt werden bzw. es wird mit Polizei oder Gerichtsvollzieher gedroht. Dann gibt er das Kind zähneknirschend raus. Die Tochter will zur Mutter, sie will sogar bei uns leben und das Jugendamt weiß das auch weil es von sich aus gesagt hat ohne befragt zu werden das es zu uns will!
Ich lese und höre immer zum Wohl des Kindes. Dann frage ich mich warum das Kind angehört wird und trotzdem nichts passiert?
Hinzu kommt das uns das Kind erzählt das sein Vater und seine Lebensabschnittsgefährtin den ganzen Tag arbeiten und kaum Zeit haben, dann wird es zu Freunden, die uns nicht bekannt sind abgeschoben oder Sohn der Lebensabschnittsgefährtin (17 Jahre )passt auf sie auf! Die Tochter ist 8 Jahre alt und weis was sie will! Aber das scheint keinen zu interessieren. Als es mit der Polizei geholt wurde, hat der Polizist gesagt dass der Wille des Kindes entscheidend ist. Der Richter und das JA sagen zum Wohl des Kinder. Ist es zum Wohl des Kindes wenn es einen physische Schaden bekommt?
Was kann man gegen die Lügen des Vaters machen und was kann man gegen Mitarbeiter vom JA machen die nicht mal 25 Jahre alt sind? Sind die kompetent? Die haben nicht mal eigene Kinder. Hat schon mal einer gegen das JA geklagt?


Lieber Grüsse

Münzt
 
und besteht auf einen Verfahrensbeistand - früher Verfahrenspfleger für das Kind - guck mal § 158 FamFG - der arbeitet unabhängig vom JA nur im Auftrag des Kindes!!

Von wem wird er bezahlt?
Woher bekommt er die Aufträge?
Spätestens da merkste, dass die Realität vielleicht anders aus sieht....😉
Ach ja, schlecht bezahlte Leute tun sehr oft leider nur das Notwendigste, also bitte nicht alles auf den VBeistand abwälzen....
Der muss seit dem 1.9. mit mind. 300 Euro weniger auskommen!
Trotzdem wäre ich gespannt, wenn mein Sohn einen bekäme, ob es sich positiv auswirkt?
Ansonsten vielen Dank für deine Mühe Diva, du hilfst hier einigen weiter....
 
Genau Diva, du hast es auf den Punkt gebracht.
Die Leidtragenden sind die Kinder, denn der VP fährt nun nicht so weit, oder so oft, was ich voll verstehen kann!
Aber irgendwie haste gerade verschluckt reagiert.....
Denn nix anderes hab ich geschrieben!😀
Aber nun wieder zurück zum Thema.

Meine Frage wäre: Was sagt denn der Anwalt?
Und was das Thema physischen oder psychischen Schaden beim Kind betrifft: Da sollte alles getan werden, damit der reduziert wird, denn haben wird sie einen, das sagten bisher auch bei uns alle Kinderpsychologen....
Satz eines KP zu mir: Leiden tut ihr Sohn immer, ob er es zeigt oder nicht!
 
Hallo

Das Umgangsrecht wird auch neu Verhandelt. Einen Termin bei Gericht zu bekommen hat 3 Monate gedauert. Kann doch nicht sein? Unsere Anwältin bekommt es nicht auf die Reihe einen Psychologen hinzu zu ziehen obwohl mehrmals verlangt, um ein Gutachten für das Gericht zu erstellen. Also kümmern wir uns selber drum. Die Aussage der Tochter beim Jugendamt das sie zu uns will (Zitat: Ich will zu meiner Mama und mein Papa soll mich alle zwei Wochen besuchen) liegt ja vor. Alles läuft jetzt seit dreiviertel Jahr und nichts bewegt sich. Wir leben in der Schweiz und spielen mit dem Gedanken Plan 2 auf zurufen. Wenn das Kind bei uns ist, nicht mehr raus rücken!! Fertig! Das JA in der Schweiz ist im Bilde und muss für den Prozess noch einen Bericht schreiben. Ein Termin mit dem Gericht hier steht auch an und dann werden wir klären ob der Vater in der Schweiz zugriff zum Kind hat. Wir warten noch die nächsten 5 Wochen ab und dann werden wir sehen was passiert. Dass der Vater keine Zeit für sein Kind hat werden wir bei Gericht beweisen, sofern unsere Anwältin in der Lage ist ihn mit Fragen in Widersprüche zu verwickeln (wer lügt braucht ein gutes Gedächtnis).
Es zehrt an den Nerven und das Kind hat natürlich einen Schaden aber das interessiert keinen! Ich kann nicht verstehen warum das JA und die Gerichte ein Kind zwingen Sachen zu tun die nicht zu verstehen sind. Das sind doch Die, die nicht an das System glauben von morgen. Ich glaube schon lange nicht mehr an das System. Es geht nur was wenn man selber was macht. Von anderen Abhängig zu sein bedeutet Stillstand!!

Mit freundlichen Grüssen

Münzt
 
An dieDiva

Hallo
Anscheinen hast du nicht richtig gelesen. Ich meinte der Plan B sei ein letzter Ausweg. Aber egal. Und sicher nicht Kopflos. Du sprichst hier von Kindesentzug... er hat das auch so gemacht und es ist nichts passiert. Es wurde das Gericht eingeschaltet und eine einstweilige Verfügung hat es auch gegeben. Er treibt immer noch Schabernack auch unter Androhung von Zwangsgeld ect. Wird dann da mit zweierlei Maß gemessen? Und was ist eigentlich ein Tread oder wie das heißt... gibt es das auch in Deutsch?

Mit dem was das JA tut ist man so hilflos, denn man weiß ja gar nicht was man wie machen soll weil man sich nicht auskennt. Wenn man dann noch an Rechtsanwälte gerät die nur Geld verdienen wollen oder vom Gericht bestellt sind dann hast du schlechte Karten. Du bezahlst sie und nichts geht weil es nicht interessiert.


Liebe Grüsse

Münzt
 
Hallo Muenzt,

ein Thread ist das Thema, was du hier eröffnet hast. Eine zusammenhängende Folge von Beiträgen zu einem bestimmten Thema.

Wenn du mit deinem Anwalt nicht zufrieden bist, dann wechsel doch einfach. Anwälte gibt es ja wie Sand am Meer.

Muenzt meinte:
Mit dem was das JA tut ist man so hilflos, denn man weiß ja gar nicht was man wie machen soll weil man sich nicht auskennt.

Erkundige dich doch nach Beratungsstellen. Oder lass dich von deinem neuen Anwalt beraten.
 
Hallo Muenzt,
Wenn du mit deinem Anwalt nicht zufrieden bist, dann wechsel doch einfach. Anwälte gibt es ja wie Sand am Meer.

Kannst dir vorstellen, dass es Leute gibt, die nur einen Anwalt bekommen, weil sie PKH bekommen?
Ein 2. Anwalt kostet richtig viel Geld!
Der hat noch nicht mal deine Unterlagen angesehen und verlangt schon 1000 Euro, was glaubst du, passiert, bis das Verfahren in die nächste Instanz geht?
Da kannste nen Schuldenberater dann ins Haus holen und ob das so gut für eine Rückführung eines Kindes ist? 😉
Und ob der besser ist, das kommt erst im Laufe der Zeit....
Besser ist, man lernt die Beschwerden und Begründungen alle selber zu schreiben, damit kommt man meist weiter.....
Ich habe derzeit einen Anwalt, der erwartet Dinge, die kann man gar nicht bringen....
und er selbst schreibt Briefe, da wird einem schlecht....
Aber: Ich bin froh, dass ich überhaupt einen gefunden habe....viele lehnten aus Zeitgründen ab! Wenn das mal nicht eine Ausrede ist, denn wer arbeitet schon für 600 Euro? Inges. für 900 Euro? Keiner!
 

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