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Minarett-Verbot in der Schweiz

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ich habe mir jetzt den Großteil der beiträge von gestern abend durchgelesen und merke, dass wir in unserer Diskussion ein gutes Stück weiter gekommen sind😀

Ja der Islam macht allen Angst und deswegen sollte man eigentlich nicht nur die Minarette verbieten, sondern auch Moscheen und lange Bärte und Muslime insgesamt. Ja genau! Warum hat eigentlich noch niemand von euch vorgeschlagen Muslime zu verbieten? Die Minarette sind doch nicht wirklich der Kern des Prolems wenn wir ehrlich sind. Die frauenschlagenden, deutschlandfeindlichen Terroristen die sich alle 5 Minuten in die Luft sprengen und kleine Kinder essen, die sind doch das Problem!


ps. achtung: sarkasmus?
 
Es geht doch nicht um das Verbieten einer Rasse oder gar Religion. Fakt ist nur, dass das Volk gegen Minarette abgestimmt hat.

Wir müssen uns also fragen, warum so eine Abneigung besteht. In meinen Augen ist dieser Entscheid die Stimme des Volkes die sagt: "Wir sind beunruhigt und wir haben Angst vor der Entwicklung.

Man bedenke auch, dass der 11.September 2001 die islamische Bevölkerung in kein gutes Licht gerückt hat; wer jetzt darunter leiden muss sind die gemässigten Leute, die einfach nur in Frieden ihre Religion leben ohne jemandem schaden zu wollen.

Es ist klar, dass Ein Minarett selbst keine Bedrohung darstellt; doch ist auch ein Machtsymbol der islamischen Kultur.

Die Schweizer hatten wohl die Befürchtung, dass jetzt über all in jedem Dörfchen so ein Turm zu wachsen beginnt und somit die Schweizer Kultur nicht mehr von der östlichen zu unterscheiden ist.

Kulturvielfalt ist etwas schönes und wir können viel voneinander lernen doch dazu gehört auch echte Integration. Integration heisst, dass die Sitten eines Landes auch akzeptiert werden und man sich als Gast nicht wie Attila der Hunnenkönig verhält.

Solange sich ein Volk vor etwas fürchtet braucht es den Dialog. Nochmal, man muss analysieren, warum wieso solch grosse Angst herrscht.

Angst hat man nicht ohne Grund; zusammensetzen und diskutieren und sich nicht die Köpfe einschlagen; mit Boykott drohen oder wie es Gaddafi macht, die Schweizer Geiseln als Racheakt zu Haftstrafen zu verurteilen. Das ist Kindergarten und der Strudel dreht sich damit weiter.

Soul...
 
Zuletzt bearbeitet:
Nochmal zum mitschreiben. 😉 Die Tatsache, das die Schweiz diese Thematik nicht mit indirekter Demokratie entschieden hat, sondern das Volk entschieden hat, ist vorbildhaft. Leider ist ein solcher Volksentscheid im unflexiblen Deutschland nicht möglich. 🙄
 
Über die Vor/Nachteile von Volkseintscheiden lässt sich trefflich streiten. Auf jeden Fall bilden sie auch Mehrheiten ab, die eher unangenehm sind und in der indirekten demokratie nicht zur sprache kommen würden. Das finde ich auch gar nicht so schlecht.

Nur, und hier wiederhole ich mich, der volksentscheid in der Schweiz war keine abstimmung über das ästhetische störbild von minaretten oder lärmbelästigung durch heulende mullas. Die schweizer bevölkerung hat die muslime einfach mal in die schranken weisen wollen um zu zeigen wer die macht hat (not in my house!). Das ist weder ein Beitrag zum Dialog noch zu sonst irgendwas. Das ist einfach nur eine Provokation. Das dann auch hier im Forum viele BRAVO! rufen macht mich sehr nachdenklich, den es zeigt ganz deutlich das da eine latente Fremdenfeindlichkeit vorhanden ist. Bei alledem sollte man nicht vergessen, das unsere westliche Kultur auch durchaus ihre Schwächen hat und das wir für viele Menschen aus diesem Kulturkreis genauso unmoralisch handeln. Ob wir recht haben oder sie ist dabei unerheblich, solange niemand für den anderen Verständnis aufbringt.
 
Ich weiß echt nicht was das soll, dsa ist Ihr LAND die Schweizer bestimmen was da passiert und GUT so !!! Wenn man in seinem eigenen Land nicht mal was zu sagen hat, na dann guten Nacht!
Deutschland ist das beste Bsp.
 
Das ist Deine Sichtweise FreshDumbledore und Deine Interpretation. Ich sehe es nicht als Machtdemonstration sondern als Zeichen, dass grosse Unsicherheit herrscht. Natürlich werden sich einige Hardliner über das Urteil freuen aber ich bin mir sicher, dass auch viele sehr tolerante dafür gestimmt haben, weil sie Angst haben und keine Macht demonstrieren wollten.

Der Entscheid ist das Ergebnis des Gesamtvolkes und ich denke kaum, dass jeder einzelne davon die Muskeln spielen lassen wollte; das ist einfach nicht objektiv.

Soul...
 
Vorallem, was reden wir alle so fleissig mit, sind wir schweizer?😉 War ja klar, dass es auf fremdenfeindlichkeit hinausläuft, ich denke auch das es wohl eher verunsicherung ist. Wer mal in der türkei urlaub gemacht hat, weiss was es heisst, wenn 6x am tag unverständliche stimmen, einem "belästigen" nur da bin ich gast in dem land und respektiere es.
 
Hallo zusammen,

vor einiger Zeit sah ich mal eine Talksendung.
Da ging es mal wieder ums Halstuch tragen in der Öffentlichkeit.
Natürlich ging es auch um das Thema Eingliederung/Integration in ein fremdes Land, einen fremden Kulturkreis.
Derartige Forderungen wischte eine muslimische Diskutantin mit einem Satz weg:
"Ich bin hier doch nicht in Deutschland, ich bin hier auf der Welt"😕
der Saal tobte und grölte zustimmend, überwiegend ausländische Zuhörer. Da lief es mir eiskalt den Rücken runter.
Ich frage mich, was soll das?
Kann ich etwa in ein islamisches Land reisen, dort küssend und Händchen haltend über Basare schlendern, mit einer Frau in Minirock und tiefem Dekolleté spazieren gehen, FKK-Baden an irgend einem Strand...

Und wenn dann die Sittenpolizei kommt, was von auspeitschen oder steinigen redet, sage ich einfach:
"Ich bin hier doch nicht in einem muslimischen Land, ich bin hier doch auf der Welt"😕

Entweder gilt für das Verhalten eines Menschen sein HERKUNFTSLand, oder es gilt sein AUFENTHALTSOrt. Nur EINES von beiden geht.
Es kann nicht sein, dass sich Leute das aussuchen, je nach dem, was ihnen gerade besser passt.
Sich die Rosinen aus dem Kuchen klauen, und allen anderen die Reste überlassen, das hat mit Redlichkeit nichts zu tun. Das tut weder ein anständiger Gast noch ein anständiger Mensch, der DAUERHAFT wo wohnen will.

Zur Wahrheit gehört allerdings wohl auch, dass sich viele Türken in der Türkei für die hier Lebenden schämen. Für die Art und Weise, wie die sich hier und anderswo benehmen und welches Bild diese Leute von der Türkei im Ausland vermitteln.

Gruß
NewMan
 
Zuletzt bearbeitet:
@NewMan
Ich gebe Dir zu 100 % recht.

@Freshdumbledore
Muslime sollten auch in Deutschland mal in ihre Schranke verwiesen werden.
Wir dürfen in muslimischen Ländern gar nichts! Ist das in Ordnung?

Auch wenn die westliche Kultur Schwächen haben soll, so sind das unsere Schwächen. Wir leben in unserem Land.

Wie ich immer wieder sage:"wer hier leben will, muss sich anpassen oder nach Hause gehen!"
 
=FreshDumbledore;1247181]
Die schweizer bevölkerung hat die muslime einfach mal in die schranken weisen wollen um zu zeigen wer die macht hat (not in my house!).

Ja und????
Es ist richtig sie in ihre Schranken zu weißen, Grenzen aufzuzeigen.

Ich lebe hier in Deutschland und mit mir ziemlich viele Ausländer: Italiener, Polen, Russen, Japaner, Chinesen, Engländer und "Moslems".

Wenn es um reine Fremdenfeindlichkeit geht, warum haben wir mit den vielen anderen Ausländern keine Probleme?

Würde es an UNS liegen, dann wäre dem so. Aber so isses ja nicht. Es geht mehr oder weniger um eine einzige Volksgruppe. Warum ausgerechnet sie?

Die Antwort darfst Du Dir selbst zusammenbasteln.


Das ist weder ein Beitrag zum Dialog noch zu sonst irgendwas. Das ist einfach nur eine Provokation. Das dann auch hier im Forum viele BRAVO! rufen macht mich sehr nachdenklich, den es zeigt ganz deutlich das da eine latente Fremdenfeindlichkeit vorhanden ist.

s.o. Chinese, Griechen, Italiener, Amerikaner, Phillipine, Thailänder, christliche Ägypter..............mit allen klappt es doch.

Von Fremdenfeindlichkeit kann also keine Rede sein.

Bei alledem sollte man nicht vergessen, das unsere westliche Kultur auch durchaus ihre Schwächen hat und das wir für viele Menschen aus diesem Kulturkreis genauso unmoralisch handeln. Ob wir recht haben oder sie ist dabei unerheblich, solange niemand für den anderen Verständnis aufbringt
.

Und wo ist das Verständnis für uns?

WO sind die Schritte die einander näher bringen?

Welchen Beitrag leisten die Türken zum besseren Verständnis?

Bis jetzt habe ich es nur erlebt, dass sie massiv versuchen einzig und alleine IHRE Interessen durchzudrücken - und das oftmals auf eine unverschämte Art und Weise.


Ich bin "frau" und die Art und Weise wie diese Religion "gelebt wird" - macht mir Angst.

Wo bitte gehen Moslems auf MICH zu um mir meine Angst zu nehmen? Nirgends in Sicht - weil es nämlich nicht geht!

Diese Angst können sie mir nicht nehmen, weil sie sonst dem Koran widersprechen würden. Und Allah wäre darüber sauer.

Schlimm genug, dass Moslems in ihren eigenen Ländern die Frauen abscheulich behandeln - HIER will ich das nicht!


Meinen Wunsch an Dich: versetze Dich mal in die Lage einer Frau.
 
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