Da muss ich jetzt Seele unterstützen. Sie meint wohl mit lieben Bordis, die niemanden etwas tun, im Gegensatz zu den bösen Bordis. Die schrecklich sind und ihre Mitmenschen drangsalieren und mehr.
Frag mal jemanden vom Fach, ob es die Diagnose: Böser Bordi, lieber Bordi gibt.
Hinter diesen Diagnosen/Krankheiten stehen immer Menschen mit unterschiedlichen moralischen Grenzen.
Der/die eine setzt Gewalt ein, der/die andere nicht, weil die Wertigkeit in bezug auf so etwas ganz anders ist.
Es ist doch immer der eigene Charakter maßgeblich, wie ein Mensch sich anderen gegenüber verhielt.
Ich war früher sehr impulsgesteuert und aufbrausend, aber eine starke Abneigung gegen Gewalt (durch eigenes Erfahren) hat dieses Kapitel, egal wie sehr ich mich verloren hatte, ausgeklammert.
Dabei ist es verbal des öfteren "explodiert". Da tobt dann ein heftiger Konflikt, auf der einen Seite: Druck, der raus möchte, sich einen weg bahnen möchte und die Entscheidungen was man wie auslebt.
Habe z.B ganz liebe Menschen mit dieser Diagnose getroffen, mütter, die eben manchmal durch das Krankheitsbild überfordert sind, aber im Grunde nicht bösartig oder so sind.
Joa und ich wäre sowas wie einer der bösen^^ ist auch schwierig das so differenziert zu erklären, was da in einem selbst vor sich geht. Der Konflikt zwischen Aufbrausenden, überflutenden Emotionen und der Art, wie man diese verarbeitet.