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einfach alles scheisse...

Zappzarapp, hier treffen einfach zwei Welten aufeinander...

Verstehen kann ich Dich schon, weil ich die andere Seite kenne...

Ich komme selbst von da und deshalb benutze ich auch solche Sprüche, wie Du es meinst.

Aber nicht um zu treten, sondern, um die Augen zu öffnen.

Du scheinst noch nicht empfänglich dafür zu sein.

Ich hoffe für Dich, dass Du bald dazu in der Lage bist
Man kann sich nicht immer wehren. Ich selbst bin seelisch dazu nicht in der Lage, mich dem immerwährenden Kampf mit den "Starken" auszusetzen. Außerdem hab ich eine Schwäche (Stottern (jaja, "billige Ausrede für deine sonstigen Mängel" wird gleich wieder kommen)) die sie immer wieder dazu treibt, auf mir rumzutrampeln.

Andere Leute haben vielleicht andere "Schwächen" oder sind einfach nur in Ihrem Wesen oder sonst wie ein bisschen anders. Wer sich mit den erwähnten "Starken" trotzdem auseinandersetzen und sich soweit anpassen kann, hat eben noch mal Glück gehabt.

Aber man kann nicht jedem von Haus auf sagen "lass es halt nicht zu" o.ä., weil damit auf den Betroffenen in keinster Weise eingegangen wird.

Übrigens kann ich auf L.m.a.A.-Sprüche wie „Ich hoffe für dich...“ auch gut verzichten.
 
Ich verstehe schon was Du meinst...

Und so als so ein Spruch sollte es allerdings nicht rüber kommen.

Dennoch, ist Deine physische Beschaffenheit nicht der Grund für Stärke und Schwäche...

Ich zum Beispiel mag Eigenheiten bei Menschen. Jeder hat etwas das ihn ausmacht, dass ihn stark und schwach macht.

Leidenschaften, ist z.B. eine Sache, durch die ich Menschen betrachte. Zu sehen, wie das Feuer in einem Aufglüht 😀

Das macht einen Menschen für mich aus.

Und ich glaube, dass auch Du in Deiner Leidenschaft Dein Stottern ablegen und ganz frei von allen Dingen sein kannst!

*WER WILL SUCHT MÖGLICHKEITEN*

*WER NICHT WILL, SUCHT GRÜNDE*
 
ich bin ja auch der meinung, dass man sich nicht alles gefallen soll. Aber genau da ist ja das Problem.
gut, in der Schule hab ich immer nur meine Klappe gehalten und nie was gesagt. Aber wenn auf der Arbeit irgendso ein dummer Spruch kam, hab ich sehr oft was gesagt.
Und genau dann kommen immer weitere dämliche Bemerkungen von wegen: oh, jetzt wird se zickig oder die lachen einfach nur.
Dazu kommt auch noch, dass ich ne nur total nervige Stimme hab und meine Kollegen dass das dann auch noch nachäffen.
Ich bin ja schon stolz auf mich, dass ich dann nicht mehr heulend aus dem Büro renne.
Aber was soll ich denn noch machen?
 
Gründe sucht aber auch der, bei dem die wahrgenommenen Möglichkeiten zu oft versagten und enttäuschten!
Das kann dazu führen, dass irgendwann sogar sich bietende Möglichkeiten nicht mehr genutzt werden. Bin eben selbst wie gelähmt von unserem Stadtfest abgehauen, weil ich es zwischen den Leuten nicht mehr aushielt. Das war nicht immer so. Mir geht es in gewisser Weise ganz ähnlich wie Nessa. Ruhige Menschen werden gesellschaftlich ausgeschlossen. Wenn dadurch Zweifel bis hin zur Verzweiflung wachsen, während die Lebensfreude entsprechend abnimmt, würde ich hier ebenfalls nicht von selbsterfüllender Prophezeiung sprechen, sondern von immer wieder bestätigten Erkenntnissen. Soll heißen, die Leute behandeln einen nicht so, wie sie es tun, weil man eine irgendwie negative Einstellung hat, sondern man entwickelt diese Einstellung erst, weil man immer so behandelt wurde. Vielleicht hatte man auch nur enorm viel Pech im Leben. Da hilft es wenig, sich vorzunehmen, mit dem glücklich zu sein, was man hat und was einen ausmacht. Das klappt nicht. Jedenfalls nie länger als ein paar Stunden. Meist eher Minuten. Was an der gefühlten Sinnlosigkeit und Tristesse liegen mag, die sich nunmal in einem ausbreitet, wenn auf Dauer Leute fehlen, für die man wichtig ist und nie auch nur ein Mensch da ist, der einen liebt...
 
Deshalb ist ja auch die Eigenliebe so wichtig...

Wenn man solche Enttäuschungen hinter sich hat, liegt die Aufmerksamkeit auch in diese Richtung - die Erwartungshaltung..

Dahin gehend ist dann auch die innerliche Überprüfung. Werde ich wieder abgelehnt? Gehöre ich dazu? Bin ich gut genug? u.s.w.

Da man ja eigentlich nur auf der Suche nach diesen Bestätigungen ist, meldet das Gehirn auch nur Vorkommnisse die belegen, dass man wieder abgelehnt wird.

Und da muss man heraus...In dieser Phase ist mir ein Buch begegnet:

Olaf Jacobson - Ich stehe nicht mehr zur Verfügung!

Ich fand die Sicht der Dinge wundervoll und es regt zur Veränderung an, wenn man hingehend solcher Dinge sehr sensebilisiert ist...

Denn auch ich habe mich nur mit den Augen der anderen gesehen, sozusagen...Aber eben das was ich dachte, was sie denken...

Wirklich sicher konnte ich mir allerdings nicht sein, ob das wahr ist, es war nur das was ich wahrnahm durch die Ausrichtung meiner Aufmerksamkeit...
 
ich bin ja auch der meinung, dass man sich nicht alles gefallen soll. Aber genau da ist ja das Problem.
gut, in der Schule hab ich immer nur meine Klappe gehalten und nie was gesagt. Aber wenn auf der Arbeit irgendso ein dummer Spruch kam, hab ich sehr oft was gesagt.
Und genau dann kommen immer weitere dämliche Bemerkungen von wegen: oh, jetzt wird se zickig oder die lachen einfach nur.
Dazu kommt auch noch, dass ich ne nur total nervige Stimme hab und meine Kollegen dass das dann auch noch nachäffen.
Ich bin ja schon stolz auf mich, dass ich dann nicht mehr heulend aus dem Büro renne.
Aber was soll ich denn noch machen?

Wie ich vermutete: sie wirkt etwas anders, hat ne "nervige Stimme" (wie immer die sich ausdrückt..) k.a. was vllt noch. Meiner Erfahrung nach halten sich gerade im Büro die niederen Wesenheiten auf, die rumäffen, "dumme Sprüche" bringen und sich daran aufgeilen.

Und hier im Forum kommt noch das Gebabel dazu "lass es halt nicht zu, selber schuld".

Was du machen kannst? Weiter durchhalten, und bevor die Gesundheit zu sehr leidet, die Arbeit hinschmeißen. So läuft das in unserer (Büro)Gesellschaft. Jeden Tag beharken. Wie gesagt, es sind niedere Wesenheiten...
 
ähm...Veto zur allgemeinen Niedermache der Bürogesellschaft..ich komme auch aus der Büroschiene...habe oft in Büros gearbeitet und andere Erfahrungen gemacht. Klar gibt es oft auch immer mal wieder Miesepeter und Mobbingtypen aber über sowas setzt man sich kühl lächelnd selbstbewusst hinweg, zeigt Präsenz, geht mit gutem Beispiel voran und zeigt wie es besser geht.

Generell ist es natürlich ggf gut in ein anderes Büro zu wechseln, aber wenn das Grundproblem v.a., im mangelnden Selbstbewusstsein und Abgrenzungsvermögen liegt werden auch anderswo ggf dieselben Probleme erneut auftreten...was dann nicht an der allgemeinen Bürogesellschaft sondern einem selbst liegt. Die Bürogesellschaft repräsentiert ja an sich einen Ausschnitt der allgemeinen Gesellschaft (also Bedingungen die überall vorhanden sind) und das würde dann heißen dass man dann direkt aus allem aussteigen müsste..nicht nur den Job sondern das Leben kündigen und schmeissen...

Die richtige Erwartungshaltung ist also wichtig...nicht zu viel erwarten und aus ALLEM das Beste draus machen war meine Devise.

Mein Rat: viel Selbstbewusstseinstraining...

Tyra

wenn es keinen einzigen Menschen gibt der dich wichtig nimmt, also du dich selbst auch nicht wichtig nimmst sieht es natürlich schlecht aus.
An sich brauchst du nur einen einzigen Menschen der dich wichtig genug nimmt: dich selbst..dann ziehen die anderen automatisch nach.....umgekehrt (also dass sich jemand anderes für dich interessiert damit du dich interessant finden kannst) funktioniert es NICHT! Fang also an dich für dich zu interessieren und kümmere dich und um dein Problem, geh es aktiv an und arbeite an Problemlösungen und daran Kontakte auf zu bauen.

Wenn du still bist legt das Umfeld das als Desinteresse aus, oder das du in Ruhe gelassen wirst....du isolierst dich ab....nicht erwarten dass die anderen den ersten Schritt machen, selbst aktiv werden!

und auf so Sprüche: ach du redest ja...selbstbewusst und selbstironisch reagieren...fühl dich da nicht immer gleich angegriffen...sondern teil auch ruhig mal aus und lass dich in deinen Interessen nicht gleich aus der Bahn werfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
...wenn es keinen einzigen Menschen gibt der dich wichtig nimmt, also du dich selbst auch nicht wichtig nimmst sieht es natürlich schlecht aus...
...geh es aktiv an und arbeite an Problemlösungen und daran Kontakte auf zu bauen...

Da haben wir es ja endlich: Gänzlich allein sieht es schlecht aus! Allerdings. Mit einem guten Freundeskreis, Partner oder Familie im Rücken lassen sich Widrigkeiten des Lebens meistern, weil einem die Menschen um einen herum Kraft, Mut und Freude geben. Das lässt sich wohl kaum bestreiten. Umkehrschluss ist aber doch: Ohne solche Dich unterstützenden Menschen (die sollen und brauchen das nicht aktiv zu tun, sondern schlicht dadurch, dass sie Teil des eigenen Lebens sind) wird es enorm schwer, diese Energie aufzubringen. Also Kontakte aufbauen. Klar, genau das ist wichtig. Nur genau das klappt bei einigen Leuten eben nicht, wenn du erst einmal allein dastehst. Eine Art Teufelskreis. Die Einsamkeit selbst ist Ursache, dass Du es bleibst. Für mich wäre das kein Grund, Distanz zu jemandem zu wahren. Warum auch? Aber bei den meisten heißt es dann direkt, mit dem/der stimmt was nicht. Folge: Du bleibst allein, ob Du nun versuchst, es zu ändern oder nicht. Und woher dann noch Kraft schöpfen?
Trotzdem allen ein schönes Wochenende!
 
man ist ja nie allein...man hat ja immer sich...Wer in Sachen es sich gut gehen lassen von anderen abhängt der ist schlecht dran. 😀😀

Und: Man steht niemals alleine...ist bereits auch mit anderen Menschen verbunden...daher sehe ich das Problem nicht.
Jeder hat nen Mund zu reden und um Kontakte zu knüpfen. Wir sind soziale Wesen und dazu geschaffen Kontakte zu knüpfen..man sollte da nur seiner Intuition folgen. Nicht gegen seine Intuition ankämpfen, denn allein das kostet Kraft!
Wer natürlich mit sich selbst entzweit ist der hat da ein Problemchen, generiert aus sich heraus diese Teufelskreise...zirkelt in den eigenen Fehlannahmen... und muss nen Weg finden zu erkennen, dass alles im Grunde eine Chose ist und Trennung Illusion...

Nicht die Einsamkeit ist Ursache kann es gar nicht sein..denn Einsamkeit existiert nur in der Illusion...keiner ist an sich einsam...einige fühlen sich nur einsam aber bereits die alten Griechen wussten dass Gefühle oft trügerisch sein können...einen täuschen können.
Einsamkeit entsteht nur dann wenn Menschen unrealistische Erwartungen aufbauen und denken dass 1🤐 Nähe oder 1🤐 verstehen möglich ist oder sein muss um nicht mehr einsam zu sein...das ist jedoch unrealistisch und Blubberblasenkram im Geist der nur verwirrt und einsam macht...in dem Sinne wie man Einsamkeit definiert...ist alles ohnehin ne Definitionssache.

Wer mit sich alleine ist und mit sich alleine gut klar kommt der fühlt sich generell niemals einsam...und der kann auch ohne große Probleme auf andere zugehen, da er weiss dass es anderen genauso geht und es an sich egal ist ob man allein einsam oder gemeinsam einsam ist sozusagen......wobei die gemeinsam einsam-Variante oft schöner ist. 😉

Und: jeder hat in seinem Umfeld Menschen die potenziell für einen da sein können..wenn man es zulässt, auf sie zugeht und aktiv am Aufbau von Freundschaften mit arbeitet..man kann nicht erwarten dass andere einem Freundschaft auf nem Silbertablett servieren. Sehr viel Kraft kostet das Zugehen auf andere an sich nicht...man muss dazu an sich oft nur die Lippen ein wenig bewegen und Worte formulieren....miteinander reden. Drauf gefasst sein dass man sich anfangs ggf nicht richtig versteht, es zu Missverständnissen kommt, Verstehen Zeit kostet, aber wenn man die ersten Hürden genommen hat es immer leichter wird.

Tyra

ein wenig Kampfsport und Zen zur Klärung der Gedanken wäre sinnvoll...hier scheinen einige Begriffe und Ansichten etwas ungeordnet...
 
@Tyra:

Das Büro ist kein Querschnitt der Gesellschaft, denn jeder Mensch tickt anders und arbeitet i.d.R. dort, was er meint, was am besten zu Ihm passt. Leute die sich durch telefonieren und labern identifizieren, findet man deswegen meistens im Büro, und nicht beispielsweise als Schreiner o.ä..

Ich kann mich nur „VerblassterStern“ anschließen. Wenn man keine gesonnenen Leute um sich hat, die einen aufbauen und stützen, dann geht man in einem gehässig veranlagtem Umfeld unter. Selbst wenn Ihre Familie (von Nessa) sie unterstützt, so ist sie in der Arbeit doch weitesgehend alleine und dem Terror ausgeliefert.

Den zweiten Beitrag „Einsamkeit ist nur eine Illusion“ lasse ich unkommentiert, weil er mir einfach zu schwachsinnig ist.
 
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