Tyra
Sehr aktives Mitglied
ich rede nie dagegen Lena, ich mache lediglich darauf aufmerksam Medien reflektiert zu nutzen und darauf zu achten das der eigene Glauben ausreichend geerdet und tolerant ggü Andersgläubigkeit bleibt.
Dein thread hier beschäftigt sich in einem öffentlichen Forumsbereich mit der Frage ob es einen lebendingen Gott gibt...und alles zum Thema Glauben und ich denke ich habe hier eine ganz gute Ergänzung mit eingebracht. Das Thema Glauben umfasst ja nicht nur den christlichen Glauben, sondern viel viel mehr. Neben der Frage was man glaubt ist natürlich auch die Frage WIE man glaubt sehr interessant.
Das mit der Auferstehung ist ja reine Glaubenssache und wissenschaftlich nicht bewiesen noch wird es jemals beweisbar sein. Das ist jedoch in meinen Augen unwichtig denn allein der Glaube zählt (allerdings nicht allgemein, sondern bezogen und beschränkt auf den privaten Glaubensbereich) und das reicht natürlich. Solange die christlich Gläubigen auf dem Teppich bleiben und nicht von der Beweisbarkeit oder realen Existenz Gottes reden, sondern einer für sie persönlichen, privaten Realität Gottes oder Jesus ist ja alles im Lot.
Hier ist der Aspekt des WIE des Glaubens wichtig...also das richtige Maß.
Ich zweifle nicht an der Richtigkeit der Leidensgeschichte dieser DDR-Frau, allerdings ist klar, dass der Sender genau diese Geschichte ausgesucht hat um gewisse Emotionen bei den Rezipienten wach zu rufen um sie empfänglicher für ihre Grundbotschaft zu machen...ein gewisses Kalkül ist IMMER mit dabei. Jede HIlfe ist altruistisch...also mit einem gewissen Egoismus verbunden....was ja auch nicht weiter schlimm sondern normal und in Ordnung ist. Aber natürlich mit reflektiert werden sollte.
Was ich nicht mag (und auch Jesus glaube ich nicht mochte) ist mit dem Leid anderer auf Seelenfang zu gehen oder sowas.
Was die Leidensgeschichte der Frau angeht würde ich sagen gibt es zig weitere Aspekte und Blickwinkel mit der man sie sehen kann. Gewiss wird diese Frau auch gravierende Fehler in ihrem Leben gemacht haben...und es stellt sich die Frage: war ihr Leid der Wille Gottes? War es ihr vorherbestimmt so zu leiden, oder lag es nicht auch an ungünstigen Verhaltensmustern die sie hatte? Ihr Leid wird etliche Ursachen haben...Gut und Böse ist nicht trennbar...es gibt keine einseitig böse, böse Psychiatrie die schuld war an dem Leid der Frau sondern die Wahrheit dahinter dürfte wesentlich komplexer sein. Was ich sagen will: die Berichterstattung der Medien ist oft zu einseitig um sich ein ausreichend genaues Bild von einer Geschichte zu machen.
Ich finde es in Ordnung dass christliche Gläubige an die Auferstehung von Jesus glauben, aber natürlich gibt es auf dieser Welt noch etliche Andersgläubige denen die Toleranz gewährt werden sollte nicht an die Auferstehung von Jesus zu glauben, oder? Das stellt ja auch keine Gefahr für den Glauben an die Auferstehung dar, es sei denn man glaubt naiv oder dogmatisch und nach der Methode dass nur wenn alle dasselbe glauben der Glaube (und damit verbunden z.B die Auferstehung von Jesus, die Existenz Gottes etc.) existiert...also wie die Zeugen Jehovas z.B mit ihrem Konzept dass alle Menschen unisono den gleichen Glauben haben müssen und nur dann das Paradies auf Erden kommt etc.
Auch wenn lt. Wikipedia das Christentum derzeit die größte Weltreligion ist finde ich dass Andersglaube (inklusive Atheismus etc.) ebenfalls gleichwertige Daseinsberechtigung hat und dafür trete ich ein.
Ich hatte in meiner Jugend Mutter Teresa, die in meiner von einem Orden geführten Schule zu Besuch war persönlich kennengelernt und diese Frau fand ich beeindruckend und das hat mir gezeigt wie gelebter, authentischer christlicher Glaube aussehen kann...sowas finde ich super. Was ich nicht so mag sind Pauschalpredigten...ich bin eher für Handfestes.
Tyra
betr. Jesus lebt: nun lt Bericht der Gläubigen (die natürlich auch zur Kreation eines Auferstehungsmythos seinen Leichnam aus dem Grab geklaut und woanders verbuddelt haben könnten) ist Jesus am dritten Tage auferstanden und dann irgendwann (genau: nach 40 Tagen) zum Himmel aufgefahren und sitzet zur rechten seines Vaters oder so ähnlich..damit lebt er also doch nicht mehr sondern lebt im Himmel...wenn man dahingehend überhaupt von Leben im irdischen Sinne reden kann, oder?
Das mit dem Jesus lebt ist eher symbolisch zu sehen, nicht wahr? In dem Sinne von: er lebt in uns Menschen weiter etc. Worauf sich mir die Frage stellt: wie lebt er in uns weiter? Ich denke am ehesten dadurch in seinem Sinne im Leben zu wirken.
Es gibt wirklich viele arme kranke Menschen, auch in Psychiatrien die man ja dort besuchen und trösten kann...trösten mit Taten, Da-sein.
Ich finde es gut dass du hier versuchst mit deinem Glauben einigen ein wenig Trost zu bieten....aber an wen genau ist dieser Trost adressiert?
Dein thread hier beschäftigt sich in einem öffentlichen Forumsbereich mit der Frage ob es einen lebendingen Gott gibt...und alles zum Thema Glauben und ich denke ich habe hier eine ganz gute Ergänzung mit eingebracht. Das Thema Glauben umfasst ja nicht nur den christlichen Glauben, sondern viel viel mehr. Neben der Frage was man glaubt ist natürlich auch die Frage WIE man glaubt sehr interessant.
Das mit der Auferstehung ist ja reine Glaubenssache und wissenschaftlich nicht bewiesen noch wird es jemals beweisbar sein. Das ist jedoch in meinen Augen unwichtig denn allein der Glaube zählt (allerdings nicht allgemein, sondern bezogen und beschränkt auf den privaten Glaubensbereich) und das reicht natürlich. Solange die christlich Gläubigen auf dem Teppich bleiben und nicht von der Beweisbarkeit oder realen Existenz Gottes reden, sondern einer für sie persönlichen, privaten Realität Gottes oder Jesus ist ja alles im Lot.
Hier ist der Aspekt des WIE des Glaubens wichtig...also das richtige Maß.
Ich zweifle nicht an der Richtigkeit der Leidensgeschichte dieser DDR-Frau, allerdings ist klar, dass der Sender genau diese Geschichte ausgesucht hat um gewisse Emotionen bei den Rezipienten wach zu rufen um sie empfänglicher für ihre Grundbotschaft zu machen...ein gewisses Kalkül ist IMMER mit dabei. Jede HIlfe ist altruistisch...also mit einem gewissen Egoismus verbunden....was ja auch nicht weiter schlimm sondern normal und in Ordnung ist. Aber natürlich mit reflektiert werden sollte.
Was ich nicht mag (und auch Jesus glaube ich nicht mochte) ist mit dem Leid anderer auf Seelenfang zu gehen oder sowas.
Was die Leidensgeschichte der Frau angeht würde ich sagen gibt es zig weitere Aspekte und Blickwinkel mit der man sie sehen kann. Gewiss wird diese Frau auch gravierende Fehler in ihrem Leben gemacht haben...und es stellt sich die Frage: war ihr Leid der Wille Gottes? War es ihr vorherbestimmt so zu leiden, oder lag es nicht auch an ungünstigen Verhaltensmustern die sie hatte? Ihr Leid wird etliche Ursachen haben...Gut und Böse ist nicht trennbar...es gibt keine einseitig böse, böse Psychiatrie die schuld war an dem Leid der Frau sondern die Wahrheit dahinter dürfte wesentlich komplexer sein. Was ich sagen will: die Berichterstattung der Medien ist oft zu einseitig um sich ein ausreichend genaues Bild von einer Geschichte zu machen.
Ich finde es in Ordnung dass christliche Gläubige an die Auferstehung von Jesus glauben, aber natürlich gibt es auf dieser Welt noch etliche Andersgläubige denen die Toleranz gewährt werden sollte nicht an die Auferstehung von Jesus zu glauben, oder? Das stellt ja auch keine Gefahr für den Glauben an die Auferstehung dar, es sei denn man glaubt naiv oder dogmatisch und nach der Methode dass nur wenn alle dasselbe glauben der Glaube (und damit verbunden z.B die Auferstehung von Jesus, die Existenz Gottes etc.) existiert...also wie die Zeugen Jehovas z.B mit ihrem Konzept dass alle Menschen unisono den gleichen Glauben haben müssen und nur dann das Paradies auf Erden kommt etc.
Auch wenn lt. Wikipedia das Christentum derzeit die größte Weltreligion ist finde ich dass Andersglaube (inklusive Atheismus etc.) ebenfalls gleichwertige Daseinsberechtigung hat und dafür trete ich ein.
Ich hatte in meiner Jugend Mutter Teresa, die in meiner von einem Orden geführten Schule zu Besuch war persönlich kennengelernt und diese Frau fand ich beeindruckend und das hat mir gezeigt wie gelebter, authentischer christlicher Glaube aussehen kann...sowas finde ich super. Was ich nicht so mag sind Pauschalpredigten...ich bin eher für Handfestes.
Tyra
betr. Jesus lebt: nun lt Bericht der Gläubigen (die natürlich auch zur Kreation eines Auferstehungsmythos seinen Leichnam aus dem Grab geklaut und woanders verbuddelt haben könnten) ist Jesus am dritten Tage auferstanden und dann irgendwann (genau: nach 40 Tagen) zum Himmel aufgefahren und sitzet zur rechten seines Vaters oder so ähnlich..damit lebt er also doch nicht mehr sondern lebt im Himmel...wenn man dahingehend überhaupt von Leben im irdischen Sinne reden kann, oder?
Das mit dem Jesus lebt ist eher symbolisch zu sehen, nicht wahr? In dem Sinne von: er lebt in uns Menschen weiter etc. Worauf sich mir die Frage stellt: wie lebt er in uns weiter? Ich denke am ehesten dadurch in seinem Sinne im Leben zu wirken.
Es gibt wirklich viele arme kranke Menschen, auch in Psychiatrien die man ja dort besuchen und trösten kann...trösten mit Taten, Da-sein.
Ich finde es gut dass du hier versuchst mit deinem Glauben einigen ein wenig Trost zu bieten....aber an wen genau ist dieser Trost adressiert?
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