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Depressionen - Anlaufstellen

FredDerFuchs

Neues Mitglied
Hallo zusammen,

das ist mein erster Post hier und ich bin gerade in einer unglücklichen Situation.

Meine Freundin (23) leidet seit ca. 10 Jahren an Depressionen, welche in letzter Zeit Überhand nehmen.
Gestern hat sie mit mir geredet und mir ihr Situation erklärt.

Sie ist seit ca. einem Jahr in ihrer neuen Arbeit währen die dual studiert.

Sie hat mir erzählt, dass sie seit Jahren unzufrieden mit sich selbst ist, dass sie ihre Arbeitsstelle hasst und nicht glücklich ist.
Nun möchte sie sich endlich Hilfe suchen (Gott sei Dank!)


Leider wissen wir nun nicht wohin mit uns, da wir von Anlaufstellen nur zu hören bekommen, dass alle Plätze langfristig ausgebucht sind.

Habt ihr eine Idee wie wir hier starten könnten?
Gerade sitzt sie im Wartezimmer vom Hausarzt und holt sich rat.


Ich freue mich über jede Hilfe.

Dankeschön <3
 
G

Gelöscht 118344

Gast
Hallo @FredDerFuchs

zunächst ist es gut, dass sich deine Freundin Dir geöffnet hat. Die Hausarzt-Praxis ist zunächst eine erste Anlaufstelle und ich hoffe, dass dort anhand der Ausführungen deiner Freundin auch die weiteren, möglich denkbaren Schritte eingeleitet werden.

Dies kann z.B. eine Überweisung an einen Facharzt sein; wobei hier mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist. Aber dies ist leider bei vielen/allen Facharzt-Praxen der Fall.

Als Überbrückung könnten (z.B. kirchliche) Lebens-Beratungsstellen eine erste Anlaufstelle sein, um mit Fachkräften vor Ort in Kontakt zu treten.
Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit, sich der Telefonseelsorge, nicht nur telefonisch, sondern auch per Mail oder Chat auszutauschen.
Eine weitere Möglichkeit wäre es, ein "Sorgen-Tagebuch" online zu führen, dass je nach Wunsch mit oder ohne Rückmeldung eines Eintrags geführt werden kann.

Per PN kann ich Dir gerne, bei Interesse oder Bedarf, Näheres hierzu erläutern.

Hilfreich kann Dir auch folgende Seite sein:

https://www.gesundheitsinformation.de/wege-zur-psychotherapie-wo-gibt-es-hilfe.html

Dies sind nur allgemeine Informationen, die immer unter Berücksichtigung der jeweiligen gesundheitlichen und persönlichen Lage zu sehen sind.

Ich hoffe für deine Freundin, dass sie eine kompetente Hilfe findet...
...und für euch wünsche ich alles Gute für die nun kommende Zeit.
 

Northern Light

Sehr aktives Mitglied
Seid ihr in Deutschland? Unter der 116117 wird von der KV zumindest ein Erstgespräch bei einem Therapeuten vermittelt (was nicht zwingend heißt, dass derjenige für eine langfristige Therapie Kapazität hat, aber zumindest kann man mal mit einem Fachmann gemeinsam beraten). Dieser Termin ist evtl nur im weiteren Umkreis (seid ihr mobil?), dafür aber in maximal 5 Wochen zu bekommen.

Ich habe das vorletzte Woche in Anspruch genommen und hatte 8 Tage später schon das Gespräch.

Alles Gute für euch!

 

FredDerFuchs

Neues Mitglied
Danke schon mal für eure Hilfestellungen!

Sie war gerade beim Hausarzt, dieser hat sie jetzt erst mal drei Wochen krank geschrieben und ihr Tabletten verschrieben (weiß leider nicht was). Die hatten wohl ein langes Gespräch und er ist sehr einfühlsam mit sowas.

Anscheinend hatte der Arzt letzte Woche eine gleichaltrige Patientin mit ähnlichen Problemen, die er sehr kurzfristig überweisen konnte.

Ich telefoniere gleich mal mit ihr und schaue was Stand der Dinge ist.
 
G

Gelöscht 116354

Gast
OK, gut ist, das sie relativ jung ist. Ich denke, wenn sie ihren Job hasst - wieso wechselt sie ihn nicht?

Was will sie stattdessen machen?
 

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