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Zyklisches Erbrechen

Jackie1987

Neues Mitglied
Hallo!
Zurzeit liegt mein 12 - jähriger Sohn wiedermal im Krankenhaus.
Er erbricht sich permanent (auch blutig)
Das ist seit März 2020 unser 8 Krankenhausaufenthalt.
Mein Sohn war bis zum März 2020 immer gesund und hatte nie gesundheitliche Probleme.
In unseren Krankenhausaufenthalten wurden insgesamt 6 Magenspiegelungen 1 Darmspiegelung ( von Magen und Darm wurden Biopsien entnommen- ohne Befund)
Es wurden MRT s gemacht Kopf und Bauch...
Röntgenbilder vom Magen.
Ein EEG
Blut , Urin, Kot alles wurde eingeschickt ohne Befund.
Wir wurden immer aus dem KH entlassen und sollten ihm Pantoprazol geben.
Das half auch aber immer nur 1-3 Monate- dann fing es wieder von vorne an.
Er übergibt sich permanent und kann gar nichts bei sich behalten.
Sogar stilles Wasser!
Gestern haben wir die Diagnose Zyklisches Erbrechen erhalten.
Jetzt bekommt er das Medikament Propranolol (Betablocker)
Hat jemand Erfahrung mit dieser Krankheit und kann mir Tipps für den Alltag geben.
Oder einfach mal zum Austausch!
Liebe Grüße
Jackie
 
G

Gelöscht 119208

Gast
Ursachen-Forschung ist schwierig, da unterschiedliche Auslöser.

Hier ein Link aus dem Internet, was man selbst tun könnte:

[URLunfurl="true"]https://medlexi.de/Syndrom_des_zyklischen_Erbrechens#Das_k.C3.B6nnen_Sie_selbst_tun[/URL]

Zitat:
"Im Bereich der Selbsthilfe im Alltag können Betroffene vor allem dann etwas gegen das zyklische Erbrechen tun, wenn ihnen die Auslöser bekannt sind. Manche Betroffene wissen, dass der Konsum bestimmter Nahrungsmittel zu Anfällen von schwerem Erbrechen führt. Den Auslöser so gut es geht zu meiden, ist daher im Alltag sinnvoll, wenn der Leidensdruck groß ist.

Das zyklische Erbrechen steht oftmals im Zusammenhang mit Stress. Wer an zyklischem Erbrechen leidet, kann deswegen die individuelle Wirkung von Entspannungstechniken wie Yoga oder progressiver Muskelentspannung ausprobieren. Die Erfolgsquoten sind unterschiedlich. Bei vielen Betroffenen kann gar kein Auslöser für das Erbrechen festgemacht werden. Das macht es schwierig, im Bereich der Selbsthilfe vorbeugend gegen die Anfälle etwas zu tun. Manche Betroffene berichten, dass das Erbrechen im Zusammenhang mit unbehandelten Kopfschmerzen auftritt. Es kann deswegen sinnvoll sein, bei einsetzenden Schmerzen frühzeitig mit Schmerzmedikation zu beginnen, um das Erbrechen nicht auszulösen.

Tritt ein Anfall ein, kann der Aufenthalt in ruhigen, dunklen Räumen, abgeschirmt von äußeren Reizen, hilfreich sein. Homöopathische Mittel gegen Erbrechen lindern bei manchen Menschen die Anfälle."
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
G

Gelöscht 69542

Gast
Er übergibt sich permanent und kann gar nichts bei sich behalten.
Sogar stilles Wasser!
Puh, das ist ja echt schlimm... Weil er muss ja was zu sich nehmen... Wie kann er sein Gewicht halten?
Hast du es mal mit MCP-Tropfen probiert? Weiß allerdings nicht, ob Kinder die nehmen dürfen,
mir helfen sie wenn ich bei Migräne erbreche.
Aber die Ursache muss natürlich gefunden werden...

Schau mal hier, ein ähnlicher Thread, vielleicht kannst du dort was Hilfreiches finden
oder Kontakt aufnehmen:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Knirsch

Aktives Mitglied
Stilles Wasser ist in der Tat gar nicht das Klügste, wenn man gerade drin ist in so einer Phase des Erbrechens. Meist gehen Dinge besser, die nach etwas schmecken. Ich nehme an, ihr habt euch schon druchprobiert bei Minztee mit Honig, Cola und Co.

Ich habe schon ein paar solche Fälle mitbekommen, eins meiner Kinder hatte das nur recht kurz, weil schnell klar war, dass es durch Glutamat ausgelöst wurde (Knabbereien, Fertigessen, Wurst, einfach überall ist dieses Zeug drin). Bei den anderen Kindern, von denen ich das gehört habe, war es Migräneattacken, die nicht bemerkt wurden, weil sie teilweise ohne Schmerzen abliefen (nur mit Aura) und einmal nach einer Erkrankung mit viel Erbrechen ging es nicht mehr weg und wurde dann mit verschiedensten Dinge wie Zwerchfellübungen etc behandelt. Das hat eine Weile gedauert, aber ging.
 

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