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Zwerchfellprobleme

Wolkenreise

Neues Mitglied
Ein freundliches Hallo in die Runde.....,

ich bin auf der Suche nach ebenfalls betroffenen Patienten, die wie ich an einer einseitigen oder auch beidseitigen Zwerchfelllähmung bedingt durch eine Phrenicusparese (Lähmung des für das Zwerchfell zuständigen Nerves) erkrankt sind.
Die Ursache der Lähmungen ist trotz umfangreicher Untersuchungen bei mir unklar geblieben, jedoch konnten böse Ursachen ( Tumore in der Lunge oder an der HWS sowie MS) , die
zu 95% diese Lähmung verursachen, ausgeschlossen werden. Es wird eine psychische Ursache vermutet. Diese Erkrankung ( ohne die o.a. Ursachen ) ist äußerst selten und ich suche natürlich überall, so auch in diesem Forum, nach Betroffenen zwecks Erfahrungsaustausch und Behandlungsmethoden. Ich habe bereits eine Atemtherapie gemacht, bzw. wende sie noch an, da ich damit die Lungenfunktion erfolgreich steigern konnte. Vielleicht gibt es jedoch noch andere alternative Heilmethoden, mit denen jemand bereits gute Erfahrungen gemacht hat?? Ich benötige für nachts eine Atemmaske, da bedingt durch die Lähmung Atemausetzer auftreten. Die Ärzte in der Schlafklinik haben mir Hoffnung gemacht, dass die Lähmung sich zurückbilden könnte, und das Zwerchfell vielleicht irgendwann wieder arbeiten würde, so wohl bei anderen Patienten schon passiert. Wäre schön, wenn sich auch jemand melden würde, der nicht selbst betroffen ist aber vielleicht ähnliche Fälle kennt. Bin dankbar für jede Art von Tipps.

Herzliche Grüße,
Jessi
 
Zuletzt bearbeitet:

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S

Splendora

Gast
Ich antworte auf den Hilferuf von "Jessi" vom Februar 2009

Hallo Jessi,

ich habe Deinen Hilferuf betreffend Zwerchfelllähmung gestern gelesen, diese Zeilen könte ich geschrieben haben, trifft 100 % auf mich zu. Ich bin im April 2010 ins Koma gefallen und die Aerzte haben über 1/2 Jahr nach dem Grund dafür gesucht. Da ich körperlich Total am Ende war hatte man mich zur Erholung in eine Spezialklinik eingewiesen, dort hatte man dann bei mir die beidseitige Zwerchfelllähmung festgestellt, d.h. damit war auch die Ursache für das Koma geklärt. Seit Dezember 2010 muss ich auch mit dem Beatmungsgerät schlafen, auch die Atmungstherapie habe ich gemacht. Ich war vor dieser Lähmung immer sehr aktiv und habe jetzt grosse Probleme weil ich nicht mehr das machen kann was ich gerne möchte, habe bei Anstrengungen einfach zu wenig Luft. Muss alles was ich vorhabe immer im voraus sicherstellen + planen.
Ich hoffe Du schaust nach über 2 Jahren doch mal wieder in diesen Hilferuf-Forum und liest meine Antwort. Ich würde gerne wissen wie es Dir Heute geht, könnte Dich auch mal anrufen oder wir tauschen die privaten e-Mail Adressen aus.
Jetzt muss ich mal sagen wer das "ich" ist : bin Claudia aus Basel in der Schweiz.

Viele liebe Grüsse sendet Dir hiermit Claudia
 
G

Gast

Gast
Hallo!

ich habe heute dein Bericht in diesem Forum gelesen! ich bin aber nicht die Person die den ersten Beitrag hinein geschrieben hat! Durch deinen Beitrag bin ich etwas stuzig geworden und wollt dich gerne einmal Fragen, was die Ursachen für diese Lähmung ist ? Oder bist du einfach so von jetzt auf gleich ins Koma gefallen ? Ich würde mich sehr über eine Antwort von dir freuen!

Vielen Dank!

mit freundlichen Grüßen Nico
 
G

Gast

Gast
Hallo Nico,
habe gerade erst Deine Frage gelesen. Ich bin vermutlich durch die Erkrangung der beidseitigen Zwerchfelllähmung ins Koma gefallen, da die der verbrauchte Sauerstoff ja nicht mehr selbständig ausgeatmet werden kann. Jetzt habe ich zum schlafen ein Beatmungsgerät. Den Tag kann ich ohne Anstrengung relativ gut bewältigen, sonst muss ich Sauerstoff zuführen, habe von der Lungenliga 2 Sauerstoffgeräte bekommen, 1 x für zu Hause + 1x für meinen Arbeitsplatz, bin 100 % berufstätig. Habe aber sonst sehr viel Probleme mit dieser Krankheit weil sie mich Total in den Freizeitaktivitäten einschränkt. Du fragst mich nur nach dem "Koma" und erwähnst nicht ob Du auch an Zwerchfelllähmung erkrankt bist. Würde mich freuen wenn Du nochmals antworten würdest, wie es Dir geht und wie Du das Leben mit dieser Krankheit bewältigst.

Viele Grüsse sendet Dir Claudia
 
G

Gast

Gast
Hallo, nach einer Röntgenuntersuchung beim Kardiologen, wurde ich ins Krankenhaus eingewiesen. Die Lunge hatte keine sichtbaren Spitzen mehr. Nach etlichen Untersuchungen wurde mir gesagt(vom Lungenarzt, der bestimmt auch etliche Kilos zuviel hat) nehmen sie erst mal ab, dann bekommen sie auch wieder besser Luft. Ich habe mir dann einen Lungenarzt mit Praxis gesucht der stellte fest, dass ich eine Zwerchfelllähmung habe. Das Bücken und das Bergansteigen bereiten mir Probleme, Fahrradfahren ist OK, schnelleres Laufen geht auch nicht. Treppensteigen über mehrere Stockwerke geht nur mit pausen.Ich hoffe jeden Tag das die Probleme wieder verschwinden. Bin jetzt in Rente, arbeite aber noch ehrenamtlich.
Glaubt mir, es gibt bestimmt eine menge Betroffene.
Grüße alle Leidensgenossen
 
S

Sweetie569

Gast
Hallo an alle, hoffe das liest jemand, ich bin auch einseitig betroffen, ich merke täglich das mir Luft fehlt. Wie geht es euch?lg Sweetie
 
S

Sweetie569

Gast
Hallo, ja was soll ich schreiben? Die phrenikusparese links ist diagnostiziert worden Anfang 2014, das kam nach meinem Motorradunfall. Ursache wurde nicht wirklich gefunden, und das ganze kann auch ideopatisch entstehen. Vorher konnte ich viel mehr Sport machen, auch bücken ist schlecht, sowie Atemnot bei Belastung, z. B. Einen Holzklotz die Treppe hochtragen oder sowas in der Art, ein Triathlet werde ich wohl nicht mehr werden.
Wie geht es euch damit?
@annekatrin hast du auch damit Schwierigkeiten?

LG
 

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