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Zweifel, Trauer, Angst

LonelySoul_302

Mitglied
Hey, bin grade auf das Forum gestoßen. Und dachte mir ich Schreibe hier einfach mal meine Sorgen von der Seele. Auch wenn es viele vermutlich nicht Interessiert.

Ich weiss nicht wohin ich soll oder gar gehöre, denn ich M26 habe nun schon seit mehreren Tagen wieder das Gefühl nicht am richtigen Platz zu sein. Ich Fühle mich alleine, Ungeliebt, und als ein Nichts,- ein Niemand. Meine Trennung ist jetzt 1 Jahr her, mein längste Beziehung ging 3 Jahre. Alle anderen (3 an der Zahl) waren lediglich so 1-1,5 Jahre Beziehungen.
Nun aber Back to Topic, Ich habe mit 26 nichts erreicht. Ich habe kein Führerschein, keine Arbeit, keine Ausbildung nichts... Ich habe mir das alles selbst Verbaut, niemand ist daran Schuld außer ICH selbst, mir wurde oft genug in den A**** getreten und habe es als Jugendlicher Ignoriert.

Und jetzt? Was bin ich jetzt? Ein 26 Jahre alter Typ der noch bei den Eltern im Haus wohnt... Statt fest auf den eigenen Beinen zu stehen, mit einer Partnerin an der Seite. Spaß haben, Freunde haben. Doch all das bleibt alles nur in meiner Fantasie, in meinem Kopf. Anfang des Jahres war ich in einer Tagesklinik, weil ich fiel so tief in diese Depression, Selbstzweifel, Ängste. Einfach alles war bzw ist mir zuviel. Ich kann das alles nicht mehr, ich bin ein Mensch der Versagenängste hat <- Das ist auch der Grund wieso ich nie den Führerschein gemacht habe, weil ich einfach genau weiss ich Schaffe es sowieso nicht. So wie immer, egal was ich mache. Ich habe es nie Geschafft etwas durch zu ziehen.

Ich würde gerne etwas ändern, aber ich weiss nicht wie. Ich würde gern meinen Führerschein machen, eine Arbeit haben, eine eigene Wohnung. Aber das weiss ich jetzt schon es wird nie was werden. Ich werde auch niemals eine Frau finden, denn im Enddefekt gibt es nichts unattraktiveres als ein 26 jähriger Versager der noch bei den Eltern wohnt. Seine Freunde sich abgewandt haben, und niemanden hat. Außer sich selbst...

Der letzte große Erfolg war, ich habe mich bei einer Fahrschule angemeldet, die Theorie beendet und nicht weiter gemacht weil ich Angst habe davor dauernd und immer wieder durch zu fallen. Ich verstehe auch dieses "Lernen" dafür nicht wirklich. Tausende Fragen, wer soll das alles bitte verstehen? Oder sich behalten können...?

Ich hielt immer alles für Selbstverständlich, und irgendwann wird alles Gut aber das kann ich mir Abschminken. Niemand kommt und gibt all das Freiwillig.... Ich schlage mir Nacht für Nacht um die Ohren, habe soviel abgenommen. Ich esse kaum noch, schlafe kaum noch, geschweige denn das ich mit jemandem Rede. Ich mache das alles mit mir alleine aus, nach außenhin lächel ich so als ob alles Okay ist. Doch im inneren Weine ich Tag ein, Tag aus. Jeden Tag steh ich kurz vor einem Nervenzusammenbruch und brech am Ende doch zusammen...


Ich höre jetzt auch einfach auf, wenn das hier jemand Interessiert.
Und/oder noch weitere Fragen habt, dann stellt sie ruhig.

Peace..
PS: Wer Fehler findet, darf Sie behalten
 

LonelySoul_302

Mitglied
Was hast du für einen Schulabschluss?

Was ist danach passiert?

Hast du dich um Ausbildung als was? bemüht?
Hauptschule beendet

Anschließend lange Ausbildungssuchend, mit Zeitarbeitsfirmen probiert. Aber Schichtarbeit ist nichts für mich. Hab das 3 Monate gemacht und mir gings währenddessen schlecht Tag zu Tag.

Hatte eine Ausbildung zum KFZler angefangen, aber ich hatte demnach einen mentalen Zusammenbruch und dann hab ich aufgehört weil ich nochmal alles wiederholen hätte müssen.
 

Petra47137

Sehr aktives Mitglied
............wenn Du Dir von vornherein sagst - das schaffe ich eh nicht - dann schaffst Du es auch nicht und hast Dir wieder einmal bewiesen, das Du recht hattest.
Du manipulierst Dich selbst in die - ich schaff das nicht - Richtung und machst unbewusst alles, um es nicht zu schaffen.
Warum sagst Du Dir nicht einfach - ich schaff das - ich schaff das, weil ich es schaffen will - das Du es schaffen kannst, das musst Du Dir beweisen.
Man kann Viel und noch vieles mehr - wenn man es will. Der Wille es zu schaffen, muss den Willen es nicht zu schaffen eliminieren. Du bist Werkzeug und Mittel - Du musst Dich nur richtig "benutzen".
Nimm den "Hammer" in die Hand und "hau den Nagel auf den Kopf" und hau nicht Dich auf den Kopf ;)
 

LonelySoul_302

Mitglied
............wenn Du Dir von vornherein sagst - das schaffe ich eh nicht - dann schaffst Du es auch nicht und hast Dir wieder einmal bewiesen, das Du recht hattest.
Du manipulierst Dich selbst in die - ich schaff das nicht - Richtung und machst unbewusst alles, um es nicht zu schaffen.
Warum sagst Du Dir nicht einfach - ich schaff das - ich schaff das, weil ich es schaffen will - das Du es schaffen kannst, das musst Du Dir beweisen.
Man kann Viel und noch vieles mehr - wenn man es will. Der Wille es zu schaffen, muss den Willen es nicht zu schaffen eliminieren. Du bist Werkzeug und Mittel - Du musst Dich nur richtig "benutzen".
Nimm den "Hammer" in die Hand und "hau den Nagel auf den Kopf" und hau nicht Dich auf den Kopf ;)
Es ist immer alles leichter gesagt als getan. Am Ende gewinnen meine Versagensängste so oder so. Ich hab zwar gelernt in einer Therapie wie und was ich tun kann. Aber es ist trotzdem schwer und manchmal will ich einfach nur weg von allem und jedem alleine sein und in mein Loch zurück…
 
M

Marvin663

Gast
Du musst dir erlauben auch positive Erfahrungen machen zu können. Das gelingt dir aber nicht, wenn du dich immer wieder selbst sabotierst. Es ist möglich, aber dafür musst du zulassen auch Gutes erleben zu dürfen.
 

Northern Light

Sehr aktives Mitglied
Am Ende gewinnen meine Versagensängste so oder so
Warum sollte das so sein?

Ich habe mir das alles selbst Verbaut, niemand ist daran Schuld außer ICH selbst, mir wurde oft genug in den A**** getreten und habe es als Jugendlicher Ignoriert.
Das tust du auch jetzt, als Erwachsener, noch. Eigentlich weißt du, dass nur du allein etwas ändern kannst, aber du scheust die Mühen, die damit verbunden sind.


Niemand kommt und gibt all das Freiwillig....
So ist es. DU hast es in der Hand.

Es ist immer alles leichter gesagt als getan.
Ja, natürlich ist es das. Das gilt aber nicht exklusiv für dich, sondern für alle Menschen und für alles, was man an Herausforderungen angeht. Wenn man danach ginge, bräuchte man nie etwas in Angriff nehmen und nichts würde sich jemals ändern. Eben so, wie du das augenblicklich auch erlebst. Aber es kann sich ja auch nichts ändern, wenn man es nicht versucht.
Hat nicht geklappt? Auf die Schnauze gefallen? Egal. Nicht schlimm. Nochmal.
Aber du versuchst es gar nicht erst.
Zu jammern, dass man keinen Führerschein hat, obwohl man gar nicht erst versucht hat, die Praxis zu bestehen, macht keinen Sinn.

Ich hab zwar gelernt in einer Therapie wie und was ich tun kann. Aber es ist trotzdem schwer
Ich würde gerne etwas ändern, aber ich weiss nicht wie
Siehe oben. Wende das an, was du in der Therapie gelernt hast. Klar ist das schwer. Ja und? Ist es denn so, wie du jetzt lebst, besser? Ein bisschen was wirst du schon reinstecken müssen.
 

momo28

Moderator
Teammitglied
Beschreibe doch mal deinen Tagesablauf.
Was machst du tagtäglich?

Dann können wir vielleicht gemeinsam überlegen an welcher Stelle du kleine Veränderungen reinbringen kannst, um die ersten Schrittchen in eine positive Richtung zu gehen.
 

LonelySoul_302

Mitglied
Beschreibe doch mal deinen Tagesablauf.
Was machst du tagtäglich?

Dann können wir vielleicht gemeinsam überlegen an welcher Stelle du kleine Veränderungen reinbringen kannst, um die ersten Schrittchen in eine positive Richtung zu gehen.
Hey,

Ja also mein typischer Tagesablauf? Ich mache inzwischen viel Sport. Ich stehe regelmässig zwischen 07:30 und 08:30 auf.
Die typischen Dinge eben die man morgens macht, anschließend gehe ich Sport mache. Und bin mehr oder minder kaum Zuhaus. Bin meist in meiner Heimatstadt Mainz unterwegs, oder bei Freunden. Und komme spät Nachhause, bin bis Spät in die Nacht wach. Un dann wieder aufs neue.
 

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