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Zugbegleiter werden mit Behinderung.

R

Rider251

Gast
Hallo,

zsm. seit Dezember 2020 bin ich zu Hause wegen Zwangsurlaub (Risikopatient) und darf nicht arbeiten gehen.
Ich bin in einen Behinderten Werkstatt angestellt seit 2011.

Vorher absolvierte ich BVJ. Berufsvorbereitungsjahr danach als Bürokraft. Ich lebte in der seit 5 Jahre in Heidelberg.
Drei Monate hatte ich nichts gefunden, weshalb ich in die Behinderten Werkstatt gegangen bin.
in diesen 9 Jahre konnte ich weiter viel Erfahrung Sammeln.

Ich habe innerhalb der Werkstatt Praktikas gemacht und außerhalb.
Seit drei Jahren arbeite ich in Modelleisenbahnladen außerhalb.
Obwohl ich wie gesagt viel Erfahrung gesammelt habe, war ich immer bei meiner Mutter abhängig und auf andere angewiesen.
In Mein Zwangsurlaub habe ich mir die Zeit genommen um über meine Zukunft nachgedacht.

Mein Entschluss, Ich würde gerne raus aus der Werkstatt nicht mehr von andere Abhängigkeit sein und mein eigenes Leben leben, mehr Geld verdienen und mehr Verantwortung übernehmen.
Ich Rechne mit widerstand aber das ist mir egal.

Ich wollte schon immer Zugbegleiter/Schaffner werden. Weshalb auch meine Frage ist ob das möglich wäre.
Wenn das nicht geht werde ich schon was finden.
Ich möchte neue Herausforderung und meistern.
Ich würde gerne über Tipps freuen.

mfg Rider251

PS: Entschuldigung wegen meine Grammatik.
 

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G

Gelöscht 117574

Gast
Es ist sehr schwierig etwas zu sagen, ohne deine Einschränkungen zu kennen .

Ich wünsche Dir Erfolg !
 

Schokoschnute

Aktives Mitglied
Naja die Frage wäre erstmal, wie Hoch und wie beschränkend deine eigene Behinderung ist und eine weitere Frage wäre, könntest du trotz deiner Behinderung eine tat-kräftige, orientierungsvolle und Veranwortungsvolle Hilfe für eine Fremdbetreuung , die ja auch Behindert sein könnte, im Alltag einer Zugbegleitung wirklich sein ?

Hast du einen gesetzlichen Vertreter,der für Dich Entscheidungen bestätigen muss?
Was sagt deine Mutter und die behinderten Werkstatt dazu ?
Wenn du in Abhängkeit stehst, würde ich das erstmal mit den Personen grundsätzlich besprechen,denn letzendlich brauchst du immer noch ihre Unterstützung, oder nicht ?
Ein Begleitschein für Zugbegleiter mit Kundenbetreuung setzt glaube ich eine 9 Monatige Umschulung vorraus.
Informiere dich dahingehend doch mal, ob du überhaupt die Vorraussetzungen erfüllen könntest.
Vllt gibt es ja auch so Probtage,wo man Zugbleiter im Kundenkontakt mal mit Begleiten darf,so als Zuschauer/Hilfsjob, um sich ein genaueres Bild machen zu können?!

An sich finde ich deine Gedanken dazu super,doch sind deine Umstände vielfältig.
 

tonytomate

Aktives Mitglied
Also geistig mußt Du topfit dafür sein, da man sehr viel lernen muß und das permanent. Kenne jemanden, der das macht, die bekommen ständig neue Regeln, Änderungen und auch das System für die Fahrkarten ist kompliziert, da man während der Fahrt in ein anderes Bundesland fährt mit unterschiedlichen Regeln. Die Schaffner werden auch kontrolliert, ob sie ihren Job richtig machen, haben jedes Jahr Prüfungen und wer hier versagt, ist raus. Der wo das macht, da sind von der Gruppe mit 20 Leuten noch 5 oder so übrig. Viele steigen aus, weil die Belastung enorm ist mit den Fahrgästen quasi ständig im Konflikt zu liegen.

Wenn Du Gehbehinderung hast, kannst Du den Job eigentlich vergessen, da der Zutritt zu den Waggons je nach Bahnhof nicht so easy ist und man muß auch Behinderten mitunter helfen, Rampe aufstellen, Gepäck tragen und auch die Ausrüstung wiegt ca. 12-15kg für den Dienstantritt. Aufzüge = Fehlanzeige.

Teilzeit kann man das machen, aber Vollzeit? Einfach bewerben und im Erstgespräch viele Fragen stellen. Wenn ihr Bahnstrecken mit wenig Publikum habt, ist das evtl. auch mit Gehbehinderung machbar, aber im Citybereich mit viel Publikum ist das Rennerei im Zug ohne Ende.

Wenn Du zur Behinderung auch Vorerkrankungen hast, scheidest Du vermutlich schon beim Gesundheitscheck aus. Übergewicht ist ebenfalls K.O. Kriterium bei der Bahn. 5-10kg liegen evtl. noch im Rahmen, was drüber ist, tschüss.

Es gibt natürlich auch viele dicke Leute bei der Bahn, was aber meist Leute sind, die zu früheren Zeiten dort angefangen haben und unverzichtbar sind.
 
R

Rider251

Gast
@Schokoschnute
Einschränkung habe ich soweit nicht mehr
Ich wurde am 2011 am Herz Operiert und lebe seit dem wie ein gesunder Mensch.
Bin 30 Jahre alt.

[QUOTE="]
Hast du einen gesetzlichen Vertreter,der für Dich Entscheidungen bestätigen muss?
Was sagt deine Mutter und die behinderten Werkstatt dazu ?
Wenn du in Abhängkeit stehst, würde ich das erstmal mit den Personen grundsätzlich besprechen,denn letzendlich brauchst du immer noch ihre Unterstützung, oder nicht ?
Ein Begleitschein für Zugbegleiter mit Kundenbetreuung setzt glaube ich eine 9 Monatige
[/QUOTE]

Ich kann ansprechen und mich informieren.

Da ich ehr so Einzelgänger bin, komm ich mit allein sein mittlerweile gut klar, ich habe keine Probleme Leute Anzusprechen .
Meine Mutter und mein älterer Bruder sind meine gesetzliche Vertreter.
Ich denke schon das das die Werkstatt wahrscheinlich zu stimmen würde, da ich doch sehr Fitt bin.
 

tonytomate

Aktives Mitglied
Also mit Herzinfarkt muß Dir klar sein, daß durch den Stresslevel das nicht möglich ist. Ich will Dir den Mut nicht nehmen, aber Du bist alleine im Zug und wenn Fahrgäste durchdrehen, könnte das für Dein Herz und Dein Leben das AUS sein. Bewerb Dich lieber für die Infotheke oder die Reiseinformation bei der Bahn. Man sucht auch viele Leute für Disposition, allerdings sitzt man dort vor 3,4 Bildschirmen mit extrem kleiner Schrift, sodaß man Adleraugen haben muß.

Es gibt doch bestimmt so Wiedereingliederungsmaßnahmen von Arbeitsamt und Krankenkasse, Fördermaßnahmen, sodaß Du darüber eine Neueinstellung in einem NORMALEN Umfeld bekommst, welches auch einer Behinderung gerecht wird.
 
Hallo!

Bitte informiere dich auch über andere Berufe bei der Bahn. Wie wäre es zum Beispiel mit Wagenmeister oder Rangierbegleiter? Da gibt es noch soviel mehr was dir vielleicht gefallen könnte!!
 

tonytomate

Aktives Mitglied
Ich würde mich erstmal beim Amt und bei der Krankenkasse informieren, da Vorerkrankungen bei 99% aller Jobs das AUS sind. Wenn man Herzinfarkt in den Personalbogen einträgt, stellt einen niemand mehr ein, es sei denn in Verbindung mit einer Förderung vom Staat. Mein Bruder hatte einen Herzinfarkt vor 10 Jahren, der hat danach NIE MEHR einen Job bekommen, nicht mal nen Minijob. Der hatte allerdings das große Glück, eine BU Versicherung zu haben, die bis zur Rente aufkommt. Natürlich wird sein Zustand alle 6 Monate glaub ich überprüft.
 
R

Rider251

Gast
@DauerSingleDerX-te Wagenmeister klingt auch sehr gut, daran habe ich nicht gedacht.
und an Informationschalter z.B. Fahrkartenverkauf.

@tonytomate Klar, kein Problem, das stimmt schon, bei Zugbegleiter sieht oft einfach aus, ich werde mir durch den Kopf gehen lassen und Info holen. Gehbehinderung habe ich keine.
 

Doratio

Aktives Mitglied
Als allerersten Schritt könntest du auch einen Termin bei der Berufsberatung mit einplanen. Die können dich bestimmt umfassend beraten, und können dir Berufe empfehlen die du ansonsten übersehen hättest.
 

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