Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Zu viel mit Gedanken beschaeftigt

G

Gast

Gast
Ich bin oft zu viel in meinem Kopf und mache dann einfach nichts. Mir faellt es manchmal so schwierig meinen Pflichten nachzugehen. Ich will es tun, aber ich "kann" nicht. Ich schiebe alles auf einen spaeteren Zeitpunkt. Ich denke mir "Mach es doch einfach. Wieso machst du es nicht? Was ist so schwierig daran?" und trotzdem bekomm ich mich nicht dazu meine Pflichten gleich zu erledigen. Es sind nicht nur Pflichten. Zum Beispiel heute, hab ich einfach den ganzen Tag kaum etwas gemacht. Im Nachhinein geht es mir dann schlecht deswegen, dass ich den ganzen Tag zuhause war und zuhause auch nichts getan habe außer sinnlos nachzudenken, zu essen und zu trinken. Ich fuehle mich dann so, als waere ich lebendig tot. (Ich wohne alleine)
Es ist nicht immer so, dass ich so bin, aber zu oft. Ich moechte nicht alles aufschieben, aber ich schaff es einfach nicht mich dauerhaft zu veraendern und ich verstehe nicht wieso es nicht klappt. Die Ursache waren meine Depressionen. Wenn es mir nicht gut geht, werde ich immer so. Dann hab ich Lust auf gar nichts.
Ich frage mich, wie es andere Menschen schaffen all ihre Pflichten zu erledigen, wie ich mich selbst im Griff habe und einfach mache, was ich zu tun habe.
 

Anzeige(7)

G

Gast

Gast
Hey,
Mir geht es ähnlich wie du es beschreibst. Das einzige was bei mir noch tadellos funktioniert, ist meine Arbeit...
Ich weiß aber auch nicht woran das liegt oder woher das kommt...
 

Yannick

Sehr aktives Mitglied
.....
Ich moechte nicht alles aufschieben, aber ich schaff es einfach nicht mich dauerhaft zu veraendern und ich verstehe nicht wieso es nicht klappt. Die Ursache waren meine Depressionen. Wenn es mir nicht gut geht, werde ich immer so. Dann hab ich Lust auf gar nichts.
Ich frage mich, wie es andere Menschen schaffen all ihre Pflichten zu erledigen, wie ich mich selbst im Griff habe und einfach mache, was ich zu tun habe.
Hallo Gast,

was denkst Du denn, was die Ursachen Deiner Depressionen sind?
Hast Du versucht, daran etwas zu ändern? Bist Du in Therapie?
 
G

Gast

Gast
Hallo Gast,

was denkst Du denn, was die Ursachen Deiner Depressionen sind?
Hast Du versucht, daran etwas zu ändern? Bist Du in Therapie?
Hallo,
Ich weiß die Ursachen, aber es ist schon so lange her, dass es sozusagen keine Ursachen mehr gibt, sondern nur noch die Folgen? Zurzeit geht es mir schlecht, wenn ich anfange nachzudenken und dann nicht mehr aufhoere.
Ja, ich versuche staendig es zu aendern. An manchen Tagen schaff ich es auch, aber an anderen schaff ich einfach gar nichts. Das ist es auch was mich so stresst, dieses Hin und Her.
Nein, ich bin nicht in Therapie.
 

Yannick

Sehr aktives Mitglied
Hallo,
Ich weiß die Ursachen, aber es ist schon so lange her, dass es sozusagen keine Ursachen mehr gibt, sondern nur noch die Folgen?
Wenn Du Dich da mal nicht täuscht. Alle Begebenheiten Situationen werden
in den Tiefen Deines Gehirns gespeichert und beeinflussen Dein Denken und
Handeln. Es mag sein, dass Du einiges davon Verdrängt hast oder Dich nicht
mehr bewußt erinnerst, aber Verschwunden sind sie deshalb nicht. Im Gegen-
teil, sie stehen als "Erfahrung" immer noch zur Verfügung und bei passendner
Gelegenheit meldet sich Dein Unterbewußtsein und bremst Dich aus.

Zurzeit geht es mir schlecht, wenn ich anfange nachzudenken und dann nicht mehr aufhoere.
Ja, ich versuche staendig es zu aendern. An manchen Tagen schaff ich es auch, aber an anderen schaff ich einfach gar nichts. Das ist es auch was mich so stresst, dieses Hin und Her.
Nein, ich bin nicht in Therapie.
Dann kämpfst Du gegen Deine Gedanken und gerätst Du in eine scheinbar end-
lose Schleife. Was Dabei herauskommt, weißt Du schon: Noch nicht, später...
Irgendwann ist Später und Du grübelst immer noch. Usw... Plötzlich ist es Abend
und Zeit zum Essen. Du hast den Kampf verloren und nun kommt Dir der Ge-
danke: Morgen ist ja auch noch ein Tag.

Am nächsten Tag der selbe Kampf, nur mit dem Unterschied, dass jetzt nicht
nur die Dinge des heutigen Tages zu erledigen sind, sondern auch noch die
von gestern. Also weiter in der Schleife... Bist Du irgendwann mal stark ge-
nig bist (oder der externe Druck groß genug) einen (kleinen) Teil der Arbeit
zu erledigen. Ein Erfolgserlebnis, aber es hat jede Menge Kraft gekostet. Und
wenn Du Pech hast, ist Deine Bremse am folgenden Tag stärker.

In der Therapie lernst Du, wie Du die Bremse etwas lockern kannst. Du wirst
durch den Erfolg immer stärker und gewinnst Selbstvertrauen. Es gibt Medi-
kamente, die den Erfolg unterstützen und die Sorgen, Ängste und Bedenken
eine Weile auf Abstand halten. Das macht es u. U. einfacher. Irgendwann bist
Du dann soweit und hast die Kraft, wieder alleine Deinen Weg zu gehen.

Vielleicht gibt es mit speziellen Therapieverfahren auch die Möglichkeit, an den
Ursachen zu arbeiten. EMDR vermag da einiges zu leisten. Welche Möglichkeit
für Dich in Frage kommt, müssen die Fachleute entscheiden.
 

Mia+

Neues Mitglied
Hallo!

Ich kann dich gut verstehen, diese Phasen hatte ich auch schon... es kann dafür meiner Meinung nach mehrere Gründe geben:
- körperliche Ursachen (Vitaminmangel, Unverträglichkeit von Lebensmittel, ...)
- psychische Probleme verursacht in Vergangenheit (negative Erlebnisse, Erziehungsprobleme)
- Unzufriedenheit mit deinr aktuellen Situation

Manchmal ist es auch ein Mix aus mehreren zusammen. Am schnellsten kannst du die körperlichen Ursachen herausfinden, geh zu deinem Hausarzt und bitte ihn ein Blutbild zu machen (mind. Vitamin-D messen zu lassen). Es kann sein das du was dazu zahlen musst, aber es lohnt sich ;) In DE gibt es gerade im Winter sehr häufig Vitamin-D-Mangel und das führt zu Lethargie und Müdigkeit. Und dann achte auch auf deinen Körper, geht es dir nach dem Essen von bestimmten Lebensmittel schlecht, fühlst du dich k.o. und müde? Das ist ein sicheres Zeichen für eine Unverträglichkeit und dies kann häufig auch zu Nebenwirkungen wie apathischen Verhalten führen. Häufige Unverträglichkeiten: Gluten, Lactose, Fructose...

Sollte sich dadurch dein Zustand nicht bessern würde ich an deiner Stelle auch mal mit einem Therapeuten sprechen, manchmal kann man selbst die Ursache nicht erkennen und da hilft einem das Gespräch mit dem Therapeuten um den Problemen auf den Grund zu gehen.

Ich drück dir die Daumen das es dir bald wieder besser geht!
Alles Gute!!!
 
G

Gast

Gast
Wenn Du Dich da mal nicht täuscht. Alle Begebenheiten Situationen werden
in den Tiefen Deines Gehirns gespeichert und beeinflussen Dein Denken und
Handeln. Es mag sein, dass Du einiges davon Verdrängt hast oder Dich nicht
mehr bewußt erinnerst, aber Verschwunden sind sie deshalb nicht. Im Gegen-
teil, sie stehen als "Erfahrung" immer noch zur Verfügung und bei passendner
Gelegenheit meldet sich Dein Unterbewußtsein und bremst Dich aus.



Dann kämpfst Du gegen Deine Gedanken und gerätst Du in eine scheinbar end-
lose Schleife. Was Dabei herauskommt, weißt Du schon: Noch nicht, später...
Irgendwann ist Später und Du grübelst immer noch. Usw... Plötzlich ist es Abend
und Zeit zum Essen. Du hast den Kampf verloren und nun kommt Dir der Ge-
danke: Morgen ist ja auch noch ein Tag.

Am nächsten Tag der selbe Kampf, nur mit dem Unterschied, dass jetzt nicht
nur die Dinge des heutigen Tages zu erledigen sind, sondern auch noch die
von gestern. Also weiter in der Schleife... Bist Du irgendwann mal stark ge-
nig bist (oder der externe Druck groß genug) einen (kleinen) Teil der Arbeit
zu erledigen. Ein Erfolgserlebnis, aber es hat jede Menge Kraft gekostet. Und
wenn Du Pech hast, ist Deine Bremse am folgenden Tag stärker.

In der Therapie lernst Du, wie Du die Bremse etwas lockern kannst. Du wirst
durch den Erfolg immer stärker und gewinnst Selbstvertrauen. Es gibt Medi-
kamente, die den Erfolg unterstützen und die Sorgen, Ängste und Bedenken
eine Weile auf Abstand halten. Das macht es u. U. einfacher. Irgendwann bist
Du dann soweit und hast die Kraft, wieder alleine Deinen Weg zu gehen.

Vielleicht gibt es mit speziellen Therapieverfahren auch die Möglichkeit, an den
Ursachen zu arbeiten. EMDR vermag da einiges zu leisten. Welche Möglichkeit
für Dich in Frage kommt, müssen die Fachleute entscheiden.
Aber bis man einen Therapieplatz bekommen hat dauert es immer so lange und ich moechte die Sache lieber alleine bewaeltigen. Ich brauche einfach Ideen.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Gastraum
Regeln Hilfe Benutzer
  • Im Moment ist niemand im Chat.
  • Chat Bot:
    Raumnachrichten wurden entfernt!

    Anzeige (2)

    Oben