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zu faul für das Studium! Was tun?!

G

Gast

Gast
Hallo!!!!

ich habe ein riesiges Problem.
und zwar:
nach dem abitur habe ich eine ausbildung zur medizinisch technischen assistentin gemacht und fast anderthalb jahre in der mikrobiologie gearbeitet immer mit dem ziel vor augen irgendwann medizin zu studieren.
dann endlich hab ich einen studienplatz in meiner nähe bekommen so dass ich an wochenenden noch im labor arbeiten kann(geld braucht man immer).
mein problem ist nun:
alles scheint perfekt. ich hab tolle kommilitonen, verdiene geld nebenbei und hab tolle kollegen auf der arbeit.
NUR ich kann mich einfach nicht für den Studiengang begeistern und ich tue alles um nicht lernen zu müssen(was bei diesem Studium der sichere Tod ist).
ich schiebe alles vor mich her, bin durch den ganzen (psychischen) druck krank geworden. ich bin in so einer art teufelskreis gefangen:
meine Kollegen auf der arbeit wollen dass ich durchhalte auf der anderen seite freuen sie sich wenn ich zurückkomme. Kann ich überhaupt zurück mit dem gedanken versagt zu haben. ich meine ich gehe gerne arbeiten aber dann ein lebenlang nur mta zu sein kann ich damit zufrieden sein?! auf der anderen seite liebe ich das gefühl geld zu verdienen und zu haben.
ich denke ich bin von anfang an den falschen weg gegangen ...
Hat hier jemand vielleicht einen Rat für mich?!
Bin für alles dankbar
 

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whitewine

Aktives Mitglied
Erstmal: In welchem Studium kommt man ohne lernen aus? :confused::confused:

Zweitens: Wenn du dich nicht wohl fühlst und das schon gleich am Anfang des Studiums merkst, wie willst du dann bitte 5-6 Jahre durchhalten? Ich denke, du bist definitiv im falschen Studiengang!!!

Versagt haben? Das hat doch mit versagen nichts zu tun! Es zeugt von Stärke wenn man seine Grenzen und Vorlieben erkennt und danach handelt. Mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, führt meist zu weniger guten Ergebnissen als wenn man nach der Tür sucht... :eek:

Nur weil dieses Studium dir nicht zusagt, heisst es nicht dass du dein Leben lang im gleichen Beruf arbeiten musst! Geh doch mal zur Berufs- oder Studienberatung. Vielleicht gibt's ja noch was anderes für dich, das du berufsbegleitend machen kannst und dir auch Spass macht!
 

Faust

Aktives Mitglied
Ich glaube er hat das Problem, das er weiß, dass er es eigentlich schaffen könnte, aber seine Faulheit ihn "blockiert". Ob es der falsche Studiengang ist, weiß man nicht :) In manchen Fächern muß einfach irrsinnigen Blödsinn büffeln, da hat keiner Lust drauf und dann gibt es wieder tolle und interessante Sachen!
 

whitewine

Aktives Mitglied
Ich glaube er hat das Problem, das er weiß, dass er es eigentlich schaffen könnte, aber seine Faulheit ihn "blockiert". Ob es der falsche Studiengang ist, weiß man nicht :) In manchen Fächern muß einfach irrsinnigen Blödsinn büffeln, da hat keiner Lust drauf und dann gibt es wieder tolle und interessante Sachen!

Es ist ne SIE und sie sagt ja selbst, sie könne sich nicht für den Studiengang begeistern... :eek: Klar kann einem an der Uni nicht alles gefallen, aber so grundsätzlich sollte man sich schon wohlfühlen. Ich hätte es jedenfalls nicht 5 Jahre in meinem Studiengang ausgehalten wenn ich mich schon nach dem 1. Semester für nichts mehr hätte begeistern können...
 
G

Gast

Gast
Danke für eure Antworten!!

Es ist schwer sich zu entscheiden und an "Aufschieberitis" leide ich schon seitdem ich mit dem Studiengang angefangen habe.
Noch schlimmer ist es zu sehen wie meine Kommilitonen sich abrackern während man selber keinen Bezug zu der Medizin finden kann.
Auf der anderen Seite machen alle große Augen wenn die hören was man studiert und hoffen vielleicht insgeheim dass man es nicht packt.
Ich weiß man kann es nicht allen rechtmachen und vor allem muss ich zuerst an mich denken.
Ich war immr sehr gut in Sprachen und wär eigentlich in die Richtung gegangen.
Aber was damit anfangen?!
Meine Schwester hat direkt nach dem Abi studiert und ist so eine Art Dauerstudentin gewesen. Deswegen hab ich zuerst die Ausbildung gemacht um schonmal was Handfestes zu haben(und natürlich auch um die Zeit zu überbrücken) :)
Mittlerweile glaube ich aber dass ich von anfang an den falschen Weg eingeschlagen habe und ich da nicht mehr soo einfach rauskomme.
 

Faust

Aktives Mitglied
wenn du das alles so klar für dich siehst, dann solltest du jetzt tätig werden. Du kannst jetzt noch nen Studienfachwechsel beantragen, z.b. Sprachen! Oder dir eine Ausbildung suchen.
 

whitewine

Aktives Mitglied
Mit Sprachen kann man viel machen: Lehramt, Verlage (Lektorin/Verlagsassistentin), Bibliothekarin, Archivarin (je nach Sprache), Übersetzerin/Dolmetscherin, Korrektorin, Erwachsenenbildnerin, Redaktorin uvm...

Wie wär's mal mit ner Studienberatung? Vielleicht kennst du deinen "idealen" Studiengang noch gar nicht...
 

aphrodite

Aktives Mitglied
Mit Sprachen kann man viel machen: Lehramt, Verlage (Lektorin/Verlagsassistentin), Bibliothekarin, Archivarin (je nach Sprache), Übersetzerin/Dolmetscherin, Korrektorin, Erwachsenenbildnerin, Redaktorin uvm...

Wie wär's mal mit ner Studienberatung? Vielleicht kennst du deinen "idealen" Studiengang noch gar nicht...
Da hast du recht. Allerdings - und dessen sollte man sich bewusst sein, BEVOR man ein geisteswissenschaftliches Studium und dergleichen beginnt - liegen diese Jobs nicht auf der Straße. Und wenn doch, entsprechen sie oftmals bei weitem nicht dem, was für einen Hochschulabsolventen adäquat wäre.

Zum Beispiel ist ein Lektor (Doktor der Germanistik), Mitte 30, mit einem Bruttogehalt von 1900 Euro und einer 50-Stunden-Arbeitswoche und zuvor achtjähriger freier Mitarbeit kein Seltenheitsfall.

Klar, einem Juristen werden auch keine Traumjobs mehr nachgeschmissen - ganz und gar nicht -, aber die Ausgangsbedingungen im geisteswissenschaftliche Bereich sind halt nochmal schlechter. Ist leider so.
 

whitewine

Aktives Mitglied
Da hast du recht. Allerdings - und dessen sollte man sich bewusst sein, BEVOR man ein geisteswissenschaftliches Studium und dergleichen beginnt - liegen diese Jobs nicht auf der Straße. Und wenn doch, entsprechen sie oftmals bei weitem nicht dem, was für einen Hochschulabsolventen adäquat wäre.

Zum Beispiel ist ein Lektor (Doktor der Germanistik), Mitte 30, mit einem Bruttogehalt von 1900 Euro und einer 50-Stunden-Arbeitswoche und zuvor achtjähriger freier Mitarbeit kein Seltenheitsfall.

Klar, einem Juristen werden auch keine Traumjobs mehr nachgeschmissen - ganz und gar nicht -, aber die Ausgangsbedingungen im geisteswissenschaftliche Bereich sind halt nochmal schlechter. Ist leider so.
Klar, wenns einem nur um ein gutes Einkommen geht, sollte man vielleicht eher Richtung Wirtschaft/Jus/Medizin.. Aber ich persönlich komme lieber mit einem kleineren Einkommen aus (obwohl hier in der Schweiz der Gymnasiallehrer (das ist die Ausbildung die ich mache) sehr gut verdient!) als das ganze Leben mit einem Beruf zu verbringen der mich gar nicht interessiert... :eek:
 

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