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zu dick

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Gast

Gast
Hi! Ich bin noch jung , nicht zu jung aber unter 20. Ich fühle mich zu dick und möchte abnehmen . Aber wie ? Ich esse am tag sehr wenig , also meistens, Frühstück , und abendessen . Wie kann ich aber dennoch so ,5kg abnehmen. Denn ich habe schon anderes versucht . Allerdings habe ich in letzter zeit , also vor einem jahr ebenfalls 5 kg abgenommen , aber es ging halt lange . Wie kann ich es etwas beschleunigen also ohne , almased....danke
 

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Gelöscht 60940

Gast
Garnicht.

Wieso muss es denn schnell bei dir sein? Angst was zu verpassen? Entspann dich :D
Welt wird sich nicht verändern, wenn du 5 Kilo abgenommen hast (klingt jetzt nicht nice, ist aber halt dann doch so) und du wirst dich auch langfristig nicht gerade besser fühlen.

Sport und gute Nährstoffe. Anders gehts einfach nicht. Punkt. Keine Diäten, keine "ich vergesse zu essen.hups."-Ausreden und sonst irgendwelche Googletouren durch die vielen Abnehmblogs.

Setz dir doch kein Zeitraumziel, sondern einfach ein Ziel gesund zu sein. Das reicht dann schon. Bist so oder so n liebenswerter Mensch, egal ob der 5 Kilo.
 

Metallworker

Aktives Mitglied
Einfach so einmal 5 Kilo abnehmen ist eine ungesunde Vor- und Einstellung. Die Ernährung und mein Körper sind ein komplexes Konstrukt und das sollte man auch als Ganzes wahrnehmen.

Ich gehe vom Optimalfall aus, dass du keine der jungen Damen bist, die (weil alle sich gerade mit Kleidergröße -0 zu Tode hungern) Size Zero als Ziel ansieht.

Stell dir folgende Fragen (und nein, du musst natürlich nichts davon im Forum beantworten :)):

Alter:

Größe:

Gewicht aktuell:

Gewicht Wunsch:

Gewicht Ideal laut Tabelle:

Was esse ich zum Frühstück:

Was esse ich vormittags:

Was esse ich zu Mittag:

Was esse ich nachmittags:

Was esse ich zum Abendessen:

Was esse ich als Snacks zwischendurch:

Was und wieviel trinke ich:

Betreibe ich Sport:

Wie oft in der Woche:

Welchen Sport:

Musst du regelmäßig Medikamente nehmen, die dein Gewicht beeinflussen:


Das dient für dich zum Rundum-Check. Der BMI alleine ist für mich ein reiner Richtwert! Es gibt viele kostenlose Apps für die Smartphones, mit denen du deine tägliche Zufuhr von Kilokalorien notieren kannst. Ich würde das mal 1-2 Wochen machen, ohne jetzt plötzlich auf Leckereien zu verzichten. So siehst du, was du über den Tag zu dir nimmst.

Um langfristig abzunehmen bzw. dein Gewicht zu halten, solltest du 1. nicht zu oft über deine tägliche Menge an Kilokalorien kommen und 2. um abzunehmen anfangs 100-200 weniger Kilokalorien zu dir zu nehmen. Aber bitte nicht auf komplett kohlehydratefrei umstellen, dass produziert leider nur Heißhunger und verwirrt deine Bauchspeicheldrüse. Die Zellen brauchen Energie :).

Jetzt wäre natürlich das Alter interessant - ob das Wachstum schon abgeschlossen ist :).
 
G

Gelöscht 60940

Gast
Eigentlich ist nur Sport das wichtigste, der Rest pendelt sich dann ein.

Das dauert aber von 6 Monaten bis zu 2 Jahren.

Meine Meinung ist klar, dass man nicht solche Tabellen ausfüllen sollte und anzufangen statistisch seine Nahrung auseinander zu klamüsern. Im Grunde kann man alles essen, wenn man es dann auch kompensiert. Isst du viel musst du dich viel bewegen. Isst du weniger kannst du dich weniger bewegen.

Grund zum ansetzen von Fett ist, wenn Energie nicht genutzt wird. Dann wird sie gespeichert. Einfache Sache. Nur kann man das gespeicherte Fett nur durch Bewegung auch wieder loswerden. Kommt man unter die Kalorienbilanz dann wird er, logisch, zwar die gespeicherte Energie nutzen, aber diese bietet auch keine Nährstoffe die für Prozesse wichtig sind. Die Nährstoffe sind ja nicht gespeichert (bis auf ein paar wenige, die bauen sich aber einfach langsamer ab). Weniger Kalorien bedeutet auch weniger Nährstoffdichte. Das kann funktionieren, bedeutet aber auf lange Sicht gesehen ein Mangel. Das hat aber eine Grauzone. Man wird nicht gleich daran krepieren, aber es bedeutet auch, dass man ein erhöhtes Risiko für Entzündungen hat (vorallem im aktiven Sport, in dem Nährstoffe für den Organismus essentiell sind zur Regeneration).

Es lohnt sich also nicht auf Dauer Kalorien zu restriktieren. Weils halt auch nicht wirklich sinnvoll und gesund ist.

Je mehr man über "Essen oder nicht Essen, das ist die Frage" nachdenkt, desto mehr rutscht man in eine Essstörung.

Deswegen rate ich eher dazu, vollwertige, pflanzliche Nahrung, so wenig industrielle Fette wie möglich (also Öl, wie Olivenöl, Sonnenblumenöl, Palmfett, etc), so wenig industrieller Zucker (Glukosesirup, raffinierter Zucker, etc pp) wie möglich und, wenn man mag, Biofleisch (industrielles Fleisch wird einen nicht gleich umbringen, aber die eingesetzten Antibiotika, Hormone und Granulate, vorallem bei Soja, sind Auslöser von vielen "modernen" Krankheiten).

Dabei muss man nicht Kalorien zählen, sondern es einfach durchziehen und einfach kurz nachdenken "Hab ich heute vor mehr zu essen?", dann sollte man auf jeden Fall darauf achten die gewonnene Energie zu nutzen. Also Sport. Der "Short Cut" von vornherein weniger zu essen ist halt einfach nicht sinnvoll und bringts halt einfach auch nicht.
 
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Gast

Gast
Ich habe vor 3 Jahren 20kg abgenommen und das ganz ohne Sport. Lediglich der tägliche Spaziergang im zügigen Tempo (1 Std) stand auf dem Bewegunsplan. Bis heute kann ich das Gewicht, als absoluter Sportmuffel, auch beibehalten.

Das Wichtigste: Hungern ist keine Lösung. Frag mal die dünnen Leute. Dir wird keiner sagen, dass er hungert, um dünn zu bleiben.

Wichtiger als die Menge, die du isst, ist was du isst.
Da hilft leider nur dich im Internet über eine gesunde Ernährung zu informieren. Es gibt beispielsweise extrem viele Lebensmittel mit hohem Zuckergehalt, die dir als gesund angepriesen werden, aber die reinsten Dickmacher sind. (Nutella >50% Zucker; Actimel >20% Zucker)

Stattdessen solltest du gesunde und möglichst zuckerfreie Lebensmittel auswählen. Haferflocken oder Vollkornbrot mit guter Wurst/Käse am Morgen, beispielsweise. Auch sehr hilfreich: Nach 18:00 nichts mehr essen, sodass dein Körper im Schlaf die Fettreserven aufbraucht, anstatt neue anzusetzen.

Und noch was: Schnell geht beim Abnehmen gar nichts. Ich habe ca. 10 Monate gebraucht, um die 20kg abzunehmen. (Von 90kg auf 70kg)
Zwar macht man anfangs schnelle Fortschritte, weil hauptsächlich Flüssigkeiten vom Körper abgebaut werden, aber danach ist alles, was über 0,5kg pro Woche geht, Wahnsinn, und führt nur um berüchtigten Jojo-Effekt.

Ansonsten heißt es, eine Ernährungsumstellung zu finden, die einem zusagt, und diese dann (nach Möglichkeit ein Leben lang) beizubehalten. Und das bitte ohne zu Hungern oder einseitige Crashdiäten, die unmögliche Erfolge versprechen!
 
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Gast

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Hey, es wäre doch erstmal toll zu wissen, wo Du startest! ;) Wieviel Wiegst Du denn im Moment? Und wie groß bist Du?
In unterschiedlichen Phasen der gewichtsabnahme muss man ja unterschiedlich vorgehen. daher ist es superwichtig, dass zu Wissen
 
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Gast

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Ich fühle mich zu dick
Sich fett fühlen und dick "sein" sind zwei verschiedene Dinge.
Es kann Menschen mit jeder Kleidergröße passieren, daß sie sich fett fühlen und bezieht sich nur auf das Gefühl der Unsicherheit und auf emotionales Unbehagen, das auftritt, wenn man sich nicht mit dem eigenen Körper wohl fühlt.
Mit Bildern von sich selbst konfrontiert, suchen sie geradezu die vermeintlichen Schwachstellen, während sie positive Eigenschaften ausblenden.
Der Wert meiner Person hängt von meinem Gewicht ab. ?
Ein Problem ist nur so groß, wie man es für sich zuläßt.
 
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Gast

Gast
Sich fett fühlen und dick "sein" sind zwei verschiedene Dinge.
Genau! Deswegen fragte ich! Es wäre grob fahrlässig, einer ohnehin untergewichtigen oder essgestörten Person Tipps und Tricks zum Abnehmen zu geben.

Es kann Menschen mit jeder Kleidergröße passieren, daß sie sich fett fühlen und bezieht sich nur auf das Gefühl der Unsicherheit und auf emotionales Unbehagen, das auftritt, wenn man sich nicht mit dem eigenen Körper wohl fühlt.
Was haben die einen denn anders als die anderen? Das wäre daran doch die viel spannendere Frage. Warum 5kg abhungern, abtrainieren, ab"detoxen" oder welche Tipps der Markt für die geneigten Empfänger noch so alles bereithält, wenn es mit genau der selben Statur auch anders geht? Ist man besonderer, einzigartiger, wenn man dünn ist? Ist das die einzige Leistung? Aber was macht denn die Person anders, die dasselbe Gewicht hat wie ich, und trotzdem zufriedener ist? Hat sie vielleicht eine intakte Familie, Menschen, die sie wertschätzen? Oder dieses seltsame "Ich bin gut so, wie ich bin."-Gefühl...?

Mit Bildern von sich selbst konfrontiert, suchen sie geradezu die vermeintlichen Schwachstellen, während sie positive Eigenschaften ausblenden.
Welche positiven Eigenschaften werden denn da zum Beispiel ausgeblendet?

Und wieso dürfen die nicht sein?


Wieso muss schwarz-weiß? Die Welt is BUNT! Blasslila und sonnengelb, aschgrau und rubinrot, ... !

Der Wert meiner Person hängt von meinem Gewicht ab. ?
Wie kommst Du darauf?

Wie alt bist Du? Und was machst Du sonst so, wenn Du nicht hier im Forum schreibst?

Ein Problem ist nur so groß, wie man es für sich zuläßt.
Wie groß ist es denn für DICH?
 

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