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Zeitreise

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momo28

Moderator
Teammitglied
Ich habe viele, viele Erinnerungen an meine mechanische Schreibmaschine - dauernd neue Überraschungen: Die Buchstaben verkanteten miteinander, sie blieben auf der Walze hängen, die Os fielen von Zeit zu Zeit aus dem Papier. Und dann das Geschmiere mit dem Farbband, irgendwann war es leer, musste gewechselt werden. War aber eine tolle Erfahrung, ich habe, trotz einigen Frustes einen Riesenspaß damit gehabt.

Fehler beseitigte man mit Tipp Ex, man musste aureichend lange warten, bis dass das Tipp Ex getrocknet war. Ich weiß auch noch, wie mein Vater tippte und sich vertippt hatte: "Immer haut man auf die falsche Taste!" Das hörte man im ganzen Haus.
Und wenn man mehr als ein Exemplar schreiben wollte, brauchte man Durchschreibpapier, oder wie das hieß. Der Durschlag war aber extrem blaß.
Ja, richtig, das war so ein ganz dünnes Papier.
Ich erinnere mich auch gut an das dünne Durchschlagpapier. Das benutzten wir auch, um Bilder abzupausen, da schien ja alles durch, da konnte man Bilder einfach abmalen.
Das Schreiben mit einer solchen Maschine war schon ein Abenteuer.
Während meiner Zeit bei einem Anwalt gingen die Schreiben ans Gericht ja auch an die Gegenseite.
Das bedeutete, ein Anschreiben (Original), zwei Durchschläge für die Gegenseite, ein Durchschlag für den eigenen Mandanten und einen Durchschlag für die Akte.
Und zwischen allen Lagen Kohlepapier.
Da hat es besonders viel Spaß gemacht, Fehler mit Hilfe von Tipp-Ex zu bearbeiten und anschließend alles wieder zusammen setzen und in der Schreibmaschine die richtigen Buchstaben aufzubringen.
 

cafard

Aktives Mitglied
Und beim Zeilenumbruch bei der mechanischen Schreibmaschine musste man immer einen Hebel betätigen. Wenn es an der Zeit für den Zeilenumbruch war, kam so ein Geräusch. Als ich später auf Word schrieb, habe ich noch lange, lange, den Drang gehabt, diesen Hebel zu betätigen. Das konnte ich mir kaum abgewöhnen.
 

Old Flow

Aktives Mitglied
An die Mondlandung kann ich mich noch gut erinnern, da war ich vier Jahre alt:

Ich nicht mehr ganz so gut.
Aber fasziniert war ich von den Berichten und Bildern, und den Erzählungen der " Großen ".
Aber an eines kann ich mich aber noch gut erinnern.
Mondsteine.
Ich erfuhr das die Astronauten Monsteine mit zur Erde brachten.
Und bei meinem täglichen Spaziergang, kam ich immer an einem Bahndamm vorbei.
Und was fand ich da nun?
Richtig. Unmengen an Monsteinen. Große, kleine, graue und so schön marmorierte. ( War alles Schotter )
Ja und davon schleppte ich soviel ich kleiner Stöpsel tragen konnte nach Hause. War ja wertvoll.
Am nächsten Morgen waren alle weg. Mein Spiel mit den Schätzen, blieb wohl nicht ohne Spuren in der Wohnung.
Aber egal, ich wußte ja wo es Nachschub gab, und bediente mich täglich aufs neue.
Das ging recht lange so, wie ich später einmal erfuhr.
Ich war steinreich.
 

Old Flow

Aktives Mitglied
Etwas später, ich meine es war etwas nach 70, hatten wir ja eine Ölkriese.
Und da gab es autofreie Sonntage.
Da haben wir recht lange Wege mitten auf der Fahrbahn zurückgelegt.
Das war irgendwie interessant.
Ist heute noch irgendwie interssant. Mal ein ganz anderer Blickwinkel.
Beim Umzug vor der Maikundgebung, mache ich das heute noch gerne, und denke dabei an damals.
 

cafard

Aktives Mitglied
An die Ölkrise erinnere ich mich auch. Die Nachbarskinder und ich hatten Sammelalben für Tierbilder, und das wurde dann wegen der Ölkrise eingestellt. Auch an das Sonntagsfahrverbot erinnere ich mich.
 

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