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Wunschstudium nichts geworden - anderes Ausbildungsangebot bekommen was nun?

N

Nyu

Gast
Hallo liebe Community,

ich war schon einmal hier aktiv, als ich schilderte, dass aus meinem Wunschstudium nichts geworden ist, da ich mit 2,8 einfach ein viel zu schlechts Abi habe. Und ja ich bin 22, sollte ich vielleicht nicht vergessen.

zu meiner Wenigkeit, ich habe dieses Jahr mein Abi gemacht mit 2,8.

Man muss sagen, dass ich mich von Hauptschule bis zum Gymnasium hochgeackert habe.

Zwischen Real und Abitur hatte ich eine Ausbildung angefangen, als Laborantin, die nichts für mich war und musste sie dann abbrechen, weil ich psychisch total am Ende war. Das gleiche passierte mit meinemFSJ was ich damals machen musste in einer 200 km entfernten Stadt. Da ich immer noch psychisch labil war, habe ich da im Kindergarten immer angefange zu weinen, kam nicht hoch, wurde ständig krank und war dann gezwungen das FSJ abzubrechen... (FSJ war direkt im Anschluss an Ausbildung)

Bis zum Anfang der 11. Klasse habe ich dann ehrenamtlich gearbeitet 3 mal die Woche, da ich leider absolut keine Aushilfstätigkeit gefunden habe. Lag mit Sicherheit an meiner labilen Verfassung. Dieses eine Jahr halte ich mir immer noch regelmäßig vor und schäme micht dafür!!!

Ich weiß, dass hätte alles anders laufen können, ist es aber nicht.


Und nun? 3 Jahre später nur ein mäßges Abi mit 2,8.

Mein Wunsch war wirklich Bibliothekarin zu werden. Ich hatte damals ein Praktikum (2010) in einer kleinen Dorfbücherei gemacht und sah darin den perfekten Job.
Auch jetzt noch träume ich davon, aber 1. ist es nichts aus der Ausbildung geworden und 2. nichts aus dem Studium, obwohl ich dachte, das Studium bekommst du locker (hatte einen NC mit 2,7 letztes Jahr)

Zudem kommen noch die schlechten Jobchancen hinzu...


Mein Plan B war dann etwas Soziales zu machen. Deswegen hatte ich mich für Pädagogik und Germanistik auf 2-Fach-Bachelor beworben. Germanistik aus dem Grund, weil ich gern als Bibliotheksalternative dachte, Verlagswesen wäre richtig toll!!!! Und auch, weil ich gelesen habe, Germanisten KÖNNEN auch in einer Bibliothek arbeiten.

Plan C: Da aus Pädagogik nichts wurde, musste ich auf ein NC freies Fach zurückgreifen und nahm Kunstgeschichte. Aber was zur Hölle soll ich damit anfangen? ich wollte Pädagogik und Germanistik und nicht Kunstgeschichte und Germanistik. Ich denke, dann kann ich mich auch gleich arbeitslos melden.

Deswegen wird aus diesem Plan B nichts wurde und Plan C für die Katz ist, suche ich momentan weiter. Klar habe ich mich schon matrikuliert (wäre doof, ohne was anderes zu haben, wenn nicht)dennoch suche ich momentan nach mehr Alternativen

Plan D: Hey ja! Warum nicht eine Erzieherausbildung machen?? informiert, voller Vorfreude, weil ich eine neue Idee hatte und dachte, wäre die beste Überbrückung für ein Pädagogikstudium -> 1. geht es nicht -> brauche eine 1 jährige PÄDAGOGISCH, praktische Erfahrung -> nicht vorhanden, hatte ja das FSJ damals abgebrochen. Klasse. Noch mehr Gründe mich dafür zu hassen.

daraus ergab sich Plan E: jetzt schnell ein FSJ suchen. Bei sämtlichen Trägern beworden. Möglichkeiten eines FSJ in der Altenpflege -> weiß aber, dass ich dafür viel zu unbelastbar bin um das durchstehen zu können.
Hatte aber eine Einladung für ein Bundesfreiwilligen Dienst in einem Jugendhaus bekommen, aber leider (eig find ich es auch iwie gut) nur für die Verwaltung bekommen. Dachte FSJ ist FSJ -> aber sicherheitshalber vorher nochmal Erzeherschulen angerufen. Der Bundesfreiwilligen Dienst würde mir nichts nützen, weil er im Büro ist und keine soziale Tätigkeit vorweisen kann. Klasse, warum also dort ein FSJ machen, wenns für Erzieherausbildung null bringt und die Erzieherausbildung mir auch nicht viel bringt, weil ich ja absolut nicht im Kindergarten arbeiten will.
Aber durch dieses Jugendhaus entsteht nun mein Plan F


Plan F:
Sie fanden mich dort irgendwie total toll, und möchten mich sehr gerne als Bürokauffrau Azubi einstellen. Das könnte ich verkürzen auf 2 Jahre. Da ich noch studieren wollen würde, wäre es auch nicht so schlimm, dass ich nicht übernommen werden kann. Na ja... ich habe nur einfach Zweifel, dass ich es nicht packe und ich eig so gerne Pädagogik studieren will. Klar würde es natürlich auch etwas Ähnlichkeit mit meinem 1. Wunsch Bibliothekarin haben. Ich selber habe nur einfach Angst, dass die Ausbildung so wird wie die erste.

Ich meine ich könnte so zwei Jahre Wartezeit sammeln und diese Ausbildung ist mit Sicherheit um Längen attraktiver als eine Bäckereifachverkäuferin-Ausbildung, die ich hätte bei meiner Arbeit (Aushilfe) machen können, wo ich aber von vorne rein mich gegen entschieden habe...


Also momentan habe ich also die Wahl ein FSJ zu machen, was mir genauso wenig bringt in Richtung Erzieher, einfach weiter zu jobben oder eine Ausbildung in 2 Jahren zu machen....

Hat einer vllt einen Rat? Ist das wirklich alles so kompliziert ? Was wäre wohl die einfachste Entscheidung und was die sinnvollste.

Mein Kopf qualmt und ich begreife auch einfach nicht, warum man mich so gerne als Azubi haben will. So toll bin ich nicht...


Bitte, ich brauche euren Rat.

Gruß Nyu
 

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