Wenn beide ADHS haben kann das gut funktionieren, wenn auch beide bescheid wissen.
Verständnis lässt sich für ADHS-Traits nur aufbringen wenn man sich damit auskennt - darum kann es sehr gut funktionieren, weil man den anderen besser einschätzen kann.
Dann tut man sich das "Mode-Diagnose-Stigma" nicht an, das gerade in Streits aufkommen kann und sehr verletzend ist. Normale Menschen halten die Diagnose leider oft für einen Schutzschild, der nur dazu da ist, sich vor den Konsequenzen seiner Handlungen zu drücken.
Zwei undiagnostizierte oder unreflektierte ADHSler wiederum landen häufiger in toxischen Beziehungen. Das liegt vor allem an der schwierigen Impulskontrolle, da schaukelt man sich sehr schnell hoch.
Aus dieser Warte wäre oft jemand besser, der sehr ausgeglichen ist als Gegenpol.
Es gibt also klare Pros und Kontras bei Beziehungen mit Menschen mit oder ohne ADHS und am Ende kommt es wieder auf das Individuum an.
Achte darauf, dass dich dein Partner nicht runterzieht, es soll eine aufbauende Beziehung sein, keine Abwärtsspirale Zweier, die beide mit dem alltäglichen Leben vielleicht nicht so gut zurechtkommen. Versuche auch das Lovebombing zu minimieren. Für ADHS ist es ganz normal, dass die erste Phase besonders intensiv ist und man dann etwas nachlässt. Die gleichen Techniken, die bei Hyperfokus/Blockade helfen, helfen hier auch die Kurve abzuflachen.
Schließlich möchte ich noch sagen, dass ADHS nichts per se Negatives ist (aus der Perspektive eines Partners). Das Leben mit jemand der ADHS hat kann besonders erfüllend, aufregend, spannend, liebevoll, romantisch usw. sein, wenn man weiß worauf man sich einlässt und halbwegs damit umgehen kann.
Verständnis lässt sich für ADHS-Traits nur aufbringen wenn man sich damit auskennt - darum kann es sehr gut funktionieren, weil man den anderen besser einschätzen kann.
Dann tut man sich das "Mode-Diagnose-Stigma" nicht an, das gerade in Streits aufkommen kann und sehr verletzend ist. Normale Menschen halten die Diagnose leider oft für einen Schutzschild, der nur dazu da ist, sich vor den Konsequenzen seiner Handlungen zu drücken.
Zwei undiagnostizierte oder unreflektierte ADHSler wiederum landen häufiger in toxischen Beziehungen. Das liegt vor allem an der schwierigen Impulskontrolle, da schaukelt man sich sehr schnell hoch.
Aus dieser Warte wäre oft jemand besser, der sehr ausgeglichen ist als Gegenpol.
Es gibt also klare Pros und Kontras bei Beziehungen mit Menschen mit oder ohne ADHS und am Ende kommt es wieder auf das Individuum an.
Achte darauf, dass dich dein Partner nicht runterzieht, es soll eine aufbauende Beziehung sein, keine Abwärtsspirale Zweier, die beide mit dem alltäglichen Leben vielleicht nicht so gut zurechtkommen. Versuche auch das Lovebombing zu minimieren. Für ADHS ist es ganz normal, dass die erste Phase besonders intensiv ist und man dann etwas nachlässt. Die gleichen Techniken, die bei Hyperfokus/Blockade helfen, helfen hier auch die Kurve abzuflachen.
Schließlich möchte ich noch sagen, dass ADHS nichts per se Negatives ist (aus der Perspektive eines Partners). Das Leben mit jemand der ADHS hat kann besonders erfüllend, aufregend, spannend, liebevoll, romantisch usw. sein, wenn man weiß worauf man sich einlässt und halbwegs damit umgehen kann.