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Woran erkenne ich den Aggregatzustand?

babapapa

Aktives Mitglied
Hallo zusammen da ich momentan an meinen chemie Hausaufgaben sitze und bestimmen muss, welchen Verbindungen welchen Aggregatzustand haben, möchte ich mal Fragen woran erkennt man das eigt.? Bei manchen Verbindungen die man aus dem Alltag kennt ist das klar. Aber bei C5H12 (penthan) ist flüssig aber woran erkenne ich das? Ist das richtig, dass es meist Gas förmig ist, sobald O2 oder allgemein O in der Verbindung ist? Bei Wasser trifft das zwar nich zu... aber ich hoffe ihr versteht meine Frage und könnt mir eine Antwort geben.
 

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Der Unsichere

Mitglied
Hm...bezieht sich deine Frage auf den Aggregatzustand bei Raumtemparatur und Normaldruck?
Edit: Das Verbindungen o.Ä. meist bei Raumtemparatur und Normaldruck gasförmig sind, wenn sie Sauerstoff enthalten, glaube ich nicht. Habe zumindest nie davon gehört.
 
Zuletzt bearbeitet:
B

Benjamin-29

Gast
Hi

der Aggregatszustand eines Stoffes hängt von der Temperatur und dem Druck ab. Dabei hat jeder einzelne Stoff einen spezifischen Siedepunkt.

Und? Weisst du die Lösung ?:cool:
 
G

Günter

Gast
Es hängt davon ab, wie symmetrisch die Ladungsverteilung eines Moleküls ist.

Edelgase sind halt Gasförmig, weil die Atome an sich nicht bestrebt sind, eine Verbindung einzugehen, und weil ein einzelnes Atom immer symmetrisch ist, also keine Seite besitzt, wo die Ladung positiver oder negativer wäre.

H2 oder O2 sind Moleküle, die beispielsweise auch vollkommen symmetrisch sind. Bei CH4 ist es ebenso. Ein Tetraeder mit einem Wasserstoffatom auf jeder Ecke. Also keine ungleichmäßige Ladungsverteilung. CO2 ist auch symmetrisch, ein Tetraeder, wo an zwei Kanten (durch die Doppelbindung) ein Sauerstoffatom sitzt.

Bei H2O ist das anders. Ein Tetraeder mit zwei Sauerstoffatomen auf zwei der Ecken (Einzelbindung). Der stärker positive Sauerstoffkern zieht die Elektronen etwas von den Wasserstoffkernen weg. Daher ist die Ladung im Molekül etwas ungleich verteilt. Beim Sauerstoffkern negativer, an der Kante mit den beiden Wasserstoffatomen positiver. Dadurch entstehen Anziehungskräfte zwischen den Molekülen, ähnlich wie bei Magneten. -> Dipol

Je ungleichmäßiger die Ladungsverteilung in den Molekülen, desto stärker sind die Anziehungskräfte zwischen ihnen, desto niedriger ist der Siedepunkt.

Zum Bestimmen von Aggregatzustände gehört also etwas Wissen darüber, wie die Struktur eines Moleküls ist. Daran kann man es einschätzen. Den Rest muss man, naja, auswendig können.

Bei Pentan ist es etwas schwerer, die ungleiche Ladungsverteilung zu erkennen. Ich hätte es als Gasförmig eingeschätzt, es ist aber flüssig (Siedepunkt 36 Grad).

Günter
 

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