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Wirkung von alk bei Depressionen

PsychoSeele

Urgestein
Aus meiner Erfahrung heraus kann ich dir sagen das Alkohol die Depression sehr stark verschlimmern kann.

Ich hatte zwar nur selten mal über den Durst getrunken, zb bei Silvester, habe es nie vertragen von der Psyche her, trotz Medikamente.
Medikamente und Alk. sind eh keine gute Kombi, aber Alk kann die Gefühle und Stimmung massiv beeinflussen.

Ich rate dir Hilfe in Anspruch zu nehmen und die Finger vom Alk zu lassen.
Mal, ein, zwei mal im Monat einen Wein oder was anderes ist ok, aber nicht täglich.

Liebe Grüße
PsychoSeele
 

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Atlas02

Mitglied
Ich kann mich leider nicht mehr daran erinnern wie ich mich gefühlt habe als ich noch nichts getrunken habe. Es geht aber nicht dass alk erst Depressionen auslöst oder? Das wäre ziemlich scheiße

Ich komme mir oft komplett bescheuert vor weil ich immer wieder diese Momente (wie jetzt) habe wo ich ein ungutes Gefühl bekomme und denke dass dauerhafter konsum schlecht ist, egal in welchem Maß und wo ich angst bekomme irgendwann als Alkoholiker zu enden.
Und dann sage ich mir wieder hey jetzt übertreib nicht, andere trinken viel mehr und das einfach aus spaß. Ich trinke auch nie so viel dass ich wirklich betrunken bin. Mehr so nebenbei zur Entspannung. Ich hatte vielleicht viermal einen Kater und es kam noch nie vor dass ich mich an irgendwas nicht erinnern könnte. Ich übertreibe es also nicht. Ich glaube auch eher dass es mehr Placebo ist oder einfach was symbolisches das mir Sicherheit gibt. Es ist einfach eine konstante an der ich mich festhalten kann. Macht das Sinn?
 

Starlight Milkyway

Aktives Mitglied
Welche Medikamente hat Dir denn der Arzt als Bedarfsmedikation verordnet? Kann es sein, dass diese ihr Ziel verfehlen, wenn Du zusätzlich Dich selbst mit Alkohol medikamentierst?
Ja, Alkohol und Drogen können eine Depression sehr deutlich verstärken bzw. sie zum Teil sogar erst auslösen.
Ich halte jetzt deinen Konsum noch nicht für bedenklich in dem Sinne, dass Du alkoholabhängig bist. Aber Du stehst an der Kippe dazu. Sei vorsichtig!
 

Atlas02

Mitglied
Welche Medikamente hat Dir denn der Arzt als Bedarfsmedikation verordnet? Kann es sein, dass diese ihr Ziel verfehlen, wenn Du zusätzlich Dich selbst mit Alkohol medikamentierst?
Ja, Alkohol und Drogen können eine Depression sehr deutlich verstärken bzw. sie zum Teil sogar erst auslösen.
Ich halte jetzt deinen Konsum noch nicht für bedenklich in dem Sinne, dass Du alkoholabhängig bist. Aber Du stehst an der Kippe dazu. Sei vorsichtig!
Opipramol, das soll mir beim schlafen helfen. Ich sollte aber nur 50mg nehmen was laut Beipackzettel total wenig ist. Bei der dosis merke ich keine Wirkung. Ich brauche schon mindestens 100mg damit ich was merke
 

Binchy

Aktives Mitglied
Ich kann mich leider nicht mehr daran erinnern wie ich mich gefühlt habe als ich noch nichts getrunken habe. Es geht aber nicht dass alk erst Depressionen auslöst oder? Das wäre ziemlich scheiße

Ich komme mir oft komplett bescheuert vor weil ich immer wieder diese Momente (wie jetzt) habe wo ich ein ungutes Gefühl bekomme und denke dass dauerhafter konsum schlecht ist, egal in welchem Maß und wo ich angst bekomme irgendwann als Alkoholiker zu enden.
Und dann sage ich mir wieder hey jetzt übertreib nicht, andere trinken viel mehr und das einfach aus spaß
Ich weiß nicht, ob Alkohol Depressionen auslöst, vielleicht wenn schon eine latente Neigung vorhanden ist. Aber ich denke, dass wenn man das Gefühl hat, dass man regelmäßig Alkohol braucht und sich sonst nicht entspannen kann, dass das ev. zu einem negativen Selbstbild beiträgt, dass man sich schwach vorkommt, weil man es ohne Alkohol nicht schafft.

Ich denke, dass Dein ungutes Gefühl eine sehr gute innere Stimme ist, die Dir zeigt, dass Du schon recht gut weißt, dass es gefährlich und nicht gut ist, regelmäßig Alkohol zu trinken. Es ist egal, wieviel andere trinken und es gibt immer einen, der einen 100jährigen Großvater hat, der täglich seinen Schnaps trank und dem es bestens ging.

Das sind Ausnahmen, aber Alkohol schädigt den Körper, ist Gift für die Leber und kann viel zerstören. Wenn man stabil ist, sein Leben im Griff hat und man durch Alkohol nicht seine probleme kompensiert, dann ist ab und zu mal Alkohol als Genussmittel okay, wenn man es denn kontrollieren kann, so wie ja auch ab und an Torte nicht schadet. Es ist das Maß und die Regelmäßigkeit, die es gefährlich machen.

Versuch mal ein paar Wochen nichts zu trinken, dann siehst Du am besten, ob Du ständig dran denkst und ev. schon abhängig bist.
 

Mondsonne

Aktives Mitglied
Opipramol, das soll mir beim schlafen helfen. Ich sollte aber nur 50mg nehmen was laut Beipackzettel total wenig ist. Bei der dosis merke ich keine Wirkung. Ich brauche schon mindestens 100mg damit ich was merke
Ich nehme seit Jahren Opipramol, in Tropfenform. Da ich Untergewicht habe, nehme ich 2x50 mg, aber normalerweise sollte man tagsüber 2x50 mg nehmen und abends 100 mg.
Du bist also ziemlich unterdosiert, wie du schon sagst. Außerdem muss man es regelmäßig nehmen, dass es wirkt und keinen Alkohol trinken. Es ist auch kein richtiges Antidepressivum, sondern vor allem gegen Angststörungen und somatoforme Störung.
Vielleicht würde bei dir auch ein pflanzliches Mittel helfen? Johanniskraut, Baldrian, Hopfen...
 

Tytos Lunare

Aktives Mitglied
Wenn ich früher Alkohol getrunken habe, ging es mir erst richtig sch...e. Dann rutschte ich mit jedem Tropfen mehr in eine richtig miese Weltuntergangsstimmung. Ich wurde durch Alkohol zynisch, übellaunig und aggressiv. Alkohol macht bei mir alles nur noch schlimmer und hilft kein bisschen, deswegen trinke ich mittlerweile gar nichts mehr.

Übrigens: Wer jeden Tag Alkohol trinkt, um sich psychisch zu manipulieren, der hat bereits ein Alkoholproblem...
 
G

Gelöscht 116359

Gast
ich weiß, das will jetzt so sicher niemand hören, aber: alk bewirkt bei mir, dass ich mich nicht umbringe.
ich werde das eines tages tun - aber jetzt habe ich noch die verantwortung für meinen kleinen seelenhund, der es wahrlich nicht verdient hätte, dass ich ihn allein lasse.
und so überstehe ich die kritischen situationen am morgen, wenn der tag sich endlos vor mir ausdehnt, mit ner pulle wein. und es hilft mir, bei dem zu bleiben, der mir einzig noch wichtig ist auf dieser erde:
meine fellnase.
und erst, wenn er geht, gehe ich auch.
 

Atlas02

Mitglied
Ich nehme seit Jahren Opipramol, in Tropfenform. Da ich Untergewicht habe, nehme ich 2x50 mg, aber normalerweise sollte man tagsüber 2x50 mg nehmen und abends 100 mg.
Du bist also ziemlich unterdosiert, wie du schon sagst. Außerdem muss man es regelmäßig nehmen, dass es wirkt und keinen Alkohol trinken. Es ist auch kein richtiges Antidepressivum, sondern vor allem gegen Angststörungen und somatoforme Störung.
Vielleicht würde bei dir auch ein pflanzliches Mittel helfen? Johanniskraut, Baldrian, Hopfen...
Mein Verdacht: der Arzt hat mich nicht ernst genommen und dachte das genügt als Placebo.
 

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