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Wir brauchen HILFE jetzt!!!

H

Hedwig

Gast
Hallo

ich hatte mal ein Thema eröffnet aber habe grad kein Nerv es rauszusuchen. (...) Ich kann einfach nicht mehr und meine Eltern auch nicht. Das sind nur meine Gedanken nicht das ihr denkt da ist etwas am laufen. Aber ein Mensch kann nicht alles aushalten und diese emotionale Kriese momentan ist auf ihren Höhepunkt. Das ist hier ein Hilfeforum. Bekommt man wirklich hilf wenn es darauf ankommt?

Meine Schwester wohnt mit 21 noch zu Hause und ist pflegebedürftig. Sie verletzt sich regelmäsig selbst und hat eine art Schizophrenie/ Entwickelungsverzögerung inkl Zwäge und Angststörungen. Meine Eltern KÖNNEN einfach nicht mehr es ist nur noch eine frage der Zeit wann sie schwerst krank werden durch die Situation!!!!! Sie sind beide über 60 und einfach am ENDE ! UND KEINER IN BERLIN HILF!!!!! KEINE EINZIGE SCHEIß STELLE!!!! Die Rettungsstelle im Neuköllner Klinik nimmt sie nicht auf da sie momentan niemanden aufnehmen sollen ?! Und auch sonst alle Stellen die man so kennt bis jetzt hat KEINER geholfen!!! Wo leben wir denn hier verdammte scheise!!! Und dann wundert man sich wenn es in den Medien heißt es ist ein Familienunglück passiert!! Ich sage euch was wenn wir weiter im Stich gelassen werden vom System werden mehrere Leben bald ruiniert sein inkl meines denn ich habe ganz böse Gedanken wie ich diese SItuation lösen kann.

Als kleines Beispiel von heute früh: Meine Eltern waren im Bauhaus haben sie mir erzählt. Dann ruft meine Schwester sie von zu Hause an und schreit herum am Telefon . Sie fahren voller panik dahin. Mein Vate rmacht die Tür auf und überall liegen Glasscherben und überall sind blutige Fußspuren. Meine Schwester ist in derKüche und wirfst alles auf den Boden was sie finden kann und schreit dabei. Dann geht sie ins Bad und läuft dabei auf den Scherben . Haut sich mehrmals selbst ins Gesicht und rennt dann ins Treppenhaus und runter zu den Briefkästen wo sie blutig sich hinsetzt.

Uns jetzt stellt euch mal vor: Ihr ruft im Krankenhaus an und die sagen die haben keine Kapazität und können da nichts tun. Kein Pfegeheim nimmt sie in dem Zustand. Kein betreutes wohnen nimmt sie. Es hilft einfach NIEMAND!!!!! Ich kann da nicht mehr zuschauen. Ich rbauche also dringend hilfe und vor allem meine Eltern. Sie muss da endlich weg. Mein Vater hat eben am telefon geheult was er eig nie tut. Er sagte sie sind am Ende und werden bald daran kaputt gehen. Und sie wissen nicht weiter. Er wäre heute so außer sich gewesen dass er ihr was antun wollte.Er hat sogar überlegt in seiner verweifelung zur Polizei zu gehen und zu sagen was er vorhat damit die Behörden es endlich ernst nehmen und HELFEN!!!
Nochmal wir brauchen wirklich Hilfe. Habt ihr Ideen? Iwelche Telefonnummern? Ich bin selbst psychisch am Ende und einfach nur noch verzweifelt.

(Trigger entfernt)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
G

Gelöscht 120235

Gast
Hallo,
sorry, ich denke, dass Berlin in Vielem keine Vorreiterrolle spielt! Aber dass es keine Hilfe für Notfälle gibt- never!
Wenn solch akute Situation eintritt, wie von Dir beschrieben, dann wäre mein erster Gedanke: 112!
Da würden dann der Rettungsdienst samt Notarzt erscheinen, wobei Letzterer eine Einweisung gemäß des Gesetzes für psychisch Kranke ausstellt. Damit wird die Schwester zwangsweise einer psychiatrischen Behandlung zugeführt. Je nach Bundesland müssen darüber hinaus rechtliche Belange innerhalb bestimmter Fristen beachtet und erfüllt werden. Bei solch gravierender Selbstgefährdung dürfte allerdings kaum ein Zweifel an der Notwendigkeit einer Einweisung bestehen.
Gruß Odysseus!
 
G

Gelöscht 120287

Gast
Wenn sie akut verletzt ist, braucht sie medizinische Versorgung.

Ausserdem klingt es für mich so, als würde sie sich selbst gefährden.

Möglichkeit 1: Rettungsdienst rufen.

Möglichkeit 2: die Familie bringt sie in die Notaufnahme einer psychiatrischen Klinik.

Möglichkeit 3: sozialpsychiatrischer Dienst (aber das braucht wahrscheinlich mehr Zeit).

Schnell handeln: Sie braucht Hilfe und ihr auch.

Wie wird sie im Moment ambulant behandelt?
 
G

Gelöscht 120235

Gast
Wenn sie akut verletzt ist, braucht sie medizinische Versorgung.

Ausserdem klingt es für mich so, als würde sie sich selbst gefährden.

Möglichkeit 1: Rettungsdienst rufen.

Möglichkeit 2: die Familie bringt sie in die Notaufnahme einer psychiatrischen Klinik.

Möglichkeit 3: sozialpsychiatrischer Dienst (aber das braucht wahrscheinlich mehr Zeit).

Schnell handeln: Sie braucht Hilfe und ihr auch.

Wie wird sie im Moment ambulant behandelt?
Bitte bedenke: Selbstinitative ist ja gut und schön, aber nicht immer hilfreich!
Ich hatte neulich so einen Fall: Der Mann hatte stechende Brustschmerzen und seine Frau fuhr ihn in die nächstgelegenen Klinik, in die Notaufnahme. Dort saß er... und saß und.. saß... bis er seinen 2., diesmal tödlich endenden Herzinfarkt erlitt.
Wie konnte dies geschehen? Nun, ganz einfach! Die Alarmketten sind völlig verschieden. Wird ein Notfall über 112 eingeliefert, hat i.d.r. ein Arzt bereits eine erste Diagnose erstellt, nach welcher der Patient behandelt wird. Kommt er allein ( o. in Begleitung) in die Notaufnahme, wird er behandelt, wie der Arzt Kapazitäten hat. I.d.R. geht es der Reihe nach.
Wäre also der Patient über 112 eingeliefert worden, hätte vll. eine Überlebenschance bestanden.
Ich kenne auch Situationen wo Angehörige erst, Tante, Onkel, Oma, Opa und sonstwen, aber nicht die 112 angerufen haben. Aber: Hinterher gab es das ganz böse Gebrüll!
In solchen Situationen daher immer: 112!
 
G

Gelöscht 119884

Gast
Und wenn ihr den Rettungsdienst ruft?? Wie kann das sein, dass hier niemand hilft, vor allem in solchen Situationen, wie von dir beschrieben? Wenn wieder sowas passiert, ruft doch den Rettunsdienst!
 

Weltkind

Aktives Mitglied

Wartet nicht auf den nächsten Ausraster, werdet jetzt tätig und beantragt beim Amtsgericht ihre Einweisung in die Psychiatrie.

Seid ihr schon Mitglied bei einem Sozialverband? Dort kann Euch dabei geholfen werden, aber auch der sozialpsych. Dienst kann Unterstützung geben. Schreibt vorbereitend möglichst geordnet und sachlich ein paar Vorfälle als Beispiele auf und dass ihr nicht in der Lage seid, ihre Sicherheit zu gewährleisten. Notiert Euch auch Fragen etc.
So vorbereitet vergesst ihr in der ganzen Aufregung weniger.
Wichtig ist der Hinweis auf die Selbstgefährdung, Verletzungen. Sollte sie auch Euch gefährden, angreifen, ist auch das wichtig.

Vielleicht findet ihr hier sinnvolle Tipps zur Vorgehensweise, aber auch sonstige Unterstützung für Euch:


 

weidebirke

Urgestein
Ich erinnere mich an die vorhergehenden Threads und auch daran, dass Du zwar dramatische Eingangsposts schreibst, aber auf Nachfragen und konkrete Vorschläge, auch von Berlinern, dann nicht mehr eingehst.

Naja, so wird das halt nichts. Und ich bin dann da auch nicht mehr dabei.
 

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