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Wieso empfinde ich keine Liebe für Gefühlvolle Frauen?

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Wobei man hier das "interessiert sein" von zwei Seiten sehen muss. Denn man kann auch nur sexuell an einem Mädchen interessiert sein. Ich denke aber, dass du das "interessiert sein" auf eine Beziehung bezogen hast. In dem Fall hast du natürlich Recht, sowas ist nicht gutzuheißen.

Ich persönlich sehe aber kein Problem darin, ausschließlich sexuell an einem Mädchen interessiert zu sein und nur Sex zu wollen, solange man ihr keine Hoffnungen macht, was eine feste Beziehung angeht.

Hallo, Michael,

wenn Du solche Meinungen hörst - die sicherlich öfter anzutreffen sind - geht es nie um Liebe. Es geht darum, den anderen Menschen zum Ausleben des eigenen Sexualtriebs zu benutzen. Und es gibt genügend Frauen, die es gut finden, benutzt zu werden und selbst zu benutzen.

Die Ehrlichkeit, dem zu benutzenden Mädchen offen mitzuteilen, es dürfe sich keine Hoffnung auf Beziehung machen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Trotzdem kann es vorkommen, dass sich das jeweilige Mädchen trotz offener Ansage Hoffnungen macht,

a) weil es verliebt ist
b) weil es sich die Frage stellen könnte: "warum schläft er dann mit mir?" und fälschlicherweise sich selbst die Antwort gibt: Weil er vielleicht doch eine Beziehung mit mir möchte....?

Auch mit so einer Einstellung, wie Glacio sie vertritt, und so einem Leben betreibt man Charakterschule. Leider in eine negative Richtung.
Ich denke, dass sich Deine Frage "wieso empfinde ich keine Liebe für gefühlvolle Frauen?" mit so einem Lebensstil beantworten lässt. So ein Lebensstil, so eine Einstellung reduziert den Menschen zum Sexobjekt. Und das killt Liebe bzw. Liebesfähigkeit, Beziehungsfähigkeit.
 

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Glacio

Mitglied
Nur weil man sich mit einer Frau nichts Festes vorstellen kann, sieht man sie als Sexobjekt... alles klar :rolleyes:

Bitte schere nicht alle Kerle über einen Kamm. Ich bin an Oberflächlichkeiten nicht interessiert. Und ich finde es schade, dass du über Leute urteilst, ohne sie überhaupt zu kennen. Willst du mir jetzt anhand eines einzigen Forenpostings unterstellen, dass ich Frauen als Sexobjekt sehe? :rolleyes: Das genaue Gegenteil ist der Fall. Ich verachte Männer, die eine Frau als Sexobjekt sehen. Weil sie dann ihren Freunden gegenüber mit ihren Bettgeschichten angeben wollen. Solche Kerle spielen miese Spielchen mit Frauen.

Trotzdem halte ich absolut nichts davon, den eigenen Sexualtrieb zurückzuhalten - sofern man niemandem dabei wehtut und es sich für beide gut anfühlt. Es gibt für jeden Menschen nunmal nur einen kleinen Anteil an potenziellen Partnern (wo es charakterlich wirklich passt). Trotzdem muss man nicht auf Sex verzichten, wenn man das nicht möchte. Zum Glück gibt es genügend sexuell offene Frauen da draußen, die sich auch nicht benutzt fühlen, wenn man als Mann außerhalb einer Beziehung Sex mit ihnen hat. Weil sie, sofern der Kerl ehrlich zu ihnen ist und keine bescheuerten Spielchen mit ihnen spielt, daran genauso viel Spaß haben wie der Mann.

Trotzdem kann es vorkommen, dass sich das jeweilige Mädchen trotz offener Ansage Hoffnungen macht,

a) weil es verliebt ist
b) weil es sich die Frage stellen könnte: "warum schläft er dann mit mir?" und fälschlicherweise sich selbst die Antwort gibt: Weil er vielleicht doch eine Beziehung mit mir möchte....?
Klar kann das vorkommen, aber das ist 1. sicher nicht die Regel, und 2. kann es auch umgekehrt so passieren, also dass sich z.B. der Kerl Hoffnungen auf mehr macht, während das Mädel nur Sex wollte. Auch sowas gibt's.
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Nur weil man sich mit einer Frau nichts Festes vorstellen kann, sieht man sie als Sexobjekt... alles klar :rolleyes:

Bitte schere nicht alle Kerle über einen Kamm. Ich bin an Oberflächlichkeiten nicht interessiert. Und ich finde es schade, dass du über Leute urteilst, ohne sie überhaupt zu kennen. Willst du mir jetzt anhand eines einzigen Forenpostings unterstellen, dass ich Frauen als Sexobjekt sehe? :rolleyes: Das genaue Gegenteil ist der Fall. Ich verachte Männer, die eine Frau als Sexobjekt sehen. Weil sie dann ihren Freunden gegenüber mit ihren Bettgeschichten angeben wollen. Solche Kerle spielen miese Spielchen mit Frauen.

Trotzdem halte ich absolut nichts davon, den eigenen Sexualtrieb zurückzuhalten - sofern man niemandem dabei wehtut und es sich für beide gut anfühlt. Es gibt für jeden Menschen nunmal nur einen kleinen Anteil an potenziellen Partnern (wo es charakterlich wirklich passt). Trotzdem muss man nicht auf Sex verzichten, wenn man das nicht möchte. Zum Glück gibt es genügend sexuell offene Frauen da draußen, die sich auch nicht benutzt fühlen, wenn man als Mann außerhalb einer Beziehung Sex mit ihnen hat. Weil sie, sofern der Kerl ehrlich zu ihnen ist und keine bescheuerten Spielchen mit ihnen spielt, daran genauso viel Spaß haben wie der Mann.
Sorry, Glacio, wenn Du Dich durch meine Formulierung verurteilt fühltest. Das war nicht meine Absicht.
Ich gebe zu bedenken, dass ein Mann nicht vorhaben muss, mit seinen Bettgeschichten angeben zu wollen, jedoch stellt sich doch die Frage: was sieht der Mann in einer Frau, wenn er "nur" mit ihr ins Bett möchte? (das Gleiche gilt natürlich auch für Frauen)

Liebe drückt sich in einem umfassenden Interesse am anderen Menschen aus. Wenn sich aber das Interesse am anderen Menschen auf die Sexualität begrenzt, bleibt dann nicht nur noch die Betrachtung als Objekt der momentanen Begierde? Und das ganz ohne den Hintergedanken, damit angeben zu wollen.

LG, Nordrheiner
 

Glacio

Mitglied
Ich gebe zu bedenken, dass ein Mann nicht vorhaben muss, mit seinen Bettgeschichten angeben zu wollen, jedoch stellt sich doch die Frage: was sieht der Mann in einer Frau, wenn er "nur" mit ihr ins Bett möchte? (das Gleiche gilt natürlich auch für Frauen)

Liebe drückt sich in einem umfassenden Interesse am anderen Menschen aus. Wenn sich aber das Interesse am anderen Menschen auf die Sexualität begrenzt, bleibt dann nicht nur noch die Betrachtung als Objekt der momentanen Begierde? Und das ganz ohne den Hintergedanken, damit angeben zu wollen.
Wenn ich mir nichts Festes mit einem Mädchen vorstellen kann, dann liegt das daran, dass wir charakterlich nicht zusammenpassen. Nicht mehr und nicht weniger. Sympathisch kann man sich aber trotzdem sein. Wenn wir beide single sind und uns trotz der charakterlichen Gegensätze sympathisch und anziehend finden, spricht meiner Meinung nach absolut nichts gegen "nur" Sex.

Was ich in eben jener Frau, mit der ich "nur" ins Bett möchte, sehe? Da ich nichts von One-Night-Stands halte, was daran liegt, dass ich Zeit brauche, um anderen Leuten zu vertrauen, und ich einer Frau auf jeden Fall vertrauen müsste, sehe ich in ihr Sympathien, die man sich vorher in der gemeinsam verbrachten Zeit gegenseitig aufgebaut hat. Wie lange diese Zeit ist, kommt immer drauf an, beim TE hat es eine Woche gedauert bis zum Sex mit der Polin, ich bräuchte wohl viel mehr Zeit, da ich anderen Menschen wie gesagt nicht so schnell vertraue.

Sympathie allein führt aber nicht zum Verlieben. Zumindest nicht bei mir. Ich sehe in so einer Frau also keine potenzielle Partnerin, dafür aber einen Menschen, mit dem ich trotzdem gerne meine Zeit verbringe, weil ich sie mag, und mit dem ich im Bett gemeinsamen Spaß haben kann, zu dem sich keiner genötigt oder "auf die eine Sache reduziert" fühlen muss, da wir uns vertrauen und auch sonst über tiefgründigere Themen reden (vorher kann ich eine Frau sowieso nicht sexuell anziehend finden. Je mehr ich über sie weiß, desto anziehender finde ich sie). Oft wird sowas auch als "Freundschaft mit Vorzügen" bezeichnet. Bei sowas muss sich die Frau sicher nicht "auf das Eine reduziert" fühlen.

Letztendlich verliebt man sich ja in den Charakter seines Gegenübers. Gutes Aussehen und gegenseitige Sympathie reichen bei mir nicht zum Verlieben, wenn es charakterlich nicht zusammenpasst. Sympathisch kann man sich wie gesagt trotz gegensätzlicher Charaktereigenschaften trotzdem finden. Und wenn beide in der Hinsicht das Selbe fühlen, spricht für mich nichts gegen "nur Sex".

Sicher gibt es genügend Kerle, die eine Frau nur als Objekt sehen. Wenn man diese Typen aber mal beobachtet, dann fallen einem zwei Dinge auf. Erstens, die Beziehungen (und wenn es nur Affären sind) halten nicht lange, weil der Kerl von der Frau irgendwann durchschaut wird ("Der Typ sieht mich nur als Objekt"). Zweitens prahlen sie wo es geht mit ihren Bettgeschichten herum. Diesen Leuten geht es also nicht um die Frau an sich, sondern nur um sich selbst, und benutzen Frauen dann als Mittel zum Zweck, um ihr eigenes Ego zu befriedigen. DAS ist für mich "objektorientiertes" Denken. Ich dagegen würde niemals irgendwelche Spielchen mit Frauen spielen, lehne Sex ohne Liebe aber trotzdem nicht ab. Da ich ihnen ehrlich etwas geben will, anstatt dass ich mir etwas von ihnen nehme, um mein Ego aufzupolieren.

Mit nettem Nebeneffekt: Hinterher fühle ich mich wahrscheinlich auch viel besser als die Kerle, die Frauen nur als Objekt sehen, weil ich im Gefühl habe, Frauen ehrlich etwas geboten, anstatt sie für etwas benutzt zu haben. Das ist sicher ein viel schöneres Gefühl als das Gefühl eines aufpolierten Egos. Weil es was mit Ehrlichkeit zu tun hat. Wenn ich außerhalb einer Beziehung mit einer Frau schlafe, dann soll sie auch wissen, dass ich wirklich finde, sie ist schön, und deswegen gerne meine Abende mit ihr verbringe, und nicht, weil ich mir selber etwas beweisen will. Und auch wenn es charakterlich nicht passt, finde ich sympathische Frauen schön, und gebe mich ihnen gerne hin. Auch wenn ich mich nicht in sie verlieben könnte.
 
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Gast

Gast
Nur weil man sich mit einer Frau nichts Festes vorstellen kann, sieht man sie als Sexobjekt... alles klar :rolleyes:
Natürlich! Denn andernfalls wendet Mann sich einer anderen Frau zu, mit der Mann sich eben sehr wohl etwas Festes vorstellen kann und die andere lässt man ziehen, ohne sie vorher sex. benutzt zu haben. Niemand zwingt ja den Mann mit einer Frau, mir der er nichts Festes vorstellen kann, Sex zu haben. Er macht es nur, um seine Triebe an einem Objekt zu befriedigen.
 
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Gast

Gast
Was ich in eben jener Frau, mit der ich "nur" ins Bett möchte, sehe? Da ich nichts von One-Night-Stands halte, was daran liegt, dass ich Zeit brauche, um anderen Leuten zu vertrauen, und ich einer Frau auf jeden Fall vertrauen müsste, sehe ich in ihr Sympathien, die man sich vorher in der gemeinsam verbrachten Zeit gegenseitig aufgebaut hat. Wie lange diese Zeit ist, kommt immer drauf an, beim TE hat es eine Woche gedauert bis zum Sex mit der Polin, ich bräuchte wohl viel mehr Zeit, da ich anderen Menschen wie gesagt nicht so schnell vertraue.
Du könnest einfach einer andere "suchen", in die du dich verlieben könntest. Aber das hat für dich offensichtlich einen geringeren Wert und deshalb setzt du deine Prioritäten eben so, wie du es machst. Oder warum meinst du deine Zeit in Freundschaften Plus zu investieren? Diese Zeit, die du mit der Frau, in die du nicht verliebt bist, verbringst, fehlt dir, um nach einer zu suchen, in die du verliebt wärst. Du inverstierst dein Vertrauen in eine "Beziehung" ohne Zukunft. Effizient finde ich es nicht.
Und eine Frau, die mit dir ohne eine Aussicht auf eine feste Partnerschaft schläft, macht sich entweder dennoch Hoffnungen auf mehr oder lebt ihren den früher genannten "Wiederholungszwang" aus. Die meisten Frauen haben nämlich noch nicht Mal einen sex. Höhepunkt beim Beischlaf. Wenn du den nicht hättest, warum würdest du dann mit einer Frau, in die du vermeintlich nicht verliebt bist, trotzdem schlafen?
 

_Tsunami_

Urgestein
Mal bitte die Kirche im Dorf lassen.

Menschen begehen den Tatbestand des Sex auch einfach nur aus Neugier oder Mangel an Erfahrung.

Das ist kein Kapitalverbrechen, sondern simples Leben.

Nicht jeder Mensch kann so erfahren und weise sein, wie ein 80-Jähriger.

~~~

Ganz ehrlich: Liebe ist ein Spiegelspiel.

Wenn du das verstanden hast, wird Liebe ein ganzes Stückchen einfacher.
 
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Gast

Gast
Danke, Nordrheiner! Mich macht es oft traurig, dass Menschen gar nicht mehr merken, dass sie andere Menschen objektifizieren und benutzen. Das ist doch schon fast Trend geworden. Unsere Gesellschaft ist durch durch sexualisiert. Da erntet man Unverständnis, wenn man bewussten Umgang mit seinem Körper pflegt und nicht mit jedem ins Bett steigt.
Ich habe eine Bekannte, die Grundschullehrerin in einem sozialen Ballungsgebiet ist. Laut ihr ist die Lieblingsbeschäftigung der Mädchen in der vierten Klasse, auf dem Spielplatz an der Stange "Striptis" aufzuführen. Zwar ohne sich dabei auszuziehen, aber mit eindeutigen Bewegungen. Oder eine andere Bekannte arbeitet als Erzieherin im selben Wohngebiet. Sie erzählt, dass Mädchen mit Puppen verschiedenste Sexualszenarien durchspielen, in allen möglichen Stellungen. Auf die Frage, wo sie das herhaben, sagten sie, dass man es doch so macht, wenn man Spaß haben will. Das wüssten selbst Babys. So etwas sagen vier Jährige. Ist doch erschreckend.

Mal bitte die Kirche im Dorf lassen.

Menschen begehen den Tatbestand des Sex auch einfach nur aus Neugier oder Mangel an Erfahrung.
Von Neugierde würde man sprechen, wenn es sich um einmalige Sachen handelt, bestensfalls mehmals, aber nicht eine längerfristige Freundschaft Plus. Als Frau muss man nicht erst 80 J. werden, um zu merken, dass sie beim Beischlaf keinen Höhepunkt hat.
Also warum schläft denn nun ein Menschen mit einem anderen in einer langfristen Freundschaft Plus, wenn er vermeintlich nicht verliebt ist und keinen sex Höhepunkt beim Beischlaf hat? Er wird doch bestimmte Motive haben, anderenfalls würde man ihm jegliches intelligentes Wirken absprechen. Er würde sich ausbeuten lassen, wenn sein Sexualpartner durch ihn sehr wohl zum sex Höhepunkt käme. Es wäre eine Disharmonie. Warum nimmt man so etwas Unfaires in Kauf? Weil er einfach dumm ist oder wie?
Ein Mensch ist doch keine Amöbe und verfolgt Ziele mit seinem Handeln. Da stimmst du mir doch zu?
 

Glacio

Mitglied
Ich finde es ein wenig schade, dass bestimmte Situationen hier so oberflächlich bewertet werden. Aber gut. Jeder hat seine Ansichten zu dem Thema, auch ich. Und das ist auch legitim ;) Ich tue das, was ich für richtig halte, egal, was andere Leute darüber denken. Jeder Mensch sollte das. Und wenn ihr der Meinung seid, ich würde Frauen "objektifizieren" (welch ein Neologismus :D), dann ist das natürlich euer gutes Recht. Da ihr mich aber nicht persönlich kennt, wäre ich mit solchen Aussagen ehrlich gesagt vorsichtig. Aber gut, lassen wir das.
 

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