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Wieso bin ich so wütend auf ihn

A

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Re: Wieso bin ich so wütend auf ihn
Diese Frage stelle ich mich häufiger.
Wenn ich mir einen Fußballer suche und meine erste Idee ist, ihm das Fußballspielen zu untersagen, sollte ich mich mal fragen, wieso ich mir ausgerechnet so einen Mann suche? Weil ich Fußballspieler attraktiv finde? Aber wenn ich möchte, dass er damit aufhört, ist er ja kein Fußballer mehr.

Ernsthaft: Ich erlebe es leider sehr oft im Umfeld, dass sich "verfügbare" Männer, also unverheiratete, halbwegs oder gut aussehende, finanziell eigenständige Männer gesucht werden, die Rahmenbedingungen passen also und den Rest knetet man sich schon zurecht. Passt das nicht, wird gestritten, diskutiert, man wird sauer, bestraft und führt irgendwann eine toxische Beziehung, aus der dann oft der andere Part den Notausgang sucht. Und dann wundert man sich.

Schlimme Entwicklung.

Ich frage mich immer, wie hättet ihr euch im echten Leben kennengelernt, ohne ansatzweise gemeinsame Interessen.
Ich verstehe das Problem der TE auch nicht so wirklich...

Ist doch irgendwie klar, dass das nach hinten losgeht, wenn man einem Sportler den Sport verbieten will...

TE ich wünsche dir, das du daraus lernst...

Sonst ist der nächste Typ auch schneller weg, als du gucken kannst.

Oder du findest eben das entsprechende Weichei, der das mit sich lassen lässt 🤷‍♀️
 
Musste doch glatt nochmal nachsehen, wie alt die TE ist...
Ich weiß nicht, ich kann diesen Faden hier irgendwie nicht ernst nehmen. Da hat doch jemand einen Stein in den Hühnerstall geworfen und amüsiert sich über das Ergebnis.

Falls doch was dran sein sollte: Menschen wie die TE sollten lieber so lange allein bleiben, bis sie gelernt haben es mit sich selbst auszuhalten und niemand anderen dafür zu brauchen. Diese unberechtigte Wut dem Jetzt-Ex gegenüber sollte lieber dazu genutzt werden, den eigenen A**** hochzukriegen und die Erwartungshaltung abzulegen, in Beziehungsdingen alles vom Partner in Selbigen geblasen zu bekommen.
 
Weil es eben Menschen gibt,die in einer Beziehung vom Partner erwarten, dass der sich nur auf sie konzentriert. Und das funktioniert nicht.
 
Das kann auch nicht funktionieren denn idR stehen da mitunter ganz alte Themen dahinter. Verlassen sein in der Kindheit z.B. , dann kann sich ein Bindungstrauma entwickeln, das sich auf die Art manifestiert wie wir sie hier haben.
Ich spreche aus der Perspektive eines Geklammerten (nicht aktuell, war meine allererste Beziehung), deswegen bin ich da vielleicht etwas ruppig.
Daß man in einer Beziehung ein paar Abstriche macht sollte selbstverständlich sein. Aber erstens gilt das für beide Partner und zweitens nicht in diesem totalen Umfang wie hier geschildert.
Wenn einem im Urlaub nichts besseres einfällt als sich vor die Glotze zu hocken wenn man nicht 24/7 bespaßt wird sollte man sich erst mal mit sich und seinen Themen befassen.
 
Das kann auch nicht funktionieren denn idR stehen da mitunter ganz alte Themen dahinter. Verlassen sein in der Kindheit z.B. , dann kann sich ein Bindungstrauma entwickeln, das sich auf die Art manifestiert wie wir sie hier haben.
Ich spreche aus der Perspektive eines Geklammerten (nicht aktuell, war meine allererste Beziehung), deswegen bin ich da vielleicht etwas ruppig.
Daß man in einer Beziehung ein paar Abstriche macht sollte selbstverständlich sein. Aber erstens gilt das für beide Partner und zweitens nicht in diesem totalen Umfang wie hier geschildert.
Wenn einem im Urlaub nichts besseres einfällt als sich vor die Glotze zu hocken wenn man nicht 24/7 bespaßt wird sollte man sich erst mal mit sich und seinen Themen befassen.

So ist es. Diese Traumata entstehen in der Regel früh und kein Partner kann das auffangen, die meisten traumatisierten Teile in der Partnerschaft zerstören den Gegenüber solange, bis er den Notausgang findet und es nicht mehr geht.

Diese Eifersucht auf alles und jeden, diese komplette Vereinnahmung, kann kein Mensch dauerhaft aushalten und es wird sich immer und immer wieder ein Punkt finden, über den man sich beim Partner ärgern kann.

Ich spreche da ebenfalls aus einer Erfahrung, die ich hatte. Die Dame war stellenweise reflektiert, konnte es aber dann in ihrer Wutphase nicht umsetzen. Ich wusste aber, wenn man in ruhigem Moment mal Zugang zu ihr bekam, dass sie als Kind mal von der Mutter vernachlässigt wurde als ein Nachbarskind aufgenommen wurde in der Familie und mehr Aufmerksamkeit geschenkt bekam als jene Frau, die dann unter massiver Angst litt, zu kurz zu kommen.

In der Regel kann man das auch nicht vollends therapieren, da gehört viel eigene Arbeit dazu, die die meisten nicht leisten wollen, vielmehr wird eher versucht, den anderen zu biegen, zu verformen, bis er bricht und geht.
 

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