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Wieder mal Ausbildung unterbrechen kratzt am Selbstwert

grübelienchen

Aktives Mitglied
ich fühl mich total beschissen. ich bin nun 26 jahre alt und bin die ewige auszubildende. ich habe 2009 meine ausbildung zur erzieherin begonnen , doch meine ewigen probleme halten mich mal wieder dazu an zu unterbrechen.früher war es das gewicht, das mich meine ausbildung immer wieder unterbrechen ließ. bevor ich die ausbildung begonnen habe, war ich zur reha für essstörungen auf grund des übergewichtes. dann hab ich die ausbildung begonnen. 4 jahre später war mein gewicht auf dem höhepunkt und ich entschloss mich zurmagenverkleinerung. also wieder ein jahr unterbrochen bis die op durch war und die ersten kilos purzelten.daran ging leider auch meine beziehung zu bruch. nun hab ich mein anerkennungsjahr abgeleistet für die staatliche anerkennung. auf grund dessen dass im mai meine mutter verstorben ist und die prüfungen anstanden , hat mir mein ausbildungbetrieb eine verlängerung von einem halben jahr angeboten. doch ich komme gesundtheitlich einfach nicht auf die beine. durch die op hat sich eine anämie ( blutarmut aufgrund von eisenmangel) eingestellt, mein immunsystem ist voll im keller , die fehltage sind nun entgültig voll und da ich nicht davon ausgehen kann, dass ich nach drei wochen urlaub wieder fit bin das restliche halbe jahr ohne probleme durchzustehen, da meine akkus grade einfach nur leer sind habe ich mich entschlossen das halbe jahr nicht anzutreten und eine reha zu machen um wieder auf die beine zu kommen. doch bereitsjetz merke ich.... das ist alles ni chts. ich bin wieder nicht fertig mit meiner ausbildung, wieder eine unterbrechung, wieder ungewissheit und ne menge zeit die ins land gehen. irgendwie kann ich mich nicht damit abfinden. aber fakt ist ich kann grade nicht mehr. meine akkus sind leer, sowas von leer. aber wenn ich jetzt zu hause bin falle ich wieder in alte muster.. jeglicher antrieb fällt grade wieder von mir ab. ich hab nichts mehr derzeit. ich hab keinen job, mein verlobter hat mich vor nem jahr verlassen , meine mutter ist verstorben.... all die wichtigen grundpfeiler in meinem leben sind weg und nun noch der job der mir halt gab. meine ausbildung wieder unterbrcehen zu müssen kratzt grade so sehr an menem selbstwrt. ich fühl mich wie das häufchen elend was ich immer wieder war. auch wenn es diesmal anders ist...a ber ich habs wieder nciht geschafft. es kotzt mich grade einfach nur an. ich will endlich fertig werden mit meiner ausbildung. doch mein körper macht esgrade gesundtheitlich nicht mit. wie gerne würde ich grade doch nen rückzieher machen udn sagen scheiß drauf ich ziehs durch das halbe jahr. aber ich will da nicht weiter versagen. konnte die ansprüche meiner cheffin in diesem jahr schon nicht erfüllen, es sind nicht die rahmenbedingungen für mich um da leistung zu zeigen. ich konnte nicht mal meine eigenen ansprüche erfüllen. ich weiss das es mir nicht wirklich was bringt dort und das halbe jahr mich weiter an meine grenzen bringen würde, aber es fühlt sich jetzt grade nochschlimmer an wieder wie ein versager zu hause zu sitzen, wieder arbeitslos, wieder nicht fertig. was für eine abgefuckte scheiße das ganze. was hab ich eigentlich verbrochen, dass mein leben so läöft wie es läuft und das mir immer wieder steine in den weg gelegt werden. das frag ich mich.
 

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Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Hallo, Grübelienchen,

meine Gedanken dazu sind folgende:

Stell' Dir einfach vor, dass Deine Seele Dich ausbremst, weil Du Dich um sie zu wenig gekümmert hast.
Deine Seele benutzt Deinen Körper, Deine Akkus, zur Bremsung.

Vielleicht ist das die Spur, die Du verfolgen solltest.

Alles Gute, Nordrheiner
 

grübelienchen

Aktives Mitglied
ja der körper ist das stimmrohr der seele, so heisst es doch. es war einfach alles zu viel die letzten monate. der ständige druck sich irgendwas für den nächsten tag überlegen zu müssen; das gefühl eh nix zu leisten, weil ich mich blockiert fühlte, und die kinder waren auch ne spur krasser, als wie ich es aus bisherigen einrichungen kannte. und anstatt mit zu motivieren und zu stärken, gabs von meiner cheffin nur kritik und feuer. vieleicht lags am konzept ( offenes konzept), wo die kinder kaum 5 minuten ruhig sitzen lernen. vielleicht lags mit an der stadt / sozialraum. und natürlich lag es auch an mir und meiner eigenen unsicherheit. naja und der start mit einer zwei wochen alten trennung war auch nicht grade förderlic. vom tod meiner mutter vor 3 monaten ganz zu schweigen. das hat mir zu meiner anämie echt den rest gegeben. ich kam nicht zur ruhe und wenn ich zur ruhe kam, kamen die flashbacks, die erinnerungen an meine mutter und die sehnsucht. das waren alles ni cht grade förderliche bedingungen. die akkus sind leer. richtig leer. aber gut sind beide wege grade nicht.wäre ich geblieben wäre es nicht gut gewesen...naja und so jetzt von 100% auf 0 runter fahren ist grade auch nix. in diesen zeiten fehlt mir immer jeglicher antrieb und ich werde depri. das würde mir grade noch fehlen. ich hab nun 70 kilo runter... ich will mein leben genießen udn nicht wieder depri werden. ich muss sehen was nun kommt und wie ich damit klar komme.
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
70 Kg runter... das ist ja eine riesige Menge!!
Ich kann mir vorstellen, dass es bei Dir ein Wechselspiel gibt zwischen Seele/Wohlbefinden und Körper/Wohlbefinden.

Die Seele benötigt gesunde Nahrung. Das können Freunde sein, Menschen, bei denen Du Dich wohl fühlst, ein schönes Zuhause, schöne Musik....
Diese Seelen-Nahrung ist um so wichtiger, je stressiger die Zeit ist, die Deine Seele gerade durchmacht. Geht es Deiner Seele aber schlecht, wirkt sich das auf den Körper aus..... und dort erst werden dann Mangelerscheinungen bemerkt.

Umgekehrt: Der Körper benötigt Nahrung. Und je nach Situation muß es mehr oder weniger, muß es ganz leichte Kost oder viel Kalorienhaltiges sein. Wird der Körper falsch ernährt, kippt auch hier das Wohlbefinden.

Falsch wäre z.B.:Bei Mangelerscheinung der Seele dies durch Essen von Süßigkeiten ausgleichen zu wollen oder Unwohlsein des Körpers mit dem Lesen eines Buches zu begegnen. Wenn Max Hunger hat, nutzt es nichts, wenn Du Maria etwas zu essen gibst.
Mein Eindruck ist: Möglicherweise lässt Du Dich durch Ereignisse Deiner Umwelt soweit in Anspruch nehmen, dass Du sowohl Deinen Körper als auch Deine Seele völlig aus dem Auge verlierst und dann auch vernachlässigst. Es ist also wichtig, dass bei allen Ereignissen Du die Möglichkeiten als auch die Grenzen Deiner seelischen Kraft wie auch die Möglichkeiten und Grenzen Deines Körpers nicht aus dem Auge verlierst. Manche Menschen haben beides automatisch im Griff, ohne sich darüber besonders Gedanken zu machen. Bei Dir denke ich, würde etwas mehr Aufmerksamkeit auf Deine eigene Seele und ihre Bedürfnisse sowie etwas mehr Aufmerksamkeit auf die Bedürfnisse Deines Körpers Dir insgesamt gut tun.

Ich weiss, Worte sind schnell geschrieben oder gesagt. Die Umsetzung hat es in sich....

Dazu wünsche ich Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen.

LG; Nordrheiner
 
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