°°°abendtau°°°
Sehr aktives Mitglied
Selbstwürde. Das klingt für mich erstmal ziemlich sperrig, aber ich vermute einwenig worum es Dir geht.
-> seiner eigenen Natur möglichst unbeschwert nachgehen zu können,
-> sich nicht verbiegen zu müssen,
-> Auch in schwierigen Situationen einen würdevollen Umgang mit anderen Menschen pflegen zu können.
-> Sich selbst als das Erleben zu können, was man ist.
= @littleNina - Ein Mensch, dem man mit Respekt begegnet.
Würdelos behandelt worden zu sein, heißt ja nicht das man damit seine Würde verliert. Auch wenn es sich so anfühlt.
Ich erzähle Dir mal eine kleine Geschichte von mir.
Als Neunjähriger ging ich gerne in den Wald, denn dort habe ich mich sicherer gefühlt als unter den mir nahestehenden Menschen, welche mich immer wieder gequält haben.
In "meinem Wald" ist mir nie etwas passiert. Ich habe dort viel freier sein können. Heute würde ich sagen, ich habe die Ruhe, die Schönheit und diese unglaubliche Vielfalt des Waldes - förmlich in mich aufgesogen. Das war wie ein Gegengewicht zur Selbsterhaltung. Leider ist das heute viel zu gefährlich. Bitte nicht nachmachen! Jedenfalls nicht alleine!
Der Zufall wollte es, und darum geht es mir(!), dass ich dem neuen Hausmeister begegnet bin. Für mich als kleiner Junge, war er natürlich uralt, aber dafür ein Mensch der Kinder, Kinder hat sein lassen können. Auch wenn sie ihn mal wieder geärgert hatten. Das war nicht selten.
Er hat uns Kindern, nicht wie sonst üblich, die Funktionsweise der Erwachsenen Welt erklärt = was man wozu und wie gebrauchen kann. Im Gegenteil, er zeigte uns Kindern, dass wir Menschen Teil dieser Vielfalt und Schönheit sind, die wir sehen und hören, als wären wir mit der Natur gleichberechtigt.
Dadurch fühlte ich mich auf Augenhöhe, ohne es zu merken. Das ist wirklich so gewesen! Seine Leichtigkeit ist mir bis heute nur sehr selten begegnet.
Was er mir zurück gab, das war die Zuversicht. Was mir erst sehr viel später klar geworden ist. Aber das war der Anfang. Die Würde, die man mir als Kind genommen hat, ich glaube die kann man sich nicht zurückholen bzw. nicht wiederherstellen. Als Erwachsener dürfte das schon schwer genug sein. Aber das kommt natürlich immer darauf an um was es sich dreht. Bspw. wenn jemand um Vergebung bittet. Das wäre zumindest ein guter Anfang. Zumindest für jene die vergeben können.
Ich bin zwar Atheist, trotzdem glaube ich an etwas höheres. Es hat nur keinen Namen. Soll es auch nicht. Mir reicht der Himmel. Das Himmelszelt, wenn Du so möchtest.
Und ich glaube zwar immer noch an das Gute im Menschen, allerdings was die Würde betrifft, da werde ich fast täglich desillusioniert. Schlimm.
Vielleicht findest Du ja ein Detail was Dir ein wenig weiterhelfen könnte.
Vergiss Dich nicht! Das ist immer wichtig!
-> seiner eigenen Natur möglichst unbeschwert nachgehen zu können,
-> sich nicht verbiegen zu müssen,
-> Auch in schwierigen Situationen einen würdevollen Umgang mit anderen Menschen pflegen zu können.
-> Sich selbst als das Erleben zu können, was man ist.
= @littleNina - Ein Mensch, dem man mit Respekt begegnet.
Würdelos behandelt worden zu sein, heißt ja nicht das man damit seine Würde verliert. Auch wenn es sich so anfühlt.
Ich erzähle Dir mal eine kleine Geschichte von mir.
Als Neunjähriger ging ich gerne in den Wald, denn dort habe ich mich sicherer gefühlt als unter den mir nahestehenden Menschen, welche mich immer wieder gequält haben.
In "meinem Wald" ist mir nie etwas passiert. Ich habe dort viel freier sein können. Heute würde ich sagen, ich habe die Ruhe, die Schönheit und diese unglaubliche Vielfalt des Waldes - förmlich in mich aufgesogen. Das war wie ein Gegengewicht zur Selbsterhaltung. Leider ist das heute viel zu gefährlich. Bitte nicht nachmachen! Jedenfalls nicht alleine!
Der Zufall wollte es, und darum geht es mir(!), dass ich dem neuen Hausmeister begegnet bin. Für mich als kleiner Junge, war er natürlich uralt, aber dafür ein Mensch der Kinder, Kinder hat sein lassen können. Auch wenn sie ihn mal wieder geärgert hatten. Das war nicht selten.
Er hat uns Kindern, nicht wie sonst üblich, die Funktionsweise der Erwachsenen Welt erklärt = was man wozu und wie gebrauchen kann. Im Gegenteil, er zeigte uns Kindern, dass wir Menschen Teil dieser Vielfalt und Schönheit sind, die wir sehen und hören, als wären wir mit der Natur gleichberechtigt.
Dadurch fühlte ich mich auf Augenhöhe, ohne es zu merken. Das ist wirklich so gewesen! Seine Leichtigkeit ist mir bis heute nur sehr selten begegnet.
Was er mir zurück gab, das war die Zuversicht. Was mir erst sehr viel später klar geworden ist. Aber das war der Anfang. Die Würde, die man mir als Kind genommen hat, ich glaube die kann man sich nicht zurückholen bzw. nicht wiederherstellen. Als Erwachsener dürfte das schon schwer genug sein. Aber das kommt natürlich immer darauf an um was es sich dreht. Bspw. wenn jemand um Vergebung bittet. Das wäre zumindest ein guter Anfang. Zumindest für jene die vergeben können.
Ich bin zwar Atheist, trotzdem glaube ich an etwas höheres. Es hat nur keinen Namen. Soll es auch nicht. Mir reicht der Himmel. Das Himmelszelt, wenn Du so möchtest.
Und ich glaube zwar immer noch an das Gute im Menschen, allerdings was die Würde betrifft, da werde ich fast täglich desillusioniert. Schlimm.
Vielleicht findest Du ja ein Detail was Dir ein wenig weiterhelfen könnte.
Vergiss Dich nicht! Das ist immer wichtig!