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Wie viel Offenheit ist zwischen Kollegen ok

F

Flinteimkorn

Gast
Hallo,
Ich kann gerade nicht mehr einschätzen, ob das, was zwischen mir un meinem Kollegen ist noch im grünen Bereich liegt oder nicht.
Wir finden uns gegenseitig sehr nett. Es ist einfach so dass wir wahnsinnig gern Zeit zusammen verbringen und die Nähe des anderen suchen. Ohne was anstößiges, gemeinsame Spaziergänge, Gespräche, Chats...aber davon sehr viel.
Unsere Gespräche sind mittlerweile schon so vertraut, dass ich mich aber schon öfters Frage ob das so okay ist ggü unseren Ehepartnern. Wir reden auch über sexuelles, scherzen da viel und flirten beide auch ganz gern. Anziehung ist da, ganz klar.
Wir würden unsere Partner nie betrügen, auch darüber haben wir gesprochen. Aber ist es nicht schon seltsam, wenn man überhaupt das Bedürfnis hat darüber zu sprechen? Und die Nähe des anderen einfach so gut tut?
Ich bin verwirrt...
 

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Muir

Aktives Mitglied
Hallo,

wie alt seid ihr und wie lange seid ihr schon Verheiratet?

Eventuell seid ihr Beide mittlerweile im Ehetrott mit euren Partnern,
dass so ein Flirt aufregend ist und man sich mit allen Fasern,
ob Seelisch oder Körperlich, wieder selbst wahr nimmt.
Das hebt das Selbstbewussten und man fühlt sich als Frau
wieder begehrt.

Wäre meine Vermutung wenn ich so deinen Beitrag lese.

Viele Grüße und alles Gute,
Muir
 

Werwiewas

Aktives Mitglied
Unsere Gespräche sind mittlerweile schon so vertraut, dass ich mich aber schon öfters Frage ob das so okay ist ggü unseren Ehepartnern. Wir reden auch über sexuelles, scherzen da viel und flirten beide auch ganz gern. Anziehung ist da, ganz klar.
Wir würden unsere Partner nie betrügen, auch darüber haben wir gesprochen.
Wie würdest du dich fühlen, wenn dein Partner mit einer Kollegin dasselbe bespricht?
 
F

Flinteimkorn

Gast
Er ist schon was länger verheiratet, ist auch etwas älter, ich seit zwei Jahren.
Klar ist es angenehm zu flirten und wir mögen einander auch.
Ich frag mich nur ob ich das ohne großartig schlechtes Gewissen einfach so wie es ist genießen kann oder ob das einfach schon scheiße ist. Keiner von uns hat vor mehr draus werden zu lassen. Und trotzdem hab ich irgendwie bedenken wenn ich die Nähe, also eher die seelische zu sehr genieße?
Weiß nicht ob ich das gut erklären kann. Ist jetzt auch absolut nicht so dass ich denke ich will mit ihm durchbrennen. Aber ich freu mich riesig ihn in der Arbeit zu sehen und mit ihm eben auf dieser vertrauten Ebene zu sein.
 
F

Flinteimkorn

Gast
Wie würdest du dich fühlen, wenn dein Partner mit einer Kollegin dasselbe bespricht?
Ja die Frage habe ich mir auch gestellt und ich weiß es nicht. Er hat berufsbedingt Kontakt zu vielen Leuten und lernt da bestimmt auch mal die eine oder andere Frau kennen das ist mir klar und es störrt mich nicht. Er ist auch eher ein offener Typ und quatscht gerne aber ja so eine Vertraute hat er sicherlich nicht. Ich hatte früher auch mal männliche Freunde so zu Uni-Zeiten, und mein Mann auch, da war das aber normal. Jetzt in der Arbeit ist es aber irgendwie anders. Mein Mann weiß auch von seiner Existenz und das wir uns gut verstehen aber kennt natürlich keine Details. Und irgendwie würd ich das auch gern für mich behalten? Ja ist bestimmt auch ein Ding von es stärkt mein Selbstbewusstsein und mir tut die Person bisher eigentlich nur gut
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
Hm. Ein "etwas älterer Kollege", der schon "etwas länger verheiratet ist" und mit der jungen Kollegin "vertraut spricht".
Wie hat man sich diese Vertrautheit vorzustellen? Was chattet er so? Fragt er nach Bildern? Details aus deinem Liebesleben?
Ich hatte einen Kollegen, der regelmäßig versuchte, junge, hübsche Kolleginnen auf die "Freundschaftstour" für sich zu gewinnen, um sie bei passender Gelegenheit dann zu betatschen.
Alleine schon die gegenseitige Versicherung, doch "niemals dem Partner fremdzugehen", finde ich...bizarr.
 
G

Gelöscht 114884

Gast
Keiner von uns hat vor mehr draus werden zu lassen. Und trotzdem hab ich irgendwie bedenken wenn ich die Nähe, also eher die seelische zu sehr genieße?
Theoretisch müsste man keine Bedenken haben, wenn es eine Garantie dafür gäbe, dass wirklich keiner mehr daraus werden lassen möchte/würde. Aber die gibt es leider nicht. Auch wenn ihr beide ehrlich seid, es genau so ernst damit meint, werden sich im Leben irgendwann mal Situationen ändern und somit auch die Einstellungen und dazugehörige Gefühle. Und dann kann so eine extrem vertraute Nähe gefährlicher werden als man denkt. Und ich würde mal vermuten, dass du das instinktiv auch weißt und deine Bedenken auch darauf beruhen.
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
ich wüsste gerne, worin diese "extrem vertraute Nähe" besteht - unterhaltet ihr euch über bevorzugte GV-Positionen oder über Hegel?
Vertrautheit kann man ganz unterschiedlich auffassen.
(Höre dich mal unauffällig bei den (jüngeren) Kolleginnen um. Wenn er bei denen auch "guter Kumpel" werden wollte, weißt du, dass es eine Masche ist.)
 

Saskia05

Aktives Mitglied
Also ich finde da erst einmal nichts schlimmes dran. Man gehört ja nicht dem Partner und so lange kein Betrug läuft ist doch alles gut. Ich rede auch mit meinem besten Kumpel über alles. Auch, als ich einen Partner hatte. Es gibt auch Manches, was man dem Partner nicht sagen möchte.
Ich wäre auch nicht verletzt, wenn es umgekehrt wäre. Warum? Ist doch schön, einen so guten Vertrauten zu haben.
Da, wo ich überlegen würde, ist, ob ich diesen Vertrauten im Kollegium haben möchte. Das kann wirklich mal schief laufen, sollte sich die Stimmung ändern.
 

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