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Wie soll ich als schwacher Mensch leben?

JE1992

Mitglied
Ich bin überzeugt, die Mehrheit der Schreiber hat Dein Mobbingproblem verstanden, bringt Dir Verständnis entgegen, wie es Dir damals damit ging und nimmt Dein Problem ernst. Sonst würden die Leute nicht Zeit und Mühe in ihre Texte investieren.



Irgendjemand - war das Martin? - hat, wie auch schon andere, versucht Dir zu erklären, worum es geht. Du schmetterst aber irgendwie alles ab, da scheint kein Durchdringen zu Dir möglich.
Alles hängt miteinander zusammen, hier fallen einige Dinge auf, man versucht Dich darauf aufmerksam zu machen.

Versuche mal, diesen Schuldgedanken loszulassen! (Woher der kommt, wäre sicher auch interessant für Dich! Das scheint mir etwas mit sehr alten Glaubenssätzen zu tun zu haben. Wenn da alte Muster in Dir arbeiten, fühlst Du Dich evtl. angegriffen, wo gar kein Angriff ist.)
In diesem meinem Text geht es nicht um Schuld. Aber darum, dass Du lernen könntest zu erkennen, wie Du Angriffsfläche bietest, wie Du wann auf andere wirkst, was Du wie vermeiden könntest. Das alles uvm. wird Dich nicht 100-prozentig schützen können, aber Du kannst Dir deutliche Verbesserungen erarbeiten.
Du suchst nach Antworten, wie Du Dich vor seelischer Gewalt schützen kannst. Teilweise (!) liegen Antworten darauf eben in uns selbst.

Andere Menschen kann man nicht verändern, aber an sich und seinem Verhalten kann man - wenn man das möchte - Veränderungen erarbeiten.





Da gibt es viele Artikel wie diesen z. B.:

Ich habe keinen Schuldgedanken. Und woher weisst du wann ich mich angegriffen fühle? Ich weiss auch nicht was ich am meinem Verhalten ändern sollte. Was sollte ich deiner Meinung nach ändern? Was denkst du könnte das Problem sein?
 

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JE1992

Mitglied
Du begreifst Anteil als "Schuld", nicht als Möglichkeit, etwas an deiner Situation zu ändern. Seinen Anteil an etwas zu erkennen, bedeutet, selbst etwas verändern zu können und nicht hilflos und ohnmächtig anderen gegenüber ausgeliefert zu sein.
Es bedeutet nicht, du bist schuld. Es bedeutet, wo kannst du selbst etwas anders tun, damit nicht immer das Gleiche passiert.

Das heißt NICHT (!!!), dass es ok ist, wenn jemand dich schlecht behandelt.
Was könnte deiner Meinung nach mein Anteil sein? Wie definierst du das?
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Ich habe keinen Schuldgedanken. Und woher weisst du wann ich mich angegriffen fühle? Ich weiss auch nicht was ich am meinem Verhalten ändern sollte. Was sollte ich deiner Meinung nach ändern? Was denkst du könnte das Problem sein?
Das könntest Du mit psychotherapeutischer Unterstützung herausfinden.
Ich kann dazu nichts sagen, kenne Dich nicht, nur Deine Reaktionen hier, Deine Formulierungen und was da nach meinem Empfinden mitzuschwingen scheint. Fern- und Laiendiagnosen werden Dir nicht helfen.
 

JE1992

Mitglied
Das könntest Du mit psychotherapeutischer Unterstützung herausfinden.
Ich kann dazu nichts sagen, kenne Dich nicht, nur Deine Reaktionen hier, Deine Formulierungen und was da nach meinem Empfinden mitzuschwingen scheint. Fern- und Laiendiagnosen werden Dir nicht helfen.
Du sollst auch keine Diagnose stellen sondern deine Vermutung schreiben. Was meinst du genau mit dem mitschwingen?
 

Martin55841

Aktives Mitglied
Wenn jemand z.B. jeden Tag abends zur gleichen Uhrzeit mit einer Schubkarre voller Geld die gleiche Straße auf und ab wandert, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Person früher oder später überfallen und das Geld gestohlen wird.

Das ist nicht gerechtfertigt und auch nicht die eigene Schuld desjenigen, denn jeder hat das Recht mit einer Schubkarre voller Geld durch die Straßen zu laufen und auch wenn es leichtsinnig ist, so bleibt es verboten jemanden zu überfallen und Geld zu stehlen. Aber natürlich wird dem Bestohlenen dieser Umstand wenig Trost spenden, denn sein Geld ist weg und das ist normalerweise sehr ärgerlich.

Hätte derjenige das Geld einfach in seinen Geldbeutel gesteckt, wäre der Raub wahrscheinlich nicht passiert.

Ich kenne dich nicht und kann das nicht beurteilen. Aber möglicherweise gibt es auch bei dir Ansatzpunkte, weshalb die Dinge so laufen wie sie laufen. Das ist dann trotzdem nicht deine Schuld, aber du möchtest doch, dass soetwas wie du es erlebt hast möglichst nicht passiert und möglicherweise kann Abhilfe geschaffen werden.

Mache eine Therapie. Alleine wirst du es vermutlich nicht durchbrechen können und sowas wie Forum kann zwar kleine Anstöße geben, aber hier sind alle viel zu weit weg und auch nicht dafür ausgebildet, um bei langjährigen Systematiken einen Unterschied machen zu können.
 
X

XeroX

Gast
Vielleicht würde es auch helfen, jemanden zu finden der mit einem - ich formuliere es Mal so - abhängen kann (ich lasse Mal Interpretationsspielraum). Bei mir scheitert es bereits beim Finden einer solchen Person. Bekomme wie man so sagt den Fuß nicht in die Tür. So wird das nie was, ich weiß.
 

JE1992

Mitglied
Wenn jemand z.B. jeden Tag abends zur gleichen Uhrzeit mit einer Schubkarre voller Geld die gleiche Straße auf und ab wandert, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Person früher oder später überfallen und das Geld gestohlen wird.

Das ist nicht gerechtfertigt und auch nicht die eigene Schuld desjenigen, denn jeder hat das Recht mit einer Schubkarre voller Geld durch die Straßen zu laufen und auch wenn es leichtsinnig ist, so bleibt es verboten jemanden zu überfallen und Geld zu stehlen. Aber natürlich wird dem Bestohlenen dieser Umstand wenig Trost spenden, denn sein Geld ist weg und das ist normalerweise sehr ärgerlich.

Hätte derjenige das Geld einfach in seinen Geldbeutel gesteckt, wäre der Raub wahrscheinlich nicht passiert.

Ich kenne dich nicht und kann das nicht beurteilen. Aber möglicherweise gibt es auch bei dir Ansatzpunkte, weshalb die Dinge so laufen wie sie laufen. Das ist dann trotzdem nicht deine Schuld, aber du möchtest doch, dass soetwas wie du es erlebt hast möglichst nicht passiert und möglicherweise kann Abhilfe geschaffen werden.

Mache eine Therapie. Alleine wirst du es vermutlich nicht durchbrechen können und sowas wie Forum kann zwar kleine Anstöße geben, aber hier sind alle viel zu weit weg und auch nicht dafür ausgebildet, um bei langjährigen Systematiken einen Unterschied machen zu können.
Ich habe schon mehrmals hier im Forum geschrieben was es ist aber es scheint keiner zur Kenntniss nehmen. Es ist mein fehlendes Durchsetzungsvermögen, Selbstbewusstsein und alles was noch dazu gehört. Wenn mich jemand beleidigt oder anders schlecht behandelt hat konnte und wusste ich noch nie wie ich damit umgehen soll und das wurde immer ausgenutzt. Das hat dazu geführt das ich noch mehr das Vertrauen in mich verloren habe und ich dadurch noch anfänglicher für die Gewalt wurde. Es ist ein Teufelskreis.
 

kasiopaja

Aktives Mitglied
Ich habe schon mehrmals hier im Forum geschrieben was es ist aber es scheint keiner zur Kenntniss nehmen. Es ist mein fehlendes Durchsetzungsvermögen, Selbstbewusstsein und alles was noch dazu gehört. Wenn mich jemand beleidigt oder anders schlecht behandelt hat konnte und wusste ich noch nie wie ich damit umgehen soll und das wurde immer ausgenutzt. Das hat dazu geführt das ich noch mehr das Vertrauen in mich verloren habe und ich dadurch noch anfänglicher für die Gewalt wurde. Es ist ein Teufelskreis.
... Du mit einer Therapie durchbrechen könntest.
 

Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Hm- Du weißt nicht wie Du Dich zu wehren hast ?

Oder Du weißt nicht wie Du Dich wehren sollst ?

Oder /Und >Du weißt nicht wie wehren funktioniert ?



Auf etwas anderes läuft es ja nicht hinaus - Resilienz - aber Resilienz könnte auch garnicht erwünscht sein,

für mich geht nicht hervor was Du für ein Ziel hast

denn der schwache Mensch der der also sich damit abgefunden hat das er schwach ist lebt am besten als schwacher Mensch und die , die alle noch schwächer sind als er

die haben dann wenigstens ein Ziel, oft ist es ja stärker werden.

Dann suchen die Menschen nach einer Kraft, nicht weil sie sie brauchen, sondern weil das denken, es ist oft die eigene Überzeugung sich für Kraftsuche einzusetzen, wenn eigentlich die Kraft garnicht benötigt wird, die den Menschen dann ausbremst.

Aber ich weiß weder ob Du jetzt Kraftzuwachs mental oder physisch völlig egal als Ziel hast oder nicht.
Oder Du echt nicht weißt wie ein schwacher im Gegensatz zu einem starken lebt....

beide stehen um x auf und gehen um y schlafen, der eine denkt von sich , boah bin ich stark und der schwache denkt von sich boah bin ich schwach

aber ich geb Dir mal nen Tip J. der der gar nicht darüber nachdenkt, hat das kleinste Problem.
 

Knirsch

Aktives Mitglied
Ich weiß nicht, woran es liegen kann und wie man sowas ändern kann.
Zu einem gewissen Teil denke ich, dass es das einfach gibt. Menschen machen sich aneinander schuldig. Permanent. Immer und überall. Manche mehr und manche weniger. Man könnte in all der Gewalt, dem Stumpfsinn und dem unnötigen Terror der Menscheit ertrinken.

Klar, kann man irgendwie versuchen sich in Zukunft zu schützen. Manchmal geht das. Oft geht das nicht oder würde darauf hinauslaufen, dass man jegliche Kommunikation mit Menschen unterbindet und in einen Bunker zieht. Also, was für einen Tipp kann ich geben? Vermutlich keinen, denn das, was mir geholfen hat, ist etwas komisch. Ich habe mir irgendwann Glaubenssätze installiert, die mich entlastet haben. Allerdings keine von der positiven Sorte, keine rosigen Affirmationen, dass ich wichtig bin, stark, dies oder jenes. Das hat mir nie was gebracht. Eher so:

Es gibt keine Gerechtigkeit.

Warum hilft mir persönlich das? Weil ich dann innerlich nicht mehr an der Idee festhalte, dass ich anderen verdeutlichen muss, wieso mir Unrecht widerfahren ist. Es ist mir auch egal, ob jemand sein Unrecht einsieht und ich habe akzeptiert, dass es niemanden gibt, der für mich einsteht, mir hilft oder sonst was. Keine Engel, kein Karma und meist auch kein Gesetz wird verhindern oder bestrafen, was Menschen sich so gegenseitig antun. Man kann sich wehren, verteidigen, schützen. Aber man kann gleichzeitig auch einfach hinnehmen, dass das nicht immer funktioniert und das vielleicht nichts mit einem zu tun hat und man vielleicht nie was dagegen tun kann, weil es einfach keine Gerechtigkeit gibt. Das heißt nicht, dass man aufgeben muss. Aber man muss nicht mehr gegen Windmühlen kämpfen und irgendwie fühlt sich das eigene Leid "normal" an. Es ist was, was zur menschlichen Existenz gehört. Schlimm. Aber wahr.

Klingt jetzt pessimistisch und komisch. Aber mir hilft das. Es beendet den inneren Krieg gegen Dinge, die ich nicht mehr ändern kann, wenn du verstehst, was ich meine. Hilft vieleicht sonst keiner Sau, aber ich wollte es erwähnen.
 

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    hm irgendwie werden die Raumnachrichten immer zu den ungünstigsten Zeitpunkten geleert
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