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Wie soll ich als schwacher Mensch leben?

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Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Also was der eine als Wehwehchen empfindet, empfindet der andere als großes Unglück.
Mobbing begegnet mir jeden Tag - geht mir aber am ...vorbei - warum - komischerweise denke ich , es hat nichts mit Stärke und Schwäche zu tun.
Es ist so etwas wie Wertzumessung- oder ob das mobbende oder beleidigende zutrifft.

Irgendwer sagt etwas oder verhält sich in einer Weise, die mich negativ darstellt, beleidigt oder subtil ausgrenzt. Die anderen machen mit , weil sie mitmachen wollen, warum oder wieso ist doch erstmal Jacke wie Hose.

Sie tun es - das reicht doch schon. Aber jetzt kommt doch der eigentliche Punkt.

Ich fühle mich dadurch weder verletzt, noch irgendwie geschwächt, noch irgendwie getroffen ( weils meist eh erfunden ist ) , sondern checke das rein rational ab ....

Straftatbestand erfüllt - Anzeige - klare Sache. Da gibt es auch keine Diskussion, beleidigt mich jemand derart, schädigt meinen Ruf oder sonstwas, hat mein Anwalt was zu tun, der freut sich.

Jeder Mensch der ein gesundes Rechtsempfinden hat oder die Sache objektiv betrachtet - wird sagen klar - das war richtig.

Jetzt gibt es aber bis zur Straftaterfüllung der Beleidigung oder der Rufschädigung , ganz viel Spielraum, wo man halt andere - ich sag das mal so , "Mobben" kann ohne das es strafrechtlich belangt werden könnte , deshalb auch die Anführungszeichen.

Beispiel - auf der Arbeit , da sind 90 % Fußballbegeistert, die wetten , die sind Fan oder in nem Verein, spielen oder bekleiden andere Ämter ( Schiedsrichter, etc.) , ich gehöre zu den 10 % die mit Fußball garnichts anfangen können.
Bedeutet- würde Fußball verboten wäre es mir völlig egal.

Das wissen die 90 % mich lockt nichts hinter dem Ofen hervor was mit Fußball was zu tun hat , weder die gespielte Geselligkeit , noch die Sauferei, das Gegröhle, mir geht das dort verdiente Geld am A**** vorbei, die Leute sind für mich weder Vorbilder noch in irgend einer Form irgendwie interessant, denn es sind Fußballspieler / Fans / Begeisterte.....

aber Du glaubst doch nicht, das mich deshalb die 90 % auf der Arbeit nicht trotzdem damit voll labern, was für Ergebnisse, wie gespielt wurde, was geschehen ist etc,

mich interessieren V8 Motoren und UScars - das wissen die 90 % auch.

Soll ich mich jetzt gemobbt fühlen, weil die mich mit Fußballzeug zuquatschen? Wenn ich was sage - werde ich ja ausgegrenzt " Du hast doch eh keine Ahnung "
stimmt - haben sie völlig recht
" Du warst doch noch nie in nem Stadion " stimmt - haben sie völlig recht.
"Du bis doch noch nie in nem Fanbus mitgefahren " - meist geht es ja um Grundfragen, wie Zusammenhalt und Gemeinschaft

na und von denen kann keiner nen V8 Motor vernünftig einstellen,
" Ich habt doch eh keine Ahnung " sage ich dann, weil es so ist.
" Ihr habt doch gar keinen V8" ...." Habt noch nie einen bis zur Leistungsgrenze gefahren " meist geht es ja um Grundfragen , wie Zusammenhalt und Funktionalität.


Aber sollen die sich jetzt von mir Gemobbt fühlen ?

Für mich sieht das Problem ganz anders aus.

Du Te hast irgendwelche Kacke in der Vergangenheit erfahren ( Gewalt , wie Du sagst) der Mist hat Dich aus der gesunden Resilienz gekickt und Du wurdest vulnerabler als vorher.

Das nimmt Du auch völlig richtig als Schwäche wahr.

Ein Wehwehchen ist das sicherlich nicht für Dich und würde man lesen was Du schreibst, so würde man verstehen, Du bist auf der Suche nach der Kraft, die Du brauchst, um Dich nicht mehr schwach zu fühlen.

Da stellen sich mir zwei ganz konkrete Fragen.

Frage 1 Wäre es nicht sinnvoller , den Zustand wieder herzustellen und da spreche ich die Vulnerabilität an, deren Folge das sich als schwach empfinden ist, der vor der Gewalterfahrung oder in einer gewaltlosen Entwicklung , da wäre , anstatt Kraft zu generieren oder zu suchen, die garnicht gebraucht wird ?

Frage 2 Ist Resilienz für Dich Kraft ?

Das ist , finde ich, sehr wichtig. Wozu mußt Du stark sein, wenn Dich das , was andere sagen nicht jucken soll ? Da wäre sinnvoll, wenn es Dich nicht verletzt.

Wozu mußt Du Kraft haben wenn Dir andere körperlich etwas antun wollen ?
Klar um die davon abzuhalten, aber ist das wirklich Stärke oder reicht auch die "Macht" zu sagen nein.

Zwei Wölfe und ein Schaf entscheiden demokratisch, das Schaf wird gegessen.
Gerechtigkeit wäre, wenn das Schaf ne Knarre hat .

Oder ist es da mehr die Sichtweise auf die Gesellschaft der Selbstverwirklichung, die Dir Sorgen macht, ich meine Du sagst Du hasst die Menschen, HM- Du bist auch ein Mensch und ich auch - aber warum hasst Du mich ?

Sieht man sich aber von der Mehrheit der Menschen bedroht, weil sie Idealen folgen, die man selbst nicht möchte , wie zum beispiel Kriege führen.

So ist das ja ein anderer Zustand, als würde man denken, gut sollen die mal machen, aber ohne mich.

Man sieht sich bedroht von sowas....Du siehst Dich bedroht von dem, was Dich verletzt, empfindest Kraftlosigkeit, hängst in der Grübelschleife, Du denkst emotional....

Wenn Du nun lernst das zu differenzieren- sage ich mal so , die Körperpflege , die Hausarbeit, den ganzen systembedingten Kram, solltest Du rational machen und auch so denken....

aber Deine Emphatie , solltest Du behalten...für Dich als Mensch - die macht Dich nicht verletzlich , sondern wertvoll.

Na und bei jedem der Dir das ausreden will - oder es herabwürdigt darfst Du in für mich vollem Umfang die emotionale Kritik üben, solange Du nicht gelernt hast, wie man das rational und wahrhaftig tut.
 

JE1992

Mitglied
Also was der eine als Wehwehchen empfindet, empfindet der andere als großes Unglück.
Mobbing begegnet mir jeden Tag - geht mir aber am ...vorbei - warum - komischerweise denke ich , es hat nichts mit Stärke und Schwäche zu tun.
Es ist so etwas wie Wertzumessung- oder ob das mobbende oder beleidigende zutrifft.

Irgendwer sagt etwas oder verhält sich in einer Weise, die mich negativ darstellt, beleidigt oder subtil ausgrenzt. Die anderen machen mit , weil sie mitmachen wollen, warum oder wieso ist doch erstmal Jacke wie Hose.

Sie tun es - das reicht doch schon. Aber jetzt kommt doch der eigentliche Punkt.

Ich fühle mich dadurch weder verletzt, noch irgendwie geschwächt, noch irgendwie getroffen ( weils meist eh erfunden ist ) , sondern checke das rein rational ab ....

Straftatbestand erfüllt - Anzeige - klare Sache. Da gibt es auch keine Diskussion, beleidigt mich jemand derart, schädigt meinen Ruf oder sonstwas, hat mein Anwalt was zu tun, der freut sich.

Jeder Mensch der ein gesundes Rechtsempfinden hat oder die Sache objektiv betrachtet - wird sagen klar - das war richtig.

Jetzt gibt es aber bis zur Straftaterfüllung der Beleidigung oder der Rufschädigung , ganz viel Spielraum, wo man halt andere - ich sag das mal so , "Mobben" kann ohne das es strafrechtlich belangt werden könnte , deshalb auch die Anführungszeichen.

Beispiel - auf der Arbeit , da sind 90 % Fußballbegeistert, die wetten , die sind Fan oder in nem Verein, spielen oder bekleiden andere Ämter ( Schiedsrichter, etc.) , ich gehöre zu den 10 % die mit Fußball garnichts anfangen können.
Bedeutet- würde Fußball verboten wäre es mir völlig egal.

Das wissen die 90 % mich lockt nichts hinter dem Ofen hervor was mit Fußball was zu tun hat , weder die gespielte Geselligkeit , noch die Sauferei, das Gegröhle, mir geht das dort verdiente Geld am A**** vorbei, die Leute sind für mich weder Vorbilder noch in irgend einer Form irgendwie interessant, denn es sind Fußballspieler / Fans / Begeisterte.....

aber Du glaubst doch nicht, das mich deshalb die 90 % auf der Arbeit nicht trotzdem damit voll labern, was für Ergebnisse, wie gespielt wurde, was geschehen ist etc,

mich interessieren V8 Motoren und UScars - das wissen die 90 % auch.

Soll ich mich jetzt gemobbt fühlen, weil die mich mit Fußballzeug zuquatschen? Wenn ich was sage - werde ich ja ausgegrenzt " Du hast doch eh keine Ahnung "
stimmt - haben sie völlig recht
" Du warst doch noch nie in nem Stadion " stimmt - haben sie völlig recht.
"Du bis doch noch nie in nem Fanbus mitgefahren " - meist geht es ja um Grundfragen, wie Zusammenhalt und Gemeinschaft

na und von denen kann keiner nen V8 Motor vernünftig einstellen,
" Ich habt doch eh keine Ahnung " sage ich dann, weil es so ist.
" Ihr habt doch gar keinen V8" ...." Habt noch nie einen bis zur Leistungsgrenze gefahren " meist geht es ja um Grundfragen , wie Zusammenhalt und Funktionalität.


Aber sollen die sich jetzt von mir Gemobbt fühlen ?

Für mich sieht das Problem ganz anders aus.

Du Te hast irgendwelche Kacke in der Vergangenheit erfahren ( Gewalt , wie Du sagst) der Mist hat Dich aus der gesunden Resilienz gekickt und Du wurdest vulnerabler als vorher.

Das nimmt Du auch völlig richtig als Schwäche wahr.

Ein Wehwehchen ist das sicherlich nicht für Dich und würde man lesen was Du schreibst, so würde man verstehen, Du bist auf der Suche nach der Kraft, die Du brauchst, um Dich nicht mehr schwach zu fühlen.

Da stellen sich mir zwei ganz konkrete Fragen.

Frage 1 Wäre es nicht sinnvoller , den Zustand wieder herzustellen und da spreche ich die Vulnerabilität an, deren Folge das sich als schwach empfinden ist, der vor der Gewalterfahrung oder in einer gewaltlosen Entwicklung , da wäre , anstatt Kraft zu generieren oder zu suchen, die garnicht gebraucht wird ?

Frage 2 Ist Resilienz für Dich Kraft ?

Das ist , finde ich, sehr wichtig. Wozu mußt Du stark sein, wenn Dich das , was andere sagen nicht jucken soll ? Da wäre sinnvoll, wenn es Dich nicht verletzt.

Wozu mußt Du Kraft haben wenn Dir andere körperlich etwas antun wollen ?
Klar um die davon abzuhalten, aber ist das wirklich Stärke oder reicht auch die "Macht" zu sagen nein.

Zwei Wölfe und ein Schaf entscheiden demokratisch, das Schaf wird gegessen.
Gerechtigkeit wäre, wenn das Schaf ne Knarre hat .

Oder ist es da mehr die Sichtweise auf die Gesellschaft der Selbstverwirklichung, die Dir Sorgen macht, ich meine Du sagst Du hasst die Menschen, HM- Du bist auch ein Mensch und ich auch - aber warum hasst Du mich ?

Sieht man sich aber von der Mehrheit der Menschen bedroht, weil sie Idealen folgen, die man selbst nicht möchte , wie zum beispiel Kriege führen.

So ist das ja ein anderer Zustand, als würde man denken, gut sollen die mal machen, aber ohne mich.

Man sieht sich bedroht von sowas....Du siehst Dich bedroht von dem, was Dich verletzt, empfindest Kraftlosigkeit, hängst in der Grübelschleife, Du denkst emotional....

Wenn Du nun lernst das zu differenzieren- sage ich mal so , die Körperpflege , die Hausarbeit, den ganzen systembedingten Kram, solltest Du rational machen und auch so denken....

aber Deine Emphatie , solltest Du behalten...für Dich als Mensch - die macht Dich nicht verletzlich , sondern wertvoll.

Na und bei jedem der Dir das ausreden will - oder es herabwürdigt darfst Du in für mich vollem Umfang die emotionale Kritik üben, solange Du nicht gelernt hast, wie man das rational und wahrhaftig tut.
Es gibt aber Menschen die sich durch Mobbing das Leben nehmen. Systematische seelische Gewalt macht einen kaputt. Was zum Beispiel hätte ich gegen meine cholerische Arbeitskollegin machen sollen die ihren jähzorn an mir ausgelassen hat? Als sie mich beleidigt hat wusste ich nicht was ich sagen sollte und war innerlich sehr verletzt. Später andauernd subtile Angriffe und andere Beleidigungen. Hetzte auch noch andere Kollegen einen auf die auch noch mitmachten. Das ging Monate so. Als ich sie konfrontiert habe hat sie alles geleugnet und niemand glaubt mir. Ich fühle mich hilflos.
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Nein, aber ich wollte ihre Meinung dazu lesen.
JE, wenn ich Dir jetzt sage, dass ich "Wehwehchen" ebenso unangebracht sehe wie "dumm", was bringt Dir das?
Bringt Dich das weiter?
Und sollte es nicht darum gehen?

Meine Frage, was Du von diesem Thread erwartest/Dir erhoffst, welche Art Hilfe Du suchst, blieb unbeantwortet.
Nicht nur bei mir, wenn ich mich richtig erinnere.
 

JE1992

Mitglied
JE, wenn ich Dir jetzt sage, dass ich "Wehwehchen" ebenso unangebracht sehe wie "dumm", was bringt Dir das?
Bringt Dich das weiter?
Und sollte es nicht darum gehen?

Meine Frage, was Du von diesem Thread erwartest/Dir erhoffst, welche Art Hilfe Du suchst, blieb unbeantwortet.
Nicht nur bei mir, wenn ich mich richtig erinnere.
Ich habe gehofft das mir Verständnis entgegengebracht wird und das man mein Problem ernst nimmt. Aber stattdessen konzentriert man sich auf meine Beiträge sucht darin die Schuld und wendet sich vom eigentlichen Problem ab. Hier macht man aus einer Mücke ein Elefanten. Wenn man den Kontext beachten würde in dem ich mich geäußert habe würde man es vielleicht verstehen, aber auch das wird ausgeblendet. Ratschläge wie ich mich gegen vorallem seelischer Gewalt schützen und wehren kann und wie ich durchsetzen und nicht schlecht behandeln lassen könnte wären da hilfreich gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:

tork

Mitglied
Bin schwach und werde oft ausgenutzt, schlecht behandelt. Habe viele negative Erlebnisse mit Menschen gehabt. Kann mich nicht durchsetzen, habe kein Selbstbewusstsein etc. Bin verbittert und keiner versteht mich. Habe mich eine zeitlang nicht gepflegt, weil ich mich wertlos gefühlt habe bzw. fühle. Ich brauche Ratschläge.
Schwach zu sein bedeutet ja nicht, dass man schlecht ist. Vielleicht solltest Du Deine Schwäche als positive Adaption Deiner Seele an die Umweltbedingungen sehen. Und wenn Du oft ausgenutzt wirst, kann das ja auch heißen, dass Du sehr gütig bist.

Wenn man aber an den Gegebenheiten was verändern will, muss man oft bei sich anfangen. Andere helfen da oft nicht. Auch wenn Sie es tun sollten.

Ich gebe mal ein Beispiel:

Ein Mann geht über eine Brücke. Von der anderen Seite kommt eine Gruppe Angetrunkener. Diese stoßen den Mann in der Mitte der Brücke in den Fluss. Jetzt wäre es gut, wenn jemand dem Mann wieder ans Ufer helfen würde. Das tut aber keiner. Dann muss der Mann eben selbst ans Ufer schwimmen und sich eventuell auch noch darum kümmern wieder trocken zu werden, falls keiner hilft.

So ist es doch auch häufig im Leben. Zumindest den ersten Schritt muss man oft selbst tun. Wenn Du nicht mehr schwach sein willst solltest Du Dir professionelle Hilfe suchen, wenn Du die Schwäche nicht selbst überwinden kannst.
 

Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Es gibt aber Menschen die sich durch Mobbing das Leben nehmen.

Was soll mir das jetzt sagen ? Oder warum sagst Du es ? Ich weiß das Menschen sich das Leben auch durch Mobbing nehmen, ist mir nicht neu.

Ich verstehe aber nicht, warum Du es schreibst.



Systematische seelische Gewalt macht einen kaputt.
Auch hier - systematisch seelische Gewalt - bedeutet zielgerichtete seelische Gewalt , wobei das Ziel ist, den Menschen kaputt zu machen, so das er sich das Leben nimmt, dafür ist aber ein System ausgearbeitet worden, weil sonst wäre es nicht systematisch - oder ?

Von allen Menschen, die andere Menschen umbringen, ist glaube ich der kleinste Teil die Menschenmenge, die andere dazu bringt, sich das Leben zu nehmen, weil sie diese systematisch seelischer Gewalt aussetzen.

Denkst Du systematisch seelische Gewalt erlebt zu haben, weil das wäre ja etwas anderes als ausgegrenzt zu werden.


Was zum Beispiel hätte ich gegen meine cholerische Arbeitskollegin machen sollen die ihren jähzorn an mir ausgelassen hat?
Das kommt auf Deine Voraussetzungen an, Du kannst ja nur Du selbst sein. Ich kenne Deine Voraussetzungen nicht. Wie soll ich also die Frage beantworten, was Du hättest tun können ?

Hm - stellt Du die Frage da allgemeingültig oder um eben zu untermauern, das Du handlungsunfähig warst? Willst Du das damit hervorheben - warum ?

Als sie mich beleidigt hat wusste ich nicht was ich sagen sollte und war innerlich sehr verletzt.
Das deckt sich mit meiner Einschätzung Deiner Vulnerabilität. Jemand der etwas hätte sagen können, der gewußt hätte , der bist Du ja nicht , aber genau das ist ja der Punkt, der Dich ins Abseits befördert, die Handlungsunfähigkeit.
Den Grund hast Du auch schon erkannt - Verletztheit( Vulnerabilität ) Deinerseits.
Für die cholerische Kollegin , wohl der Sartschuß- das Du Dich nicht wehrst, erst richtig loszulegen....
Später andauernd subtile Angriffe und andere Beleidigungen. Hetzte auch noch andere Kollegen einen auf die auch noch mitmachten. Das ging Monate so.
Klar und in der ganzen Zeit hast Du Dich nicht gewehrt - oder man hat Dir nicht geglaubt, bzw. konnte Deine Vulnerabilität nicht nachvollziehen.





Als ich sie konfrontiert habe hat sie alles geleugnet und niemand glaubt mir. Ich fühle mich hilflos.

Nun es ist ja immer nicht so einfach mit dem verstehen, bei vielen Menschen, schau mal Du hast Dich verletzt gefühlt.

Jetzt erst einmal ganz grundlegend, wenn ich mich verletzt fühle, checke ich ab , warum das so ist .

Sagt mir einer ich hätte keine Ahnung vom Fußball , verletzt mich das , denn ich weiß nicht viel, aber ich weiß, der Ball ist rund.

Traue ich nun mich nicht denjenigen sofort zur Rede zu stellen, warum ist egal , ist ja ganz wichtig was ich im Kopf abspeichere, ich lann abspreichern

das was der Mensch gesagt hat , hat mich verletzt.

ich kann genauso abspeichern - durch das Hören des Gesagten des Menschen fühlte ich mich verletzt.

Das geht nun Monate so ....

irgendwann habe ich den Mut ......sage Dann " Du hast mich verletzt " - und lüge , denn das Gesagte hat mich nicht verletzt, sondern das Hören desselben.

irgendwann habe ich den Mut ...und sage dann " Durch das was Du gesagt hast , habe ich mich sehr verletzt gefühlt "

ist doch ne ganz andere Nummer - weil vielleicht ist das ja garnicht gesagt worden um mich zu verletzten .....vielleicht ist ja so der Straftatbestand des Mobbing garnicht erfüllt....
aber ich selbst mache ja dann einen Riesenfehler
also wenn ich abspeichere
der will mich verletzen

anstatt das Gesagte verletzt mich ( ohne das der Mensch darüber nachdenkt, ob er mich verletzt ) .

Da ist wieder diese Schuldzuweisung , anstatt zu klären, wer nun was wie und warum schuld ist oder auch nicht oder die Täterrolle ( dessen der was falsches abspeichert - der will mich verletzen - tut ja im genannten Beispiel Unrecht , der andere hats so gesagt, aber nicht um zu verletzen, wird ihm aber unterstellt , die Schuld oder die Opferrolle zu manifestieren ich bin ja so schwach und kraftlos weil die anderen ... die böse systematische Gewalt....

wäre es da nicht besser , das Du dahin kommst, das Du beim nächsten cholerischen Kolleginnensumpfkuhtussimesserkrieggeschwafel einer nicht weiter in Deinem Leben interessanten Person ( Kollegin - nicht Busenfreundin ) einfach so gestrickt bist, das Du weißt wie Du reagierst, Dich wehrst, die Sache auf den Punkt bringst ?

Du könntest sagen, " Hey das verletzt mich aber jetzt, das Du sagst ich bin dick , ich denke ich kann nix dafür , das ich als Kind in den Kessel gefallen bin ...."( Obelix:" ....ich bin nicht dick, nur leicht untersetzt ") oder so ...
 

Fantafine

Aktives Mitglied
Du begreifst Anteil als "Schuld", nicht als Möglichkeit, etwas an deiner Situation zu ändern. Seinen Anteil an etwas zu erkennen, bedeutet, selbst etwas verändern zu können und nicht hilflos und ohnmächtig anderen gegenüber ausgeliefert zu sein.
Es bedeutet nicht, du bist schuld. Es bedeutet, wo kannst du selbst etwas anders tun, damit nicht immer das Gleiche passiert.

Das heißt NICHT (!!!), dass es ok ist, wenn jemand dich schlecht behandelt.
 

Weltkind

Aktives Mitglied
Ich habe gehofft das mir Verständnis entgegengebracht wird und das man mein Problem ernst nimmt.
Ich bin überzeugt, die Mehrheit der Schreiber hat Dein Mobbingproblem verstanden, bringt Dir Verständnis entgegen, wie es Dir damals damit ging und nimmt Dein Problem ernst. Sonst würden die Leute nicht Zeit und Mühe in ihre Texte investieren.

Aber stattdessen konzentriert man sich auf meine Beiträge sucht darin die Schuld und wendet sich vom eigentlichen Problem ab.
Irgendjemand - war das Martin? - hat, wie auch schon andere, versucht Dir zu erklären, worum es geht. Du schmetterst aber irgendwie alles ab, da scheint kein Durchdringen zu Dir möglich.
Alles hängt miteinander zusammen, hier fallen einige Dinge auf, man versucht Dich darauf aufmerksam zu machen.

Versuche mal, diesen Schuldgedanken loszulassen! (Woher der kommt, wäre sicher auch interessant für Dich! Das scheint mir etwas mit sehr alten Glaubenssätzen zu tun zu haben. Wenn da alte Muster in Dir arbeiten, fühlst Du Dich evtl. angegriffen, wo gar kein Angriff ist.)
In diesem meinem Text geht es nicht um Schuld. Aber darum, dass Du lernen könntest zu erkennen, wie Du Angriffsfläche bietest, wie Du wann auf andere wirkst, was Du wie vermeiden könntest. Das alles uvm. wird Dich nicht 100-prozentig schützen können, aber Du kannst Dir deutliche Verbesserungen erarbeiten.
Du suchst nach Antworten, wie Du Dich vor seelischer Gewalt schützen kannst. Teilweise (!) liegen Antworten darauf eben in uns selbst.

Andere Menschen kann man nicht verändern, aber an sich und seinem Verhalten kann man - wenn man das möchte - Veränderungen erarbeiten.



Ratschläge wie ich mich gegen vorallem seelischer Gewalt schützen und wehren kann und wie ich durchsetzen und nicht schlecht behandeln lassen könnte wären da hilfreich gewesen.
Da gibt es viele Artikel wie diesen z. B.:

 

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