Fast hätte ich in der Vergangenheit den gleichen Thread eröffnet.
Danach habe ich mir aber gedacht, dass ich es selbst erforschen kann, nämlich an Pferden.
Hufschmiede schneiden so lange weg, bis der Strahl - ich sag mal - weich wird, also Leben darunter ist. Mehr geht nicht, soll auch nicht, weil Steinchen pieksen können.
Dasselbe hab ich dann beim Hund gemacht.
Ich hab mir eine Krallenschere genommen, wo die Klingen sich beim Schneiden kreuzen und die Kralle nicht heraus flutschen kann, und mehrfach etwas abgeschnitten.
So nach und nach wirkt das Innere der Kralle gefüllt, ist also nicht mehr hohl.
Danach hab ich dann eine etwas spitzere Zange genommen und innen loses Zeug heraus geporkelt. Nicht alles, nur etwas, denn so wusste ich dass es noch kürzer geht.
Irgendwann zuckt der Hund, wenn ich in die Kralle drücke. Unter dem losen kommt Festes, und damit auch das Leben. Das ist dann die Grenze.
Eigentlich kann ich mich (sie hat echt lange und auch noch schwarze Krallen) so bis an das Mögliche heran tasten und riskiere keinerlei Verletzung, also kein Blut auf dem Boden und - mir noch wichtiger - keine Infektionsgefahr.
Die Rose ist allerdings auch eine Seele. Wenn ich sie einmal aufs Kissen gedrückt habe und ihr sag, sie soll da jetzt bleiben, fällt sie um und fängt an zu schnarchen.
Den Vertrauensvorschuss würde ich natürlich verlieren, wenn ich ihr weh tu.