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Wie machen die das alle- Hausbau in jungen Jahren?

Ich werde nie verstehen, wie manche Leute direkt nach dem Studium ein Haus bauen können. Habe selbst eine Bekannte, die mit 25 fertig war und mit 26 ohne bisher zu arbeiten ein Haus gebaut hat. Sie ist Erzieherin, sodass später auch nicht die Welt rumkommt.
Der Mann war zwar Versicherungsmensch, aber so üppig hat der wenn man sie hört auch nicht verdient.
Haben die alle die bauen noch geheime Geldquellen oder was machen die anders als wir?
Mein Partner und ich verdienen eigentlich nicht schlecht.
Trotzdem wüsste ich nicht, wie wir noch 1000 Euro pro Monat für den Kredit abdrücken sollten.
Grundsteuer und der Rest kommen doch auch noch dazu. Und die Grundanschaffungen kommen ja auch und es wird alles immer teurer.
Flunkern uns die meisten an oder machen wir irgendwas falsch?
Wenn wir weg fahren, dann machen wir nie Fernreisen, sondern fahren an Nord oder Ostsee.
Daran kanns also auch nicht liegen.
 
S

SebastianT86

Gast
Hier Beispiele:

1. Mein Bekannter hat mit 16 seinen Hauptschulabschluss gemacht und dann Werkzeugmacher gelernt.
Der hat dann bis zu einer Heirat (circa 27 Jahre) bei seinen Eltern gewohnt.
D.h. keine Ausgaben für Miete, Essen, usw.
Zu seiner Heirat hat er für sich und seine Frau eine Eigentumswohnung gekauft und paar Jahre später komplett abbezahlt.

2. Arbeitskollege hat geerbt.

3. Junges Nachbarschaftspärchen wird die Eigentumswohnung von den Eltern bezahlt.

Du siehst, wenn man eine gute Starthilfe von Familie oder eltern bekommt, dann ist das Leben viel einfacher.
 
Ich denke mittlerweile, dass das ausschließlich Kinder reicher Eltern sind, die das finanziert kriegen.
Ich meine, wenn man frisch studiert hat und 0 Euro auf der Kante, wo will man dann die Kohle für ein Eigenheim her haben?
Ich gönne es denjenigen von ganzem Herzen, aber ich finde es mies, wenn diese es dann so hin stellen als hätten sie sich das Haus selbst finanziert oder damit auf die Kacke hauen.
Hatte auch so eine Kollegin, die mich frech lächelnd fragte, warum ich mir doch kein besseres Auto (BMW kaufen). Und selbst hatte sie noch weniger auf der hohen Kante und Mama und Papa haben alles bezahlt.
Und irgendwie ist man ja dann auch wieder von seinen Eltern abhängig.
Und bei 1. gibt es auch Eltern, die vom Lehrlingsgeld oder den Kosten war abzweigen. Mein Bruder und ich mussten unseren Eltern 200 Euro Miete und Nebenkosten zahlen. Das wäre nichts geworden.
 
S

SebastianT86

Gast
Ich denke mittlerweile, dass das ausschließlich Kinder reicher Eltern sind, die das finanziert kriegen.
Ich meine, wenn man frisch studiert hat und 0 Euro auf der Kante, wo will man dann die Kohle für ein Eigenheim her haben?
Ich gönne es denjenigen von ganzem Herzen, aber ich finde es mies, wenn diese es dann so hin stellen als hätten sie sich das Haus selbst finanziert oder damit auf die Kacke hauen.
Genau dasselbe Problem habe ich auch. Habe mit 26 Jahren und Studienschulden als Ingenieur angefangen zu arbeiten inkl. eigenem Hausstand.
Bin jetzt 35 Jahre alt und habe 50k € mit Sparsamkeit zusammen.
Die Leute denken echt, dass sobald man mit dem Studium fertig ist, sofort vermögend ist...
Mit der richtigen Familie im Hintergrund kann selbst ein Gärtner, Frisör oder Bäcker ein großes Haus haben.
Es muss immer eine Generation geben, die sich alles hart erarbeiten und sparsam arbeiten, damit die Nachfolgegeneration(en) ein sorgenfreies Leben haben.
 

Bodenschatz

Aktives Mitglied
Wenn ich die Zeit anhalte und den aktuellen Monatsverdienst veranschlage, würde ein Alleinverdiener zwischen 20 und 65 (=45 Jahre Vollzeit- ohne Ausfall ) bei 2200 Euro netto rund 1,2 Millionen verdienen.
Bei uns liegen Einfamilienhäuser - günstig geschätzt - bei über einer halben Million - plus Erwerbsnebenkosten, also 550.000€.

Die Rundfunkgebühr würde knapp 10.000 Euro kosten.
Die Fahrt zur Arbeit - und nur an Sprit! bei 7l/100 km, 260 Arbeitstagen, 10km einfache Distanz läge aktuell bei rund 27.000 Euro, TÜV/Au machen noch mal rund 5400 Euro aus. Ölwechsel etc fällt 45 Jahre lang aus, kann aber passieren.

Kommt ein Kind dazu, beträgt dessen Bedarf lt Düsseldorfer Tabelle zwischen 0 und 17 Jahren rund 99.600 Euro.
Der Alleinverdiener hätte rund noch ein Drittel seines Einkommens übrig. Davon bekommt die Frau 350 Euro und er behält 350 Euro ( Kind war ja schon abgezogen)

Leider kann man davon keine Klamotten kaufen, also muss die Frau mit arbeiten und verdient hoffentlich genug, um eine Einrichtung des Hauses abzutragen oder allfällige Reparaturen oder gar die Nebenkosten des Hauses hereinzubringen.

Vielen geht über die Jahre die Puste aus (vgl.: Scheidungsrate) , man streitet sich, trennt sich, und anlässlich der Kosten hat sich der Traum vom Eigenheim nach der Zwangsversteigerung erledigt.

Fazit: wenn man zu den aktuellen Preisen kauft, dürfte man je nach Einkommen ein Leben lang pleite sein, aber man hat immerhin etwas auf der hohen kante, zB für die Kosten des Altersheims...
 
G

Gelöscht 120978

Gast
Ich habe mit 25 mir mein eigenes Haus gebraucht gekauft zusammen mit meiner Frau.
Wir sind beide arbeiten gegangen. Als dann die Kinder kamen bin ich alleine arbeiten gegangen.
Ich hatte keine Unterstützung von meiner Familie aus.
Ich hab eben geschuftet wie ein blöder und die Frau hat Kind und Haus gemanagt.
Ich denke das Zauberwort heisst Eigenleistung, damit kann man so manchen Euro sparen.
Und man sollte es nicht übertreiben mit seinen Wünschen, auch bei der Größe des Hauses.
Vielleicht sollte man auch in Betracht ziehen etwas ausserhalb zu suchen.
Das sind alles faktoren die eine wichtige Rolle spielen
 

Usu

Aktives Mitglied
Der übliche Weg, größtenteils über Kredite. Aber so eingestellt über längere Zeit dass wir nur soviel Zahlen, wie vorher Kaltmiete war. Der Rest optionale Sondertilgung je nach dem was wir uns leisten können. Dauert halt alles auch seine 15-20 Jahre aber so ist das halt?
 

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