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Wie Lücke nach Ausbildung füllen - Lebenslauf

N

Nachtfalter_HH

Gast
Hallo,

eine typische Frage, die ich habe. Vielleicht mag jemand etwas dazu sagen.

Seit dem Ende meiner Ausbildung im letzten Jahr bewerbe ich mich die ganze Zeit. Trotzdem gehe ich so langsam auf eine sechsmonatige Lücke im Lebenslauf zu. War schon mal längere Zeit arbeitslos und wollte so was unbedingt vermeiden. Meine Unterlagen sind insgesamt gut genug, ich habe sie immer wieder überarbeitet. Das ist nicht mein Thema.

Ich weiß aber nicht, was ich seit dem Ende der Ausbildung in den Lebenslauf schreiben soll?
Arbeitssuchend wäre ehrlich, aber ich beschäftige mich fast täglich mit dem "Handwerkszeug" aus meinem Beruf, um nicht "raus" zu sein. Auch weil mir einige Sachen privat Spaß machen.
 

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Lady-G.

Aktives Mitglied
hi, du kannst auch "berufliche neuorientierungsphase" schreiben, da gibt es im netz bestimmt gute tipps🤔

bist du momentan beim arbeitsamt gemeldet? die haben da auch immer gute Ratschläge finde ich😉

und ich glaube so schlimm ist das gar nicht mit der lücke, es kommt vielmehr auf den Abschluss, die Bewerbung und auf "das sich gut verkaufen" an....ich habe mittlerweile eine lücke von 3 jahren und habe mich testhalber im öffentlichen dienst beworben und bin zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden... zudem habe ich 3 jobangebote bekommen, alles in letzer zeit, trotz lücke... aber über Bekannte....leider kann ich trotzdem nicht arbeiten momentan... ich hatte einfach weil ich alleinerziehend war, Erziehungszeit geschrieben😅

es kommt aber auch auf deinen Beruf an... was hast du denn gelernt?🤔

Viele Grüße
 
N

Nachtfalter_HH

Gast
bist du momentan beim arbeitsamt gemeldet? die haben da auch immer gute Ratschläge finde ich😉
Die sind bis jetzt nicht besonders ideenreich. Haben mir auch dazu geraten, aktiv arbeitssuchend einzutragen. Zitat: "Das betrifft grad jetzt wegen Corona so viele Leute da müssen Sie sich doch nicht für schämen."

es kommt aber auch auf deinen Beruf an... was hast du denn gelernt?🤔
Mediendesigner. Möchte mich aber grad jetzt nicht unbedingt selbstständig machen ...
Vitamin B ist eben die halbe Miete.
Trotzdem gut zu wissen, dass es sich trotz Lücken lohnen kann sich für Bewerbungen hinzusetzen.
Man bildet sich schnell ein das man gegen die potentiellen Überflieger mit ihren Musterlebensläufen keine Chance hat.
 

_Alpha_

Aktives Mitglied
Eine plausible und nachvollziehbare Lücke im Lebenslauf ist niemals ein Problem. Wenn man Arbeitssuchend ist schreibt man das halt rein. Dafür muss man sich auch unter normalen Zuständen nicht schämen. Immerhin suchst du nach Arbeit - Wenn du das reinschreibst kann man dir das auch mit viel Fantasie eher schwierig nachteilig auslegen.

Vermeide solche Floskeln wie "berufliche Orientierungsphase". Das zieht nur wenn du in dieser Zeit auch was nachweisen kannst, z.B. Praktika. Andernfalls wird dir das jeder Personaler als "chillige Zeit" unterstellen.
Ich würde in den CV einfach "seit x.x.2020 aktiv arbeitssuchend" reinschreiben. In bestimmten Branchen muss man halt länger suchen, da passiert sowas...
 

Barbara 21

Mitglied
Natürlich kannst du dich um eine zumutbare Stelle bewerben .
Das muß in der heutigen Zeit nicht zwingend über das AA geschehen .
Viele Unternehmen suchen krampfhaft nach Personal , da kannst du dich auch direkt bewerben .
Natürlich muß alles im Einklang mit den Bedürfnissen des Partners und der Kinder sein .
 
N

Nachtfalter_HH

Gast
Hallo,

ich dachte mir, ich melde mich noch mal.
Wenn auch mit einer neuen Frage, vor der ich stehe.
Möchte nicht extra dafür einen neuen Faden eröffnen.
Ich habe einen Ratschlag hier beherzigt und mich mit "aktiv arbeitssuchend" beworben.
Ist im Moment einfach am ehrlichsten.
Hatte jetzt ein nettes Vorstellungsgespräch für eine gemeinnützige Tätigkeit.
Aber leider erfuhr ich, dass ich Erlerntes nicht so einbringen kann, wie in der Stellenbeschreibung erwähnt. Und dort im worst case wenig Neues lerne. Sozusagen ein Hilfsjob.
Zumal es befristet ist und alle Positionen besetzt sind.
Ich wäre insgesamt mit zeitweiligem Wochenenddienst 40+ auf den Beinen, wovon mir nach Abzügen leider nur 200€ bleiben würden.
Man äußerte auch Sorge, ob ich nicht zu überqualifiziert dafür wäre.
Es gab nämlich Vorgänger, die kündigten und sich nach einiger Zeit neu orientierten.
Bei 40+ Stunden, langer Anfahrt und Privatverpflichtung hat man aber kaum Zeit für Stellenrecherche und um an guten Bewerbungen zu arbeiten. Zumindest geht es mir so.
Da ab Mitte des Jahres ernste finanzielle Einschnitte zu stemmen sind, auf die ich nicht näher eingehe, bräuchte ich den vollen Betrag, um zu überbrücken. Leider ist das, was nach Abzug über bleibt, weniger als erwartet. Das ist sehr ungünstig.

Der krampfhafte Wunsch berufstätig zu sein und den Lebenslauf zu füllen, scheitert grad ein wenig an den Konditionen des Jobs. Obwohl mir das Arbeitsumfeld zusagt. Eine Entscheidung fällt schwer.
 

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