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Wie kaputt die Welt doch ist

Fantasie.

Mitglied
Wir lassen Menschen vor unseren Grenzen sterben, Tiere müssen für unseren Konsum leiden, abertausende menschen leiden unter Hunger, Gewalt und haben täglich den tot vor Augen, Religionen bekriegen sich wobei es nicht mehr um die Religion, sondern um macht geht, Tierarten sterben aus, die Gletscher schmelzen, wir schieben Menschen die tausende von Kilometern geflüchtet sind, wie Abfall umher, Kinder werden schwer krank, Nur weil wir billige Klamotten kaufen wollen... und so viele schauen einfach weg oder ihnen ist es einfach egal... wie kaputt unsere Gesellschaft doch ist. Was kann man tun damit die Welt nicht den Bach runtergeht? Denn so wie jetzt kann es doch nicht weitergehen. Glaubt ihr an das Gute im Menschen? Und wenn ja wie könnt ihr euren glauben aufrecht erhalten? Wäre es nicht besser für die welt, wenn du Menschheit verschwinden würde? Das klingt sehr pessimistisch, aber ich weiß nicht was ich sonst von der Welt und der Gesellschaft halten soll.
 

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U

Unlimited

Gast
Wäre es nicht besser für die welt, wenn die Menschheit verschwinden würde?
Der Mensch ist auf diesem Planeten zu mächtig geworden.
Alle anderen Tiere sind jetzt drunter in der Nahrungskette.
Aus der Sicht der Natur entsteht so langsam eine Dysbalance, man kann es auch Ungleichgewicht nennen.
Eine Dysbalance wird Mutter Natur früher oder später regeln.
Da die anderen Tiere uns nicht in die Schranken weisen können (wobei Epidemien auch durch Mikroorganismen entstehen, also kann noch kommen),
wird Mutter Natur das so regeln, dass innerhalb unserer Population Kräfte entstehen die die gesamte Population zerstören werden.
 
W

Windlicht

Gast
Man kann nur in seinem eigenen kleinen Rahmen das Richtige tun.
Leider nur das.
 

Tatsu

Mitglied
Das problem ist auch dan menschen sich gegenseitig töten und abschlachten weil leben keinen wert hat für viele

Aber auch das Problem ist auch das überhaupt menschen macht über andere menschen haben das dürfte iegntlich auch so nicht sein. Man sieht ja wohin das führt.

Das finde ich auch schrecklich.
 

Adria78

Aktives Mitglied
Unser Wohlstand geht auf Kosten anderer. Das hast Du schon gut beschrieben! Die meisten Menschen hier sehen das nicht.

Ich denke, wir müssten ganz auf unseren Wohlstand verzichten, damit es anderen besser geht. Mit dem Rad fahren, statt mit dem Auto. Nur das nötigste an hochwertigen Klamotten kaufen und diese aufbrauchen, Vegan leben, auf PC/Smartphone verzichten (für die Produktion von Smartphones werden seltene Erden benötigt. Diese kann man nur mit Raubbau zulasten der Menschen in der dritten Welt gewinnnen) usw.
Da hängt eine ganze Kette dran.

Aber Hand aufs Herz und ehrlich sein. Wer ist schon so extrem konsequent? Keiner von uns, sonst wären wir hier nicht online und würden auf unsere PCs/Smartphone verzichten. Die Kleinigkeiten die man macht, also transfair kaufen, ich unterstütze Microkredite, mal das Auto stehen lassen.... das ist eigentlich viel zu wenig.
Das Auto, das wenig Kraftstoff braucht wird hergestellt aus Aluminium. Und das zu Gewinnen wird der Regenwald zerstört. Öko-Autos sind eine Illusion.
Für den Ökotreibstoff werden Lebensmittel verbraucht. Dafür hungern Menschen.
Wir machen diese Dinge um unser schlechtes Gewissen zu beruhigen. Besser machen sie die Welt nicht!

Also hört auf mit den Fingern auf andere zu zeigen. Es sind nicht "die anderen". Es sind wir alle!

Wie gesagt, für diesen Wandel müssen WIR ALLE konsequent sein. Nicht nur eine "abstrakte" Gesellschaft, sondern jeder einzelne von uns. Manche schieben das auf andere, aber es sind nicht die anderen. Es ist jeder einzelne von uns, der egoistisch handelt.

Und da bin ich wieder ehrlich: Ich bin nicht so konsequent. Werde es auch nie werden. Ich verzichte nicht auf alles. Nicht auf mein Notebook hier. Und auch nicht auf andere Sachen. Und ich stehe zu meinen Egoismus. Aber ich weiß auch, das dieser Egoismus (wie Euer Egoismus auch), die Welt kaputt macht. Und ich kann damit leben.

Jetzt bekomme ich wahrscheinlich (wie immer) dutzende Antworten in der Richtung: Ich mache aber schon x, und lebe y und dies und das und jenes. Wie gesagt, das glaube ich Euch. Aber es ist einfach nicht genug. Es dient nur Eurem schlechtem Gewissen. Ich gehe genauso vor. Aber mir ist auch tief im inneren klar, das Fantasie Recht hat. Um die Erde zu retten müssten die Menschen aussterben. Weil wir einfach nicht unseren inneren Egoisten besiegt bekommen.



Wer mal etwas über seltene Erden wissen möchte:
Sind Seltene Erden ersetzbar? | ARTE Future
Hier werden seltene Erden und ihr Einsatz u.a. in Windkrafträdern berichtet. Das ist schon sehr makaber: Für sauberen Strom brauchen wir diese Elemente, die wiederum woanders Natur zerstören. Da beißt sich die Katze in den Schwanz!

https://www.regenwald.org/news/1414...minium-den-regenwald-und-das-klima-zerstoeren
Darin geht es um "umweltfreundliche Autos" die den Regenwald zerstören.
 

Fantasie.

Mitglied
Als erstes Danke ich dir für deinen Beitrag. Und ich sehe das genauso, z.b Handy ect sind nicht mehr aus dem Alltag zu denken, aber können die seltenen erden nicht auf fairen Handel abgebaut werden? Oder nach alternativen suchen, ja oder oder oder... ich gebe zu ich bin genauso egoistisch, aber es macht mich selbst fertig.. ich versuche viel und weiß dennoch das es nichts bringen wird. (Ich besitze kein Auto da ich minderjährig bin also ist das kein thema). Wie können Menschen leid einfach zusehen? Besser gesagt wie können andere menschen zuschauen ohne das ihnen dabei schlecht wird? Den so fühle ich mich.. mir Wird schlecht bei den Gedanken was ich alles dieser Welt Antue und ob es nicht für die Welt und die Natur besser wäre zu sterben. Es heißt immer wo was geht kommt was neues, aber wie soll auf atomverseuchten Boden was gesundes wachsen? Ich fühle mich so hilflos in dieser Welt und ich will weiter an das Gute im Menschen glauben , auch wenn ich weiß dass das immer seltener zu finden ist...
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
Hallo Fantasie,
solche Fragen stelle ich mir auch regelmäßig.

Und dann erinnere ich mich selbst daran, dass
die Menschheit viele zehntausend Jahre als ist
und dass davon mindestens 95% eine gute
Harmonie zwischen uns und dem Rest der Natur
gelang - daraus schöpfe ich dann Hoffnung, dass
es nicht immer so bleibt wie derzeit und es wieder
gut wird. Bis dahin können wir nur unser Bestes
geben und den Glauben an das Gute in der Welt
nicht verlieren ...

Kennst du Henry David Thoreau? von ihm sind
diese wunderbaren Zeilen – vielleicht trösten sie
dich ein wenig:

„Beim Graben nach Regenwürmern entdeckte ich
eines Tages die Erdnuss (Apios tuberosa) an ihrem
Faden, die Kartoffel der Ureinwohner des Landes,
eine Art Fabelfrucht. Es waren mir schon Zweifel
aufgestiegen, ob ich sie wirklich in meiner Kindheit
gegraben und gegessen oder ob ich dasselbe nur
geträumt hatte. (...) Von der Zivilisation wurde sie
fast ausgerottet. (...) Dieses Knollengewächs erschien
mir wie ein leises Versprechen der Natur, in einer
späteren Zeit ihre eigenen Kinder aufzuziehen und
hier einfach zu ernähren. (...) Wenn aber die wilde
Natur hier noch einmal Herrin wird, dann verschwindet
das verweichlichte Gewächs der englischen Körnerfrüchte,
(...) die jetzt fast ausgestorbene Erdnuss wird dann
vielleicht wieder aufleben und gedeihen trotz Frost
und Öde, sich als ureingeboren erweisen und ihre
Wichtigkeit und Würde als Ernährerin des Jägerstam-
mes dartun.“

Henry David Thoreau (1817-1862), in „Walden“
(S. 238 in der deutschen Diogenes-Ausgabe)

Gruß, Werner
 

Child of Storm

Aktives Mitglied
Ich glaube das ist eine eher philosophische Betrachtung - Adria78 hat das meiner Meinung nach gut zusammen gefasst. Das Problem ist auch, dass viele eifrige, überhasteten Aktionen schlicht ins Leere laufen. Das Artensterben beispielsweise hat es evolutionsbedingt immer und zu jeder Zeit gegeben. Aber was bedeutet Evolution eigentlich? Es bedeutet Anpassung an Veränderungen in der Lebensumwelt. Eine Art, die sich nicht anpassen kann, überlebt sich selbst. Interessanterweise ist der Mensch gerade selbst dabei ebendies zu tun. In seiner gewachsenen Unfähigkeit sich seiner Umwelt anzupassen, zerstört er seine eigene Lebensgrundlage. Damit meine ich aber keine Vorgänge wie Klimawandel oder Artensterben. Das sind natürliche über sehr lange Zeiträume hinweg wiederkehrende Phänomene, die der Mensch eher marginal beeinflussen kann - und wenn dann nur beschleunigend. Ich meine die Besessenheit etwas Stetes wie die Veränderung aufhalten zu wollen, um den aktuellen Status Quo zu erhalten. Anstatt sich auf die zu erwartenden, durchaus massiven Veränderungen unserer Lebensumwelt (Reaktionen auf großflächige Beeinflussung der Natur durch den Menschen, wie zu erwartende Eiszeit etc) einzustellen versucht man in größtmöglicher Hektik eklatante Fehler der Vergangenheit und deren unweigerliche Folgen für Umwelt, Tierwelt und Mensch zu revidieren, umzukehren. Wie bereits festgestellt wurde, ist das nicht möglich ohne an den Punkt null zurück zu kehren. Es wäre doch wesentlich zukunftsweisender, Fehlverhalten wie besinnungsloses Ausbeuten von natürlichen Ressourcen zu stoppen, die resultierenden Fakten eingehend hinsichtlich ihrer zukünftig zu erwartenden Folgen zu studieren und zu versuchen die Weltbevölkerung mental, kognitiv und physisch darauf einzustellen.

Kommen wir zum Beispiel auf den Klimawandel zurück. Der ist Fakt, wenn auch nicht menschinduziert, so doch zumindest vom Menschen beschleunigt. Was wird uns zukünftig also erwarten? Verödung blühender Landschaften, Eiswüsten einer Eiszeit infolge von Übersüßung der Weltmeere nach Abschmelzen der Polkappen, sowie an Gesamtzahl und Ausmaß zunehmende Naturkatastrophen und ein nicht triviales Ernährungsproblem. Erster Schritt müsste ein Maßnahmenkatalog sein, um die derzeitigen menschliche Beteiligung an der Änderung des Weltklimas einzuschränken. Zweiter Schritt müsste gezielte, ideologienfreie Ausbildung von jungen Wissenschaftlern, die Auswirkungen und Voranschreiten weiter und genauer untersuchen und im Weiteren praktikable Lösungen erforschen, wie der Mensch überleben kann. Dann müsste die gezielte Ausbildung benötigter Handwerker, Ärzte, Landwirte etc pp. beginnen, die im weiteren Verlauf Bedarfe auch unter den zu erwartenden Bedingungen decken können. Und letztendlich müsste der Mensch sein Streben nach Perfektionismus ablegen, sich wesentlichen Dingen zuwenden, wie Familie, ausreichend Nahrung und Kleidung für alle.

Halte ich ein solches Szenario für realistisch. Nein! Der Mensch ist zu egoistisch, als im Kollektiv zu denken und zu handeln. Deswegen werden auch Lebewesen wie Ameisen überleben - beim Menschen bin ich mir da nicht ganz so sicher ;)
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
:D Das Gedicht: Veraltet! Erdnüsse gibt´s heute in jedem Laden :D

Neee, Butter bei die Fische. Die Probleme der Menschheit lassen sich im wesentlichen mit 2 Punkten beschreiben:
a) Überbevölkerung. Der Mensch ist entwicklungsgeschichtlich nicht dafür gemacht, zu Tausenden und Millionen aufeinanderzuhocken, das "natürliche" Maß sind Kleinpopulationen von maximal ca. 100 Individuen, die sich alle untereinander kennen und "Sozialkontrolle" untereinander ausüben und zur nächsten Gruppe genug Distanz und Freiraum haben, damit sich jeder so lala nach eigenem Gusto ausleben kann.
und b) Mangelnde Verteilung: es gibt nicht alles Lebensnotwendige überall. Am Nordpol gibt es keine Kokospalmen, und in der Wüste keinen Seefisch. Wenn wir Deutschen z. B. Wasser sparen wie verrückt, wie es so gern angeordnet wird, dann haben die Leute in der Sahelzone deswegen keinen einzigen Tropfen Trinkwasser mehr, weil das Wasser von Deutschland nun mal nicht in Afrika landet.

Alle anderen Probleme, wie Umweltzerstörung in allen Formen, der Umgang der Menschen miteinander etc. sind letztlich Auswüchse dieser zwei Grundprobleme - packt man diese zwei Grundprobleme an, packt man alle Probleme miteinander an der Wurzel.

Lösung für Überbevölkerung: ganz klar, Familienplanung, mit Bildung für Frauen, Schulpflicht für alle Kinder, Verhütungsmaßnahmen und allem, und das weltweit. Sobald weltweit kein weiteres Bevölkerungswachstum mehr eintritt, weil sich Geburten (dazwischen langes Leben) und Sterbefälle die Waage halten, ist schon mal ein ordentlicher Teil des Problems gegessen.

Lösung für mangelnde Verteilung: Bessere Verteilung, durch bessere und effektive Organisation, Sammelstellen für Rohstoffe und Recycling, Stellung von Transportmitteln, die weltweit agieren (möglichst umweltfreundlich), bessere Lagermöglichkeiten für jahreszeitliche Fluktuationen - in Indien verrotten jedes Jahr Millionen Tonnen Lebensmittel, die nicht verteilt werden können, während zugleich immer noch Menschen dort verhungern - und gezieltes Ausmerzen von Hindernissen (z. B. Minenräumung in ehemaligen Kriegsgebieten, damit Felder wieder bestellt werden können).
Klingt leicht? Warum macht man dann nicht? Und wenn man nicht macht - wo liegen die Hindernisse, was behindert, und vor allem: wer behindert? Denn gar nicht so selten stehen persönliche Befindlichkeiten von Machthabern und deren Cliquen dahinter, oder jetzt ganz aktuell: Kriegstreiber. Syrien z. B. hätt nicht sein müssen, hätte man Assad und diverse andere machtgierige Parteien frühzeitig abgesägt...
 

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