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Wie kann ich mich ändern und was soll aus mir werden

Sonel

Neues Mitglied
Hallo,
das wird jetzt ein etwas längerer Text weswegen ich ihn in 2 Themen aufspalte.

1.Soziales/Ich


Ich fang mal kurz zu meiner Person an. Bin 19 Jahre alt und studiere zur Zeit im 2.Semester Wirtschaftsingenieurwesen. Habe mein Abitur mit 18 abgeschlossen und bin danach gleich zum Studium gegangen, wobei ich zwischendurch auch an ein FSJ gedacht habe. Studium hat dann gewonnen.
So das wars ganz kurz zu meinem Lebenslauf. Um direkt auf das Soziale einzugehen möchte ich sagen, dass ich eine sehr ruhige Person bin. Selbst bei sehr guten Freunden oder in der Familie kommt aus mir nur selten ein Ton. Dafür "hasse" ich mich selber, nicht nur weil alle meinen ich solle mal mehr reden, sondern weil ich eigentlich selber auch reden will. ich weiß aber nie was. Oft hört man nicht nachdenken einfach sagen, aber es klappt nicht. Wenn ich nicht nachdenke fällt mir auch nichts ein. Es ist auch nicht so, dass ich nichts erlebe und somit auch nichts erzählen könnte. Ich fahre tägl. mit dem Rad durch die Stadt, schaue paar Serien und versuch immer auf dem neusten Stand zu sein was Nachrichten angeht. Am ende kann ich dann doch nichts zu einem Gesprch beitragen. Bestimmt seh ich ein paar Dinge die erwähnenswert sind, jedoch vergesse ich die wohl zu schnell, weil ich sie selber nicht als erzhälenswert finde. Ich will halt die anderen nicht langweilen auch wenn das blöd klingt. Über Politik rede ich eigentlich gerne, da ich dass diskutieren liebe. So kann ich auch mit einem Zimmernachbarn, welcher Theologie studiert gut über Religionen diskutieren. Aber solche Gespräche mit Freunden wenn man z.B unterwegs ist, sind da ehr nicht so geeignet, weil oft die Lust dazu fehtl ( was ich auch verstehen kann). Wie gesagt will ich mit mit meiner stillen Art nicht zufrieden geben, da ich darin mehr Nachteile als vorteile sehen. Ich will zwar keine Quasselstrippe werden und nie den Mund halten können, aber es sollte schon über ein Hallo hinausgehen. Den es ist einfach kontraproduktiv wenn man alleine unter fremder Gesellschaft ist und ein paar Leute kennen lernen will, aber nur ein Hallo und Wie heißt du rausbekommt. Ich hab zwar schon viel gelesen was man alles fragen könnte aber dann in der Situation fallen mir auch Sachen ein, aber entweder ich trau mich nicht zu fragen (wegen "Angst" der Reaktion des Gegenübers) oder ich finde die Sache an der anderen Person nicht interessant zu wissen. Was jetzt nich Desintresse gegenüber der Person bedeutet aber ich finde es im Augenblick nicht wichtig, obwohl es das Gespräch weitertreiben könnte. Somit schieße ich mich leider selber ins aus. Woran es liegt dass ich so ruhig bin, weiß ich selber nicht. Schon im Kindergarten war ich ehr ein ruhiges Kind. Ich hatte das Glück immer Freunde zu haben, trotz meiner ruhigen Art worüber ich sehr froh bin. Ich kann mich auch nicht dran erinnern, von meinen Eltern ein Sprechverbot bekommen zu haben oder ähnliches.


Meine Frage ist jetzt, was ich da am besten machen sollte ? Vllt. war einer/eine von euch auch mal sehr ruhig konnte dies aber ablegen ?






2. Studium


Wie schon erwähnt studiere ich zurzeit Wing, werde es aber dieses Semester noch aufhören. Im nachhinein hab ich aber vllt dies schon zu voreillig entschieden. Ich war schon am ende des 1.Semesters unzufrieden. Ich merkte das mir der großteil der Wirtschaft nicht zusagt und auch was soziales angeht war ich ehr nicht so zufrieden. Also hab ich mich entschieden das Fach und die Uni zu wechseln. Ich war mir zwar im klaren, das ich lieber an eine kleinere Uni will (max 15.000 Studenten) aber was ich wirklichh studieren will, weiß ich bis jetzt nicht. Zuerst habe ich an Chemie gedacht, da es mir schon immer Spaß gemacht hat und ich mich außerhalb der Schule oft etwa tiefer mit dem Stoff befasst habe. Dann habe ich mich aber umgehört und gelesen und erfahren, das die Arbeitschancen so lala sind. Ohne Doktor wäre es auch schon fast unmöglich eine Stelle zu bekommen. Jedoch habe ich nicht als Ziel einen Doktor zu machen (warum kann ich nicht genau sagen) So dann habe ich über Verfahrenstechnik oder auch Chemieingenieurwesen nachgedacht. Weil es zum einen Teil Chemie hat aber auch technische Sachen, wodurch ich mir bessere Jobchancen verspreche. Jetzt verlange aber fast alle Unis ein Vorpraktikum. Da ich mir aber Anfang Juli wegen Chemie noch recht sicher war hab ich erst so ab mitte Juli mit Bewerbungen um ein Praktikumsplatz angefangen. Ich hab bei bestimmt über 20 Firmen (von kleiner Werkstatt bis Weltkonzern) nachgefragt aber nirgends eine Zusage bekommen. Fast immer war die Zeit schon zu knapp. Als mir das Praktikumsamt mitteilte, dass es fast keine Zeit dafür gibt das Grundpraktikum während des Stuiums abzuschließen hab ich auch langsam mit Verfahrenstechnik Zweifel bekommen. Ich hab dann und auch schon davor etliche Tests gemacht. Konnte mich aber mit den Ergebnissen selten identifizieren. Auch ein Gespräch bei der Studienberatung bracht mich nicht viel weiter.
Wie schon im ersten text erwähnt rede ich gerne über Politik und Religion, mich interessiert dabei zu einem Sachen wie z.B was der Islam aus dem Judentum hat aber auch warum glauben Menschen oder wie weit interessieren sich Politiker wirklich für das Gemeinwohl. So hab ich auch schon an Thelogie oder Religionswissenschaften gedacht. Jedoch will ich kein Pfarrer werden und wüsste auc hsonst nicht was ich damit machen will. Wie ihr vllt. merkt bin ich mir wirklich nicht im klaren was ich mal später machen will. Zur Zeit geistert auch Elektrotechnik durch meinen Kopf, weil ich es im Studium neben Chemie mit am spannendsten fand und einfach wissen will wie elektrische Geräte funktionieren.
Es ist wirklich verzwickt :(
 

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ezekiel683

Mitglied
Also bezüglich deines Studiums kann ich dir nur sagen, lass dir Zeit damit.
Wenn du dir noch nicht sicher bist, kannst du ja immer noch ein FSJ machen um dir
über deine Pläne klar zu werden. Ich habe mich von einem Studium ins andere gehangelt
und diese Entscheidung bereue ich sehr. Du scheinst viele Interessen zu haben. Informiere dich erst einmal ausgiebig über alles und entscheide dann. Es ist das schlimmste, wenn man in einem Studium festhängt,was einem nicht gefällt.


Bezüglich deines Sozialen Ichs: ich war damals auch sehr ruhig und hatte wenig Freunde. Es ist aber heute um einiges besser geworden. Manchmal muss man sich einfach absichtlich in Situation bringen, die einen unter Leute bringt. Trete doch irgendwelchen Studentengruppen bei. Die sind auch immer sehr offen und werden dich zum Reden bringen.

LG Ezekiel
 
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