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Wie gehe ich damit um?

Benjii

Neues Mitglied
Hallo liebe Leute

Ich befinde mich momentan in einer sehr komischen Lage. Bzw schon sehr lange (wobei es gerade ein wenig nachlässt, wieso ist weiter unten geschildert)
Seit sich meine Ex Freundin vor 1,5 Jahren von mir getrennt hat, komme ich gar nicht mehr so richtig auf die Beine.
Meine Mutter sagt immer, ich wäre so letagisch, dass es ihr schon weh tut mich nur rumliegen zu sehen.
Momentan fühle ich mich eigentlich ganz ok, was wahrscheinlich auch der Grund ist, dass ich diesen Text verfasse, ansonsten wäre ich einfach zu antriebslos gewesen bzw, mir wäre es einach egal gewesen.
Ich möchte jetzt eine Nachricht aufschreiben, die meine Gefühle beschrieben hat, wo ich wirklich dachte, ich wäre am Boden und stehe gar nicht mehr auf. Ich muss noch dazu sagen, dass ich das erste mal mit jemanden über meine Gefühle geredet habe. Ich bin leider ein Mensch, der alles in sich hinein frisst, bis ich explodiere, was an diesem Tag passiert ist:

(...)
Ich bin zurzeit einfach traurig und kann einfach nicht verstehen, woher das kommt.
Ich könnte manchmal einfach anfangen zu schreien und wütend zu werden.
Und das ganze Belastet mich so sehr.
Ich habe sogar angefangen zu verstehen, wieso ich so viel zocke, Auto fahre und immer Musik höre.
Das liegt einfach daran, dass ich mich damit Ablenke vor den vielen negativen Gedanken die ich habe.
Mir fällt es einfach schwer das schöne zu sehen.


Antwort:
(...) Was sind das für Negative Gedanken? (..)

Was meine ich mit negativen Gedanken? Hmm ich habe es noch nie Versucht zu formulieren.
Ich denke viel über das Leben nach und wie sich andere Fühlen. Ich habe für mich festgestellt, dass ich seit langer Zeit Gefühlskalt geworden bin oder vielleicht eher Abgestumpft.
Das meiste was ich fühle ist in gewisserweise Trauer. Ich weiß nicht wie es weitergehen soll.
Selbst wenn ich lache habe ich das Gefühl, als wäre ich nicht glücklich mit meinem Leben. Ich kann aber nicht daran arbeiten, weil mir irgendwas fehlt im Leben UND ICH WEIß NICHT WAS!
und ich kann es auch einfach nicht beschreiben. Ich muss raus, mich ablenken.
Deswegen mache ich das Auslandsjahr (Ich gehe ein Jahr nach Brasilien)

So das war jetzt ein Text ich hoffe ihr könnt mir helfen. Ich habe einfach angst, dass ich wieder so weit abrutsche. Vor 5 Monaten ist ein Freund von mir mit dem Auto verunglückt und dabei leider verstorben. Ich habe mich immer wieder gefragt, wieso ich nicht an seiner stelle war, denn er war im gegensatz zu mir immer so lebensfroh.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich auf nem Vorbereitungsseminar ein Mädchen kennengelernt habe. Das Problem an der Sache ist, dass sie momentan schon in Irland ist und ich nächsten Monat nach Brasilien fliege.
Sie motiviertmich trotzdem noch, wieder Aufzustehen. Und ich habe Angst davor, wenn es nicht klappen sollte bei uns, dass ich wieder so verletzt werde.

Vielen dank, falls ihr diesen langen Text durchgelesen!
Ich hoffe ihr könnt mir helfen und falls noch fragen bestehen, könnt ihr gerne fragen.

Der Text ist zwar ein wenig durcheinander geschrieben, aber ich denken, er ist dennoch zu verstehen.
Vielen Dank

Benji
 

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marota

Aktives Mitglied
Hallo Benji,

ablenken hilft sehr häufig in traurigen, nachdenklichen Phasen. Für manche Menschen ist es sehr schwer, seine Gefühle zu ordnen und aufzuschreiben (auch für mich). Es scheint mir, als fehle dir der Sinn im Leben.

Ich wünsche dir viel Spaß in Brasilien. Eventuell findest du auch dort Lösungen und das Glück, fern ab der Heimat.
marota
 

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