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Wie finde ich den richtigen Beruf?

Clone007

Neues Mitglied
Hallo liebes Forum,
wie ihr dem Titel oben entnehmen könnt, ist das mein großes Problem gerade.
Ein Bisschen was zu mir, damit ihr einen besseren Überblick habt.
Ich bin 19 Jahre alt und habe 2020 mein Fachabi im Kaufmännischen Bereich abgeschlossen, also habe ich gedacht, ich sollte eine Ausbildung im Kaufmännischen beginnen. Derzeit lernen ich den Beruf Kaufmann für IT-Systemmanagement, der It teil kam dazu, weil ich außerdem eigentlich dachte ich interessiere mich auch sehr dafür. Aber ich merke mittlerweile das mir das alle keinen Spaß macht und ich echt demotiviert bin, jedoch fällt mir auch keine alternative ein und abbrechen möchte ich nicht, denn ich habe bereits eine Ausbildung zum Elektroniker abgebrochen.
Jetzt zweifle ich natürlich daran, ob es überhaupt einen Job gibt der mich interessiert oder der zu mir passt. Anhand meiner Interessen gibt es kaum bis gar nichts was sich als Job eignet und meien eigenen Stärken kenne ich auch nicht wirklich, was die Suche nochmals erschwert.
Ein weitere Gedanke denn ich habe ist der, wenn ich mit der Ausbildung fertig bin, bin ich bereits 22 und ich höre häufig das dann die Chancen auf weitere Ausbildungen schwinden. Aber erstmal muss ich ja herausfinden was ich wirklich machen will und damit komm ich seit Monaten nicht voran.
Jetzt ist meine Frage an euch ob ihr Ideen oder Tipps habt, wie ich einen Beruf finden kann der zu mir passt.

Ich hoffe mein Text war nicht zu verwirrend und danke fürs Durchlesen und die Möglichen Antworten schon mal.
 

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Fabienne

Aktives Mitglied
Ich muss offen sagen: kaum jemand hat einen Traumjob ;)
Wer geht schon gern in die Arbeit und verbringt dort 8 bis 10 (oder mehr) Stunden am Tag da. Ich kenne ehrlich niemanden, der sehr gern in die Arbeit geht und einen Traumjob hat.

Die Kunst ist es etwas zu finden, dass man zumindest gern macht oder für viele Jahre ertragen kann. Was sind denn so deine Interessen? Was machst du an deinem jetzigen Job noch gern?

Mal beim Jobcenter beraten lassen? Ich würde die Ausbildung auf jeden Fall fertig machen, denn Abbrechen sieht nur noch schlechter aus. Das vermittelt den Eindruck, du willst gar nichts fertig machen.

Meine ehemalige Azubine hat mit 29 noch eine Lehre angefangen und arbeitet heute sehr gerne dort. Sie war vorher Köchin, arbeitet jetzt im Büro. Fast nichts ist unmöglich.
 

Phrase

Mitglied
Das ist schwierig...

Ich kann dich verstehen, ich bin zurzeit auch ihn einer Ausbildung die ich nicht mag. Nur für mich macht es leider gerade mehr Sinn es zu Ende zu machen.

Ich würde dir wirklich einfach raten mal ein Brainstorming zu machen, wenn du es nicht schon gemacht hast.

Schau dir auch mal den Rahmenlehrplan an und schau ob dir dort die meisten Themen interessieren. Überleg dir auch ob du wirklich die nächsten 3 Jahre diesen Beruf ausüben möchtest bzw kannst und ob es vle. Weiterbildungen gibt die dir gefallen.

Sonst um deinen Beruf zu finden bzw gäbe es noch:

BVJ (Berufsvorbereitenes Jahr)
FSJ (Freies soziales Jahr)

Und weitere Angebote von der Arbeitsagentur...

Ein klärendes Gespräch mit deinem derzeitigen Ausbilder oder Chef wäre auch eine Alternative.
Oder mit einer Berufsberaterin, wirkt manchmal Wunder.

Wenn alles nichts hilft, dann such dir etwas das für dich in Ordnung wäre zu machen als Arbeit oder Ausbildung und mach dies dann zuende...

Z. b Die Ausbildung als Rettungssanitäter dauert 3,5 Monate welches auch gut wäre um irgendwas zu machen. Je nach dem ob es was für dich wäre.

Oder nutze deine jetzige Ausbildung um deine Interessen zu entdecken, denn manchmal tauchen sie auch währenddessen auf.

Sonst probiere, versuche und informiere dich über verschiedenes ihn deiner Freizeit.

Musterlösung gibt es leider nicht, probiere und entscheide. Bereue am Ende nichts und vertrau auf deine Entscheidung. Es ist dein Leben also mach das beste draus.

Mit besten grüßen
Phrase
 

Yang

Aktives Mitglied
Ein weitere Gedanke denn ich habe ist der, wenn ich mit der Ausbildung fertig bin, bin ich bereits 22 und ich höre häufig das dann die Chancen auf weitere Ausbildungen schwinden. Aber erstmal muss ich ja herausfinden was ich wirklich machen will und damit komm ich seit Monaten nicht voran.
Damit hast du wohl sehr recht, mit 22 sollte man schon einigermaßen gefestigt sein und wissen, wie man sein Leben meistern will, denn du bist ja auch keine 16 mehr.
Was natürlich nicht heißt, dass mit 22 schon alles vorbei sein muss.
Jedoch solltest du nicht zu sehr nach Außen schauen sondern den Fokus mehr auf dich selbst lenken.
Versuch dir doch selbst noch einmal in Erinnerung zu bringen, warum du die vorangegangenen Berufe ergreifen wolltest. Auch wenn der Ausbildungsbetrieb nicht das Gelbe von Ei sein sollte, so könnten die andere Arbeitsstätten eine ganz andere Perspektive ermöglichen.
Hinschmeißen kann jeder. Es wird kein Wunder geschehen, das dein Problem von alleine löst. Jammern, meckern, Schuldzuweisungen oder Selbstmitleid hilft nie weiter.
Besser wird es nur, wenn du das wirklich willst und du dich entsprechend reinhängst und aktiv wirst.
Was genau macht dir denn dein Ausbildungsjob so mies? Der erste Schritt, um die aktuelle Situation zu verbessern, ist eine genaue Lagebestimmung und Analyse. Die Unlust ist ja zunächst nichts weiter als ein Symptom. Wichtiger aber ist, dessen Ursachen zu erkennen.
Wann genau hat sich denn die Lage so verändert? Was ist geschehen?
Was spricht denn dafür dass du aushältst und durchziehst?
Bedenke, durchzuhalten kann aktuell klüger sein, zum Beispiel, weil es sich im Lebenslauf besser macht, wenn du nicht die dritte Ausbildung hinschmeißt oder weil sich manche Dinge im Nachhinein und im Rückblick doch noch als lehrreich und weiterführend erweisen. Oft sieht man erst mit genügend Abstand, dass der temporäre Frust nötig war, um in die richtige Richtung oder auf den eigenen Weg zurückzulenken.
 

Binchy

Aktives Mitglied



Vielleicht ist das was dabei, was Dich weiterbringt.
 

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