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Wie entstehen Depressionen?

mäuschen<3

Mitglied
also ich frage mich schon länger, wie DEpressionen eigentlich entstehen. Was kann der Auslöser dafür sein und warum ändert sich dadurch so vieles? Was passiert da? Entstehen die an einem bestimmten Zeitpunkt oder über einen längeren Zeitraum?
Sorry wenn das jetzt ne dumme Frage ist, aber es interessiert mich einfach
 

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Elektrolurch

Mitglied
Ich finde die Frage überhaupt nicht dumm, sondern sehr interessant :)

Würde mal "raten", dass ein Auslöser ist, etwas zu verlieren, was einem sehr am Herzen gelegen hat und dann nicht stark genug sein können, ohne das klar zu kommen.
Ein weiterer vielleicht, wenn man unter großer Antrengung für etwas kämpft und am Ende feststellt, dass es umsonst war (oder dass das Ergebnis nicht das ist, was man sich erhofft hatte).
Ansonsten können sie natürlich auch induziert werden durch Drogenkonsum.
Über längeren Zeitraum können sie vielleicht entstehen, wenn man lange ein Leben lebt, das nicht seinen eigentlichen Bedürfnissen entspricht (und man diese vielleicht verleugnet).

Aber wie gesagt, das ist nur "geraten", nach Bauchgefühl.
Ich denke, es hängt auch immer von der eigenen Persönlichkeit ab, ob der Schalter "Lebensenergie: an/aus" umgelegt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

mäuschen<3

Mitglied
Würde mal "raten", dass ein Auslöser ist, etwas zu verlieren, was einem sehr am Herzen gelegen hat und dann nicht stark genug sein können, ohne das klar zu kommen.
Ein weiterer vielleicht, wenn man unter großer Antrengung für etwas kämpft und am Ende feststellt, dass es umsonst war (oder dass das Ergebnis nicht das ist, was man sich erhofft hatte).
Ansonsten können sie natürlich auch induziert werden durch Drogenkonsum.
Über längeren Zeitraum können sie vielleicht entstehen, wenn man lange ein Leben lebt, das nicht seinen eigentlichen Bedürfnissen entspricht (und man diese vielleicht verleugnet).
Also erstmal danke für die Antwort...

Also ich hab da noch mal ne Frage, aber ich hoffe die ist nicht dumm.
Naja es gibt mehrere Leute die meinen ich hätte Depressionen und diese Tests im Internen (ich habe viele gemacht, und ich weiß auch dass sie nicht immer recht haben aber sie kamen alle zum gleichen Ergebnis) und naja mir geht es so schlecht seit einem bestimmten Zeitpunkt. Auch anderen ist aufgefallen dass ich da "anders" geworden bin. Das war im zweiwöchigen Pfadfinderlager im Sommer 2010. (ja veilleicht war diese information jetzt uninteressnat aber...) naja ich hab halt seit dem Tag, manchmal garnicht gegessen sodass sich alle Sorgen um mich machen oder hab 8 Brote hintereinander gegessen. Ich war , wenn man den anderen glauben darf "komisch" und guckte "traurig" und eine sehr nette Leiterin versuchte immer mich zum reden zu bringen, weil sei der meinung war ich hätte ein Problem, tatsächlich gab es, ab diesem Zeitpunkt, etwas was mich bedrückte und ich wollte es ihr gerne erzählen aber ich konnte nicht, denn ich wusste nicht was mein Problem war. Aber diesem zeitpunkt, an dem ich gemerkt hatte wie es ist wenn menschen die man mag sich um einen Sorgen, wollte ich immer dass sie sich um kümmerte und sich sorgen machte (hört sich vielleicht komisch an) seit da hat sich ALLES total verändert und ... naja es ist alles so anders geworden, und ich kann nichtmal sagen was mein Problem ist.

wahrscheinlich sind das alles unwichtige informationen die hier nciht reingehören aber ich frage mich ob das wirklich der auslöser war und ich seit diesem Zeitpunkt depressionen habe. Sorry wenn sich das jetzt alles total dumm anhört aber diese Frage beschäftigt mich ehrlich gesagt schon zeinlich lange (ca. 1 1/2 Jahre) und ich würde es einfach nur gerne wissen
 

Elektrolurch

Mitglied
Um die Liste fortzuführen, fällt mir beim Lesen deiner Nachricht ein, dass vielleicht auch einfach etwas lange verdrängtes aus dem Unterbewusstsein an die Oberfläche treiben kann... mit ganz bestimmten Reizen als Auslöser. (Nach wie vor: Alles reine Spekulation.)

So wie ich dich verstehe, kennst du den Auslöser aber nicht wirklich, oder? Es ist nichts bemerkenswertes im Pfadfinderlager passiert?

Bist du denn jetzt auch unglücklicher als früher? Hat das Leben weniger Wert? (... Wahrscheinlich beantwortest du diese Fragen mit "ja", weil das genau solche Testfragen sind... aber trotzdem.)
 

mäuschen<3

Mitglied
Um die Liste fortzuführen, fällt mir beim Lesen deiner Nachricht ein, dass vielleicht auch einfach etwas lange verdrängtes aus dem Unterbewusstsein an die Oberfläche treiben kann... mit ganz bestimmten Reizen als Auslöser. (Nach wie vor: Alles reine Spekulation.)

So wie ich dich verstehe, kennst du den Auslöser aber nicht wirklich, oder? Es ist nichts bemerkenswertes im Pfadfinderlager passiert?

Bist du denn jetzt auch unglücklicher als früher? Hat das Leben weniger Wert? (... Wahrscheinlich beantwortest du diese Fragen mit "ja", weil das genau solche Testfragen sind... aber trotzdem.)
Also den Auslöser kenne ich nicht wirklich, und ich glaube nicht dass etwas nenneswertes paaiert ist außer halt dass sie sich so um mich gesorgt hat und ich wahrscheinlich zum ersten mal das sehr "genossen habe" und von da an alles tat um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen (ja ich weiß erbärmlich) danach hab ich síe soooo vermisst und das ist mir danach noch öfter passiert also mit anderen Leuten baer vorher hatt ich das noch nie,

hab einfach keinen Spaß mehr am Leben und ja früher war ich nicht so unglücklich, oder es ist mir einfach nicht aufgefallen (?) aber ich weiß dass das vor den zwei wochen auf jeden fall anders war, vorher hat mir auch noch niemand gesagt ich würde SO gucken und ich hatte einfach noch Spaß am Leben aber jetzt? ich würde am liebsten einfach aufgeben...
 
S

Sir Monday

Gast
also grundsätzlich ist die Depression eine sehr häufige psychische Krankheit (deshalb auch oft Volkkrankheit genannt), die sehr vielfältig und aus den unterschiedlichsten Gründen resultiert.
müsste ich diese Krankheit grob spezifizieren, so würde ich behaupten, dass es ca. drei große Gruppierungen gibt (mit sehr vielen Unterkategorien, die ich aber jetzt nicht weiter ausführen möchte)
Gruppe 1: die akute Depression
darunter würde ich primär eine auftretende Niedergeschlagenheit, ständige Motivationslosigkeit und tiefe Traurigkeit nach einem für die person dramatischen/traumatisierenden Erlebnis zählen. wie etwa ein Todesfall, eine große Trennung, ein Streit, ein verlorener Job, etc. also diese drastische Antriebslosigkeit nach einem prägendem Ereignis, ähnlich der Trauerphase nach einer Beerdigung.

Gruppe 2: die chronische Depression.
Darunter gehören die Leute, die seit längerem bzw über Jahre hinweg eine tiefe Niedergeschlagenheit und traurigkeit verspüren, was meistens im direkten Zusammenhang mir ihrer körperlichen verfassung steht. zum Beispiel krebskranke im Endstadium. Oder menschen, die ein Schilddrüsenleiden haben. oder Serotoninmangel im gehirn. also wenn die Depression nicht durch äußere Einflüsse hervorgerufen wird, sondern wenn die Depression durch körperliche Defizite (nennt man auch endogene Einflüsse) hervorgerufen wird. Diese leute leiden aber sollten sie ansonsten körperlich fit sein, meistens unter einer schwerwiegenderen psychischen Krankheit, wie etwa zwangsneurosen, bipolare Störung, Persönlichkeitsstörungen, etc. sprich die depression ist meistens nur einer der netteren nebeneffekte. also etwas was mehr oder weniger genbedingt ist.

Gruppe 3 Burn out.
Das sind Depressionen, die nicht mit einem konkreten Ereignis einhergehen, sondern viel mehr durch einen dauerhaften Zustand der überforderung.


also zusammengefasst:
Es gibt viele Gründe für Depressionen, die drei häufigsten sind Depressionen nach einem traumatisierendem Ereignis, Depressionen infolge einer Krankheit (also eine Depression aufgrund einer krankheit, wie etwa Serotoninmangel im Gehirn), und Depressionen infolge von körperlicher Überanstrengung
 

Werner

Sehr aktives Mitglied
Hallo Mäuschen,
nach meiner Beobachtung entstehen viele Depressionen
durch einen erhöhten Nährstoffverbrauch (Stress, Drogen,
Alkohol, Medikamente) und gleichzeitiger nährstoffarmer
Ernährung.
Unter "Nährstoffe" meine ich hier vor allem die Mineralien
Jod, Zink, Lithium, Magnesium und die B-Vitamine sowie
Vitamin A, C und D.

Gruß, Werner
 

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