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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Wie denkt ihr über Kranke und Behinderte?

Struppi

Mitglied
Hallo,

unsere Petition habe ich bereits unter:"Was ich hier suche?" vorgestellt. Mich würde aber interessieren, wie ihr insgesamt über das Thema denkt! Mal angenommen, man wird vor dem Rentenalter schwer krank, kann nicht mehr arbeiten. Sollte man da irgendwie Hilfe und Unterstützung bekommen, z.B. mit dem Schwerbehindertenausweis??
Oder hat man eben Pech, wenn man keine gute Arbeitsunfähigkeitsversicherung sich geleistet hat?
Jetzt wollen Politiker, dass Ärzte bei mangelnder Beratung betreffs Spätabtreibung 10 000,00 EUR Strafe zahlen müssen. Wäre es nicht sinnvoller zu sagen, wenn ihr eure behinderten Babys bekommt, dann lassen wir euch nicht allein und helfen euch. Die Familien entscheiden sich für ein aufopferungsvolles Leben aus Liebe, kennen kaum Kino, Urlaub usw., weil sie ihre Kinder rund um die Uhr betreuen und müssen um kleinste Hilfen auch noch kämpfen.
Findet ihr das Thema uninteressant und langweilig??

Bin gespannt wie ihr darüber denkt! Liebe Grüße Struppi
 

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T

Tramnovi

Gast
Ich glaube, eine Entscheidung darüber, ob man ein behindertes Kind bekommen soll oder nicht, kann man als Außenstehender, der sich nicht in dieser Situation befindet, nicht treffen.
Wer ein behindertes Kind pflegt oder selbst behindert ist, bekommt schon in Deutschland Hilfe, obwohl ich bezweifel, das diese Hilfe ausreichend ist. Deshalb sollte man auch jede Frau, die sich in so einer Situation befindet (schwanger und das Kind ist vielleicht behindert) selbst entscheiden lassen, was sie tut, und auch nicht verurteilen, denn sie muss mit dieser Entscheidung leben.

LG, Ivonne
 

tulpe

Sehr aktives Mitglied
Hallo,

unsere Petition habe ich bereits unter:"Was ich hier suche?" vorgestellt. Mich würde aber interessieren, wie ihr insgesamt über das Thema denkt! Mal angenommen, man wird vor dem Rentenalter schwer krank, kann nicht mehr arbeiten. Sollte man da irgendwie Hilfe und Unterstützung bekommen, z.B. mit dem Schwerbehindertenausweis??
Oder hat man eben Pech, wenn man keine gute Arbeitsunfähigkeitsversicherung sich geleistet hat?
Jetzt wollen Politiker, dass Ärzte bei mangelnder Beratung betreffs Spätabtreibung 10 000,00 EUR Strafe zahlen müssen. Wäre es nicht sinnvoller zu sagen, wenn ihr eure behinderten Babys bekommt, dann lassen wir euch nicht allein und helfen euch. Die Familien entscheiden sich für ein aufopferungsvolles Leben aus Liebe, kennen kaum Kino, Urlaub usw., weil sie ihre Kinder rund um die Uhr betreuen und müssen um kleinste Hilfen auch noch kämpfen.
Findet ihr das Thema uninteressant und langweilig??

Bin gespannt wie ihr darüber denkt! Liebe Grüße Struppi
Hallochen Struppi!

Ich empfehle Dir, Eure Petition unter dem Unterforum "Gesellschaft" mit Verlinkung der Seite zu posten!

So erreichst Du mehr Leute, die sich das anschauen! Cafe ist eigentlich nur für den Spass da!

LG tulpi
 

Struppi

Mitglied
Hallo Tulpi,

danke für den Tipp. Wie kann ich mein Schreiben dahin posten??
@Ivonne: Ich finde auch, dass die Eltern die Entscheidung treffen müssen, aber leider kommen dann kaum Hilfen vom Staat! Jedenfalls kaum eine ohne Kampf!

LG Steffi
 

tulpe

Sehr aktives Mitglied
Hallo Tulpi,

danke für den Tipp. Wie kann ich mein Schreiben dahin posten??
@Ivonne: Ich finde auch, dass die Eltern die Entscheidung treffen müssen, aber leider kommen dann kaum Hilfen vom Staat! Jedenfalls kaum eine ohne Kampf!

LG Steffi
Kopiere einfach Deinen Thread und erstelle einen neuen! Oder frag den Admin oder einen der Mod. ob er ihn dorthin verschiebt......weiß aber nicht, wielange es dauert!

Meine Unterschrift hast Du übrigens schon :)

Wenn Du magst, kann ich Deine Petition auch noch in einem anderem Forum posten.........Sag nur Bescheid!
 
L

Lena7

Gast
Hallo,

unsere Petition habe ich bereits unter:"Was ich hier suche?" vorgestellt. Mich würde aber interessieren, wie ihr insgesamt über das Thema denkt! Mal angenommen, man wird vor dem Rentenalter schwer krank, kann nicht mehr arbeiten. Sollte man da irgendwie Hilfe und Unterstützung bekommen, z.B. mit dem Schwerbehindertenausweis??
Oder hat man eben Pech, wenn man keine gute Arbeitsunfähigkeitsversicherung sich geleistet hat?
Jetzt wollen Politiker, dass Ärzte bei mangelnder Beratung betreffs Spätabtreibung 10 000,00 EUR Strafe zahlen müssen. Wäre es nicht sinnvoller zu sagen, wenn ihr eure behinderten Babys bekommt, dann lassen wir euch nicht allein und helfen euch. Die Familien entscheiden sich für ein aufopferungsvolles Leben aus Liebe, kennen kaum Kino, Urlaub usw., weil sie ihre Kinder rund um die Uhr betreuen und müssen um kleinste Hilfen auch noch kämpfen.
Findet ihr das Thema uninteressant und langweilig??

Bin gespannt wie ihr darüber denkt! Liebe Grüße Struppi



Auf jeden Fall finde ich das die Mütter, die ein behindertes Kind bekommen, unterstützt werden müßen.
So ein Schicksal hat sich keiner ausgesucht, und die Eltern dürfen nicht zusätzlich noch damit bestraft werden, das sie nicht wissen woher sie die Mittel nehmen sollen, um dieses Kind mit allem nötigen zu versorgen.
Man kann doch nicht davon ausgehen, das die Eltern ihr Kind ja auch gefälligst hätten abtreiben können. Nicht jeder kann das mit seinem Gewissen vereinbaren und ich finde es gut wenn sich die Eltern für das Kind entscheiden, auch wenn es behindert ist.
Deshalb ist dieses Kind nicht weniger wert.
Auch das man wenn man vor dem Rentenalter krank wird, finanzielle Unterstützung bekommt, sollte selbstverständlich sein.
Soweit ich weiß, ist das ja auch gesichert, allerdings nur, wenn jemand unbefristet Erwerbsunfähigkeitsrente bewilligt bekommt.

Dann steht der betroffenen Person Grundsicherungsrente zu, was von der Höhe in etwa der Sozialhilfe gleich kommt.
Diese Menschen sind ja darauf angewiesen, und können sich schlecht erschießen, nur weil sie nicht mehr in der Lage sind zu arbeiten.
Allerdings können sich die Menschen immer erst in so etwas hinein versetzen, wenn sie selber mal betroffen sind ( ich rede aus Erfahrung), und ob das mal der Fall sein wird, weiß vorher keiner.




LG
Lena
 
L

Lilyan

Gast
Unsere Gesellschaft ist dies wie sie mit ihren Menschen umgeht vorallem mit Kindern ,Behinderten Menschen und unseren Senioren . Leider werden Menschen mit Handycaps an den Rand der Gesellschaft gedrückt . Auch mit deren Betreuern geht man oft nicht gut um . Sei es der Pfleger oder die Eltern eines behinderten Kindes . Der lieblose Umgang und die sträfliche Sorglosikeit der Politik mit diesen Menschen zeigt eben unser Gesellschaftsbild auf oft grausige Weise . Haben wir gesunden und noch intakten Menschen nicht die menschliche Pflicht diese Menschen und ihre Pflegenden moralisch und finanziell zu unterstützen . Jeder könnte mal in deren Situation kommen und wird froh sein das es die bedingungslose Menschlichkeit gibt die ihn dann auffängt .
 

maximilian

Aktives Mitglied
Es gab vor Jahren den Fall, dass eine Behinderte ihre Mutter und ihren Arzt angezeigt hat, weil sie nicht abgetrieben wurde, und sie gewann in der ersten Instanz (ob es eine Revisionsverhandlung gab, weiß ich nicht). Sie bekam vom Arzt und Mutter Schmerzensgeld oder Schadensersatz zugesprochen.
Vllt. ist die Zahlungsverpflichtung der Ärzte, eine Reaktion auf dieses Urteil.

Ich weiß dass geistig behinderte Kinder oft sehr glücklich im Leben sind, weil sie sich nicht mit den anderen gesunden vergleichen. Aber geistig fitte und körperlich Behinderte vergleichen sich mit den Normis und sind deswegen oft unglücklich.

Ich finde, wenn man ein behindertes Kind bekommt, obwohl man die Wahl hat, steckt da auch ein gerütteltes Maß Egoismus dahinter. Es geht einem nicht darum, wie das Kind die Situation erfährt, sondern eher um die eigenen Gefühle.

Ich hatte ne körperlich behinderte, geistig fitte Schwester, und hab auch meinen Zivi bei behinderten Kindern gemacht, und ich würde mit der heutigen Diagnostik versuchen, meine Frau zu einer Abtreibung zu drängen. Weil es eben um das Kind und nicht um unsere Gefühle geht.

Kommt natürlich auch auf die Art der Behinderung an, wenn mit technischen Mittel ein einigermaßen normales Leben gewährleistet ist, ist das natürlich was anderes, als wenn jemand Einschränkungen hat, die er nicht kompensieren kann. Also fühl dich da jetzt nicht angesprochen.

Und was denk ich über Behinderte? Das sind ganz übliche Menschen, wie bei den Normis sind die einen A********* und andere super sympathisch.
 

Dame

Aktives Mitglied
Hallo,

von der Petition würde ich gern mehr erfahren. Wäre es möglich hierher einen link zu setzen?

Zitat von maximilian:
Ich weiß dass geistig behinderte Kinder oft sehr glücklich im Leben sind, weil sie sich nicht mit den anderen gesunden vergleichen. Aber geistig fitte und körperlich Behinderte vergleichen sich mit den Normis und sind deswegen oft unglücklich.
Als Mutter eines schwerstbehinderten Kindes habe ich diese Aussage sogar von Betreuern gesagt bekommen. Es ist der grösste Blödsinn, der verbreitet wird. Auch ein geistig behinderter Mensch sieht, was um ihn herum vor sich geht und kriegt mit, dass er anders behandelt wird. Und dass er nicht so vieles kann, wie er gerne möchte und keiner darauf eingeht.

@ Ratte,

genau so ist es. Mit jemand kranken daheim wirst du ausgesondert und dann heißt es noch, wenn man sich beschwert: "tu sie ins Heim, dann hast du deine Probleme los." Noch so ein Satz, der mich auf die Palme bringt. Dann dürfte kein Mensch auf der Welt ein Problem haben, außer er ist gerade mal geistig schwerst behindert oder Angehöriger davon.

--
Weiter oben wurde geschrieben, dass behinderte Menschen unterstützt werden. Dazu kann ich aus eigener Erfahrung sagen: es ist wie überall. Die Sympathie entscheidet, aus wen was wird oder nicht. Und bei Behinderterten ganz arg verbreitet: die vielen Bestechungs-Geschenke. (viel mehr verbreitet als bei gesunden Kindern). Wer viel gibt, hat mehr Ansehen und seinem Kind wird mehr geholfen.

Man bekommt auch nur die Unterstützung, von der man weiß. Ich habe zufällig in einem anderen Forum von der Grundsicherung erfahren. Da gab es sie schon 5 Jahre. Dies hat mir keine Lebenshilfe geschrieben. Denen ist viel wichtiger, dass sei möglichst viele Spenden bekommen.

Eines möchte ich unterstreichen: Wer selbst keine Familie mit einem Behinderten näher kennt, kann sich nicht vorstellen, wie das ist. Es interessiert auch keinen, nicht mal die näheren Verwandten. Die sind auch vom Feier-gute Laune-Syndrom erfasst. In diese Welt passt kein Behinderter.

In der Öffentlichkeit, wenn wir beide unterwegs sind, ist die Akzeptanz recht weit verbreitet. Im privaten kaum. Das fängt schon bei der Nachbarschaft an, denen wir komisch vorkommen. Ich kann mich halt nun mal nicht auf die Straße hinstellen und quatschen. Dann rennt meine Tochter weg und geht ihre eigenen Wege, oder sie schreit laut herum.

Wenn ich damals in der Schwangerschaft vor die Frage gestellt worden wäre: gesundes Kind oder krankes Kind abtreiben, ich weiß nicht wie ich damals entschieden hätte. Schwangere Eltern vor so eine Entscheidung zu stellen ist mehr als haarsträubend. Sie quasi zum Mord anstiften. Ich habe Frauen kennen gelernt, die das getan haben, (abgetrieben). Sie fühlten sich ständig schuldig. Kein schönes Leben hatten diese mehr.

LG Dame
 

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