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Wie am effektivsten mit Schwimmen trainieren?

Findefuchs

Moderator
Teammitglied
Hallo ihr Lieben,

ich habe Schwimmen wieder für mich entdeckt. Zum einen, weil ich es einfach total liebe und mich immer drauf freue und zum anderen, weil es super für den Rücken sein soll und alle Muskeln trainiert. Habe auch gelesen, dass es die Haut straffen und viel für die Vitalität und das Herz-Kreislauf-System machen soll.

Ich habe angepeilt, zweimal die Woche Schwimmen zu gehen. Manchmal vielleicht auch drei- oder viermal, aber das schaffe ich zeitlich leider einfach nicht so oft.

Ich schwimme dann für ca. 1,5 Stunden. Also wirklich schwimmen, nicht nur rumplanschen oder am Beckenrand sitzen.

Ich will das Optimale herausholen. Also möglichst effektiv meine Muskeln trainieren und die Haut straffen und einfach fitter werden. Gerade für die Rückenmuskulatur will ich mehr machen, weil ich einen Job habe, wo man viel sitzt und ich vorbeugen will.

Und klar, so ein paar Kilo weniger wären auch nicht schlecht, aber im Vordergrund steht, dass ich meine Muskeln und Fitness auf Vordermann bringen will und einfach was für meinen Körper und meine Vitalität tue.

Ich habe zwei Sachen gelesen: Einmal, dass Schwimmen gar nicht so super sein soll, wenn man die Muskeln stärken und sich fitter machen will. Und dass es auch eine schlechte Wahl ist, wenn man abnehmen möchte.

Und dann, dass das Training nur was bringt, wenn man durchpowert beim schwimmen, es also zügig macht und viel Krault und dann kurze Verschnaufpausen von ca. 40 Sekunden einlegt, um dann wieder zügig eine Bahn zu schwimmen.

Andere wiederum sagen, man soll eher durchgehend schwimmen, um alles möglichst effektiv zu trainieren und ja, um auch so viel Kalorien wie möglich zu verbrennen und hierbei auf Ausdauer abzielen - also ohne Pause durchschwimmen.

Aber allgemein sagt man bei beiden Argumentationen, Kraulen und Brustschwimmen sind am besten.

Aber was denn nun?
 

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E

Edy

Gast
Schwimmen...

Ich habe doch mal glatt den Bodensee überquert. Natürlich übers Wasser gegangen...:)

Sport muss Spaß machen und wenn`s dir Spaß macht und du noch rüstig bist...

Ich erinnere nur an Bud Spencer und die Tarzan-Darsteller: der eine war nie fett, als er den Sport betrieb, und der andere hatte eine Topfigur, fast so wie Jane. ;)

Den Kalorienverbrauch kenne ich jetzt nicht, aber dürfte im mittleren Bereich liegen.

Auf alle Fälle gelenkschonend und meine Meinung eher: Ich würd`s selber ausprobieren, weniger auf Ratschläge selbsternannter Experten hören (wg. Durchschwimmen bzw. Pausen).
 
G

Gast

Gast
Wenn Du es so akribisch machen willst, wieso suchst Du Dir da keinen Trainer? Der kann Dir einen Trainingsplan machen, der zu Deinen Zielen passt.

Wieviel Sport machst Du zur Zeit grad? 3-4x Training die Woche und da je 1,5h am Stück ist recht ambitioniert. Vielleicht langsamer rantasten? Nicht so lange am Stück. Auch Spaßelemente dabei. Wenn Du 4x die Woche trainierst, ist das im Grunde schon Leistungssportdruck...
 

Findefuchs

Moderator
Teammitglied
Wenn Du es so akribisch machen willst, wieso suchst Du Dir da keinen Trainer? Der kann Dir einen Trainingsplan machen, der zu Deinen Zielen passt.

Wieviel Sport machst Du zur Zeit grad? 3-4x Training die Woche und da je 1,5h am Stück ist recht ambitioniert. Vielleicht langsamer rantasten? Nicht so lange am Stück. Auch Spaßelemente dabei. Wenn Du 4x die Woche trainierst, ist das im Grunde schon Leistungssportdruck...
Also um ehrlich zu sein, liebe ich Schwimmen einfach und ich powere mich da gerne aus, weil es einfach für mich ein toller Zeitausgleich ist, auch um Stress abzubauen. Für mich ist das dann nicht "nur" Sport, ich freue mich dann total darauf. :)

Deswegen würde ich es gerne öfters machen. Nicht wegen der Leistung, sondern weil ich es einfach total mag und es mich entspannt. Habe mich da wahrscheinlich unglücklich ausgedrückt, sorry. Wenn ich schlechte Tage habe, oder einfach sehr müde bin, dann gehe ich auch nur zweimal Schwimmen und lass es gut sein. Aber prinzipiell macht es mir einfach total Spaß.

Das ist auch der Grund, warum ich mir keinen Trainer suche ... Weil ich es auch einfach für mich selbst machen will und ich mich schnell unter Druck gesetzt fühlen würde, wenn da auf einmal ein Trainer mit Plan wäre. Mich interessiert nur einfach prinzipiell das Vorgehen und dass ich einfach nebenbei optimal für meinen Körper was mache.

Okay, finde ich interessant, dass du das ambitioniert findest. War mir gar nicht so klar. Ich komme mit den 1,5 Stunden Schwimmen gut hin: ich habe was gemacht und fühle mich gut, aber es ist jetzt nicht so, dass ich auf dem Zahnfleisch daherkomme und mich nur noch aufs Bett freue.

Ansonsten mache ich halt für mich Workouts, aber da mir so ein Kram weniger Spaß macht, auch Joggen und so nicht, ist das jetzt auch nicht so, dass ich das jede Woche regelmäßig mache. Das ist nur das Schwimmen, was mir so wichtig ist.
 

CHOcell

Aktives Mitglied
Hallo Findefuchs,

Schwimmen soll tatsächlich kontraproduktiv fürs abnehmen sein. Durch das kalte Wasser wird dem Körper eine Gefahrensituation signalisiert. Der reagiert damit, eine schützende Speckschicht aufbauen zu wollen, damit bei erneuter Gefahrensituation etwas vorgesorgt ist. Daraus soll der große Hunger nach dem Schwimmen resultieren, und am liebsten würde man sich eine große Portion Pommes mit Mayo reinziehen :D
Wenn man allerdings 1,5h Kalorien abbaut, kann ich mir schon vorstellen, daß die Kalorienbilanz paßt wenn man gut aufpaßt.

Wichtig ist einfach deine Ausführung. Streckst du beim Brustschwimmen den Kopf zu weit nach oben, so daß es schlecht für deine Nackenmuskeln ist? Hast du beim Kraulen eine gute Technik? Wenn wenig los ist, frag doch einfach mal ob einer der Bademeister sich damit das mal anschauen kann und dir Tipps geben mag. Die haben ja alle ihr Rettungsschwimmabzeichen oder?
Und wenn die Technik stimmt, ist das für die Muskeln schon super. Und für die Lungen, habe ich gemerkt.

Und dann: einfach drauf los. Ich hab das immer mit der Uhr gemacht, mir Ziele gesetzt die immer höher wurden. Zuerst die Gesamtzeit, dann Zeit/Bahn, aber ich bin ja eh ein Zahlenmensch, da tickt jeder anders ;) Dann habe ich für die "Kilometer" immer Kraulen gewählt. Der Rythmus ist einfach toll und ich habe immer gemerkt, wie gut es dem Rücken tut. Brustschwimmen ist auf Dauer recht einseitig, empfand ich jedenfalls so. Und Rückenschwimmen fand ich nicht entspannend, da man die Bahn ja nicht überblicken kann und natürlich nicht mal spontan ausweichen kann.

Die Haut wird gestrafft? Meine fand das Chlor immer blöd. Eigentlich hab ich auch deswegen aufgehört.. Aber da ist ja jede Haut unterschiedlich :)

Viel Spaß! Bleib am Ball!
 

Findefuchs

Moderator
Teammitglied
Schwimmen soll tatsächlich kontraproduktiv fürs abnehmen sein. Durch das kalte Wasser wird dem Körper eine Gefahrensituation signalisiert. Der reagiert damit, eine schützende Speckschicht aufbauen zu wollen, damit bei erneuter Gefahrensituation etwas vorgesorgt ist. Daraus soll der große Hunger nach dem Schwimmen resultieren, und am liebsten würde man sich eine große Portion Pommes mit Mayo reinziehen :D
Wenn man allerdings 1,5h Kalorien abbaut, kann ich mir schon vorstellen, daß die Kalorienbilanz paßt wenn man gut aufpaßt.
Ich habe gelesen, dass man gerade wegen dem kühleren Wasser abnimmt: weil der Körper mehr Energie verbrennt, um die Körpertemperatur zu halten.

Wenn man sich danach aber eine riesen Portion Pommes und einen Burger reinzieht und noch eine riesen Schokolade hinterherschmeißt ist klar, dass man nicht so erfolgreich abnimmt.

Nach dem Schwimmen hat man ja eigentlich oft so riesen Hunger, weil man sich so viel bewegt und so viel Energie verbrannt hat?

Es wurde halt öfters gesagt, dass du eher schlechter beim Schwimmen abnimmst, weil es auf Ausdauer geht. Und der Körper sich dann daran gewöhnt. Wenn du also 1,5 Stunden durchschwimmst, nimmst du angeblich laut einigen weniger ab, weil du weniger Energie verbrennst, als wenn du mehrere Bahnen total durchpowerst, dann kurz verschnaufst und dann wieder loslegst.

Wegen dem Straffungs-Effekt: ich merke da schon was bei mir ;). Aber das liegt wohl daran, dass der Wasserwiderstand und das Strampeln einfach dauerhafter viel bringen.
 
G

Gast

Gast
Schwimmen gilt als ideale Sportart für den Rücken.
Doch nur ein guter Schwimmstil ist nützlich für den Rücken.
Das Problem ist: Jeder kann schwimmen, aber kaum jemand richtig.
Fehlhaltung sorgt beim Brustschwimmen nicht nur für wenig Vortrieb, sie führt unter Umständen auch zu Knieschmerzen.
Kraulen: Rückenschmerzen davonschwimmen, Fehlhaltungen sind hier gut auszuschließen.
Rückenschwimmen: Im Schwimmbad stößt man mangels einer Orientierung nach hinten schnell an Grenzen.
Um ein Auge auf den Gegenverkehr zu haben, legen viele Schwimmer den Kopf zu weit nach hinten.
Das wiederum belastet die Halswirbelsäule und führt zu Verspannungen im Nacken.
Ein idealer Schwimmstil ist das Rückenschwimmen somit eher für wenig frequentiertes Gewässer.
Beim nächsten Schwimmbadbesuch doch mal den eigenen Schwimmstil von einem guten Schwimmer anschauen zu lassen – vor allem unter der Wasseroberfläche.
Die beste Schwimmtechnik bei Rückenschmerzen - Schwimmtraining | Rückenschmerzen
 

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