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Werde immer mehr vom Bruder gemieden/ausgeschlossen

Ich bin's

Mitglied
Hallo,

ich weiß langsam echt nicht mehr, wie ich mich verhalten soll.

Bin (morgen) 38 Jahre alt, die Älteste von 4 Geschwistern. Mein kleinster Bruder ist jetzt 23 und seit 2 Monaten selbst Vater.

Den kleinsten hab ich quasi mit großgezogen. Hab mich als Teenager intensiv um ihn gekümmert, meinen jetzigen Mann lernte ich kennen, da war der Kleine 1 Jahr alt.

Das Verhältnis war immer gut bis sehr gut. Wir waren immer ehrlich zueinander und standen auch bei Familienstreitereien füreinander ein.

Seit er seine jetzige Frau kennengelernt hat (und sie uns) bröckelt das Verhältnis. Ich leide da sehr drunter. Als es drum ging, daß die beiden heiraten, gab es ein klärendes Gespräch zwischen uns. Wir beide haben unsere Standpunkte dargelegt. Seine Frau wollte uns (wegen zweier Mißverständnisse in der Vergangenheit) bei der Hochtzeit nicht dabei haben. Mein Bruder wußte nicht, was er tun soll...ein Hin und Her...dann hieß es, sie heiraten eh nur im ganz kleinen Kreis, Trauzeugen und Eltern, sonst keiner.

Naja, letztenendes war die komplette Familie nebst Geschwistern und zahlreichen Enkelkindern bei der Hochzeit (ich hab noch die Änderungsschneiderin gemacht und Hosen gekürzt...ich Blödie). Wir waren nicht eingeladen.

Mir hängt das sehr nach. Er zieht sich immer mehr zurück, redet kaum noch mit uns. So wie jetzt an Weihnachten. Er beschenkt unseren Sohn nicht mehr. Ich hatte ein Geschenk für die Tochter, er hat sich gefreut und bedankt. Das war der einzige persönliche Kontakt gestern.

Dann bekamen wir am Rande mit, daß man nun die Taufe der Kleinen plant. Man macht sich gegenseitig die Pateneltern, ein Rumgeklüngel unter den Geschwistern...ich kann's kaum noch ertragen und wir werden sicher auch zur Taufe nicht eingeladen.

Ich weiß echt nicht mehr weiter. Er antwortet mir nur noch einsilbig auf Nachrichten, oder gar nicht...früher haben wir stundenlang geschrieben. Er war oft hier, wir haben telefoniert...jetzt kommt bald echt gar nix mehr.

Mich macht das echt fertig...soll ich ihm meine Meinung sagen (was ich im übrigen im Sommer bereits getan habe), oder soll ich das einfach so hinnehmen, daß ich in seinem Leben keine Rolle mehr spiele...!?

Liebe Grüße

Betty
 

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Phoenix13

Mitglied
Hallo Betty,

sieht für mich ganz klar so aus, als ob er "unter der Fuchtel" seiner Frau steht. Vielleicht hat sich Probleme mit sich selbst, die sich in Eifersucht auf dich äußern und die sie auf deinen Bruder und dich projeziert... eigentlich auch egal: Das liegt nicht in deinem Einfluß-/Verantwortungsbereich, und das musst du so akzeptieren. Das kann nur dein Bruder und seine Frau ändern.
Was du aber sehr wohl tun kannst: Mit deinem Bruder sprechen... vielleicht auch mit seiner Frau. Wobei ersteres sicher wichtiger ist, denn er ist ja der Mensch, um den es dir geht. Sag ihm deine Meinung, ja. Sag ihm, was in dir vorgeht, und dass du über das gestörte Verhältnis zu ihm sehr traurig ist... Das ist etwas, was in deiner Macht steht, und was ich wohl tun würde... was er daraus macht - das ist seine Sache.

Vielleicht ändert das nicht viel an eurem Verhältnis, ich denke es wir dir aber helfen, weil du das getan hast, was du tun kannst!

Alles Gute
Phoenix
 

Ich bin's

Mitglied
Hallo,

da habt Ihr wohl beide Recht. Danke!

Die Meinung sagen...okay...ich weiß aber, daß das zu nichts führt. Da wird wieder eins das andere geben und man kommt vom Hundertsten zum Tausendsten...kenne ich aus der Vergangenheit. Zumal ich dann wieder Vorwürfe zu hören bekomme.

Das sind so unterschwellige Dinge. Als seine Tochter geboren wurde waren wir im Urlaub. Ich hab's per SMS erfahren und mich bei ihm gemeldet als wir wieder zu Hause waren. Da hieß es dann schon, daß sich ja ALLE gleich gemeldet hätten...nur ich nicht. Weil ich 3 Tage abgewartet habe, um in Ruhe mit ihm zu telefonieren.

Solche unterschwelligen Dinge bekomme ich oft zu hören. Von daher scheue ich den direkten Weg ein wenig. Da kommen dann wieder lauter Kleinigkeiten auf den Tisch, zu denen ich des Rechtfertigens müde bin.

Ich werd's wohl vorerst alles so nehmen müssen, wie es ist.

Ich bin ja nicht wirklich unglücklich mit meiner kleinen Familie und meinem Leben. Diese familiären Dinge belasten mich halt am Rande schon ein wenig, weil es mal ganz anders war.

Liebe Grüße

Betty
 

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