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Wer kann mich und meine Familie vor der Privat Insollvenz retten?

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Simone_1979

Mitglied
Die Frage ist, wieso die Forderungen bisher nicht eingetrieben werden konnten.
Sind sie wirklich nicht eintreibbar? Oder wurde ein "ungünstiger" Weg gewählt?

Es gibt Inkassounternehmen, die das Eintreiben berechtigter Forderungen bis zum Schluss übernehmen - auch Gerichtsverfahren. Das ist stressfreier und kommt billiger, als der alleinige Weg zum Anwalt. Nach meiner Erfahrung wird bei Einschaltung eines Inkassounternehmens meist auch sehr schnell reagiert - während normale Erinnerungen und Mahnungen gerne ignoriert wurden.

Darauf verzichten würde ich auf keinen Fall. Es scheint die einzige Möglichkeit zu sein, dass noch Geld reinkommt.

Das ist leider nicht der Fall. Auch beim Inkassobüro sind meistens Vorkosten zu erbringen. Und der Schuldner interessiert sich heute nicht mehr für ein Schreiben vom Inkassobüro. Es hat ja keine Handhabe und die meisten Schuldner haben grundsätzlich schon eine EV abgegeben. Also werden die Briefe gesammelt oder kommen gleich in den Müll. Das zeigt sich aus eine langjährigen Erfahrung bei bestehenden Forderungen von klein bis mittel.

Eine andere Möglichkeit wäre, die Forderung zu titulieren und zu verkaufen. Doch auch hier gibt es nur Werte von 0,4 – max. 4 Prozent von der eigentlichen Forderung, es sei denn, der Schuldner hat eine gute Bonität. Im Grunde rechnen auch Inkassobüros damit, dass eine Forderung (wenn der Schuldnerbereits Zahlungsschwierigkeiten hat) nur noch max. 1 – 4 Prozentwert ist. Geht diese in ein Insolvenzverfahren, ist die Forderung sowie so wertlos.
 
Zuletzt bearbeitet:

diabolo

Aktives Mitglied
Das ist leider nicht der Fall. Auch beim Inkassobüro sind meistens Vorkosten zu erbringen. Und der Schuldner interessiert sich heute nicht mehr für ein Schreiben vom Inkassobüro. Es hat ja keine Handhabe und die meisten Schuldner haben grundsätzlich schon eine EV abgegeben. Also werden die Briefe gesammelt oder kommen gleich in den Müll. Das zeigt sich aus eine langjährigen Erfahrung bei bestehenden Forderungen von klein bis mittel.

Eine andere Möglichkeit wäre, die Forderung zu titulieren und zu verkaufen. Doch auch hier gibt es nur Werte von 0,4 – max. 4 Prozent von der eigentlichen Forderung, es sei denn, der Schuldner hat eine gute Bonität. Im Grunde rechnen auch Inkassobüros damit, dass eine Forderung (wenn der Schuldnerbereits Zahlungsschwierigkeiten hat) nur noch max. 1 – 4 Prozentwert ist. Geht diese in ein Insolvenzverfahren, ist die Forderung sowie so wertlos.
Siehst du, so gehen die Erfahrungen auseinander.
Die "Vorkasse" war bei unserem Inkassounternehmen das, was sowieso immer angefallen wäre und es wurde zuvor immer abgefragt, ob der weitere Schritt erwünscht ist.

Bei unseren Schuldnern hat nur einer im Laufe der Zeit Insolvenz angemeldet, die anderen sind schön vor Gericht gezerrt worden, wenn sie nicht schon vorher gezahlt haben (was die meisten getan haben). Interessiert hat es unsere Kunden sehr wohl, wenn das Unternehmen sich gemeldet hat. Das ist meine langjährige Erfahrung...

Aber all die unterschiedlichen Erfahrungen helfen dem TE nun auch nicht viel weiter, weil wir nicht wissen, wie der Fall bei ihm aussieht.

Eine Aussage wie: "Du brauchst das erst gar nicht versuchen, das bringt nichts." finde ich seltsam. Wenn er nichts tut, kommt auch ganz sicher nichts rein. Ob das besser ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gitta Richter

Gast
Hallo ich war vor einiger Zeit in der gleichen Situation. Wollte auch alles ohne Insolvenz durchziehen, aber das ging nicht, da die Gläubiger irgendwann anfangen die Konten sperren zu lassen. Ich empfehle Dir aus eigener Erfahrung zu einer Privatinsolvenz. Da hast Du zwar ein paar Jahre weniger von Deinem Einkommen, aber keiner kann Dir Dein Konto pfänden oder Taschenpfändung betreiben. Und nach ein paar Jahren bist Du schuldenfrei und kannst ganz neu von vorne anfangen.
 

Stan

Mitglied
Hallo ich war vor einiger Zeit in der gleichen Situation. Wollte auch alles ohne Insolvenz durchziehen, aber das ging nicht, da die Gläubiger irgendwann anfangen die Konten sperren zu lassen. Ich empfehle Dir aus eigener Erfahrung zu einer Privatinsolvenz. Da hast Du zwar ein paar Jahre weniger von Deinem Einkommen, aber keiner kann Dir Dein Konto pfänden oder Taschenpfändung betreiben. Und nach ein paar Jahren bist Du schuldenfrei und kannst ganz neu von vorne anfangen.
Die Privatinsolvenz kommt hier nicht zum Tragen, da es sich um Schulden aus Selbstständigkeit bzw. Gewerbe handelt. Daher handelt es sich hier um die sogenannte Regelinsolvenz. Ob die Schulden bei der Sozialversicherung davon erfasst werden weiß ich nicht. Antrag kann direkt bei Gericht gestellt werden.

Die Arbeitnehmer, die ihre Löhne nicht erhalten haben, wie haben die reagiert? Treiben die ihre gerechtfertigten Forderungen ein? Was macht die Sozialversicherung?
 

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