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Wer bin ich und was will ich?

ArkVanDark

Neues Mitglied
Hallo :)

bin momentan in der unglücklichen Lage an Depressionen zu leiden, die sich verstärkt haben. Borderline, Sozialphobie und andere mögliche Diagnosen stehen auch im Raum. Habe ganz frische eine Psychotherapie angefangen. Sonst bisher keine großartigen Erfahrungen. Auch Antidepressiva nehme ich bisher nicht. Das es mir aktuell schlechter geht liegt daran, dass ich meine einzige Bezugsperson verloren habe. Diese wünscht keinen Kontakt mehr (Es gibt eine laaange Vorgeschichte) und ich vermisse sie eben. Letztendlich war das aber von beiden Seiten toxisch (auch wenn ich sicher bin, dass sie mir die alleinige Schuld gibt, aber es gibt keinerlei Kontakt mehr und wird es wohl auch nie mehr geben). Ausserdem hat sie wen Neues und ach..es soll nicht das Hauptthema sein. Ich versuche loszulassen. Habe keine andere Wahl. Wünschte mir ein letztes Gespräch, aber auch das wird nicht passieren. Überall blockiert und aus dem Leben radiert. Denke da hilft die Zeit..die Therapie..und mein Anliegen weiter unten.

Daher wollte ich mit Tabletten erstmal warten auch wenn ich vorher meine depressiven Episoden hatte so habe ich doch..funktioniert? Aber da ist das Thema und da ich frisch in Therapie bin, verwirrt es mich: Ich habe mich über die Jahre irgendwie verloren. Ich war nicht sonderlich aktiv sondern habe so nebenher gelebt. Ich habe kaum Freunde, verbringe meine Freizeit hauptsächlich mit Dingen, die man alleine machen kann und fühle mich spätestens jetzt, wo keiner mehr so wirklich da ist, häufig einsam. Wenn man mich nach Dingen aus der Vergangenheit fragt weiß ich vieles nicht.. ich weiß glaube ich auch nicht mehr, was wirkliche Freude ist? Wie so ein Schleier. Ich kann ein Buch lesen und es unterhaltsam finden. Aber so richtig Hochgefühle..keine Ahnung, wann ich diese zuletzt hatte. Mir ist klar, dass das Symptome einer Depression sind..sollte ich doch mal das mit den Tabletten ansprechen? Ich gehe arbeiten, ich kann auch mal über was lachen, aber ich bin eben auch oft traurig (schiebe das derzeit noch hauptsächlich auf die Trennung, da ich sehr viel an sie denke), aber es ist ständig ein auf und ab. So gleichförmig. Teilweise anstrengend..für vieles kann ich mich nicht aufraffen. Das habe ich schon sehr lange.

Was kann man alles tun für ein lebenswertes Leben? Wie komme ich aus dieser Situation raus? Der Anfang ist gemacht, aber was kann ich aktiv noch tun? Hätte gerne Freunde, aber die meisten Menschen interessieren mich nicht. Das ist nicht arrogant gemeint.. nur meine Erfahrung. Aber vielleicht liegt es auch nur daran, dass ich nicht offen genug bin? Eine Partnerin hätte ich auch gerne. Die letzte konnte man zum Ende gar nicht mehr Partnerschaft nennen..sie war quasi die erste. Bin jetzt 31. Also auch noch sehr unerfahren. Was könnte man in seiner Freizeit umgestalten? Wenn man mich fragt, was mich interessiert ist das echt schwer. Es ist viel..und wenig zugleich. Habe sehr viele Interessen. Unterhalte mich gern. Philosophiere gerne. Deep-Talk. Aber da sie weg ist..habe ich dafür niemanden mehr. Tausche mich gern über Bücher aus..über Serien..auch gute Anime schaue ich hin und wieder. Hmm..habt ihr Tipps? Hilfestellungen?
 

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Christia_n

Mitglied
Schreibe die vielen Interessen auf und gib Ihnen ein Ranking.
Folge dem Interesse, welches ganz oben steht.
Sobald der Deutsche mehr als zu Dritt ist: gründet er einen Verein.
Schau nach Interessensgruppen in deiner Region und schließ dich Ihnen an.
 

Kampfmaus

Aktives Mitglied
Hallo ArkVanDark,

eine überaus interessante Überschrift, die du da gewählt hast - das ist eine ganz spannende Frage, der sich wohl jeder mal im Leben stellen muss, ist aber demnach auch gar nicht einfach zu beantworten.

Dass du deine einzige Bezugsperson verloren hast ist sehr traurig, das tut mir leid. Es ist ein Verlust, der sicherlich arg schmerzt und erstmal verarbeitet werden muss. Wie du schon sagst, braucht das Zeit.

Das mit den Tabletten würde ich an deiner Stelle mal in deiner Therapie thematisieren - falls noch nicht getan. Wichtig ist, dass du weißt, dass ein AD nicht alles besser macht, sondern nur eine kleine Hintergrundstütze ist.

auch wenn ich vorher meine depressiven Episoden hatte so habe ich doch..funktioniert?
Ja... funktionieren muss man irgendwie immer.... Aber es sollte im besten Fall nicht nur bei funktionieren bleiben, sondern in Richtung "leben" gehen.

Aber da ist das Thema und da ich frisch in Therapie bin, verwirrt es mich: Ich habe mich über die Jahre irgendwie verloren. Ich war nicht sonderlich aktiv sondern habe so nebenher gelebt. Ich habe kaum Freunde, verbringe meine Freizeit hauptsächlich mit Dingen, die man alleine machen kann und fühle mich spätestens jetzt, wo keiner mehr so wirklich da ist, häufig einsam.
Ja, das kann ich verstehen... Dann ist es jetzt aber vllt. an der Zeit, wieder zu sich selbst zu finden und herauszufinden, was einen erfüllt.

ich weiß glaube ich auch nicht mehr, was wirkliche Freude ist? Wie so ein Schleier. Ich kann ein Buch lesen und es unterhaltsam finden. Aber so richtig Hochgefühle..keine Ahnung
Mhm beim Buch lesen hat wohl kaum einer Hochgefühle.... Aber ich verstehe, was du meinst. Dafür musst du Dinge finden, die dir wirklich Spaß machen und Ziele im Auge haben.

Hmm was ist denn momentan der Inhalt deiner Therapie? Worum geht es dort?

Liebe Grüße und viel Kraft,
Kampfmaus
 

ArkVanDark

Neues Mitglied
Das mit den Dingen, die wirklich Spaß machen ist halt so das Ding. Mein Selbstwertgefühl hat auch ziemlich gelitten. War schon immer schlecht und ist jetzt noch viel weiter im Keller, da ich IMMER schuld war in der letzten Beziehung und zum Ende hin kein gutes Haar an mir gelassen wurde. Das viele meiner Handlungen mit meinen psychischen Problemen zusammenhängt und ich nichts davon in böser Absicht tat, sollte sie eigentlich wissen..ist ihr aber egal. Sie ist verschwunden und ich bin zurückgelassen und muss irgendwie wieder auf die Beine kommen. Worum es genau geht in der Therapie kristalisiert sich jetzt erst raus. Hatte 3 Vorgespräche und die eigentliche Therapie beginnt erst noch. Ist aber auf Tiefenpsychologie spezialisiert.
 

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