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Wenn man krank wird,ist man alleine.

obelisk

Mitglied
:wein:Bin nicht mer gerade die jüngste,wohne ohne Auto(nur Bus und Bahn)in einem kleinen Ort auf dem Lande.Finanziell würde es mir gut gehen(es läuft halt ohne größere Probleme).Mein kranker Sohn wohnt bei mir und hat eben auch nur mich.Ich habe die Erfahrung gemacht solange ich mich aufführe wie der Gockel auf dem Mist,immer gut drauf bin,rumalbere,rumspinne und der gleichen hat man eine Menge Bekannte.Aber wehe dem du kannst für eine zeit nicht mer so mithalten weil nun mal das Leben nicht nur aus Blödeleien besteht.Ich muste feststellen das ganz schnell niemand mer da ist der dir in einer Notsituation zur Seite steht.Es sind sehr,sehr bittere Erfahrungen.Möchte für mein leben gerne Umziehen,sehe aber auf gottes weiter Flur keinen Menschen der auch nur ansatzweise ein bisschen Hilfe anbieten würde.Habe mich schon damit abgefunden das ich bis ans Lebensende da wo ich bin versauern werde.Wie gesagt solange du die verrückte Nudel spielen kannst ist für andere die Welt in Ordnung.Bin bitter entäuscht von M-E-N-S-C-H-E-N.Möchte das nur mal gesagt haben.Habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht?Und wie seid ihr damit umgegangen.
 

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G

Gast

Gast
Wie du es sagst, es sind eben nur ( Bekannte ) , warum sollten die da sein wenn du nicht mehr für deren Zeitvertreib, Unterhaltung und Abwechslung sorgen kannst.
Dann suchen die sich neue Seelen, die Sie aussaugen können.
Was haben die dir gegeben, ohne was dafür zu verlangen?
Gibt ( wirkliche Freunde ); Bekannte und noch mehr Lau Schöpper.
Und dann noch die Familie.
Niemand ist völlig uneigennützig, nicht mal Mutter Theresa war es.
Wenn wir andern helfen, erhalten wir auch immer was.
Innere Zufriedenheit und das Gefühl die Welt etwas besser gemacht zu haben.
Sie sagte selbst, das Sie dadurch Dankbarkeit und Freude empfunden hat.
Manche erhoffen sich dadurch auch Anerkennung zu bekommen.
Das birgt die Gefahr und vernachlässigen Ihre eigenen Bedürfnisse vollkommen.
Zu viel Selbstlosigkeit kann krank machen.
Es allen Recht machen - nur dir nicht
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Hallo auch, Obelisk,

schade und traurig, dass ein an sich lustiger Mensch vereinsamen kann. Das muß nicht sein.
Ich gehe in (christliche) Kreise, wo ich Menschen treffe, bei denen ich mich wohl fühle.
Aus diesen Kontakten entstehen nicht sofort und immer Freundschaften, aber der Zusammenhalt
auch in Notfällen ist dort einfach größer als anderswo. Und manchmal entstehen auch in solchen
Kreisen Freundschaften.

Auch halte ich es für wichtig, nicht immer der Spaßvogel zu sein. Menschen hilft es oft, wenn man
ein Mensch ist, der auch ernsthaft über Menschen und Probleme nachdenkt und was zu sagen hat.
Und wenn man von Menschen gebraucht wird, entstehen auch auf diesem Wege gute Kontakte und
vielleicht auch Freundschaften.

LG, Nordrheiner
 

Adria78

Aktives Mitglied
Ich habe die Erfahrung auch gemacht. Ich hatte sehr gute Freundschaften, eine hielt schon über 20 Jahre. Ich kannte die Frau länger als meinen Mann.

Dann gab es hier Probleme. Auch Krankheit gehörte dazu. Und ein Todesfall.

Ich wurde wie die sprichwörtliche heiße Kartoffel fallen gelassen.
Und das obwohl ich mich vorher in der Freundschaft sehr engagiert habe. Und bei Problemen auch immer half.

Ich bekam den Tritt in den .....

Wie ich damit umgehe? Schwer. Das ist jetzt schon vier Jahre her, ich habe aber keine neuen Freundschaften geschlossen. Ich mag nichts mehr an Gefühlen oder Zeit einseitig "investieren". Auf der einen Seite fühle ich mich sehr einsam, auf der anderen Seite will ich nicht mehr diejenige sein die nur "gibt". Deswegen habe ich auch schon zwei neue Bekanntschaften abgebrochen... die waren mir zu einseitig. Es lief wieder darauf hinaus, das ich wenn die anderen Lust/Laune hatten parat stehen sollte, aber meine Wünsche/Bedürfnisse nicht berücksichtigt wurden. Das mache ich nicht mehr mit!

Patentrezept habe ich leider nicht. Bis jetzt habe ich nur auf sehr unbefriedigende Weise die Sache gelöst. Keine Ahnung, ob ich noch einmal Freundschaften schließen werde. Auf der einen Seite möchte ich sie, auf der anderen Seite.....
 
L

Leopardin

Gast
Man kann für Umzüge Leute auch bezahlen - es gibt wirklich Umzugshelfer, die das für 8,50-10 Euro auch mit der Schlepperei machen. Man muss halt nur gucken, wie viele Leute man benötigt. Dann braucht man allerdings noch einen Fahrer bzw. LKW/Sprinter.
Wenn du sagst, dass das Geld bei dir keine Rolle spielt: wo ist dann das Problem?

Also ganz ehrlich, ich bin wesentlich jünger als du und bin in meinen Zwanzigern mehrmals umgezogen (jetzt bin ich 30 und stehe wieder vor einem Umzug, dieses Mal 500 km....).
Wir machen das halt so, dass jemand, den ich kenne, sich einen Sprinter mietet - meine Möbel verkaufe ich oder lass ich in der Wohnung - und ich engagiere halt Umzugshelfer, weil ich eben an dem Ort, wo ich jetzt lebe, auch keinen weiter habe.

Ich habe das jetzt mehrfach so gemacht, dass ich für unter 200 Euro umgezogen bin. Und ich hatte z.T. auch Möbel dabei.
Wo ich mir die Wohnung hier eingerichtet habe, habe ich mir jemanden gemietet, der mit mir ne Rundfahrt gemacht hat, wo ich mir Möbel gegen geringes Entgelt oder geschenkt abgeholt habe.

Ich kann auch im Übrigen selbst so gut wie kaum was schleppen, bis auf die Umzugskartons.

Also ich weiß irgendwo nicht, wo da jetzt das Problem ist.


Dass das in heutiger Zeit mit Hilfe und Unterstützung schwierig ist, weiß ich auch selbst - wobei das in meiner Heimatstadt für die Leute jetzt nicht das Problem wäre.
Wenn wir mit dem Sprinter in meiner Stadt ankommen, dann müssen wir die Leute, die ausladen helfen, nicht alle bezahlen... ;)

Heutzutage ist es ziemlich normal geworden, dass man Leute bezahlt.
Ich habe sogar schon jemanden für das Aufbbauen eines Schranks hier bezahlt.
 

Silberschweif

Mitglied
:wein:Bin nicht mer gerade die jüngste,wohne ohne Auto(nur Bus und Bahn)in einem kleinen Ort auf dem Lande.Finanziell würde es mir gut gehen(es läuft halt ohne größere Probleme).Mein kranker Sohn wohnt bei mir und hat eben auch nur mich.Ich habe die Erfahrung gemacht solange ich mich aufführe wie der Gockel auf dem Mist,immer gut drauf bin,rumalbere,rumspinne und der gleichen hat man eine Menge Bekannte.Aber wehe dem du kannst für eine zeit nicht mer so mithalten weil nun mal das Leben nicht nur aus Blödeleien besteht.Ich muste feststellen das ganz schnell niemand mer da ist der dir in einer Notsituation zur Seite steht.Es sind sehr,sehr bittere Erfahrungen.Möchte für mein leben gerne Umziehen,sehe aber auf gottes weiter Flur keinen Menschen der auch nur ansatzweise ein bisschen Hilfe anbieten würde.Habe mich schon damit abgefunden das ich bis ans Lebensende da wo ich bin versauern werde.Wie gesagt solange du die verrückte Nudel spielen kannst ist für andere die Welt in Ordnung.Bin bitter entäuscht von M-E-N-S-C-H-E-N.Möchte das nur mal gesagt haben.Habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht?Und wie seid ihr damit umgegangen.

Da muss ich dir recht geben Obelisk, das ist der Spiegel unserer Gesellschaft, sobald man länger krank ist und nicht mehr mithalten kann steht man am Rande! Weißt du auch ich musste solche schlechten Erfahrungen mit angeblichen Freunden sammeln. Sie reden hinter deinem Rücken und lächeln dir ins Gesicht!
Ich möchte dir Mut machen lass dich nicht unterkriegen. Ich sage mir jetzt erst recht. Ich habe mich von allen meinen angeblichen Freunden abgewand . Besser gar keine Freunde als falsche. Auch ich habe meine Vertrauen in den MENSCH verloren. Zeige Stärke auch wenn es dir noch so schlecht geht. Du hast einen wundervollen Sohn . Ich habe auch im Moment überhaupt keine Freunde. Was mir sehr schwer fällt und mich manchmal traurig macht. Aber ich sage mir es muss weitergehen. Kopf hoch!
Wenn du willst kannst du mir ja PN schreiben. LG Silberschweif! :)
 
P

Püppi83

Gast
:wein:Bin nicht mer gerade die jüngste,wohne ohne Auto(nur Bus und Bahn)in einem kleinen Ort auf dem Lande.Finanziell würde es mir gut gehen(es läuft halt ohne größere Probleme).Mein kranker Sohn wohnt bei mir und hat eben auch nur mich.Ich habe die Erfahrung gemacht solange ich mich aufführe wie der Gockel auf dem Mist,immer gut drauf bin,rumalbere,rumspinne und der gleichen hat man eine Menge Bekannte.Aber wehe dem du kannst für eine zeit nicht mer so mithalten weil nun mal das Leben nicht nur aus Blödeleien besteht.Ich muste feststellen das ganz schnell niemand mer da ist der dir in einer Notsituation zur Seite steht.Es sind sehr,sehr bittere Erfahrungen.Möchte für mein leben gerne Umziehen,sehe aber auf gottes weiter Flur keinen Menschen der auch nur ansatzweise ein bisschen Hilfe anbieten würde.Habe mich schon damit abgefunden das ich bis ans Lebensende da wo ich bin versauern werde.Wie gesagt solange du die verrückte Nudel spielen kannst ist für andere die Welt in Ordnung.Bin bitter entäuscht von M-E-N-S-C-H-E-N.Möchte das nur mal gesagt haben.Habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht?Und wie seid ihr damit umgegangen.
Lieber Gast, jeder von uns hat Erfahrungen wie deine schon durchgemacht. Leider wirst du Erfahrungen wie diese nicht aus dem Weg gehen können. Unsere Gesellschaft besteht nun mal aus Egoisten. Versuche diese Erfahrungen eben hinzunehmen und erfreue dich dann um so mehr an positiven Erfahrungen, die es aber noch gibt. ;)
 
L

LenaM

Gast
Ich bin mittlerweile auch 30 und diese Erfahrung hab ich schon in ganz jungen Jahren machen müssen. So mit 25...Da war ich in den schwierigsten Zeiten immer alleine, unter anderem im Krankenhaus, tagelang, wochenlang..

In solchen Zeiten merkst du eben, wer wirklich an deiner Seite steht und das sind nur sehr wenige, wenn überhaupt.
 

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