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Wenn ein Herz zerbricht...

Lilalaunefee

Aktives Mitglied
"Wenn man ein Glas oder einen Teller fallen lässt, dann entsteht ein lautes, schepperndes Geräusch. Wenn ein Fenster zerbricht, ein Tischbein zersplittert oder ein Bild von der Wand stürzt, kann man es hören. Aber wenn das Herz bricht, geschieht es vollkommen lautlos. Eigentlich würde man denken, weil es so wichtig , so schwerwiegend ist, macht es einen Mordskrach, oder es erklingt eine Glocke. Aber es passiert lautlos, obwohl man sich beinahe wünscht, da wäre ein Laut, der einen von dem Schmerz ablenkt.
Wenn es ein Geräusch gibt, dann in deinem Inneren. Ein Schrei, den niemand hören kann außer dir selbst, so laut, dass dir die Ohren klingen und der Kopf weh tut. Er zappelt in der Brust herum wie ein gefangener Hai, er brüllt wie eine Bärin, der man ihr Junges weg genommen hat. So sieht er aus und so klingt er – wie ein riesenhaftes Tier, das brüllend um sich schlägt, sich panisch aus der Falle zu befreien sucht, gefangen in seinen eigenen Gefühlen. Aber das ist es ja mit der Liebe, niemand ist vor ihr gefeit. Sie ist wild, roh, wie eine offene, dem Salzwasser ausgesetzte Fleischwunde, und wenn diese Wunde wirklich aufbricht, dann geschieht es lautlos. Du schreist nur im Inneren, und keiner kann dich hören."

Cecilia Ahern 'Zwischen Himmel und Liebe'
 

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Sigi

Sehr aktives Mitglied
Hey lilalaunefee (lila ist meine Lieblingsfarbe),

kein alltäglicher Beitrag, schöne Bilder, auch wenn ich da etwas wiederhole.

Sigi

jeder schreibt, wie gut du den Text gemacht hast, keiner fragt, wies dir geht, aber wahrscheinlich etwas besser, nach dem Text :)

Sigi
 

Sigi

Sehr aktives Mitglied
Gibt es doch lieber Marsianer, es wird einem oft in schönen Paketen geliefert, auch unsere Fee hat wohl ein paar bekommen ;)

Sigi
 

Smoothman

Mitglied
"Wenn man ein Glas oder einen Teller fallen lässt, dann entsteht ein lautes, schepperndes Geräusch. Wenn ein Fenster zerbricht, ein Tischbein zersplittert oder ein Bild von der Wand stürzt, kann man es hören. Aber wenn das Herz bricht, geschieht es vollkommen lautlos. Eigentlich würde man denken, weil es so wichtig , so schwerwiegend ist, macht es einen Mordskrach, oder es erklingt eine Glocke. Aber es passiert lautlos, obwohl man sich beinahe wünscht, da wäre ein Laut, der einen von dem Schmerz ablenkt.
Wenn es ein Geräusch gibt, dann in deinem Inneren. Ein Schrei, den niemand hören kann außer dir selbst, so laut, dass dir die Ohren klingen und der Kopf weh tut. Er zappelt in der Brust herum wie ein gefangener Hai, er brüllt wie eine Bärin, der man ihr Junges weg genommen hat. So sieht er aus und so klingt er – wie ein riesenhaftes Tier, das brüllend um sich schlägt, sich panisch aus der Falle zu befreien sucht, gefangen in seinen eigenen Gefühlen. Aber das ist es ja mit der Liebe, niemand ist vor ihr gefeit. Sie ist wild, roh, wie eine offene, dem Salzwasser ausgesetzte Fleischwunde, und wenn diese Wunde wirklich aufbricht, dann geschieht es lautlos. Du schreist nur im Inneren, und keiner kann dich hören."

Cecilia Ahern 'Zwischen Himmel und Liebe'
Hi,
da fallen mir spontan zwei Ferse eines Liedes ein, dass ich mal geschrieben habe:

Nur ein kalter Blick, die Seele ist leer
und das Leuchten in den Augen, gibt’s schon lange nicht mehr.
Stille Schreie, zerschneiden die Nacht
niemand hat’s gehört und niemand, ist dran aufgewacht.

Die Nacht vergeht, der Schmerz bleibt
alles tut so weh und jeder Atemzug ist voller Einsamkeit
So viele Gedanke, so viel Zeit,
die Seele brennt, Hoffnung, ist was bleibt.

Auf die Hoffnung,
Smoo
 

Sigi

Sehr aktives Mitglied
Auch diese Verse (nicht Ferse) gefallen mir, nur dass die Hoffnung wohl ein wenig verfrüht auf die Leere trifft. Erst kommen die Pakete, die von dem Wissen sprechen, dass es Hoffnung geben wird. Dann erst kann sich Hoffnung neu in einem bilden, sag ich jetzt mal so.

Sigi
 

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