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Weniger Schlafbedarf bei Vitamin-D-Supplementierung?

PJS

Neues Mitglied
Hallo, dies ist mein erster post hier, weil mir etwas große Sorgen macht.

Bin Mitte Vierzig. Auf Anraten meiner Hausärztin nehme ich seit Februar 2020 zunächst hochdosiert, jetzt zur Erhaltung, Vitamin-D-Tabletten. Damals wurde ein deutlicher Mangel (7ng) festgestellt, mittlerweile liege ich bei 59 ng. Die Tabletten nehme ich morgens ein.

Tagsüber geht es mir tatsächlich deutlich besser, ich fühle mich nicht mehr so schlapp als in den Jahren davor. Allerdings hat sich mein Schlaf so verändert, dass es mir wiederum Angst macht: als Erwachsener habe ich zuvor eigentlich immer 6 1/2 bis 7 Stunden Schlaf gebraucht. Nun schlafe ich vielleicht 5h im Schnitt, manchmal kann ich aber erst nach Stunden einschlafen und schlafe dann nur 3h oder so. Allerdings fühle ich mich keineswegs hundemüde, sondern fit.

Trotzdem macht es mir Angst: 3-5h Schlaf, ist das nicht zu wenig? Früher hab ich doch viel mehr geschlafen. Ist es normal, dass sich durch Vitamin D der Schlafbedarf sooo ändert? Vielleicht haben ja andere hier Erfahrungen in dieser Richtung gemacht.

Vielen Dank schon einmal.
 

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Eva

Aktives Mitglied
Ich denke nicht, dass du dir Sorgen machen musst. Ich hatte auch mal so einen niedrigen Wert wie du (6), und habe dann auch hochdosiertes Vit. D verschrieben bekommen. Ich habe dadurch nicht weniger geschlafen.

Du bist doch nicht müde und auch fit. Von daher müsste doch alles im grünen Bereich sein. ;)
 
G

Gelöscht 94095

Gast
Ich muss auch hochdosiertes Vitamin D nehmen, da ich wegen einer Sonnenallergie chronisch unterversorgt bin. Allerdings muss ich nur einmal die Woche einnehmen (habe Dekristol 20.000), bzw. jetzt zur Erhaltung soll ich es alle zwei Wochen nehmen. Mit der Einnahme ist mein Wert im unteren Normbereich. Schlaftechnisch habe ich bei mir keinen Unterschied festgestellt.

Falls du dich wirklich fit fühlst, dann würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen.
Ansonsten kommen die Schlafstörungen womöglich einfach von was anderem, dann beim Arzt abklären lassen (andere Blutwerte, Bluthochdrück, Schilddrüse, stress...).
 

wolkenreigen

Aktives Mitglied
@ PJS
Ich habe mal im Internet geblättert, Müdigkeit durch Vitamin D-Mangel wird dort bestätgt. Über eine kürzere Schlafdauer habe ich noch nichts gefunden. Allerdings habe ich dieses Phenomen an mir selbst festgestellt und schreibe das der längeren Sonnenscheindauer gegenüber den Wintermonaten zu.
Zu Deiner Schlafqualität stellt sich die Frage wie Dein Tag abläuft. Bewegst Du Dich draußen und bist Du aktiv dabei? Körperliche Belastung ggf an frischer Luft halte ich für sehr wichtig. Wenn Du Dich vorwiegend in Räumen und mit wenig körperlicher Belastung aufhältst, fehlt die natürliche Ermüdung. Auf alle Fälle ist die regelmäßige Kontrolle Deiner Blutwerte wichtig. Du köntest eine Aufstellung über Deine Schlafdauer und die körperliche Belastung für jeden Tag anlegen. Eventuell solltest Du Deine Bedenken mit einem Arzt besprechen.
Ich schlafe nur fünf bis sechs Stunden, im Winter sieben bis acht Stunden.
Solange Du Dich fit fühlst, würde ich mir nicht zu viele Gedanken machen.

Lebertran hat einen sehr hohen Gehalt an Vitamin D und wurde früher gegen Rachitis verabreicht. Eventuell wäre das ein natürlicher Weg, den aber der Arzt entscheiden muss.
Die Zusammenhänge mit Vitamin D sind sehr komplex, wie Du bei Wikipedia nachlesen kannst.
 

laurenz718

Mitglied
Glaube auch nicht, dass man an sich dann direkt weniger schläft, sondern, dass die Schlafqualität sich verbessert, sodass der Körper einfach weniger Schlaf braucht.
 

PJS

Neues Mitglied
Danke für die vielen Antworten. Ich bewege mich schon viel. Meine Blutwerte waren bei der vergangenen Untersuchung okay. Dass sich die Schlafqualität verbessert, könnte natürlich sein. Abgesehen davon, dass ich mir vielleicht zu viele Gedanken mache, bleibt aber noch das Problem, dass ich manchmal erst nach Stunden einschlafe, obwohl ich erst Viertel vor 12 ins Bett gehe - und mich trotzdem oft nicht müde fühle.
 

Schattenwölfin

Aktives Mitglied
Das kann man schlecht beurteilen, wenn man nicht weiß, wie du deinen Tag so verbringst. Hast du viel Freizeit, arbeitest du körperlich viel, geistig? Wenn du nichts anstrengendes machen musst, dann ist es normal, dass du weniger Schlaf brauchst als zu der Zeit, in der dein Vit D Spiegel i Keller war.
 

wolkenreigen

Aktives Mitglied
@ PJS
Gedanken und Probleme können das Einschlafen beeinflussen. Manche Menschen können sofort abschalten, andere nehmen die Probleme mit ins Bett und der Schlaf will sich nicht einstellen.
Eine Möglichkeit, ein Schlaftrunk und eine leichte Lektüre. Ich lese solange bis ich müde werde und schlafe z.Zt. nur sechs Stunden.
 

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