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Wem graust es noch vor morgen? (Muttertag)

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Achtung !!!!! Vorwort: (Wer hier erzählen möchte, wie toll er seine Mutter und den Muttertag findet. Es sei euch gegönnt, aber bitte nicht in diesem Thread. Danke fürs Verständnis)

Hallo,
sind hier noch andere Leute, die schon Bauchschmerzen wegen morgen haben, wenn wieder abgefeiert wird, wie toll Mütter doch sind?
Wo man leider nicht mitfeiern kann, weil man entweder keine Mutter oder eine grottenschlechte "Mutter", eher Erzeugerin, hatte, die einem das Leben zur Hölle gemacht hat?

Macht euch dieser Tag auch so fertig und wenn ja, wie geht ihr damit um?

Ich wäre ja dafür, dass es neben einem Muttertag noch einen "Rabenmutter-Tag" gibt, an dem anerkannt wird, dass leider nicht jeder Mensch das Glück hat, eine Mutter zu haben , die den Titel Mutter auch verdient hat. Wirds leider nicht geben.
Vielleicht will morgen ja jemand mit mir inoffiziell "Rabenmutter-Tag" feiern, damit der Tag jedenfalls etwas erträglich wird. Ich denke sich mit Leidensgenossen auszutauschen könnte helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:

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Peter1968

Moderator
Teammitglied
Für mich ist es einfach ein Sonntag wie jeder andere.
Meine Mutter ist eh zu weit weg, seit Jahren, also muss ich da auch nichts feiern.
Was andere machen ist mir relativ egal, wie auch an manchen anderen Tagen, wo einige drauf feiern, andere eben nicht.
Ich denke man sollte auf sich selbst sehen, das tun was einem selbst gut tut und anderes weniger an sich ran lassen, dies kann man eh nicht ändern.
 

cafard

Aktives Mitglied
Ich mag diesen Tag auch nicht, aber in meiner Familie wurde er auch nie gefeiert. Da ich meine Pflichten als Tochter immer erledigt habe, sehe ich auch keinen Anlass, den Muttertag zu würdigen. Ich finde es irgendwo eine Zumutung, da Dank aus einem herauspressen zu wollen.

Mir hat es immer davor gegraut, ich hatte auch in jedem Jahr dann ein Stimmungstief. Warum soll ich der Mutter dankbar sein für etwas, worum ich nie gebeten habe? Das war doch ihre Entscheidung, ein Kind zu bekommen, nicht meine.
 

takita

Aktives Mitglied
Kann ich gut verstehen. Seltsam bei mir war, daß ich oberflächlich dachte das diese Beziehung gut wäre. Dabei habe ich wohl verdrängt, daß ich quasi nie von ihr aus angerufen wurde, nur wenn Sie was von mir wollte. Und wenn ich anrief, konnte es durchaus passieren das Sie zur Zeit nicht zu sprechen sei, weil ihre Sendung wohl lief.

Was ich über Jahre in der Ex Familie furchtbar fand, das man keine Person zuverlässig alleine sprechen konnte. Es war immer möglich, daß auch unwissend meinerseits das Telefon auf laut gestellt wurde.

Dann weiter das sich alle innerhalb der Familie sich regelmäßig belogen haben. Zum Beispiel, wurde ich vom Stiefvater angesprochen, dann war es oft zu hören, erzähl das aber nicht deiner Mutter. Ebenso bei vielen Dingen, vor allem wenn es um Geld ging von der Mutter Seite, aber auch von weiteren sogenannten Familien Mitgliedern.

Besonders auffällig empfand ich das ich selten einfach angenommen wurde, mit dem was ich wie und warum vertrat.

Und besonders krass, das selbst wenn ich mir Zeit nahm und ausführlich zu einer Besonderheit erklärt habe, es später so dargestellt wurde, als hätte ich nie etwas dazu gesagt.

Ach, da könnte ich ein Buch darüber schreiben...
 

_Alpha_

Aktives Mitglied
Ich habe ein recht gutes Verhältnis zu meinen Eltern, aber ich fand und finde noch immer, dass diese "Feiertage" wo irgendjemand gefeiert wird so furchtbar heuchlerisch. Genauso wie Geburtstage. Man kann Menschen, die einem wichtig sind an 365 Tagen im Jahr zeigen, wie gerne man sie hat. Da brauche ich keinen extra Tag für.

Aber wie viele Menschen fallen auf diese konsumgesteuerten Tage rein, ohne zu merken dass es dabei hauptsächlich um Kohle scheffeln geht. Geschäfte, insbesondere Supermärkte und Blumenläden und Co. finden eure Mütter auch alle ganz toll ;)
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Kann ich gut verstehen. Seltsam bei mir war, daß ich oberflächlich dachte das diese Beziehung gut wäre.
Hi takita,
vielleicht Beeinflussung durch deine Familie?
War bei mir jedenfalls so.

Meine Erzeugerin hat sehr viel Zeit dafür investiert, mir einzureden, was sie doch für eine tolle Mutter sei.
Habe erst später kapiert, dass eine wirklich tolle Mutter es gar nicht nötig hat, das ständig zu betonen. Eine gute Mutter ZEIGT es dem Kind einfach. Statt immer nur zu sagen, wie toll und aufopferungsvoll sie angeblich ist.

Dazu kommt, dass man als Kind ja gerne WILL, dass man eine tolle Beziehung zur Mutter hat. Vielleicht glaubts man dann auch eher, auch wenn es gar nicht so ist.
 

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