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Welche Unterstützung ist die Beste bei Förderbedarf?

Falls es dieses Thema schon gibt, dann entschuldige ich mich schon im Vorfeld.

Ich habe mit meiner Tochter schon die eine oder andere Fördermaßnahme ausprobiert und möchte gerne betroffene Eltern(-teile) an meiner Erfahrung Teil haben lassen.

Es ist nicht gerade selten, dass man schlechte Erfahrungen mit TherapeutenIinnen oder PädagogenIinnen macht, sowie mit FachärztenIinnen oder BeraterIinnen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, worauf man achten sollte, wenn man das Gefühl hat, dass es nicht der richtige Platz ist.

1. Wenn eine Praxis für Psychiatrie, Psychologie oder Psychotherapie stets brechend voll ist und überhaupt keine Möglichkeit besteht Termine zu vereinbaren, dann muss man solche Orte stets mit Vorsicht genießen. Ein Facharzt bzw. eine Fachärztin, die \ der nicht über die nötige Zeit verfügt, um genaue Diagnosen durchzuführen und daraufhin bestimmte Medikamente nur auf gut Glück verschrieben werden, da kann man keine zuverlässige Betreuung erwarten. Weder für Kinder noch Jugendliche oder Erwachsene.

2. Berater oder Beraterinnen haben nur die Aufgabe über bestimmte Angebote zu informieren wie z. B. Selbsthilfegruppen, Kliniken, Therapie oder Kurse. Diese dürfen nicht therapieren oder einem diktieren welchen Erziehungsstil man anwenden soll und dass schon gar nicht wenn diese Null Ahnung über bestimmte Erkrankungen bzw. Behinderung haben.
Was man sich schon mal gar nicht gefallen lassen darf, dass dazu geraten wird bestimmte Verhaltensweisen von Partner oder Kindern als harmlos abzutun wenn ihr eindeutig das Gefühl habt, dass etwas passieren muss. Zum Beispiel wenn das Kind stets sehr aggressiv ist oder stets mit dem Gesetzt in Konflikt gerät.

3. Lasst euch nicht von pädagogischen Leuten vorschreiben mit welchen Vokabular ihr mit euren Kindern spricht. Damit meine ich jetzt nicht, dass ihr Schimpfwörter sagen dürft, sondern es geht eher darum, dass ihr euch nicht verbieten lasst Fremdwörter oder die "nicht"-Formulierungen zu gebrauchen. Je eher die Kinder damit vertraut gemacht werden desto früher verstehen diese es.

4. Eure Kinder sind nicht dazu da, um das Ego des Therapeuten bzw. der Therapeutin aufzupolieren, sondern die Sitzung dient der Förderung in bestimmten Schwierigkeiten.

5. Wenn schon nach 5 Minuten entschieden wird, dass der Patient unkorrigierbar ist, dann holt euch eine 2. Meinung.

Aber was es auch gibt, dass schlicht und einfach die Chemie nicht stimmt.

Was sind eure Erfahrungen?
 

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Christia_n

Mitglied
Teil der eigenen Depression kann die Kritik und der Zweifel sein, welcher sich durch ein gutes Intelligenzniveau besser elaboriert und damit resistenter macht.

Das Kind wird schon gut und zufrieden älter werden - so wie es ist.
 
Sicher.
Als liebende fürsorgliche Mutter, kannst du von deinem Kind doch behaupten, dass es glücklich und zufrieden ist?
Nun, ich befürchte, dass meine Kinder nur solange glücklich sind, solange sie im Glauben gelassen werden, dass diese das werden dürfen, was sie möchten.

Aber ich werde mich jetzt schon darauf einstellen, dass irgendwann der Vorwurf kommt "Warum musste ich auf der Förderschule bleiben? Obwohl Tests zeigen, dass ich viel mehr kann."

Da werde ich nur als Antwort liefern können "- Weil das System dich als Förderschüler bzw. Förderschülerin entmündigt hat d. h. ein Mensch mit dem Förderschwerpunkt Lernen hat keine eigene Stimme. Aber sobald du entlassen bist mit deinem Abschluss, dann darfst du die Berufsfachschule wählen, die du willst. Aber das erste Schuljahr ist hart. Nicht wegen dem Stoff, sondern wegen den Menschen, die versuchen werden dir das Leben zur Hölle zu machen."
 

weidebirke

Sehr aktives Mitglied
Das ist mir zu schwarz-weiß. Aber so als allgemeine Sicht und nicht wegen einer realistischen Einschätzung, denn ich kenne weder Deine Kinder noch Dich.

Es liest sich gerade auch nicht danach, was die beste Förderungsmöglichkeit für Kids mit Förderbedarf wäre, sondern eher wie eine Anleitung, was alles nicht geeignet wäre inklusive Rundumschlag gegen professionelle UnterstützerInnen.

Du scheinst schlechte Erfahrungen gemacht zu haben und manches von dem, was Du im Eingangsthread schreibst, kenne ich auch wirklich. Nicht genau das, was Du schreibst, aber eben schon dass stereotyp irgendwelche Lehrbuchweisheiten transportiert werden, die gar nicht passen oder die ohne Augenmaß und ohne individuelle Betrachtung von Mensch und Situation hergebetet werden.

Ansonsten aber erlebe ich ehemalige FörderschülerInnen an der Berufsfachschule als sehr herausgefordert. Und das nicht etwa, weil jemand oder ich ihnen etwas Böses wolle, sondern weil sie eben nicht mit den gleichen Voraussetzungen an vorhandenem Wissen und Arbeitsstrategien starten.

Ich bin überzeugt davon, dass Inklusion der bessere Weg ist und dass Förderschulen abgeschafft gehören. Aber das nützt Dir in Deiner aktuellen Situation ja nichts. Gibt es keine Inklusionsschulen in Deiner Region?
 
Entschuldigt bitte, falls ich den Eindruck erweckt habe, dass ich nur aufgezeigt habe welche Orte man meiden sollte.

Die besten Erfahrungen habe ich mit Menschen bzw. Therapeuten und Therapeutininnen gemacht, die selbst auch betroffen sind.

Diese sind eher in der Lage das Potenzial von Kindern mit Förderbedarf zu erkennen als jemand, der alles nur aus Lehrmaterialen oder Erzählungen kennt.

In meinen Schulklassen haben es stets alle geschafft, die auch was erreichen wollen und haben sich nicht ihrer Behinderung oder Beeinträchtigungen unterworfen.

Es sind die Vorurteile, die die größten Hürden sind.

Ich galt auch als die Minderbegabte. Nur meine künstlerische Ader hat man mir als einzigen Skill anerkannt.

Meine Kinder sind durchschnittlich intelligent, aber gelten für die Inklusion als zu schlecht.

Jede Schule darf sich Inklusionsschule nennen. Dabei hat man uns ganz ehrlich gesagt, dass das Personal nicht vorhanden ist.
 

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