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Welche Möglichkeiten habe ich noch vor Gericht?

J

Jannik Jedermann

Gast
Guten Morgen werte Community,

erst einmal werde ich in dem Bereich Familie nicht ganz richtig sein, aber konnte nicht ganz zuordnen wo meine Frage hingehört. Da es indirekt eine familiäre Angelegenheit ist, passt es wenigstens halbwegs hier rein.

Also:
Es geht daurm, dass ich von meiner Schwester angezeigt worden bin. Weswegen möchte ich hier ungerne nennen und spielt für meine Frage glaube ich keine wirkliche Rolle.

Ich bin definitiv unschuldig, habe aber keinerlei Beweise oder Ähnliches, sodass es Aussage gegen Aussage steht. Ich habe mir auch einen Anwalt genommen (der entweder nicht viel taugt oder nur sich um meinen Fall nicht wirklich schert), der hat mir mitgeteilt, dass seinem Eindruck nach, der Richter (in einem Vorabgespräch) eher der Klägerin glaubt.

Jetzt ist noch eine, die für mich aussagen wollte, auf die Gegenseite gewechselt, sodass die Wahrscheinlichkeit zu gewinnen wirklich nahe 0 ist.

Das ganze Thema belastet mich und meine Frau sehr, sodass ich das eigentlich gerne schnellstmöglich hinter mir hätte.

Einfach gestehen, nur damit es vorbei ist, scheint mir auch nicht optimal, da das Strafmaß so in etwa 1 Jahr auf Bewährung sein würde. Gibt zwar Schlimmeres, aber dennoch denkt man sich, wieso gestehen, wenn ich es eigentlich nicht wahr.

Jetzt habe ich von meiner Frau erzählt bekommen, es gäbe die Möglichkeit, statt eines Geständnisses eher sowas zu machen wie "ich gestehe zwar nicht, aber da mir meine Situation bewusst ist und die Wahrscheinlichkeit dies zu gewinnen unrealistisch ist, akzeptiere ich die Anklagepunkte, um nicht das in die Länge zu ziehen und die betroffenen Personen vor Gericht zerren zu müssen" usw.

Hat einer von euch je von so etwas gehört, dass sowas möglich ist?

PS: Meinen Anwalt werde ich zwar auch fragen, aber bei ihm habe ich eher das Gefühl, dass er mich als Fall einfach schnell vom Tisch haben will, da ihm der Fall weder Ruhm/Ansehen noch viel Geld einbringt.

Freundliche Grüße
 

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Ano666

Gast
Hallo Jannik,
ich würde niemals etwas gestehen, was ich nicht verbrochen habe. Zum einen könnte es einen Eintrag ins polizeiliche Führungszeugnis zur Folge haben. Damit hättest Du dann evtl. in Zukunft Probleme bei der Jobsuche.
Eine Strafe -egal ob auf Bewährung, mit Geldstrafe oder Gefängnisaufenthalt- ebenfalls für Nichts? Niemals!
Und wenn du jetzt einfach so "klein beigibst", was wird man dir dann als nächstes vorwerfen? Mit dir kann man es ja machen.
Mein Tipp: Such dir dringend einen anderen Anwalt.
 
J

Jannik Jedermann

Gast
Ja das würde einen Eintrag ins Führungszeugnis geben und keinen den man in nem Bewerbungsgespräch einfach mal so erklären kann.
Das Problem dabei ist nur:
1. Der Anwalt ist in der Hinsicht fix! Habe beantrag, dass die Kosten übernommen werden, und dementsprechend ist ein Wechsel ohne trifftigen Grund nicht möglich.
2. Der Fall ist so wirklich nahezu un,öglich noch zu gewinnen udn damit würde ihn vermutlich kein anderer Anwalt mehr freiwillig annehmen.

Wie gesagt mir geht es hauptsächlich drum, ob ich das Ding ohne großes Trara schneller beenden kann, ohne zu behaupten dass ich es war.
 

Eva

Aktives Mitglied
Hallo,

ich habe leider von dieser Thematik auch keine Ahnung, möchte aber unterstreichen, was Ano666 geschrieben hat. Ich würde auch nichts gestehen, was ich nicht gemacht habe, und mir auch einen anderen Anwalt suchen.

Ich verstehe, dass du nicht schreiben möchtest, um was es geht, aber ohne weiteres Wissen zu der Sache kann man auch keine weiteren Tipps geben. Sorry und viel Erfolg.

LG.

Eva
 
A

Ano666

Gast
Da hier niemand weiß, was msn dir genau vorwirft, ist es schwer zu helfen.
Es scheint jedoch bei der Schilderung um etwas Schlimmes zu gehen.
Und dafür würde ich nicht den Kopf hinhalten. Der Anwalt kann da viel erzählen, ich würde trotzdem einen Wechsel anstreben.
Grund: dein Leben, Karriere wird ruiniert, obwohl du unschuldig bist.
Da würde ich die Krallen ausfahren und bis auf's Blut für mein Recht kämpfen.

Nun ja, du willst es nur noch um des lieben Friedens Willen hinter dich bringen. Kann mir aber nicht vorstellen, dass es so ablaufen könnte, wie du es dir vorstellst.
Normalerweise heißt es "im Zweifel für den Angeklagten". Die Beweislage sieht hier wohl anders aus. Um eine Verurteilung kommst du somit wohl nicht herum.
Viel Glück.
 
J

Jannik Jedermann

Gast
Auf der einen Seite redet man im Internet von Anonymität, auf der anderen Seite weiß man wie NICHT anonym man gegenüber gewissen Unternehmen etc ist.

Aber was solls: Mir wird Kindesmissbrauch an meiner Nichte vorgeworfen. Meine Schwester (also die Mutter meiner Nichter), meine Mutter, eig nahezu alle aus meiner Familie, die nicht nachträglich durch meine Frau zu meiner Familie dazu gekommen sind, die davon wissen, glauben eher meiner Nichte/Schwester als mir.

Die Familie meiner Frau glaubt mir vollständig, aber von denen kann keiner auch nur eine hilfreiche Aussage machen, da die meine Nichte nichtmal kennen. Es ist angeblich im Sommer vor 3 Jahren passiert, was es mir erschwert, ein Alibi für den besagten Zeitraum anzugeben.

Die Einzige, die was dazu sagen kann, weil sie meine Nichte kennen gelernt hat und meinen Umgang mit Ihr selbst gesehen hat, ist meine Frau.

Also habe ich ca. 10 Leute die gegen mich aussagen wollen, und meine Frau die für mich aussagen will, einen Anwalt dem der Fall egal ist, und einen Richter der von vornerein der Klägerin glaubt, noch vor Beginn des Verfahrens.

In der Aussage meiner Nichte, konnte ich (musste ich selbst durchgehen, mein Anwalt hatte da scheinbar keine Lust zu) außer paar merkwürdigen Sachen, nichts finden, wo ich hätte sagen können "das ist gelogen und das kann ich beweisen".

Ich möchte ja gerne kämpfen, aber ich weiß nicht, was ich noch groß machen kann.

Das Einzige was mir eingefallen ist, es gibt hier eine Art Untersuchung, ob ich Neigungen dieser Art habe, da werde ich kommende Woche hingehen. Aber das wird meiner Meinung nach nicht ausreichen. :(
 

Eva

Aktives Mitglied
Puh Jannik, dass ist heftig. Aber ganz lieben Dank für deine Offenheit.

Ich weiß jetzt gerade auch nicht weiter, vielleicht kommen noch Antworten von anderen Foris. Aber das kannst du auf keinen Fall auf dir sitzen lassen, und schon gar nicht behaupten, du wärst es gewesen. Das lastet dir dein Leben lang an.

Was sagt denn die Nichte dazu? Behauptet die es auch? Vielleicht hat die Nichte ja wirklich Missbrauch erlebt, traut sich aber nicht, den wahren Täter zu nennen, vor Angst?

Vielleicht könntest du irgendwo anrufen, wo Missbrauchsfälle gemeldet werden können, um dir dort Rat zu holen?
 

Youshri

Aktives Mitglied
Wenn Du unschuldig bist, musst Du Dich mit aller Kraft gegen solche Anschuldigungen wehren. Es wäre für Dich besser, einen Anwalt zu haben, der Dich komplett unterstützt. Lass' Dich nicht im voraus demolieren und erkundige Dich an allen nur möglichen Stellen, wie Du die Verteidigung sonst noch angehen kannst.
Wie alt ist denn die Nichte? Ist meine Frage zu direkt, dann vergiss sie bitte.
 
J

Jannik Jedermann

Gast
Sie müsste jetzt etwa 13 oder so sein, hab das nicht mehr aufm Schirm.
Und ja sie musste ja eine Aussage bei der Polizei machen. Das wurde per Video aufgezeichnet und wird dann halt vor Gericht verwendet werden.
@Youshri ne Idee an wen ich mich da noch melden könnte?
 

Schroti

Sehr aktives Mitglied
"Einfach gestehen, nur damit es vorbei ist, scheint mir auch nicht optimal, da das Strafmaß so in etwa 1 Jahr auf Bewährung sein würde. Gibt zwar Schlimmeres, aber dennoch denkt man sich, wieso gestehen, wenn ich es eigentlich nicht wahr.

Und uneigentlich?
 

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