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Welche Folgen hat eine mündliche Zusage, ohne etwas unterschrieben zu haben?

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AnjamitVicky

Aktives Mitglied
Ich brauche von euch mal eine Auskunft.

Wie bindend ist es, wenn jemand eine Stelle erhält und erst mündlich zusagt, aber nichts unterschrieben hat und dann später doch absagt? Geht das? Oder ist durch die mündliche Zusage schon ein Arbeitsvertrag zu Stande gekommen?
 

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Großstadtlegende

Aktives Mitglied
Ich brauche von euch mal eine Auskunft.

Wie bindend ist es, wenn jemand eine Stelle erhält und erst mündlich zusagt, aber nichts unterschrieben hat und dann später doch absagt? Geht das? Oder ist durch die mündliche Zusage schon ein Arbeitsvertrag zu Stande gekommen?
Eigentlich kann er das so nicht.

Ein Arbeitsvertrag entsteht auch durch mündliche Willenserklärung. Das stimmt.

Nur bringt dir diese Information leider nicht viel, da du dich im Ernstfall schwer darauf berufen kannst, ohne Beweise.
 
G

Gelöscht

Gast
So ist es. Wo bleibt denn sonst die Verlässlichkeit, mit der der Arbeitnehmer bzw. Arbeitgeber zu planen hat? Auf solche Mitarbeiter kann ich gerne verzichten. Erst Hü, dann Hott.. Nee, so geht es nicht.
 

Pingunin

Mitglied
Ein Arbeitsvertrag braucht man zwar nicht, ist heute aber gängig. Ist in der Praxis irrelevant, wie oft habe ich erlebt, dass Leute Arbeitsverträge unterzeichnet haben und einfach nie angetreten haben ...... theoretisch darfst du das nicht, also kündigen vor Antritt, musst mind. 1 Tag mal da gewesen sein oder angetreten haben, in der Praxis sind wir mal ehrlich, welcher Arbeitgeber will einen Arbeitnehmer, der von Tag 0 an keine Lust hat? Keiner....und auf was will er dann klagen, wenn er es tut? Du bist ja nicht mal im Dienst.....also vergiss es.

Es ist umgekehrt übrigens genau so unverbindlich, sich auf eine mündliche Zusage zu verlassen - wieso soll immer nur der Arbeitgeber an einem längeren Hebel sitzen - die Zeiten haben sich dramatisch verändert, hatten wir in den 70ern schon mal - wer was kann, hat die Wahl und da muss der Arbeitgeber schon was bieten. Für echte Fachkräfte sind die Zeiten gut, für Arbeitnehmer, die denken, sie müssen nur jemanden wählen, sind die Zeiten rum, dass man einfach nur Lohn und Brot bietet.


In der Praxis hast du immer das Risiko, bei mündlichen Vereinbarungen weiß aller spätestens vorm Arbeitsgericht doch niemand mehr, was besprochen wurde und erst recht nicht, wenns um Geld geht.
 

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