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weiß nicht wo es hingehen soll

Dawnlight

Mitglied
Hi
Ich bin Schülerin und mache nächstes Jahr mein Abitur. (Wenn ich es denn bestehe, ich habe etwas Angst dass das nichts wird) Im Moment habe ich nicht die leiseste Ahnung, was ich danach tun soll. Ich weiß nicht einmal, ob es ein Studium oder eine Ausbildung werden soll, erst recht nicht, was für ein Beruf. Es muss etwas sein, wobei mir meine Depression und soziale Phobie nicht zu sehr im Weg stehen. Hat jemand einen Tipp, wie ich einen passenden Weg für mich finden kann? Geht es jemandem ähnlich?
 

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unschubladisierbar

Aktives Mitglied
Überlege was du gerne machen würdest, welche Interessen oder Talente du hast.
Informiere dich online was es alles für Berufe gibt oder lass dich bei der Berufsberatung beraten.
Schaue welche Voraussetzungen du haben musst und wo die Ausbildung / Studium gemacht wird.
Schreib dir eine Liste was für dich nicht in Frage kommt, z.Bsp. Umzug / Entfernung; Dauer; Gehalt, Karrieremöglichkeiten.
 

Kampfmaus

Aktives Mitglied
In nicht Corona Zeiten kannst du auch ganz gut Praktika machen, um dich beruflich zu orientieren. Oder ein FSJ, dann hast du etwas mehr Zeit und keine Lücke im Lebenslauf.
 

Lebens-Erfahrene

Aktives Mitglied
Hallo Dawnlight,
an Deiner Stelle würde ich erst einen Ausbildungsberuf wählen. Sollten nächstes Jahr wieder Praktika möglich sein (ich sag nur "Corona"), kannst Du durch Praktika in verschiedene Berufe damit auch Betriebe reinschnuppern. Vorteil einer Ausbildung vor dem Studium ist, das Du - falls Du später studieren möchtest - dann in dem Beruf nebenbei arbeiten kannst und zum anderen, kannst Du Dir während der Ausbildung über Deine weiteren Berufs- und Lebenswünsche (Neue Ausbildung - Weiterbildung - Studium oder Familie - Karriere) klar werden. Informiere Dich wie @unschubladisierbar schon sagt, über die verschiedenen Berufe. Du findest sicher etwas, das Du Dir trotz Deiner Probleme vorstellen könntest, für die Du Dir übrigens auch Hilfe suchen kannst.

Außerdem ist ein Ausbildungsberuf vor einem Studium immer gut, weil es ja mit dem Studium evt. auch nicht klappt. So hast Du trotzdem etwas, worauf Du aufbauen kannst und wenn Du während des Studium sogar weiter (nebenbei) darin gearbeitet hast, dann hast Du sogar mehr Berufserfahrung und dadurch Bonuspunkte bei Bewerbungen in dem "alten" Job. Natürlich kann man auch - in jedem Alter - nochmal eine völlig andere Ausbildung machen.

Liebe Grüße und viel Erfolg bei Deinem Abi!
LE
 

Rikachab

Aktives Mitglied
Also ich bin auch nicht so kontaktfreudig und kann nicht mit Menschen bin Stopp sein, deswegen bin in Richtung IT gegangen. Jedoch sitzt man schon viel aber jeder Beruf hat seine Nachteile.

Arbeitserfahrung schadet generell nicht
 

unschubladisierbar

Aktives Mitglied
Mach es nach dem Ausschlussverfahren und schau was dann übrig bleibt bzw. mach dir eine Liste und entscheide dich erstmal immer für einen Punkt. Also entweder oder. Dann hast du erstmal für dich ein Profil und kannst sagen wer bin ich, was kann ich und was mag ich / ist mir wichtig.

Ich würde erstmal überlegen was mir lieber ist, Studium oder Ausbildung. Als nächstes, welche Stärken, Interessen etc habe ich, Bsp.: Sprachen, Kunst, Naturwissenschaften, Technik usw...
Dann überlegen, was mit Menschen oder lieber ohne. Lieber draußen oder im Büro. Körperliche Arbeit oder eher Kopfarbeit. Möchte ich einen standortbezogenen Beruf oder will ich Abwechslung und national, international aktiv sein. Möchte ich immer wieder neue Aufgabengebiete oder einen Beruf bei dem mich keine Überraschungen erwarten. Wie viel möchte ich irgendwann verdienen, möchte ich eine führende Tätigkeit, möchte ich lieber was Soziales machen oder steht das Kapital im Vordergrund...
 
Zuletzt bearbeitet:

wolfgang924

Mitglied
Kenne das Problem. Ich hab nach dem Abi ein Jahr "selbstfindungsphase" betrieben. Einfach mal Pause von der Schule, ein wenig reisen, bisschen Geldansparen, Praktika machen und herausfinden, wohin es gehen soll. Im Endeffekt habe ich mich fürs studieren entschieden und bin super zufrieden
 

Sadie02

Aktives Mitglied
Hi!


Zunächst mal finde ich es absolut nicht schlimm und keinen Fehler, dass du noch nicht genau weißt, was du später machen möchtest. Das geht vielen so und manchmal ist es bei einem Überangebot auch schwer, da sofort die richtige Idee zu haben. Manche wissen es schon sehr früh, aber das ist klar die Minderheit.

Vielleicht ist es am Besten, wenn du dir mal überlegst, was du auf keinen Fall machen willst. Also Dinge, die wegen deiner Depressionen und der sozialen Phobie nicht so gut gehen. Ich tippe mal, eine Ausbildung oder ein Studium, bei dem/der du danach mit vielen Menschen zu tun hast und du dich immer wieder mal neu auf Menschen einstellen musst, wäre vermutlich stressig. Dann kannst du überlegen, ob ein Büro-Job für dich denkbar ist, allgemein ein Schreibtisch-Job oder ob du lieber Abwechslung haben willst. Und mit diesen Fragen dann vielleicht manches ausschließen, dass der Kreis kleiner wird.
Eventuell kannst du auch mit einem Seitenblick auf die Maßnahmen wegen Corona schauen, welche Bereiche davon nicht so sehr betroffen sind. Man weiß ja nie, wann und ob das jemals endet.

Alles Gute!
 

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