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Weihnachten allein - wie geht es euch damit?

Marone15

Mitglied
Ein weiteres Weihnachten ist ins Land gegangen, welches ich alleine verbracht habe, zumindest ohne Mann an meiner Seite. Ich hab den Tag zwar gut überstanden, doch frage ich mich: warum gibt es so viele Singles, die einen Partner suchen und man weiß nichts voneinander? Bei der hohen Quote kann ich mir nicht vorstellen, dass es nicht mind. 20% all derer gibt, die viell. zusammenpassen würden. Man sitzt zuhause, träumt von einem lieben Mann / ner Frau und doch trifft man sich nicht. Ich weiß, dass ich gut aussehe für mein Alter, heut in der Kirche wurde ich wieder angeglotzt, weil ich alleine auftauchte. Doch niemand spricht mich an. Viele drehen sich um, nicht nur zu Weihnachten - und dennoch wird man nicht angesprochen. Grad an Weihnachten sieht man doch, dass da eine Single-Frau unterwegs ist, denn an diesem Tag geht niemand allein der nen Partner hat. Und ich strahle bestimmt nicht aus, dass ich suchend bin, weil ich mit mir alleine gut zurechtkomme. Nur an solch einem Tag kommen dann eben doch mal solche Fragen und Gedanken hoch. Ich lerne viele Männer kennen, doch immer die falschen, die noch an der Ex hängen oder problembeladen sind ohne Ende oder mich nur ins Bett kriegen wollen. Und davor nehm ich mittlerweile Reißaus, hab nur negative Erfahrungen damit gemacht.

Wie geht es euch damit? Habt ihr Weihnachten alleine verbracht und wenn ja: wie geht ihr damit um?
 

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atlas

Gast
Du gehst den Männern aus dem Weg, weil du schlechte Erfahrungen gemacht hast. Zusammenpassen ist relativ, weil es von vielen Dingen abhängt. Selbst wenn man zu einem Partner passt heißt das nicht automatisch, dass auch der Partner zu einem passt. Das klingt komisch, aber die Erfahrung habe ich machen müssen. Das liegt dann einfach daran, dass man unterschiedliche Vorstellungen von dem hat, was man erwartet.
Nicht mit dem/der Ex abschließen können, problembelastet - das sind alles Erfahrungen die ich auch mit Frauen machen musste; selbst das einen nur ins Bett bekommen wollen.
Man da bekomme ich so richtig Lust Dauersingle zu werden, wenn all die Erinnerungen wieder hochschwappen. Die Menschen reden einfach zu wenig miteinander. Man(n) verbringt eben ehr Zeit vor der Glotze, dem Rechner oder auf Arbeit. Erstmal langsam werden und nicht immer mehr suchen womit man das Bewusstsein vollstopfen kann. Ich denke wenn man sich dem bewusst wäre, was man sich emotional wünscht, dann würde man auch den Partner mehr respektieren und für ihn da sein. Nur gilt es das erstmal hinzukommen.

Allein habe ich Weihnachten nicht direkt verbracht, dafür aber einsam...
 
Zuletzt bearbeitet:
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Gast

Gast
ich gebe atlas in seinen äusserungen recht. ich selbst kenne das auch mit der suche nach dem richtigen. es ist nicht eifach und je älter noch beschiss...ich meine bescheidener
 

karlo_one

Aktives Mitglied
Ein weiteres Weihnachten ist ins Land gegangen, welches ich alleine verbracht habe, zumindest ohne Mann an meiner Seite. Ich hab den Tag zwar gut überstanden, doch frage ich mich: warum gibt es so viele Singles, die einen Partner suchen und man weiß nichts voneinander? Bei der hohen Quote kann ich mir nicht vorstellen, dass es nicht mind. 20% all derer gibt, die viell. zusammenpassen würden. Man sitzt zuhause, träumt von einem lieben Mann / ner Frau und doch trifft man sich nicht. Ich weiß, dass ich gut aussehe für mein Alter, heut in der Kirche wurde ich wieder angeglotzt, weil ich alleine auftauchte. Doch niemand spricht mich an. Viele drehen sich um, nicht nur zu Weihnachten - und dennoch wird man nicht angesprochen. Grad an Weihnachten sieht man doch, dass da eine Single-Frau unterwegs ist, denn an diesem Tag geht niemand allein der nen Partner hat. Und ich strahle bestimmt nicht aus, dass ich suchend bin, weil ich mit mir alleine gut zurechtkomme. Nur an solch einem Tag kommen dann eben doch mal solche Fragen und Gedanken hoch. Ich lerne viele Männer kennen, doch immer die falschen, die noch an der Ex hängen oder problembeladen sind ohne Ende oder mich nur ins Bett kriegen wollen. Und davor nehm ich mittlerweile Reißaus, hab nur negative Erfahrungen damit gemacht.

Wie geht es euch damit? Habt ihr Weihnachten alleine verbracht und wenn ja: wie geht ihr damit um?
Ja liebe Connif ich habe Weihnachten auch wieder einmal Allein verbracht und es war nun mittlerweile das 7x in folge.Man kann sich irgendwie daran gewöhnen glücklich bin ich damit auch nicht. Und schlecht aussehen sie ich sicher auch nicht.Dazu sagen muss ich noch eins obwohl ich jetzt wieder eine Freundin habe,habe ich Weihnachten trotzdem allein verbracht und das war oder ist im Moment noch schlimmer als da wo ich wirklich allein war.Den Hintergrund kannst in meinem Thread "Meine Freundin ist mit einem anderen Mann 2Wochen im Urlaub" nachlesen wenn Du möchtest.lg karlo
 
L

LVchen

Gast
Ich habe an Heilig Abend familiär gefeiert... und mich heute und morgen dazu entschieden, alleine zu sein. Ich halte das mit dem Familiären nicht mehrere Tage aus.
 
G

Gast

Gast
Irgendwie versteh ich dieses Thema nicht so richtig, aber es spricht mich trotzdem an, weil ich auch eine notorische Einzelgängerin bin. Einerseits macht es mir etwas aus, auch ich sehe nicht schlecht aus und werde auch angeflirtet, komme aber niemals in die engere Wahl und bin wohl zu abschreckend/problembeladen und auch zu schwierig. Ich wünschte, es gäbe einen Mann, mit dem es passen würde, aber gleichzeitig habe ich auch keine Böcke drauf, mich unterzuordnen und anzupassen. Ist ganz schwierig. Ich liebe mein Singleleben. Mir gehts gut. Ich hab viele Interessen, ich kann gehen und kommen, wann und wie ich will (auch im doppelten Sinne des Wortes, muahaha. Gähn) und muss niemandem Rechenschaft ablegen, aber dann kommen sie doch, diese nervigen, sentimentalen Momente. Meist, wenn ich angetrunken bin. Dann wünschte ich mir, jemand wäre nicht für mich da, aber irgendwie mit mir da. Das vermisse ich. Einen Gefährten. Loyalität. Aber eigentlich glaube ich nicht dran, das zu finden. Wieso auch? Ich glaube, dass jeder jemanden findet, ist ein Märchen. In einem anderen Thread habe ich von jemandem gelesen, der scheinbar erstaunt darüber ist, dass in der Welt bzw. die Welt nicht auf ihn/sie gewartet hat und sich keiner über ihn/sie freut. Ja, Überraschung. Es gibt haufenweise solcher Leute und ich gehöre dazu. Wir gehören dazu. Keiner vermisst uns und keiner will uns. We're the all singin' all dancin' crap of the world. Damit hab ich mich immer getröstet. Ich betrinke mich einfach nie, dann werde ich auch nicht sentimental, und ansonsten ergeh ich mich halt in meinen Tagträumen und versuche, den meisten Spaß alleine aus meinem Leben zu holen. Dazu passt es nicht, sentimental und rührselig herumzusitzen und zu denken: Ich bin alleine, keiner liebt mich.
Es wird einem ja keiner in dieses Schneckenhaus nachkriechen. Und es versaut einem nur selber die Laune. Gott wird nicht persönlich den passenden Deckel aus'm Himmel einem auf die Birne fallenlassen, also was solls. Für mich ist der einzige Schlüssel zu einem erfüllten Einzelgängerleben Aktivität. Und damit meine ich nicht, krampfhaft jeden Gedanken an die eigene Situation zu verdrängen und in Aktionismus zu ersticken, sondern sinnvolle Aktivität, tun, was einen weiterbringt und glücklich macht. Und wenns nur für fünf Minuten ist. Eben alles auskosten. Obs nun der Eiskaffee ist oder das Karussell oder n Fallschirmsprung oder Musik hören und tanzen oder was auch immer. Die sogenannten kleinen Freuden. Ist man halt alleine, das Beste draus machen muss man trotzdem. Bringt ja alles nichts. Ich mag mich nicht, wenn ich wehleidig bin und mich frage, wieso ich bloß niemanden finde. Ich glaube, so eine Haltung wird nicht belohnt. Ich bin lieber Stehaufmännchen.

Freitagnacht wars wieder soweit, ich war angesoffen und hing mit dem größten Weltschmerz nach einem Konzert am Bahnhof rum, auf den Zug nach Hause wartend, dachte so Zeug wie dass ich mir grad nichts mehr wünschen würde als eine Beziehung und blablabla, dazu dann Komplexe und Vorwürfe, du bist eben einfach zu sch**, du siehst nicht gut genug aus, Leute mögen dich nicht, etc etc....alles ein einziges Hadern mit dem Ist-Zustand, völlig sinnlos und irgendwie ist mir zuhause dann nachm Duschen eingefallen, dass ich tierisch Hunger hab und dass ich noch so ne Doku übern 2. Weltkrieg schauen wollte und ein Buch zuende lesen und dass ich am nächsten Tag Eislaufen wollte und irgendwie konnte ich dann gar nicht glauben, dass ich noch zwei Stunden vorher so ... blöd gewesen war. Ich mein, klar, jemand mit dem man sein Leben teilen kann, ist nett, aber eine Sache nicht zu haben macht die anderen Sachen ja nicht schlechter. Okay, manchmal schon, aber grundsätzlich für mich eigentlich nicht. Ich finde am schlimmsten sind schon die Selbstzweifel, wenn man nicht versteht, was an einem nicht okay ist, wieso man nie in die engere Wahl kommt, wieso man Luft ist, ob man aussätzig ist oder so, aber wie gesagt, wenn man nicht großartig positiv auffällt, fällt man eben durch das Raster und wird übersehen - wie Millionen anderer auch. Vorhin hab ich mir Bilder von dem Konzert angeschaut und ich selber hatte das Konzert so in Erinnerung, dass ich mich schon fast blamiert hatte, weil ich dauergrinsend und besoffen vor der Bühne herumgetanzt hab, aber auf den Bildern bin ich entweder gar nicht drauf oder klein im Hintergrund, und eigentlich immer, wenn ich denke, aufgefallen zu sein, hat mich in Wirklichkeit keine Sau bemerkt, was beruhigend ist, aber auch erschreckend. Man sollte Meuchelmörder werden.
 
G

Gast

Gast
Was soll man da noch schreiben....

Da steckt so viel Gutes und Hoffnung drin... Vielen Dank für sehr viel motivierende Gedanken!

Ich denke, dass dein innigster Wunsch ist jemanden zu finden, mit dem du DICH teilen kannst! :)
Auch wenn du mit dir sehr gut klarkommst...

ps. Ach ja eines hast du jedoch bei deinen Ausführungen vergessen zu erwähnen...
man brauch janz janz viel Glück :)

und das wünsche ich jedem, der am heiligen Abend alleine sein musste.. auch wenn er von Menschen umringt war!!!

Gruß Espoire
 

Omana

Urgestein
es geht mir gut damit, fühle mich nicht einsam.
Habe auch nicht gefeiert und trotzdem etwas geschenkt bekommen, was mir eine Riesenfeude bereitet hat.

Einzig und alleine fehlt mir meine Ma, aber da ich sie im Herzen trage bin ich auch nicht einsam.
 

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