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Wegen Vater in der Verwandtschaft isoliert

40jaehriger

Mitglied
Ich kann das leider nicht ganz konkret veröffentlichen was alles war und ist, damit man mich nicht erkennt, deshalb nicht besonders ins Detail gehend:
Ich hatte lange Probleme mit meinem Vater, unter anderem verwickelte er mich als ich junger Erwachsener war in gemeinsame Geschäfte.
Das war für mich eine Möglichkeit, etwas Geld zu verdienen während meiner Ausbildung.
Für ihn - relativ reich - war es - wie es sich leider erst herausstellte als ich zu stark in seine Geschäfte verwickelt war - eine Möglichkeit mich an ihn zu binden und mir sexuell (!man glaubt es nicht aber das gibt es, der Vater seinem Sohn!) nachzustellen, nichts schlimmes - ich sage nur nachzustellen und nichts weiter -, aber zumindest machte er mir damals einige Jahre mehr oder weniger kaputt und verursachte auch einen finanziellen Schaden, da ich in diesen Jahren besser anderes gemacht hätte als in seine Geschäfte verwickelt zu sein, und sich meine Ausbildung deshalb stark verzögerte.
Er hat dann geerbt und spielt nun in der Verwandtschaft den total Erfolgreichen, und gewisse Personen glauben ihm das.
Seine Strategie war dann, bei Familientreffen mir wenn keine Zeugen dabei sind bodenlose Unverschämtheiten angedeihen zu lassen, so unverschämt dass mir das kein Mensch glaubt, und gleichzeitig vorsorglich nach aussen zu behaupten, ich sei einfach sehr empfindlich und er wolle nur mein Bestes, etc...
Das Problem ist, daß seine Schwester alles glaubt was er sagt und über seine Frau hat er nun Macht weil sie nicht mehr ganz gesund ist, sie wird deshalb nichts gegen ihn sagen, und bei den Jungen herrscht der Eindruck, wer einen reichen Vater hat, der ist nicht zu bemitleiden (P.S laut seiner in irgendeinem Hinterzimmer gemachten Aussage bin ich eh schon enterbt, er wird einen Weg finden mir auch den Pflichtteil zu nehmen).
Es ist mir bekannt, dass der allgemeine Ratschlag in Foren bei solchen Problemen lautet "warum bist Du nicht seit Du Erwachsener bist unabhängig"; Das bin ich zwar auch prinzipiell, aber er wusste eine Notlage in der ich mich vor 5 Jahren befand auszunutzen und hat dabei eine Straftat gegen mich begangen, natürlich ohne neutrale Zeugen worauf er immer genauestens achtet - wenn ich ihn anzeigen würde könnte die Polizei wahrscheinlich nichts nachweisen.
Was ist sein Tatmotiv ? ich weiss nicht genau, aber es gibt verschiedene Erklärungsmöglichkeiten; jedenfalls habe ich nichts falsch gemacht / "unartiges" gemacht ausser dass ich sein Verhalten nicht gut fand.
Ich habe seit Jahren nun die Kommunikation mit ihm abgebrochen;
Das Problem ist nun, dass er es wohl geschafft hat, seine Version der Geschichte "er wolle ja nur mein Bestes und ich sei der Bösewicht der die Eltern nicht ehrt / nicht besucht etc" in der Verwandtschaft zu verbreiten, so dass ich nun auch in der Verwandtschaft ziemlich isoliert bin.
Auch wenn ich es akzeptiere dass es mit meinem Vater halt nun mal so ist wie es ist, möchte ich nicht dass ich nun auch von der Verwandtschaft als der Bösewicht angesehen werde.
Wenn ich dort anrufen würde, käme das Gespräch unweigerlich auf meine Beziehung zu meinem Vater, und wenn ich dann die Wahrheit sagen würde was für Unverschämtheiten bis Straftaten er mir angedeihen liess - und das Problem ist, dass wenn ich nicht mich dem Kontakt zum Vater entziehen würde, würde sich das wohl steigern - also wenn ich die Wahrheit über meinen Vater sage, dann stehe ich als derjenige da der nichts anderes zu tun hat als über den Vater zu lästern.
Wenn ich übers Wetter etc reden würde, wäre das irgendwie scheinheilig.
Mein Vater hat Unverschämtheiten bis Straftaten gegen mich begangen, aber schriftlich schreibt er das glatte Gegenteil ich solle doch zu von ihm gemanagten Familienfesten kommen, aber wenn ich das tun würde, würde er in Momenten wo keine Zeugen dabei sind weitere Unverschämtheiten bis Straftaten gegen mich begehen, und das ganz große Problem ist, daß ich nun auch keinen Kontakt mehr zur Verwandtschaft habe; und auch meine Mutter kann ich nicht mehr erreichen ohne "über ihn", da er natürlich ans Telefon gehen würde etc etc.
Vielleicht kennt jemand eine konstruktive Idee - danke.
 
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40jaehriger

Mitglied
Hallo, meine Ziele sind:
1. Verhindern, daß mir weiterer Schaden von meinem Vater zugefügt wird - es kann nicht sein daß ich Opfer von laufenden Unverschämtheiten werde, (a) ich mich grün und blau ärgere und dadurch auch meine Gesundheit schaden nimmt und (b) hin und wieder ein knallharter finanzieller Schaden als direkte Folge seiner Tat bei mir entsteht. Das kann dadurch ausgeschlossen werden indem 100% sicher gestellt ist dass er nicht weitere Taten gegen mich begehen kann, zB durch Vermeiden des Kontaktes...
2. ...was leider zur Folge hat dass ich meine Mutter nie mehr sehe - es sei denn diesbezüglich gäbe eine Lösung (?) - es wäre ein Teilziel, mit meiner Mutter Kontakt zu haben ohne dass Ziel 1 dabei beeinträchtigt wird
3. Es ist mir an sich nicht egal was die Verwandtschaft über mich denkt, so ist es mein Ziel, bei der Verwandtschaft die Lügen des Vaters zurechtzurücken. Desweiteren ist es von Vorteil wenn ich mit dem einen oder anderen Mitglied der Verwandtschaft eine normale verwandtschaftliche Beziehung habe.
4. Ich glaube kaum dass das möglich ist, so etwas wie Schadensersatz wird es wohl nicht geben ( wenn ich das auch blos andeuten würde, würde ich sofort in der Verwandtschaft als geldgierig hingestellt ) obwohl das ein meiner Meinung nach legitimes Ziel wäre, und mein Vater wird sich auch nicht ändern, ich bin zu oft von seinem Verhalten enttäuscht worden, obwohl ich ihm manchmal die Möglichkeit gab sein Verhalten zu ändern, aber es ist wie wenn man gegen eine Wand redet.
Gruß
 
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D

Deichgräfin

Gast
Mein Vater hat Unverschämtheiten bis Straftaten gegen mich begangen, aber schriftlich schreibt er das glatte Gegenteil ich solle doch zu von ihm gemanagten Familienfesten kommen, aber wenn ich das tun würde, würde er in Momenten wo keine Zeugen dabei sind weitere Unverschämtheiten bis Straftaten gegen mich begehen, und das ganz große Problem ist, daß ich nun auch keinen Kontakt mehr zur Verwandtschaft habe; und auch meine Mutter kann ich nicht mehr erreichen ohne "über ihn", da er natürlich ans Telefon gehen würde etc etc.
Vielleicht kennt jemand eine konstruktive Idee - danke.
Hast du eine eigene Familie ? Frau ,Kinder ?

Es ist mir unverständlich wie dein Vater bei einem kurzen Zusammentreffen, auf einer Familienfeier" eine "Straftat"
gegen dich begehen kann.
(Welche für dich finanzielle Folgen hat ??? Dazu fällt mir nur Erpressung ein.)
 

polgara

Aktives Mitglied
Hallo, meine Ziele sind:
1. Verhindern, daß mir weiterer Schaden von meinem Vater zugefügt wird - es kann nicht sein daß ich Opfer von laufenden Unverschämtheiten werde, (a) ich mich grün und blau ärgere und dadurch auch meine Gesundheit schaden nimmt und (b) hin und wieder ein knallharter finanzieller Schaden als direkte Folge seiner Tat bei mir entsteht. Das kann dadurch ausgeschlossen werden indem 100% sicher gestellt ist dass er nicht weitere Taten gegen mich begehen kann.
Da ich nicht weiß in welcher geschäftlichen Verflechtung ihr steht, es aber für alle Verflechtungen entweder Verträge gibt oder eine gesetzliche Regelung, kann ich dir nur raten alle geschäftlichen Kontakte zu und mit deinem Vater abzubrechen, zu kündigen. 100% Sicherheit gibt es selten im Leben, aber je weniger Berührungspunkte ihr habt, desto weniger kann er dir schaden.
Dass du dich grün und blau ärgerst kannst nur du ändern. Dazu musst du jedoch deine Sichtweise verändern... Das kann bisweilen ein längerer Prozess sein. Aber du musst dich auf Aktionen konzentrieren, die innerhalb deiner Macht stehen!


2. Es ist mir an sich nicht egal was die Verwandtschaft über mich denkt, so ist es mein Ziel, bei der Verwandtschaft die Lügen des Vaters zurechtzurücken. Desweiteren ist es von Vorteil wenn ich mit dem einen oder anderen Mitglied der Verwandtschaft eine normale verwandtschaftliche Beziehung habe.
Vielleicht solltest du dieses Ziel langfristiger betrachten. Vielleicht kannst du durch deine Art zu leben und Freundschaft mit deiner Verwandtschaft zu pflegen die Lügen deines Vaters ad absurdum führen. Bewähre dich als wertvolles Mitglied der Familie, dann wirst du auch glaubhafter. Ich würde nicht auf den Taten deines Vaters herum reiten.... Außerdem musst du ja nicht alle Verwandten gewinnen. Schaue doch mal mit wem du gut zurecht kommst und versuche da Freundschaft zu schließen.

3. Ich glaube kaum dass das möglich, aber so etwas wie Schadensersatz wird es wohl nicht geben ( wenn ich das auch blos andeuten würde, würde ich sofort in der Verwandtschaft als geldgierig hingestellt ), und mein Vater wird sich auch nicht ändern, ich bin zu oft von seinem Verhalten enttäuscht worden, obwohl ich ihm manchmal die Möglichkeit gab sein Verhalten zu ändern, aber es ist wie wenn man gegen eine Wand redet.
Ich halte es nicht für möglich andere Menschen zu ändern. Und ganz sicher steht es außerhalb deiner Macht deinen Vater zu ändern. Du bist derjenige, der eine andere Perspektive einnehmen kann. Entäuscht wird man dann wenn man eine gewisse Erwartungshaltung hat. Was Geld anbelangt hört da bekanntlicherweise die Freundschaft auf. Du musst entscheiden, ob dir wichtig ist, was deine Verwandtschaft denkt (dein 2.Ziel) oder ob du vielleicht auch gerichtliche Schritte gegen deinen Vater einleiten möchtest. Wenn er dir finanziell geschadet hat kannst du das evtl. nachweisen. Oder du lässt einfach los und lebst dein eigenes Leben, wobei du ja schreibst :"Es ist mir bekannt, dass der allgemeine Ratschlag in Foren bei solchen Problemen lautet "warum bist Du nicht seit Du Erwachsener bist unabhängig"; Das bin ich zwar auch prinzipiell, aber er wusste eine Notlage in der ich mich vor 5 Jahren befand auszunutzen und hat dabei eine Straftat gegen mich begangen, natürlich ohne neutrale Zeugen worauf er immer genauestens achtet - wenn ich ihn anzeigen würde könnte die Polizei wahrscheinlich nichts nachweisen." Aber dass er eine Notlage von dir ausgenutzt hat, heißt ja trotzdem dass du dein eigenes Leben leben kannst.
Ich habe sogar bei dir ganz besonders das Gefühl,dass du das tun solltest. Raus aus der Opferrolle, die du für dich angenommen hast und rein ins aktive Gestalten deines Lebens.

Lg
 

40jaehriger

Mitglied
...dass du das tun solltest. Raus aus der Opferrolle, die du für dich angenommen hast und rein ins aktive Gestalten deines Lebens.
Danke für Deine anderen Ratschläge, aber ich bin nicht in "einer Opferrolle die ich angenommen habe". Wenn ich (a) Opfer bin und (b) ein Schaden in vielerei Hinsicht entstand, und (c) die Gefahr droht, daß ich weiterhin Opfer werde, dann ist es völlig folgerichtig, dass man sich überlegt, wie man (a) die Schäden beheben kann ( zB die Verwandtschaftliche Beziehung, aberauch das finanzielle ), wie man (b) zukünftige Schäden vermeidet, und wenn man anspricht dass man es kaum wagt von (c) Schadensersatz zu reden.
Da ist ein Kommentar, ich hätte eine Opferrolle angenommen, wenig hilfreich.
Trotzdem danke für Deine anderen Beiträge. Gruß
 
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40jaehriger

Mitglied
...
Es ist mir unverständlich wie dein Vater bei einem kurzen Zusammentreffen, auf einer Familienfeier" eine "Straftat"
gegen dich begehen kann.
(Welche für dich finanzielle Folgen hat ??? Dazu fällt mir nur Erpressung ein.)
Ich kann nicht im Internet auf Details eingehen, da man diese Details ergoogeln kann. Die Richtung die Du angibst ist schon mal nicht schlecht, in diese Richtung ging eines der Dinge, aber seine Ideen sind grenzenlos.
 

polgara

Aktives Mitglied
Danke für Deine anderen Ratschläge, aber ich bin nicht in "einer Opferrolle die ich angenommen habe". Wenn ich (a) Opfer bin und (b) ein Schaden in vielerei Hinsicht entstand, und (c) die Gefahr droht, daß ich weiterhin Opfer werde, dann ist es völlig folgerichtig, dass man sich überlegt, wie man (a) die Schäden beheben kann ( zB die Verwandtschaftliche Beziehung, aberauch das finanzielle ), wie man (b) zukünftige Schäden vermeidet, und wenn man anspricht dass man es kaum wagt von (c) Schadensersatz zu reden.
Da ist ein Kommentar, ich hätte eine Opferrolle angenommen, wenig hilfreich.
Na ja, aus dem was du als erstes gepostet hast ging für mich hervor, dass du dich in der Opferrolle befindest. Denn dir wurden ja die vielen "Dinge" von deinem Vater angetan. Und du sagst jetzt schon wieder, dass du "weiterhin Opfer" werden könntest. Und der Täter ist doch offensichtlich dein Vater, oder?
Und wenn ich sehe wieviel ich geschrieben habe und das war alles hilfreich außer die letzten beiden Zeilen und dass die dich offensichtlich so treffen, dann frage ich mich schon warum ist das so? Eigentlich war das ermutigend gemeint und nicht als Angriff, schade dass du es so auslegst.
Nimm dir doch das Positive und ignoriere das was du nicht brauchen kannst! :)
 
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40jaehriger

Mitglied
[edited] Ich sage nochmal: Danke für Deine anderen Ratschläge, innerhalb und ausserhalb des langen Beitrages!
Ich hab das selber gemerkt, daß der Dank in meinem Beitrag zu kurz kam, sorry, hab ihn dann - zu spät - nochmal hinzugefügt.
Wer Opfer ist, ist Opfer, ob man das als "Rolle" (die man spielt, Rolle kommt von Schauspielerei) betrachten kann ist fraglich aber möglich, aber "annehmen" - naja, man benennt es so wie es ist.
 
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polgara

Aktives Mitglied
Ich sage nochmal: Danke für Deine anderen Beiträge!
Ich hab das selber gemerkt, daß der Dank in meinem Beitrag fehlte, sorry, hab ihn dann - zu spät - hinzugefügt.
Wer Opfer ist, ist Opfer, ob man das als "Rolle" (die man spielt, Rolle kommt von Schauspielerei) betrachten kann ist fraglich aber möglich, aber "annehmen" - naja, man benennt es so wie es ist.
Opfer hin, Opfer her...

Wichtig ist, dass du Wege findest kein Opfer mehr zu sein, sondern aktiv dein Leben zu deiner Zufriedenheit organisierst. Selbst tätig werden ist der erste Schritt und das hast du ja schon getan.
 

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