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Was will mich das leben damit lehren?

bird on the wire

Aktives Mitglied
Ja. Manchmal gibts schöne momente.:)
Und die sind durchaus nicht selbstverständlich und ich freue mich sehr drüber.
Lustig (oder eher traurig) ist ja, dass die kids teilweise freunde mit getrennt lebenden eltern beneiden, weil die z.b. am wochenende ihren vater besuchen und dort übernachten dürfen...
Unsere übernachten auch oft...bei freunden halt...und nicht bei jmd. aus der familie..

Ixh würde halt gern mal sagen können "es ist ok dass ich keine ursprungs-familie mehr habe"...aber über das thema komm ich einfach nicht weg...im gegenteil...es scheint immer schlimmer zu werden...dieser " mangel"...
Ich glaube, das ist in erster Linie Dein Thema und gar nicht so sehr das Deiner Kinder. Denn die haben ja "ihre" Familie.

Da Du es nicht ändern kannst, kannst Du nur Deine Trauer spüren und zulassen. Und anerkennen "Ja, so ist das. Ich vermisse meine Familie und spüre ein Alleingelassengefühl".

Ich kenne das gut. Ich habe ja als Familie nur meine Mutter. Kein Mann. Keine Kinder. Kein Kontakt zum Vater und keiner zu den Verwandten väterlicherseits und auch nur ganz selten zu den Verwandten mütterlicherseits. Ich spüre den Mangel auch. Aber so ist es eben.

Ich habe etwas Wahlverwandschaft über Freunde und begleite die Kinder meiner Freunde. Aber das ist natürlich etwas anderes als Familie. Mir ist auch bewußt, daß Familie nicht unbedingt liebevolle Unterstützung und gegenseitige Verbundenheit heißen muß, sondern auch fürchterliches Intrigengespinnst, Mißgunst und gegenseitige Verletzungen bedeuten kann. Aber das hilft mir auch nicht so wahnsinnig viel. Ich spüre den Mangel genau wie Du. Ich spüre das auch gerade sehr stark auf Familienfesten meiner Freunde, Hochzeiten, Taufen, Kommunion, daß ich nie so eingebettet war und bin in einer eigenen Familie.

Du hast die Chance für Deine Kinder und Enkel einen Familienclan zu schmieden. 3 Mädels, wenn die mal Familien gründen werden und sich weiterhin gut verstehen, dann werden die Familienfeste irgendwann immer größer. Also was Du tun kannst, ist gute Voraussetzungen schaffen durch liebevolles Zusammenleben, daß die 3 Mädels einander als Geschwister verbunden bleiben.
 

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beihempelsuntermsofa

Sehr aktives Mitglied
Danke, bird:herz:
So was kann wohl nur jmd. Verstehen, dem es ähnlich geht.
Ich hab schon mal bei meinem mädelsstammtisch gesagt, sie sollen sich doch mal ihre ganze alt-familie wegdenken, wieviel da noch übrigbleibt...
Bei den meisten nicht mehr viel.

Und ja, es ist wohl so dass man das was man nicht hat, verklärt.
"Meine familie wäre ganz fantastisch, alle würden zusammenhalten, hätten interesse aneinander...nicht so wie bei den geschwistern meines mannes wo jeder größtenteils einfach seiner wege geht...
Ein schöner traum halt...
Dass es da auch streit und missgunst und reibereien und lästereien und eifersucht geben würde...der kopf weiss das...aber das gefühl^^...
 

Rosafee

Aktives Mitglied
Mutter, Vater und drei Töchter, das klingt nach einer großen Familie. Das klingt nach Gemeinschaft, Leben im Haus, Lachen und Trubel. Das ist doch der eigentliche Reichtum. Das vermissen so viele Menschen.

In der Menschheitsgeschichte gab es noch eine Epoche, in der die Familien so klein waren wie jetzt. In der der Wohlstand so groß war und trotzdem so wenig Kinder geboren wurden. In der die Familien so weit verstreut lebten, wie jetzt, in Zeiten der Globalisierung.

Es gab in der Menschheitsgeschichte noch nie eine Epoche, in der so viele Menschen sich einsam fühlten wie heute. Das stimmt mich nachdenklich und traurig.

Freu dich an deiner Familie. Deine Enkel werden einmal Tanten haben, die dann hoffentlich zum Geburtstag kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Findefuchs

Moderator
Teammitglied
Manchmal ist es auch bei der Familie gut, zu überlegen, ob diese auch wirklich zusammenhält. Nicht nur bei Freunden. Und ob es Sinn macht an einer Verwandtschaft festzuhalten, denen man relativ gleichgültig ist, oder bei denen man zumindest nicht die Bedeutung hat, die eine Familie haben sollte.

Versteh mich nicht falsch, ich will dich nicht verletzen. Ich selbst habe diese Erfahrung gemacht und losgelassen - und mich von Werten verabschiedet, die in meiner Verwandtschaft keine Werte sind. Lieber habe ich meine Eltern als einzige Familie, aber ich weiß, dass ich ihnen wichtig bin und sie für mich da sind. Ich habe mich schon einige Jahre ebenfalls davon verabschiedet, dass da wirklich Zusammenhalt wäre oder eine Wichtigkeit, wie man sie in anderen, besser funktionierenden Familien sieht. Aber lieber so, als etwas hinterherzujagen, was vergeblich ist und sich daran abzuarbeiten und selbst traurig zu machen.

Für mich war das anfangs sehr traurig und ist es auch oft noch, aber im großen und ganzen war es extrem befreiend, ich habe viel über mich selbst gelernt und es war die richtige Entscheidung.

Das muss aber nicht für dich gelten, ich wollte es nur mal in den Raum werfen.

Und abgesehen davon: ich finde, man hat immer die Chance, neue Bekanntschaften in sein Leben zu lassen. Mache dir keine Sorgen und vertraue auf dich. :)

Macht euch heute einen schönen Abend - vielleicht einen ausgelassenen Mädelsabend ohne Papa - und wertschätze, dass du drei wunderbare Töchter hast!
 

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